Grußwort

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

mit dem Jahr 2020 geht ein besonderes Jahr zu Ende.

Den meisten wird es als ein Jahr in Erinnerung bleiben mit vielen Einschränkungen. Unser Leben ist auf eine vorher nicht vorstellbare Art verändert worden und es wird eine Zeit brauchen, bis wir wieder Normalität haben oder zumindest das, was die meisten als solche angesehen haben.

3 Punkte sind mir dabei besonders positiv aufgefallen:

Trotz aller Widrigkeiten gab es so etwas wie Solidarität und Hilfsbereitschaft. Auf meine Nachfrage bei der Ökumenischen Nachbarschaftshilfe während des ersten Lockdowns im März/April dieses Jahres bekam ich die Auskunft, dass sich wesentlich mehr Menschen gemeldet hatten, die für andere Dienste verrichten wollen (z. B. Einkaufen, Besorgungen), als Menschen, die Hilfe benötigten. Nach meinem Eindruck sind wir sehr viel sensibler mit Themen wie Rücksichtnahme, Verantwortung und Solidarität umgegangen und das ist durchwegs positiv!

Es war und ist interessant und hautnah zu beobachten, dass unser Rechtstaat funktioniert. Selten noch wurde man so intensiv Zeuge der Gewaltenteilung zwischen Legislative, Exekutive und Judikative, aber auch der Kontrolle der 4. Macht im Staat, einer unabhängigen Presse und sonstigen Medien. So mussten die jeweiligen Regierungen und Verwaltungen immer wieder aufgrund von Gerichtsentscheidungen, teilweise auch aufgrund von Debatten in den Parlamenten reagieren und sie haben reagiert, immer konfrontiert mit der Frage nach der Verhältnismäßigkeit, der Angemessenheit und der Erforderlichkeit. Man konnte auch erleben, welcher Stellenwert in diesem Zusammenhang der Wissenschaft zukommt. Obwohl sicher nicht alles perfekt war und es sicher der Situation geschuldet auch gesellschaftliche Gruppen mit erheblichen Nachteilen gibt, musste man nicht befürchten, dass unsere Gesellschaft dominiert von Populisten extrem nach rechts oder links abdriftet. Artikel 1 unseres Grundgesetzes war immer die Maxime.

Auf Ebene der politischen Gemeinde ist es gelungen, jetzt schon im 4. Jahr hintereinander trotz der Kommunalwahlen und Corona ein Riesenprogramm umzusetzen: Wir hatten seit 2017 jährlich Vermögenshaushalte zwischen 10 und 13 Mio Euro, die erst einmal abgearbeitet werden mussten. Hier waren großes Engagement und Verantwortungsbewusstsein erforderlich sowohl vom Gemeinderat und meinen Vertretern als auch in der Verwaltung, beim Bauhof und allen Kolleginnen und Kollegen.

2020 gab es im pädagogischen Bereich (Kindergarten, Schule) laufend Änderungen der Rahmenbedingungen, denen mit großer Kompetenz, Flexibilität und Improvisationstalent Rechnung getragen wurde.

Positiv ist auch, dass die mit dem Rathausneubau einhergehenden Veränderungen des Ortszentrums von vielen Menschen so gut angenommen werden.

Herzlichen Dank an alle für 2020!

Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr, vor allem Gesundheit!

Ihr und Euer

 

Bernd Fessler, 

Erster Bürgermeister

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