Neuigkeiten

Mit großer Begeisterung verfolgten die Besucher in der ausverkauften Max-Joseph-Halle in Großkarolinenfeld die Premiere des Theaterstück „Gspenstermacher“. Unter Regie von Bernhard Schlosser und Wolfgang Himmelstoß gaben die Laienschauspieler des Theatervereins in diesem schaurig-skurrilen Stück von Ralph Walter mehr als ihr Bestes. Die zwei Leichengräber Schippe (Markus Schrank) und Schaufe (Ossi Härter) spielten ihre Rollen in echt urbayersicher Art, als wäre ihnen das Stück auf den Leib geschrieben. Petra Utz hatte als resolute Moorwirtin alles in fester Hand. Sie wirbelte schon zu Lebzeiten mit viel Humor und spritzigen Pointen durch ihre Dorfwirtschaft, immer wieder unterbrochen durch begeisterten Zwischenapplaus des Publikum.. Als Gespenst war sie dann unübertroffen. Nicht zu übersehen war Rosi Beutlrock als schrullige Dorfverrüchkte. Sie hatte ihren festen Platz in der Dorfwirtschaft und mischte sich als Wahrsagerin mit den Spielkarten in der Hand immer geistreich ins Geschehen ein. Am liebsten mochte sie „An Schweinsbroten mit Kraut und Knödel“, den sie leider nie bekam. Die wohlhabende elegante und reiche Witwe Vevi, von Sabine Fessler gespielt, hatte immer und ewig Meinungsverschiedenheiten mit der Dorfwirtin. Denn beide hatten ein Auge auf den attraktiven Schuasterjackl (Mani Groß) geworfen. Das schlaue und hübsche Dirndl (Laura Schank), die alle ihre weiblichen Verführungskünste spielen ließ, versuchte den sympathischen Knecht Leo (Adrian Fessler) für sich zu gewinnen. Aber nun zum Inhalt dieses lustig-makaberen Spiels. Durch einen Brief vom Bestattungsamt erfuhren die beiden Totengräber, dass ihr Einkommen gekürzt wird. Sie würden in Zukunft nur für jede einzelne Beerdigung bezahlt. Bei drei Todesfällen im Jahre könnte man nicht auskommen. War es Zufall, dass gerade in diesem Augenblick eine Flasche mit Gift aufgefunden wird? Die Dorfwirtin trank aus der vermutlichen Weinflasche mit dem Gift als erste. Schon war ein Gspenst geboren. Und schon blühte das Geschäft der Totengräber. Auch die reiche Vevi konnte einem Schluck aus der Flasche nicht widerstehen. Das zweite Gespenst trat in die Dorfwirtschaft. Wieviele Gspenster folgten noch? Das wird nicht verraten. Diese zwei unsichtbaren Gespenster (Sabine Fessler und Petra Utz) sorgten in der Gaststube mit ihren Neckereien an den lebenden Gästen für humorige Abwechslung. Ob die Gespenster eines Tages verschwanden und die beiden Verliebten noch zu einander fanden, muss der Besucher selbst erleben. Das Premierenpublikum bedankte sich für die großartige und gekonnte Aufführung mit nicht endenden Applaus. Hinter der Bühne sorgten für einen reibungslosen Verlauf der Theaterstückes, Irmi Utz, Caroline Boden, Alex Blenk, Wolfgang Strohal, Claudia Härter, Ossi Härter, Florian und Ludwig Härter. Judith Ilse führte die Schauspieler als Souffleuse durch den Abend. Weitere Aufführungen sind am Mittwoch, 4. April, Freitag, 6. April, Samstag, 7 April jeweils um 20 Uhr. Am Samstag ist dann noch um 15 Uhr eine Sondervorstellung für Senioren. Karten gibt es im Vorverkauf bei „Voglbuch“ am Karolinnenplatz 10 und an der Abendkasse.

Freigegeben in Presseberichte
Freitag, 13 April 2018 07:31

Osterfeuer entzündet

Das ökumenische Osterfeuer, zum Zeichen der Auferstehung Jesu Christi, entzündeten der katholische Geistliche Pfarrer Drago Curic(links) und er evangelische Pfarrer Richard Graupner auf dem Kirchplatz vor der katholischen Kirche Hl. Blut in Großkarolinenfeld. Im Anschluss zogen die zahlreichen Gläubigen beider Konfessionen mit ihren Osterkörbchen, deren Inhalt nach alter Tradition aus Brot, Eier, Speck und Salz besteht, und mit den österlichen Kerzenlichtern zur Weihe in das jeweilige Gotteshaus. Dort wurde feierlich die Auferstehung gefeiert

Freigegeben in Presseberichte

Die Neuwahl der Vorstandschaft war eines der Tagesordnungspunkte bei der Jahreshauptversammlung des Obst- und Gartenbauvereins Großkarolinenfeld. Unter der Wahlleitung von Heribert Greiner und Josef Ulbrich wurden wieder von den 83 anwesenden Mitgliedern gewählt: Zur ersten Vorsitzenden Ursula Krichbaumer, 2. Vorstand Alois Benkard, Kassenverwaltung Gerdi Zaißl und Schriftführerin Erika Huber. Besitzer sind in Zukunft, Birgit Imser, Michaela Pscheid, Friedbert Knorek und Sepp Wieland. Dazu gewählt wurden zwei neue Beisitzer und zwar Angelika Hofstetter und Hans Kosek. Josef Ulbrich und Andreas Laika werden die nächsten vier Jahre die Kasse wieder prüfen. Resi Radl sei nach 33 Jahren Mitglied in der Vorstandschaft aus gesundheitlichen Gründen ausgeschieden. Nach dem Totengedenken an die 9 verstobenen Mitglieder ging die Vorsitzende Ursula Krichbaumer auf das Thema BIODIVERSITÄT, das das oberste Gebot des Obst- und Gartenbauvereins sei, ein. Wenn man an den öffentlichen Flächen in der Gemeinde vorbeigehe, werde man sehen wie es von Anfang Frühjahr blüht. Diese Wildblumenwiesen locken Bienen und andere Insekten an. Sie seien auch ein Blickfang für uns Menschen. Es gäbe doch nichts Schöneres, so die Vorsitzende, für Augen, Nase und Gemüt als eine blühende duftende und summende Wildblumenwiese. Dank unserem 2. Vorstand Alois Benkard wurden schon auf fast allen öffentlichen
Flächen in der Gemeinde solche biodiversitätische Maßnahmen getroffen. Paradebeispiele seien der Friedhofspark, die Pfarrwiese, das Strassenbegleitgrün und der Westheimer Platz. Aber auch beim Rathausneubau sei Alois Benkard als Berater mit eingebunden. Sie lobte die Bauhofmitarbeiter, die auch ihr grünes Herz entdeckt haben und den Obst- und Gartenbauverein dabei tatkräftig unterstützen. Aus dem Wirtschaftsbericht von Ursula Krichbaumer war zu entnehmen, dass für den Bienenlehrstand an der Pfaffenhofener Straße 1000 Euro gespendet wurden. Weitere Investitionen seien nicht geplant. In Vorbereitung seien zwar für das kommende Jahr einige, Projekte, die aber finanziell nicht ins Gewicht fielen. Hier sei dem Alois Benkard gedankt, der immer irgendwo einen Baum stehen habe, den er dann zur Freude der Bürger eingräbt. Für die Töchter der Familie Zeltsperger und für die Mädels der Familie Grieger seien Apfelbäumchen und für die Buben der Familie Andi und Sophia Huber, als jüngste Mitglieder, eine Schlehe gepflanzt worden. Für die Blumenpyramiden seien etwa 300 Euro angefallen. Der Arbeitsplan für das kommende Jahr sehe wieder die Teilnahme am Ferienprogramm und der Besuch des Erlebnisbauernhofes Ellmaier sowie das Wildnislager in Bad Feilnbach vor. Für die Kinder sind Kerzen basteln und Minibeete pflanzen im Programm. Das Sppenfest für Alt und Jung finde wieder statt. Heuer soll auf einem Kartoffelacker eine Kartoffelpyramide, auf Anregung des Kreisverbands und unter Mitwirkung der Schule, gebaut werden. Sie rief alle Ortsvereine auf sich daran zu beteiligen. Das traditionelle Radi-Fest finde am 13. Juli auf dem Kolbererplatz statt. Des Weiteren seien ein Antipasti-Kurs und ein Kräuterkurs, ein Töpferkurs und ein Weideflechtkurs geplant. Der Herbstausflug, von Peter Zaißl vorbereitet, führe heuer durch die Schwäbische Barockstraße. Augsburg sei das Ziel der Frühjahrslehrfahrt. Beim Blick über den Zaun gehe es zur Woferl Gaby, eine anerkannte Gartenbäuerin, nach Zweckstätt. Abschließend bedankte sich die neue und alte Vorsitzende Krichbaumer bei der Vorstandschaft für die gute Zusammenarbeit, den Mitgliedern und der großen Schar Besucher dieses Abends. „Ich hoffe, dass ihr wisst, dass ihr die Substanz vom Gartenbauvereins seid´s, egal was er macht“. so die Vorsitzende. Schriftführerin Erika Huber lies das vergangene Jahr noch einmal Revue passieren und Gerdi Zaißl legte einen ausgeglichenen Kassenbericht vor. Die Kassenprüfer Josef Ulbrich und Andreas Laika betätigten ihr eine saubere und ordentliche Buchführung. . Anschließend folgte eine interessante Bilderschau über Vögel unserer Heimat von Johann Heilbock, der seit 44 Jahren beim Landesbund für Vogelschutz als 1. Vorsitzender, Schatzmeister und Exkursionsführer tätig ist. Im Jahre 2016 erhielt Johann Heilbock den grünen Umweltengel verliehen. Also ein fachkundiger Referent über die Vogelwelt. Alois Benkard bat die Besucher mit dem Rosen- und Flieder zuschnitt noch zu warten. Zum Abschluss der Versammlung im katholischen Pfarrsaal zeigte noch Peter Zaißl Bilder aus Veranstaltungen des vergangenen Jahres.

Freigegeben in Presseberichte

Theresia Radl, eine leidenschaftliche Gartenliebhaberin, gibt ihr Amt als Vorstandsmitglied des Obst- und Gartenbauvereins Großkarolinenfeld nach 33 Jahren ab. Ich habe gern in der Vorstandschaft mitgearbeitet, beteuerte die Ruheständlerin.In den 33 Jahren habe sie mit 5 Vorsitzenden harmonisch und immer zum Wohl des Vereins ehrenamtlich in der Vorstandschaft ihr Bestes gegeben. In der Zeit des 1. Vorstandes Georg Huber musste sie auch als Unterkassier einspringen. Sie war für den Norden Großkarolinenfelds zuständig. Von Haus zu Haus und von Jahr zu Jahr musste man damals den Beitrag einkassieren. Es war für sie eine interessante Erfahrung. Man konnte mit den Mitgliedern manche gärtnerische Tipps austauschen. Unter dem 2. Vorstand Sebastian Eisner wurde das Feldkreuz an der Marienbergerstraße eingeweiht. 25 Jahre bepflanzte sie das kleine Beet am Feldkreuz im Jahreszeitenwechsel. In die Zeit des 3. Vorstandes Klaus Weber fielen die 200 Jahrfeiern der Gemeinde. Beim historischen Markt verkaufte Resi Radl am Stand des Obst- und Gartenbauvereins Marmeladen und allerlei Selbstgemachtes. Unter dem 4. Vorstand Ludwig Höglauer wurde 100 Jahre Obst- und Gartenbauverin gefeiert. Zwei Tage wurde gefeiert. Da gab es viel tun .In dieser Zeit fanden auch zahlreiche Aktivitäten statt. Sie arbeitete gern beim Maislabyrinth und beim Kartoffelfest mit. Das Kürbissfest war damals ein Riesenerfolg. Ihre letzte Tätigkeit unter der 5. Vorsitzenden Ursula Krichbaumer war die Mitwirkung beim „RamaDama“. Es hatte ihr große Freude bereitet an die fleißigen mithelfenden Kinder Süßigkeiten zu verteilen. Wehmütig aber auch mit Stolz und Freude, wie sie sagt, blickt sie auf die lange Zeit beim Obst- und Gartenbauverein zurück. Es war eine schöne Zeit und sie war immer gern dabei. Die Vorstandschaft bedankte sich für die langjährige Treue mit einem Geschenkkorb und einer Ehrenurkunde, die Schriftführerin Erika Huber und Kassenverwalterin Gerdi Zeißl im Namen des Vereins überbrachten.

Freigegeben in Presseberichte
Home Neuigkeiten Artikel nach Datum gefiltert: Donnerstag, 12 April 2018

Gemeindeamt

Gemeinde Großkarolinenfeld
Karolinenplatz 12
83109 Großkarolinenfeld
Telefon: 08031 / 5908-0
Telefax: 08031 / 5908-35
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Öffnungszeiten:
Mo. - Fr. 7.30 Uhr - 12.00 Uhr
Do. auch von 13.30 Uhr - 18.00 Uhr
(Standesamt ist Mittwochs geschlossen)


Diese Seite benötigt Cookies. Sind Sie mit der Nutzung von Cookies einverstanden?