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Mittwoch, 06 Juni 2018 10:59

Wohin geht der Weg der „Neuen Alten“?

Zu diesem Thema hat die Seniorenbeauftrage der Gemeinde Großkarolinenfeld, Wiltrud Rothmayer, zum allwöchentlichen Seniorentreff im evangelischen Pfarrstadel die Präsidentin der Bayerischen Architektenkammer, Frau Christine Degenhart eingeladen. Frau Rothmayer wollte damit den politischen Mut der alten Menschen im Ort anregen. Und sie begann auch gleich mit dem geflügeltem Ausspruch der amerikanischen Schauspielerin Bette Davis: „Alter ist nichts für Feiglinge“. Sie fuhr fort. Alte Menschen müssen in unserer schnelllebigen Zeit viel Neues lernen. Sie sollen auch möglichst lange brauchbar sein. Dabei wies Frau Rothmayer auf die "Gesetzliche Grundlage für die Entwicklung des Seniorenpolitisches Gesamtkonzepts“ des Landkreises Rosenheim hin. Der Landkreis habe sich verpflichtet, durch eine kompetente „Steuerungsgruppe“ die Umsetzung der Maßnahmeempfehlungen zu begleiten. Dies sei ein vorsichtiger Anstoß zu einer Erweiterung der Seniorenpolitik, der schon lange nötig war. Präsidentin Christine Degenhart konzentrierte sich bei ihrem Vortrag auf zwei Hauptthemen. „Wohnen im Alter und Teilhabe am öffentlichen Leben“. Es sei nicht mehr so, sagte die Referentin, dass die alten Menschen daheim sitzen und möglichst keine großen Ansprüche mehr an das Leben stellen und im Notfall keine großen Pflegeeinrichtungen zur Verfügung stehen, wenn ein selbständiges Leben gar nicht mehr möglich sei. Dazu gab Christine Degenhart, als praktizierende Architektin, viele praktische Anregungen und sie wusste auch gleich die richtigen Helfer zum Durchführen dieser Anregungen. Auch woher man finanzielle Unterstützung bekäme. Durch eine sinngerechte Umgestaltung des Wohnraumes könne man sich das Leben sicherer und wesentlich leichter machen, so Christine Degenhart. Der zweite Schwerpunkt des Nachmittags war: „Teilhabe am öffentlichen Leben“. In den politischen Leitlinien des Landkreises heißt es: “Seniorenpolitische Belange sind in allen Bereichen der Kommunalentwicklung zu berücksichtigen“ erklärte die Seniorenbeauftragte. Hier sei in erster Linie der Gemeinderat gefordert. Frau Rothmayer hatte gleich einige Vorschläge parat. So wäre ein Gemeindetaxi, das die alten Menschen zum Friedhof oder zu den Supermärkten fährt eine gute und notwendige Einrichtung. Beträgt die Strecke vom Ende der Pfälzerstraße doch nahezu 3 Kilometer zu den Supermärkten. Sie habe schon in etlichen Briefen an die Senioren und im Gmoa-Blattl um ein Füreinander in der Dorfgemeinschaft auf vielerlei Weise geworben. Wie sie weiter ausführte, werde im Jahr 2030 fast ein Drittel der Bevölkerung zu den Senioren zählen. Sie schloss ihre Ausführungen, mit dem Ausspruch der Regisseurin des Filmes "Ü-100"die die Zukunft so sieht. „Die 65 -80 jährigen, also die jungen Alten, werden ihre Enkel hüten, weil die zukünftige Generation mehr Geld für Wohnen, Essen, Erwerb von Eigentum oder für Urlaub ausgeben werde. Und sie werden sich auch gleichzeitig um die hochaltrigen Urgroßeltern kümmern“. An diesem interessanten Nachmittag waren auch Dritter Bürgermeister Emil Maier und Pfarrer Richard Graupner als Zuhörer dabei.

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Mittwoch, 06 Juni 2018 10:49

Fronleichnam in Großkarolinenfeld

Im Zweijahresrhythmus mit Tattenhausen zogen die Großkarolinenfelder Gläubigen heuer am Sonntag nach dem Fronleichnamstag durch die Straßen des Ortes. Pfarrer Drago Curic, begleitet von den Vereinen mit ihren Fahnen, Kirchenchor, Bürgermeister, Gemeinderäte und Kommunionkinder mit zahleichen Gläubigen, trug das Allerheiligste durch das Unterdorf und Karolinenstraße, vorbei an festlich geschmückten Häusern. An den vier Altären wurde ein Kapitel der Heiligen Schrift verlesen und der Pfarrer spendete den Segen über Menschen, Wald und Flur. Musikalisch wurde der lange Prozessionszug von der „Kolberer Dorfmusi“, die auch den Festgottesdienst gestaltete, begleitet.

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