Neuigkeiten

„Wir haben ein schönes Zuhause mit dem Kontaktstadel an der Bahnhofstraße geschaffen“. Mit diesen Worten eröffnete Vorsitzende Lilo Wallner die 15.Jahreshauptversammlung der Ökumenischen Nachbarschaftshilfe in Großkarolinenfeld. Sie ist auch stolz auf den Therapiegarten, der gerade für die Demenzkranken eine Oase sei. Sie bedankte sich bei den 275 Mitgliedern für die Treue. „Wir hätten noch gerne mehr Mitglieder, denn jeder Euro ist uns willkommen um unsere Aufgaben zu erfüllen“, so Lilo Wallner. „Jedes Jahr bringt Überraschungen“. Unter diesem Thema legte Pflegedinstleiterin Christine Boos ihren Rechenschaftsbericht vor. Die gute Nachricht sei der Abschluss bei der Prüfung des medizinischen Dienstes, den die Nachbarschaftshilfe mit der Note eins abschloss. Auch der Therapiegarten, der ein Schmuckstück der Einrichtung sei, werde gerne genutzt und habe bereits eine reiche Ernte erbracht. Der Tag der offenen Tür sei gut angenommen worden. Mit Musik, Würstel, und einer reichhaltigen Tombola, dank vieler Spnsoren, war es ein vergnüglicher Nachmittag. Die Weihnachtsfeier fand wieder im Foyer der Max-Josef-Halle statt. Bei dieser Gelegenheit bedankte sich Frau Boos bei Bürgermeister Bernd Fessler, beim 3. Bürgermeister Emil Mayer und den Gemeinderäten die an der Versammlung teilnahmen, sehr herzlich für die Unterstützung und für die Überlassungen der Max-Josef -Halle zu den einzelnen Veranstaltungen. Unter den Neuerungen im Jahre 2016 zählt der positive Beschluss des Vorstandes die Dienstkleidung in Zukunft von einer Wäscherei waschen zu lassen. Das habe den Vorteil, dass dies den hygienischen Richtlinien entspreche.

Neu sei auch, dass die Pflegeplanung durch die strukturierte Informationssammlung ersetzt wurde. Dieses Dokumentationssystem, das zu Beginn der Pflege erstellt werde, habe schon manchen Pflegebedürftigen bei der Einstufung in einen Pflegegrad geholfen. Christine Boos bedankte sich für die hohe Spendenbereitschaft im vergangenen Jahr, die der Nachbarschaftshilfe als sozialer Einrichtung für Großkarolinenfeld nach wie vor gut tue. Besonders bedankte sie sich bei ihrem „fröhlichen Team" für ihre wertvolle Arbeit, das Feingefühl und den guten Zusammenhalt. Man könne mit Pflege, Essen, Betreuung und Hauswirtschaft viele Notwendigkeiten abdecken. Was man nicht beeinflussen könne, sei die Menge und Intensität der Arbeit. Hier seien Aufnahmen, Entlassungen in ein Heim und Sterbefälle ausschlaggebend. Im vergangenen Jahr habe es zahlreiche Heimeinweisungen und Todesfälle gegeben. Hinter jeder Zahl stehe ein Mensch mit seiner Lebensgeschichte. Menschen, die die Pflegekräfte auf einem Teil ihres Lebens begleiten durften und die in Gedanken bleiben werden. Mit dem Entzünden einer Gedenkkerze schloss Plegedienstleiterin Christine Boos ihre Ausführungen. Stellvertretende Pflegedienstleiterin Marianne Dußmann informierte die zahlreichen Versammlungsteilnehmer über das neue Pflegestärkungsgesetz. Die Umsetzung dieses neuen Gesetzes habe die Mitarbeiterinnen der Nachbarschaftshilfe vor eine große Herausforderung gestellt. Durch die neuen Pflegegrade haben alle Klienten einen neuen Pflegevertrag erhalten. Die Erhöhung der Entlastungsleistungen hätte dazu geführt, dass sich der Bedarf in der Hauswirtschaft deutlich gesteigert habe. Die Unterstützung der Angehörigen sei durch das neue Gesetz gestärkt worden.

Zu diesem Thema ist auch zu einem Angehörigenabend eingeladen worden.

Dr. Sven Ulowetz hat über das Thema Demenz referiert. Die Mitarbeiterinnen des Kontaktstadels haben außerdem noch über den Umgang, die Kommunikation und die Betreuungsmöglichkeiten berichtet. Die größte Herausforderung für 2017 ist aber die neue Regelung für die Abrechnung „Angebote zur Unterstützung im Alltag“ gewesen. Die Anerkennung durch das Zentrum Bayern für Familie und Soziales wird durch die Nachbarschaftshilfe beantragt, so Marianne Dußmann. Sie lud dann noch zum Tag der offenen Tür für den 24. Juni ein. Kassenverwalter Peter Daum legte der Versammlung einen umfangreichen Finanzbericht und den Bericht der Rechnungsprüfung vor. Heuer sei die Wirtschaftsprüfung durch den Verein „Aktive Wirtschafssenioren“ mit Sitz in Großkarolinenfeld durchgeführt worden, der dem Kassenführer für seine Tätigkeit große Achtung aussprach. Einstimmig wurde der Vorstandschaft die Entlastung erteilt und der Haushaltplan 2017 genehmigt. Die beiden Vortsandsmitglieder Lilo Wallner und Hermine Hammer warben abschließend noch um neue Patienten und auch um neue Mitglieder. Wenn man die Entwicklung der Nachbarschaftshilfe, die nächstes Jahr 40-jähriges Jubiläum feiern kann, betrachte, könne man nur sagen: es ist eine Erfolgsgeschichte!

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Zu Beginn der Jahreshauptversammlung der Arbeiterwohlfahrt (AWO)-Ortsgruppe Großkarolinenfeld stellte sich Ulrike Plankl als neue Stellvertreterin der Kreisgruppe Rosenheim den zahlreichen Besuchern in der Gaststätte Max-Josef-Stuben vor. Sie überbrachte die Grüße des Vorsitzenden Peter Kloo. Aus ihrem kurzen Lebenslauf ging hervor, dass sie auch im Stadtrat Rosenheim und in verschiedenen sozialen Einrichtungen tätig sei. Gerade die Arbeiterwohlfahrt läge ihr sehr am Herzen. Die AWO sei eine über Generationen verbindende Einrichtung. Bürgermeister Bernd Fessler flocht in sein Grußwort eine humorvolle Geschichte mit ein, die bei den Besuchern gut ankam und die sich mit großem Applaus bedankten. Nachdem Vorsitzender Emil Maier noch Ehrenbürger Heribert Greiner willkommen hieß, ging er in seiner Rückschau auf die zahlreichen Aktivitäten des vergangenen Jahres ein. Voran stellte er die Mitgliederbewegung. Der Ortsgruppe gehören demnach zur Zeit 101 Mitglieder an. Obwohl wir drei Mitglieder durch Wegzug und ein Mitglied durch Tod verloren haben, so der Vorsitzende, konnten wir mit Barbara und Gottfried Bielka, Erika Faassen, Ingrid Heide, Helga Niefanger, Peter Stieglmaier und Hannelore Stadler erfreulicherweise 7 Neuaufnahmen verzeichnen. Diese Entwicklung sei sehr gut und doch sollten wir gemeinsam dafür sorgen, dass wir die Marke von 100 Mitgliedern nicht unterschreiten. Die AWO habe sich wieder am Ferienprogramm der Gemeinde beteiligt. Die Fahrt der Guten Herzen ging mit 40 Mitreisenden in die Griesener Alm. Er bat die Anwesenden für diese Fahrten Werbung zu machen. Es können alle älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger, auch die nicht Mitglied bei der AWO seien, mitfahren. Er bedauerte dass der Landkreis Rosenheim den Zuschuss für diese Fahrt gestrichen habe. Umso erfreulicher sei es, dass die Gemeinde die Fahrt großzügig unterstütze.- Emil Maier bedankte sich dafür bei Bergmeister Bernd Fessler. Die nächste Fahrt der Guten Herzen sei für Samstag, 30. September geplant. Eine gelungene Feier sei auch die 50-Jahrfeier des Seniorenclubs gewesen. Wie alle Jahre erfreue sich die Nikolausfeier für Kinder großer Beliebtheit. Er bedankte sich bei den fleißigen Helferinnen und Helfer die den Saal schmückten und sich um das Essen für Kinder und -Erwachsene bemühten. Der Abschluss des Jahrs sei immer die Weihnachtsfeier. Diese besinnliche Stunde würde schon seit vielen Jahren von der Frauensinggruppe, unter der Leitung von Gabriele Schramm und Heribert Greiner, gestaltet.

Emil Maier betonte noch einmal, dass zu dieser Feier alle älteren Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde eingeladen seien. Auf die Herbst- und Frühjahrsversammlung eingehend, die wieder ein großer Erfolg gewesen sei, bedankte er sich bei den Sammlerinnen Wolfsindis Jegg, Anita Maier und Hilde Meyler. Der Vorsitzende erinnerte an die Karten für die Konzerte in München, die der Ortsverein wieder besorge. Seit 27 Jahren biete die AWO mit der evangelischen Kirchengemeinde jeden Dienstag den Seniorennachmittag, bei dem die Hauptlast auf Anneliese Bolleininger liege, im evangelischen Pfarrstadel an. Er appellierte an die Mitglieder mitzuhelfen Frauen und Männer zu suchen die bereit seien Verantwortung für diese Seniorennachmittage zu übernehmen, um Anneliese Bolleininger, Wolfsindis Jegg, Waltraud Wimmer und Hannelore Stadler zu unterstützen. Abschließend bedankte sich Emil Maier bei allen Helferinnen und Helfer, die immer da sind wenn Veranstaltungen durch geführt werden. Sein Dank galt auch den Mitgliedern des Vorstandes, der Gemeinde für die großzügige finanzielle Unterstützung, bei Frau Lemke von Büro der Kreisverwaltung und bei den Kreisvorstandsmitgliedern. Günter Kratschmayer legte einen ausgeglichen Haushalt vor und die Kassenprüfer Günter Schramm und Annemarie Wagemann bestätigten ihm eine saubere Buchführung.

Die Seniorenclubleiterin Anneliese Bolleininger ließ noch einmal die zahlreichen Aktivitäten des Seniorenclubs Revue passieren. Gut besucht seien die 8 Clubnachmittage mit Faschingskranzl, Bilderschau über die Gemeinde von Bürgermeister Bernd Fessler, Osterfeier mit der Musikschule, Mutter, – und Vatertags- Kaffee, Besuch des Frühlingsfestes, 50 Jahrfeier,Gesundheitsvortrag und Geburtstagsfeier für Senioren gewesen. Die Busausflüge an den Chiemsee und Bayrischzell seien wieder gut angenommen worden. Vorsitzender Emil Maier gab in seinem Ausblick die Veranstaltungen für das kommende Jahr bekannt. Dies seien das Ferienprogramm am 5. September, Fahrt der Guten Herzen am 30. September, Nikolausfeier für Kinder am 6. Dezember und die Weihnachtsfeier am 17. Dezember. Mit dem Aufruf an alle Mitglieder „Jede und Jeder kann und soll mithelfen, dass wir die Arbeit und das Angebot für die Kinder und die ältere Generation so weiterführen können wie bisher. Helfen wir zusammen "schloss Emil Maier die diesjährige Jahreshauptversammlung.  

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Dienstag, 16 Mai 2017 08:08

Zeitzeugen tiefer Gläubigkeit

Das kleine Büchlein „Feldkreuze, Marterl und Kapellen im Gemeindegebiet Großkarolinenfeld/Tattenhausen" stelle Kirchenpfleger Richard Goldammer einem breiten Publikum im katholischen Pfarrsaal in Großkarolinenfeld vor. Feldkreuze, Marterl und Kapellen sind altgewohnte Wegweiser in unserer Flur. Sie sind Kleinod der Frömmigkeit. Damit dieses wertvolle Kulturgut, das mit unserer Heimat eng verbunden ist, nicht in Vergessenheit gerät ist Anneliese Bolleininger über drei Jahrzehnte der Geschichte dieser Flurdenkmäler nach gegangen. Sie befragte die Besitzer dieser religiösen Flurdenkmäler und zeichnete die Geschichte akribisch auf. Bereits 1989 stellte sie schon eine kleine Ausstellung zusammen. Zu den 200 Jahrfeiern der Gemeinde war es dann bereits eine große Bilderausstellung mit dem Thema „Religiöse Flurdenkmäler in der Gemarkung Großkarolinenfeld“, die in der Aula der Max-Josef-Halle, als ein wichtiger Beitrag zu den Festlichkeiten, stattfand. Auf 95 Seiten kann mach die Gesichte jedes einzelnen dieser Kleinode der Frömmigkeit nachlesen. Außerdem wurden jedem Bild ein religiös-medidativer Text hinzugefügt. Der Tattenhausen Heimatdichter Sebastian Gerbl fügte ein Gedicht bei. „Sehgst sowas wo am Wegrand steh, tua achtlos net vorübergeh, denk wenigstens im stillen grod,

dass ois sei ei`gne G`schichte hot“. „ Anneliese Bolleininger konnte zur Herausgabe eines Buches ihrer jahrelangen Aufzeichnungen den Pfarrverband Großkarolinenfeld/Tattenhausen, unter der Federführung von Richard Goldammer, gewinnen. Mitgearbeitet an der Gestaltung haben noch Stephan Goldammer und Christine Schnitzenbaumer. Zur Finanzierung haben eine große Schar Sponsoren mitgeholfen. Pfarrer Drago Curic würdigte in seinem Grußwort die Arbeit der Anneliese Bolleininger. Die vielen aufgestellten Wegkreuze und kleine Kapellen seien in unserem Lebensraum ein Zeichen unseres Glaubens. Ein in der Öffentlichkeit aufgestellten und geweihtes Kreuz sei Anruf und Bekenntnis. Es soll uns und alle die vorübergehen immer daran erinnern, das die Kraft des Gekreuzigten und erhöhten Herren uns erfüllt, wenn wir Betens zu ihm aufschauen. so der Ortspfarerr . Auch der evangelische Pfarrer Richard Graupner würdigte die Arbeit der Macher dieses Büchleins. Zweite Bürgermeisterin Lilo Wallner, die gerne mit ihrem Hund durch die Fluren der Gemeinde wandert, wie sie sagte, stellte fest, dass sie doch das eine andere Feldkreuz noch nicht kannte. Umso schöner sei es jetzt mit diesem Büchlein in der Hand alle Feldkreuze kennen zu lernen. Abschließend bedankte sich Richard Goldammer bei den Sponsoren und lud zum Kauf des Büchleins mit Bildern und Geschichten ein, um diese religiösen Flurdenkmäler, die unsere schöne Voralpenlandschaft bereichern, kennen zu lernen und zu besuchen.

Das Büchlein gibt es beim katholischen Pfarramt zum Preis von 9,90 Euro zu kaufen.

Bild: Pfarrer Drago Curic bedankte sich bei den Machern des Büchlein (von rechts) Christine Schnitzenbaumer, Annelise Bolleininger, Richard Goldammer und Stephan Goldammer mit einer Flasche Messwein.

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