Grußwort

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

ich kann mich noch gut erinnern: Anfang März 2020 habe ich eine Veranstaltung in Neubeuern besucht.

Es waren einige Bekannte da und wir haben uns ganz selbstverständlich alle mit Handschlag begrüßt. Nur eine Journalistin hat mir damals mit dem Hinweis auf Corona die Hand nicht gegeben. Das war damals schon etwas komisch: Selber im Zwiespalt von Verantwortungsbewusstsein und Überempfindlichkeit war das natürlich zu akzeptieren.

Nunmehr sind wir bereits ein Jahr lang gefordert, Abstände einzuhalten und uns nicht zu nahe zu kommen. Ein freundlicher Händedruck oder eine herzliche, spontane Umarmung fehlen manchmal sehr. 
Noch schlimmer trifft es Menschen, die jetzt Existenzängste haben oder andere, die bei Todesfällen oder anderen schwierigen Lebenssituationen nicht begleitet werden können oder begleiten können.

Nach dem Wegfall von Nähe, Händeschütteln oder Umarmungen scheint sich jedoch eine neue Kultur zu entwickeln: die Kultur des Winkens!

Aufgefallen ist mir das zuerst bei unseren unmittelbaren Nachbarn. Wir haben uns zu gewinkt und dabei vielleicht sogar das Winken bewusst übertrieben…. Mittlerweile genießen wir das Winken mit Humor und freuen uns darauf, wenn wir uns zufällig sehen und uns wieder zuwinken dürfen als: „Grüß Gott“- „servus“ - „ich hab dich gesehen“ – „auf Wiedersehen“-„ich bin dir gewogen“ – „wir sind einer Meinung“ – „bis später“ – „du bist mir sympathisch“ „bis zum nächsten Mal“……

Ins Winken kann man viel Positives hinein interpretieren. Mittlerweile fällt mir das auch bei anderen bewusst auf: Auf der Straße, beim Bäcker, vor der Kirche, beim Edeka, bei der Ulli vom Bücherladen oder beim Biomarkt und natürlich in da Gmoa…. Winken mit oder ohne Augenkontakt, es gibt viele Variationen. Letztes Mal hat mir am Telefon eine Bekannte aus Rosenheim erzählt, sie ginge jetzt häufiger in Karo spazieren und ihr sei positiv aufgefallen, dass sich die Menschen hier grüßen. 
Auch hier wurde mir bewusst wird, wie wichtig diese Eigenschaft, die bei uns auch in den Kindergärten und Schulen gelebt wird, für unser Zusammenleben ist. Wir müssen uns gegenseitig bewusst registrieren, z. B. mit Winken und machen damit unser Zusammenleben herzlicher und menschlicher. Gerade heute ist das wichtiger denn je. 
In diesem Sinne dürfen Sie dieses erste Grußwort im Jahr 2021 als einen Aufruf zum Winken verstehen, solange Sie nicht gleichzeitig bei Glatteis mit dem Fahrrad fahren…..(es gibt überall Risiken und Nebenwirkungen!)

Ihr und Euer

Bernd Fessler, 

Erster Bürgermeister

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