Volkstrauertag in Großkarolinenfeld

Montag, 27 November 2017 11:59
Während die Blaskapelle den Choral „Vom guten Kameraden „ spielte, legte Bürgermeister Bernd Fessler einen Kranz ans Kriegerdenkmal nieder, um den Stellenwert des Friedens und der Würde des Menschen wieder bewusst zu machen,  und die Vereinsfahnen senkten sich zum Gedenken Während die Blaskapelle den Choral „Vom guten Kameraden „ spielte, legte Bürgermeister Bernd Fessler einen Kranz ans Kriegerdenkmal nieder, um den Stellenwert des Friedens und der Würde des Menschen wieder bewusst zu machen, und die Vereinsfahnen senkten sich zum Gedenken

„Der Volkstrauertag sei heute noch brandaktuell“ so Bürgermeister Bernd Fessler bei seiner Ansprache zum Volkstrauertag am Kriegerdenkmal in Großkarolinenfeld. Seiner Einschätzung nach werde dem Wert des Friedens in der gesellschaftlichen und politischen Diskussion zu wenig Gewicht beigemessen. Der Friede muss aber Priorität Nummer eins haben, und als Weg dahin haben damals unsere Väter und Großväter den Artikel 1 ins Grundgesetz geschrieben.“ Die Würde des Menschen ist unantastbar“. Dem habe sich alles unterzuordnen, auch wenn das manchmal unbequem sei und mit Kosten verbunden sein kann. Missachtung der Menschenwürde sei eine Kriegserklärung an alle Menschen, so das Gemeindeoberhaupt. Das muss uns Maxime sein, verehrte Anwesende, alles andere wäre leichtsinnig und unverantwortlich. Anschließend legte er, zusammen mit dem Vorstand des Krieger- und Reservistenvereins Kurt Brunnthaler, einen Kranz ans Kriegerdenkmalnieder, an dem die Feuerwehr mit ihren Fackeln Spalier standen . Nach dem Friedenslied des Männergesangvereins, unter der Leitung von Evi Mittermaier, gedachte   Kurt Brunnthaler, vom Krieger- und Reservistenvereins, der am Volkstrauertag auch seinen Veteranen- Jahrtag begeht, an die Opfer von Gewalt und Krieg, an Kinder, Frauen und Männer aus unserem Heimatort Großkarolinenfeld. Wir gedenken heute auch den Soldaten, die in den Weltkriegen starben und der Menschen, die durch Kriegshandlungen oder danach in Gefangenschaft, als Vertriebene und Flüchtlinge ihre Leben verloren haben. Unsere Aufgabe und Verantwortung muss es sein auf den Frieden unter den Menschen zu Hause und in der Welt hinzuwirken, so Brunnthaler. Dem Festakt der Gemeinde ging ein Gottesdienst in der evangelischen Karolinenkirche, der vom Männergesangverein, unter der Leitung von Evi Mittermaier, mitgestaltet wurde und einem Festgottesdienst in katholischen Pfarrkirche, der musikalisch von der Blaskapelle, unter der Leitung von Horst Mittemeier, umrahmt wurde, voraus.



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