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v.l.n.r.
Carmen Schneider Kinderpflegerin, Petra Teufert Leiterin, Doris Hanspach
Kinderpflegerin, Simone Scheuner Erzieherin |
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Auftrag des
Kindergartens
Der
Auftrag des Kindergartens ist im Bayerischen Gesetz zur Bildung,
Erziehung und Betreuung von Kindern in Kindergärten, anderen
Kindertageseinrichtungen und in der Tagespflege definiert:
Artikel 10
Auftrag zur Bildung, Erziehung und Betreuung in
Kindertageseinrichtungen
Kindertageseinrichtungen bieten jedem einzelnen Kind vielfältige und
entwicklungsangemessene Bildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten, um
beste Bildungs- und Entwicklungschancen zu gewährleisten,
Entwicklungsrisiken frühzeitig entgegenzuwirken sowie zur
Integration zu befähigen.
Eine angemessene Bildung, Erziehung und Betreuung ist durch den
Einsatz ausreichenden und Qualifizierten Personals sicherzustellen.
Die
Kinder sollen entwicklungsangemessen an Entscheidungen zum
Einrichtungsalltag und zur Gestaltung der Einrichtung beteiligt
werden.
Artikel 11
Integrative Bildungs- und Erziehungsarbeit in
Kindertageseinrichtungen für Kinder mit Behinderung oder drohender
Behinderung
Kinder
mit Behinderung und solche, die von einer Behinderung bedroht sind,
sollen in Kindertageseinrichtungen nach Möglichkeit gemeinsam mit
Kindern ohne Behinderung betreut und gefördert werden, um ihnen eine
gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu
ermöglichen. Das pädagogische Personal hat die besonderen
Bedürfnisse von Kindern mit Behinderung und von Kindern mit
drohender Behinderung bei seiner pädagogischer Arbeit zu
berücksichtigen.
Artikel 12
Integrative Bildungs- und Erziehungsarbeit in
Kindertageseinrichtungen für Kinder mit Sprachförderbedarf
Kindertageseinrichtungen sollen die Integrationsbereitschaft fördern
und Kinder aus Familien mit Migrationshintergrund zur Integration
befähigen. Für Kinder aus Familien mit Migrationshintergrund, die
über keine oder unzureichende Deutschkenntnisse verfügen, sowie für
Kinder mit sonstigem Sprachförderbedarf ist eine besondere
Sprachförderung sicherzustellen. Das pädagogische Personal hat die
besonderen Bedürfnisse von Kinder mit Sprachförderbedarf bei seiner
pädagogischen Arbeit zu berücksichtigen.
Artikel 13
Grundsätze für die Bildungs- und Erziehungsarbeit in förderfähigen
Kindertageseinrichtungen; Bildungs- und Erziehungsziele
Das
pädagogische Personal in förderfähigen Kindertageseinrichtungen hat
die Kinder in ihrer Entwicklung zu eigenverantwortlichen und
gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten zu unterstützen, mit dem Ziel,
zusammen mit den Eltern den Kindern die hierzu notwendigen
Basiskompetenzen zu vermitteln. Dazu zählen beispielsweise positives
Selbstwertgefühl, Problemlösefähigkeit, lernmethodische Kompetenz,
Verantwortungsübernahme sowie Kooperations- und
Kommunikationsfähigkeit.
Das
pädagogische Personal in förderfähigen Kindertageseinrichtungen hat
die Kinder ganzheitlich zu bilden und zu erziehen und auf deren
Integrationsfähigkeit hinzuwirken, wobei der Entwicklungsverlauf des
Kindes zu beachten ist.
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Unsere pädagogische Arbeit
Prinzipien und Grundsätze
Spatzennest – was bedeutet dieser Name ?
Ein
Spruch von James M. Barrie sagt dies am besten:
Du
musst zuversichtlich sein !
Der
Grund, warum Vögel fliegen können
Und wir nicht, ist der, dass sie voller Zuversicht sind.
Und wer zuversichtlich ist,
dem wachsen Flügel.
Wir
möchten den Kinder diese Zuversicht in unserem Spatzennest geben und
sie auf ein Leben in einer sich ständig verändernden Welt
vorbereiten und nicht auf spezielle isolierte Fähigkeiten und
Sachwissen hintrimmen.
Dies
beinhaltet vor allem folgende Ziele:
»
Problemlösungswissen
»
Handlungsfähigkeit
»
Selbständigkeit
»
praktische Fähigkeiten
»
Solidarität
»
Wissen erwerben
„Das
Lernen“ ist dabei tätige Auseinandersetzung mit Menschen,
Gegenständen und Problemen ihrer Umwelt, von denen Kinder betroffen
sind und die sie deshalb interessieren.
So
entstehen Themen innerhalb der Gruppe in denen wir Anlässe
beobachten, Situationen sehen und dabei feststellen, was die Kinder
beschäftigt, was sie im Moment interessiert. Gemeinsam mit den
Kindern „erarbeiten“ wir dann das Thema, indem wir Ideen sammeln,
Fragen stellen, bisheriges Wissen sammeln usw. . Aus dieser
Vielschichtigkeit werden dann die Schwerpunkte gesetzt, sowie dazu
Umsetzungsmöglichkeiten geplant und überlegt, die es den Kindern
ermöglichen:
»
Das Wissen aktiv handelnd
anzueignen
»
Fähigkeiten auszubauen
»
Probleme zu lösen
und
somit ihre Kompetenz erweitern.
Nicht
das Ergebnis einer Tätigkeit ist wichtig,
sondern die Erfahrungen, die das Kind im Umgang
mit dem Material machen kann
Die
Gruppe und das Einzelkind
Wir
arbeiten in zwei altersgemischten Gruppen, d.h. im Alter von 3 – 6
Jahren, wobei bei Bedarf auch Kinder unter 3 Jahren aufgenommen
werden.
Die
Altersmischung garantiert den Kindern vielerlei soziale Erfahrungen.
Kinder lernen lieber von Kindern, als von Erwachsenen !!
( Hans
Herbert Deissler )
Jedes
Kind lernt im Kindergarten viele andere Kinder kennen, ältere
Kinder, jüngere Kinder, gleichaltrige Kinder, Mädchen und Jungen.
Manchmal lernen sie auch Kinder aus anderen Ländern, Kulturkreisen,
mit einer anderen Sprache, Hautfarbe und anderen Lebensgewohnheiten
kennen.
Die
älteren Kinder können schon soziale Verantwortung für die Jüngeren
übernehmen und die Kleinen schauen sich von den größeren Kindern
vieles ab. Aus diesem Grunde ist eine altersgemischte Gruppe
notwendig, damit Kinder miteinander Erfahrungen sammeln und vieles
miteinander lernen können.
»
Sozialverhalten muss gelernt
werden.
Da
sind Erfahrungen, die es in der Gruppe machen kann sehr hilfreich.
So erfahren Kinder im Kindergarten viele Dinge, manches vielleicht
auch zum ersten Mal, z.B. dass das Spielzeug allen Kindern gehört und
sie deshalb nicht immer alles haben können, was sie gerade wollen.
Abmachungen und Regeln müssen getroffen und eingehalten werden. Das
Kind kann sich nicht einfach etwas wegnehmen; es muss fragen und
akzeptieren können, wenn das andere Kind „Nein“ sagt.
Kinder
trösten einander, sie helfen sich gegenseitig. Die Einen müssen
lernen sich durchzusetzen, andere dagegen nachzugeben oder Rücksicht
zu nehmen. Kinder schließen Freundschaft untereinander, dies ist
hier im Kindergarten für viele ein neues wichtiges Erlebnis. Es
sollte nicht vergessen werden, dass jedes Kind anders ist, jedes ist
geprägt durch die eigene Familie. Es ist ein Erlebnis für die
Kinder, wenn sie durch den Umgang mit anderen Kindern erfahren, dass
es unterschiedliche Meinungen, Sitten und Gebräuche gibt. Es dauert
aber lange, bis sie erkannt haben, dass es auf viele Fragen die
unterschiedlichsten Antworten geben kann. Weiterhin erfahren sie das
Probleme unterschiedlich gelöst werden und es Situationen gibt, in
denen man sich richtig oder falsch verhalten kann.
Es
muss
in vielen Situation immer wieder neu überlegt werden, was ist
richtig, das sowohl von den Kindern aber insbesondere von uns
Erziehern.
Jedes
Kind ist schließlich ein Individuum in der Gruppe, von dem nicht die
totale Anpassung gefordert wird.
Das
Kind hat ein Recht:
»
auf Toleranz
»
auf seinen eigenen Spielraum in
der Entwicklung und in der Verwirklichung seiner Interessen
»
auf einen
räumlichen und innerlichen Rückzug
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Das Freispiel
Mit
dem Freispiel ist gemeint, dass das Kind frei und selbständig
entscheiden kann,
was
wie lange
womit
mit wem
es
spielen möchte.
Das
Freispiel ist in unserem Haus ab 9.00 Uhr offen, d.h.
gruppenübergreifend. Die Freispielzeit ist bei uns nicht fest
angesetzt, weil sie je nach Situation variieren kann. In dieser Zeit
können die Kinder in die jeweils andere Gruppe, in die Turnhalle ins
Bauland gehen oder verschiedene andere Bereiche außerhalb des
Gruppenraumes nutzen, wie etwa den Sandspieltisch.
Wenn
die Kinder diese anderen Bereiche nutzen wollen, dann müssen sie
sich bei den Betreuerinnen abmelden und im jeweiligen Bereich wieder
anmelden. Bei der Rückkehr in den Gruppenraum wird dieses Ritual in
umgekehrter Reihenfolge absolviert, somit haben wir immer den
Überblick, wo sich die Kinder im Haus befinden.
Im
Freispiel folgen die Kinder der eigenen Phantasie und den eigenen
Vorstellungen und geben sich gegenseitig Anregungen. Sie stellen ihr
eigenes Können dar und verarbeiten ihre Erfahrungen, wobei das
Freispiel eine Vertiefung dieser Erfahrung fördern kann. Sie können
ihren Einfällen und Ideen nachgehen, ohne dass die Erzieherin in das
Spielgeschehen eingreift, wobei sie jedoch in das Spielgeschehen mit
einbezogen werden kann. Die Kinder brauchen auf jeden Fall die
Möglichkeit ohne Aufsicht zu spielen, z.B. etwa im Bauland, auf dem
Flur oder im Malatelier.
Wir
verstehen uns während der Freispielzeit nicht etwa als Animateure
der Kinder, sondern als dessen Begleiter stehen wir ihnen zur Seite.
Nach
Maria Montessori :
Hilf
mir es selbst zu tun
( d.h.
wir helfen nur, wenn das Kind die Hilfe anfordert )
Dies
gilt bei der Entwicklung von Ideen, sowie bei Konflikten.
Wir
gestehen den Kindern auch zu, einmal nichts zu spielen, sondern nur
zu schauen.
In der
Freispielzeit beobachten wir das Verhalten und die Entwicklung der
Kinder. Dabei erfahren wir etwa von den Interessen der Kinder und
welche Themen sie im Spiel aufarbeiten.
Eingeschränkt wird das Spiel der Kinder nur in gefährlichen,
destruktiven oder aggressiven Spielen.
Spielzeug darf von zu Hause mit in den Kindergarten gebracht werden,
allerdings tragen die Kinder die Verantwortung dafür.
Innerhalb der Freispielzeit findet auch die freie Brotzeit statt,
d.h. das Kind bestimmt selbst, ob, wann und wie viel es isst, das
bedeutet:
Kinder werden bei uns nicht zum Essen oder zum Aufessen gezwungen
!!!
Die
Förderung von Selbständigkeit und Verantwortung beinhaltet aber
auch, dass die Kinder ihr Geschirr selber spülen und den
Brotzeitplatz für das nächste Kind sauber halten.
So
werden im Alltag vielfältige Lernmöglichkeiten, durch
Selbstbestimmung beim Essen oder Aufräumen, geschaffen. Durch die
Erzieherin und die Gegebenheiten werden die Kinder an
Entscheidungsfähigkeit und Selbständigkeit herangeführt, wobei
gleichzeitig ihr Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein gefördert
wird.
Durch
die Ausstattung mit Materialien nach kindgerechten
Spielmöglichkeiten, bietet im Tagesablauf sich ein „ Lernen
nebenbei “.
Aufgrund immer wiederkehrender Erfahrungen im alltäglichen Ablauf,
erlangen die Kinder die nötige Sicherheit.
Aus
diesem Grunde ist der Alltag und das darin beinhaltende Freispiel in
unseren Augen ein sehr wichtiger und großer Bestandteil unserer
Arbeit.
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Die pädagogischen Angebote
Die
pädagogischen Lernangebote greifen die Interessen der Kinder auf,
dabei werden sie oft durch Ideen und Anregungen seitens der Kinder
und Erzieherinnen weiterentwickelt und als Thema aufgegriffen.
Wir
möchten aber auch mit Angeboten, gerade zu Beginn eines neuen
Kindergartenjahres herausfinden, wo die Interessen der Kinder liegen
und welche Themen sie gerne aufgreifen. Durch die Lernangebote
möchten wir die Kinder außerdem an neue Themen, Materialien,
Fertigkeiten und Erfahrungen heranführen.
Wir
legen dabei jedoch großen Wert auf die Ganzheitlichkeit der
Entwicklungsbegleitung, das bedeutet die Vernetzung der
Entwicklungsbereiche in für Kinder zusammenhängende Tätigkeiten.
Die
Angebote finden hauptsächlich in der Kleingruppe statt, zumeist
altersdifferenziert. Hierbei möchten wir den Kindern besonders viele
Möglichkeiten bieten, sich selbst einzubringen und ihre Ideen zu
verwirklichen.
In
unregelmäßigen Abständen bieten wir während der Freispielzeit auch „
Bastelangebote “ oder direkte „ Bastelbeschäftigungen “ an.
Die
Kinder sollten möglichst an den Angeboten teilnehmen. In den meisten
Fällen tun die Kinder dies auch von selbst, unsere Erfahrungen haben
uns gezeigt, dass jedes Kind früher oder später aus eigenem Interesse
kommt, um sich an den Angeboten zu beteiligen.
Bei den Angeboten variieren wir, manche Angebote bieten wir auf
freiwilliger Basis an oder die Kinder können zwischen zwei oder mehr
Angeboten wählen.
Die
Vorschulkinder werden mindestens einmal die Woche gesondert
gefördert, insbesondere im mathematischen und sprachlichen Bereich.
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Die pädagogische Planung
Die
Planung zu den einzelnen Themen ist sehr offen gehalten, wir sammeln
Ideen und Anregungen, sowie Fragen die geklärt werden sollen, von
den Kindern, Eltern oder von uns selbst. Der Gesamtrahmen wird, mit
Festlegung einzelner Tage grob abgesteckt und wochenweise
durchgeplant. Die Dauer eines Themas ist unterschiedlich, sie
richtet sich zumeist nach dem Interesse und der Motivation der
Kinder. Wir planen die Themen sehr flexibel und ändern sie je nach
Bedarf ab.
In der
Regel werden die Themen gruppenintern geplant, das bedeutet durch
das Gruppenpersonal. Das Team plant nur gruppenübergreifende
Angebote. Es gibt einen Wochenrückblick auf die vergangenen
Aktivitäten, so dass die Planung für die Eltern transparent wird.
Die
Themen für die Angebote ergeben sich aus verschiedenen Bereichen:
»
Themen die im Freispiel der
Kinder immer wieder auftauchen
»
aus Vorschlägen der Kinder
»
aus unserer pädagogischen
Zielsetzung
»
aus dem Jahresablauf
»
aus der Lektüre von Büchern,
Zeitschriften o.ä.
»
aus der Umwelt des Kindergartens
»
aus aktuellem Anlass
»
aus Vorschlägen oder Wünschen der
Eltern
Es ist
uns dabei stets wichtig, dass sich die Kinder aktiv tätig
auseinandersetzen und in Ernstfallsituationen handeln können.
Die
weitere Auswahl bestimmen folgende Kriterien:
»
Ist es eine wichtige Situation im
Leben des Kindes ?
»
Bieten sich vielfältige
Erfahrungsmöglichkeiten ?
»
Ist eine längere Bearbeitung
möglich ?
So
werden im Rahmen von Projekten und anderen Lernangeboten (Themen)
viele Kompetenzen und folgende Bildungs- und Erziehungsbereiche
angesprochen und angezielt:
Werteorientierung und Religiosität:
Die
Kinder sollen mit vorfindlicher Religiosität und unterschiedlichen
Religionen umgehen können, das heißt sich mit verschiedenen Formen
von Religionen auseinandersetzen, Unterschiede wahrnehmen. Sie
sollen sich in ersten Ansätzen unterschiedlicher Wertigkeiten im
eigenen Handeln bewusst sein und Orientierungs-punkte für sich
entdecken und die Fähigkeit entwickeln eigene Sinn- und
Bedeutungsfragen zu artikulieren und Antwortversuche zu erproben.
Außerdem soll sich eine Sensibilität für Sinn stiftende
ganzheitliche Erfahrungs-Zusammenhänge entwickeln, z. B. für Rituale
und religiöse Feste.
Emotionalität, soziale Beziehungen und Konflikte:
Dazu
gehört die Entwicklung eines emotionalen Verständnisses von sich
selbst und Gefühlen, Stimmungen und Befindlichkeiten anderer
Menschen. Genauso wie das Verständnis für und Rücksichtnahme auf
andere, Kontakt- und Beziehungs- und Konfliktfähigkeit und das
Vertreten eigener Interessen, Bedürfnisse und Standpunkte.
Sprache:
Erlernt werden soll hier sich angemessen in Sprache, Mimik und
Körpersprache auszudrücken, längeren Darstellungen oder Erzählungen
zu folgen und selbst
Geschichten zusammenhängend zu erzählen.
Wortschatz, Begriffs- und Lautbildung, Satzbau und sprachliche
Abstraktion soll erweitert und verfeinert werden.
Informations- und Kommunikationstechnik, Medien:
Die
Bedeutung und Verwendungsmöglichkeiten von alltäglichen
informationstech-nischen Geräten und von Medien in ihrer Lebenswelt
soll kennen gelernt werden.
Dies heißt sich durch, über und mit Medien zu bilden.
Mathematik:
Kinder
sollen lernen, entwicklungsangemessen mit Zahlen, Mengen und
geometrischen Formen umzugehen, diese zu erkennen und zu benennen.
Sie sollen Zeiträume erfahren, Gewichte wiegen, Längen messen,
Rauminhalte vergleichen und den Umgang mit Geld üben.
Naturwissenschaften und Technik:
Naturwissenschaftliche Zusammenhänge in der belebten und unbelebten
Natur sollen verstanden und selbst Experimente durchgeführt werden.
Lebensweltbezogene Aufgaben sollen bewältigt werden, die
naturwissenschaftliche oder technische Grundkenntnisse erfordern.
Umwelt:
In
vielfältiger Form sollen die Kinder der Natur begegnen und somit ein
Verständnis für praktischen Umweltschutz und Umweltbewußtsein
entwickeln.
Ästhetik, Kunst, Kultur:
Die
Kinder sollen lernen, ihre Umwelt in ihren Formen, Farben und
Bewegungen sowie in ihrer Ästhetik wahrzunehmen und das
Wahrgenommene schöpferisch und kreativ gestalterisch umzusetzen.
Musik:
Die
Kinder sollen gemeinsam singen und musizieren, sich durch Musik
ausdrücken, Musik erleben und bewusst wahrnehmen.
Bewegung, Rhythmik, Tanz und Sport:
Ausgiebig sollen motorische Fähigkeiten erprobt und Geschicklichkeit
entwickelt werden können.
Gesundheit:
Vermittelt werden soll hier das Bewusstsein über sich selbst, auf
gesunde Ernährung zu achten, Kenntnisse über Körperpflege und
Hygiene, ein Körper - und Gesundheits-Bewusstsein, den unbelasteten
Umgang mit der Sexualität und den Umgang mit Gefahren im Alltag (
Straßenverkehr, Brände ).
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Kigafeste - und Feiern im Jahreslauf
Wir
feiern im Jahreslauf die traditionellen Feste mit den Kindern, die
für sie Fixpunkte sind und die sie mit Freude erwarten.
Dies sind die religiösen Feste wie Erntedank, St. Martin, Nikolaus,
die Advents- und Weihnachtszeit sowie Ostern.
Natürlich feiert auch jedes Kind seinen Geburtstag im Kindergarten
und steht an diesem Tag im Mittelpunkt.
Zum Kindergartenjahresschluß, wenn uns die zukünftigen Schulkinder
verlassen, gibt es ein Abschlussfest in den einzelnen Gruppen.
Wenn die Möglichkeit besteht werden die Feste in die aktuellen
Themen eingebunden.
Verschiedene Feste werden mit Kindern und mit den Eltern gefeiert.
Bei Festen mit den Eltern feiern wir nicht das „ traditionelle Fest
“ mit riesigen Aufführungen, an dem alle nur passiv teilnehmen,
sondern hier kommt es uns auf ein Miteinander an, beginnend schon in
der Planung und Vorbereitung.
Sie
dienen somit einem besseren Kennen lernen und der Förderung der
Kontakte unter den Eltern.
Im
Vordergrund steht für uns einen schönen Tag in der Gemeinschaft zu
erleben.
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Unsere Ziele
Wir
möchten die Kinder so annehmen, wie sie sind ( ich mag dich so wie
du bist ) und sie dort abholen, wo sie stehen und mit ihnen ihre
eigensten Fähigkeiten.
Zunächst sollten die Kinder stets selbst probieren; wenn sie uns
brauchen, sind wir für sie da. Nur wenn sie experimentieren und
ausprobieren können, nehmen sie an Wissen und Erfahrungen zu.
Das
Ziel unserer pädagogischen Arbeit ist das kompetente Kind, welches
jetzt und später beziehungsfähig, wertorientiert, hilfsbereit und
schöpferisch sein Leben verantwortlich gestalten und den
Anforderungen in Familie, Staat und Gesellschaft gerecht werden
kann.
Dazu
zählen:
Personale Kompetenzen:
Die
Kinder sollen sich selbst für wertvoll halten, zufrieden mit sich
sein und sich selbst attraktiv finden.
Hierzu zählt auch das Wissen über sich selbst ( Selbstkonzept ).
Dieses Wissen bezieht sich auf die Lern- und Leistungsfähigkeit (
akademisches Selbstkonzept ), die Fähigkeit mit anderen Personen
zurechtzukommen, also geliebt und beliebt zu sein ( soziales
Selbstkonzept ) und darauf wie fit man ist und wie man aussieht (
körperliches Selbstkonzept ).
Motivationale Kompetenzen:
Die
Kinder sollen möglichst oft selbst entscheiden bzw. mitentscheiden
was sie tun und wie sie es tun, sowohl einzeln als auch in der
Gruppe ( Autonomieerleben ).
Probleme und Aufgaben sollen sie selbständig meistern können (
Kompetenter - Leben ).
Sie sollen überzeugt davon sein, Situationen bzw. schwierige
Aufgaben selbst bewältigen zu können ( Selbstwirksamkeit ).
Das selbstwirksame Kind ist zuversichtlich und voller
Selbstvertrauen.
Das
Kind lernt weiterhin, sein Verhalten selbst zu steuern, es
beobachtet sein Verhalten und bewertet es und legt danach seinen
Gütemaßstab fest ( Selbstregulation ). Die Neugierde ist die
entscheidende Triebfeder sich Neues anzueignen, seien es
Fähigkeiten, Wissen oder Fertigkeiten.
Das Kind ist Neuem gegenüber aufgeschlossen, es kann zu Personen und
Dingen bedeutungsvolle Beziehungen aufbauen. Es lernt Vorlieben beim
Spiel und anderen Beschäftigungen entwickeln und zu realisieren.
Kognitive Kompetenzen:
Hierzu
zählt eine differenzierte Wahrnehmung zu entwickeln, das heißt mit
allen Sinnen zu lernen.
Die Wahrnehmung durch Sehen, Tasten, Hören, Schmecken und riechen
ist grundlegend für Erkennens -, Gedächtnis- und Denkprozesse.
Die Denkfähigkeit und die Begriffsbildung sollen auch gefördert
werden.
Die Kinder lernen Hypothesen zu bilden, sowie die Bildung von
Oberbegriffen, Unterscheidungen, Mengenvergleichen und Relationen.
Weiterhin lernen die Kinder Probleme unterschiedlicher Art zu
analysieren, Lösungsalternativen zu entwickeln und abzuwägen,
umzusetzen und zu prüfen. Phantasie und Kreativität, sie zeigt sich
durch originellen Ausdruck im motorischen, sprachlichen,
musikalischen und gestalterischen Bereich.
Physische Kompetenzen:
Das
Kind lernt Hygienemaßnahmen selbständig auszuführen und weiß über
gesunde Ernährung Bescheid.
Es hat außerdem genügend Gelegenheit seine Grob- und Feinmotorik zu
üben, seinen Bewegungsdrang auszuleben und körperliche Fitness
auszubilden. Auch Körperbeherrschung wird gelernt und
Geschicklichkeit entwickelt.
Soziale Kompetenzen:
Die
Kinder können gute Beziehungen zu Erwachsenen und Kindern aufbauen,
die durch Sympathie und gegenseitigen Respekt gekennzeichnet sind.
Sie lernen sich in andere Personen hineinzuversetzen und ihre
Gefühle, Motive und Handlungen zu verstehen.
Zugleich lernen sie, ihre Eindrücke im Gespräch mit ihrem Gegenüber
zu überprüfen. Sie entwickeln eine Kommunikationsfähigkeit, das
heißt, sie können sich angemessen ausdrücken, andere ausreden
lassen, zuhören und nachfragen.
Sie lernen auch die Zusammenarbeit ( Kooperationsfähigkeit ) bei
gemeinsamen Aktivitäten; sich mit anderen abzusprechen, gemeinsam
etwas zu planen, dies abgestimmt durchzuführen und danach über ihre
Erfahrungen zu sprechen. Konfliktlösetechniken werden erlernt, dabei
erfahren die Kinder, wie die Verschärfung von Konflikten verhindert
wird, sie sich von durch andere hervorgerufene Gefühle distanzieren
und Kompromisse finden können.
Entwicklung von Werten und Orientierungskompetenz:
Hierzu
gehört das Kennen lernen und Übernehmen von christlichen und anderen
Werten. Sie lernen ( ethische ) Fragen im Alltag zu erkennen, zu
reflektieren und dazu Stellung zu beziehen.
Die Kinder sind unvoreingenommen gegenüber Personen mit anderen
Werten, Sitten und Einstellungen.
Jeder Einzelne ist ein einzigartiges Individuum; die Kinder lernen
dieses Recht für sich zu beanspruchen und anderen zu gewähren.
Solidarität wird gelernt, das heißt innerhalb der Gruppe
zusammenzuhalten und sich füreinander einzusetzen.
Fähigkeit und Bereitschaft zur Verantwortungsübernahme:
Die
Kinder lernen, dass sie selbst verantwortlich sind für ihr eigenes
Verhalten und Erleben und ihre Reaktionen kontrollieren können.
Sie übernehmen Verantwortung gegenüber anderen Menschen, sie setzen
sich für Schwächere, Benachteiligte und Unterdrückte ein.
Sie lernen auch Verantwortung für Umwelt und Natur, entwickeln eine
Sensibilität für alle Lebewesen und die natürlichen Lebensgrundlagen
und lernen dabei ihr eigenes Verhalten in Bezug auf Umweltschutz, zu
überprüfen.
Fähigkeit und Bereitschaft zur demokratischen Teilhabe:
Gesprächs und Abstimmungsregeln werden eingehalten und akzeptiert.
Die Kinder lernen Entscheidungsfindung und Konfliktlösung auf
demokratischem Weg, im Gespräch, durch Konsensfindung und
Abstimmung.
Sie beziehen und vertreten eigene Positionen, sind aber auch in der
Lage andere Meinungen zu akzeptieren und Kompromisse auszuhandeln.
Lernmethodische Kompetenz:
Sie
ist die Grundlage für den Wissenserwerb und der Grundstein für ein
schulisches und lebenslanges, selbst gesteuertes Lernen.
Zur Selbststeuerung gehört, sich neue Informationen gezielt zu
beschaffen und zu verarbeiten.
Neues Wissen zu verstehen, zu begreifen, sich dessen Bedeutung zu
erschließen, aufzuarbeiten und zu organisieren, sowie der kompetente
und kritische Umgang mit Medien. Erworbenes Wissen anzuwenden und
übertragen zu können, heißt Wissen auf unterschiedliche Situationen
zu übertragen, in unterschiedlichen Situationen flexibel zu nutzen
und zur Problemlösung sachgerecht, kreativ und sozial verantwortlich
einzusetzen. Das Lernen lernen, dazu zählt auch, über das eigene
Lernen nachzudenken und sich das eigene Denken bewusst zu machen.
Verschiedene Lernwege kennen zu lernen und auszuprobieren und sich
bewusst zu machen, wie man eine vorgegebene Lernaufgabe angeht und
wie man einen Text oder eine Geschichte versteht und wie man dieses
Verständnis erworben hat.
Eigene Fehler selbst zu entdecken und eigenständig zu korrigieren,
eigene Leistungen zutreffend einzuschätzen und zu würdigen und das
eigene Lernverhalten zu planen und sich die eigenen Planungsschritte
bewusst zu machen, sind weitere wichtige Kompetenzen.
Widerstandsfähigkeit (Resilienz):
Sie
ist die Fähigkeit mit Belastungs- und Stress-Situationen erfolgreich
umzugehen und ist eine Kompetenz, die im Verlauf der Entwicklung
erworben wird, die über die Zeit und Situation hinweg variieren
kann.
Sie entwickelt sich mit durch die vorher schon genannten Ziele,
insbesondere durch die Förderung der Problemlösefertigkeit und von
Konfliktlösestrategien, von Eigenaktivität und persönlicher
Verantwortungsübernahme, der Selbstwirksamkeit, der Stärkung des
Selbstwertgefühls, der Selbstregulation, von sozialer Kompetenzen,
der Stärkung positiver sozialer Beziehungen, von Kompetenzen zur
Stressbewältigung und der körperlichen Gesundheitsressourcen.
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Besondere Schwerpunkte
Wald
atmen, die Stille der Natur spüren, dem Gesang der Vögel lauschen,
das Rauschen der Blätter hören usw.
Die
Wahrnehmung oder die Aufnahme mit den Sinnen ermöglicht es den
Menschen, das Leben zu genießen.
Die Fähigkeit zum Genießen, steht im Gegensatz zum Konsumieren.
Genießen heißt auch, sich konzentrieren auf das Wesentliche, sich
also einlassen auf die Wirkung, die uns eine Sache oder Situation
entgegenbringt.
Das
Ohr, das Auge, die Haut, der Mund oder die Nase lassen uns
„Sinn erfahren“.
Die
Selbstwahrnehmung sowie die Wahrnehmung der Umwelt und der
Mitmenschen werden durch unsere Sinne bedingt.
Sinn
finden durch Wahr – nehmen ist in der heutigen Zeit, die durch
Konsumieren und dessen Begleiterscheinungen geprägt ist, absolut
wichtig.
Viele
Menschen sind zu dieser Sinnerfahrung schon nicht mehr in der Lage.
Die Freizeit ist schon lange verplant, Ruhe – und Entspannungsphasen
sind durch ständige Termine kaum möglich und durch die Medien wird
einseitig nur noch Auge und Ohr angesprochen.
Bei
unseren Kindern stellen wir auch schon eine zunehmende
Oberflächlichkeit fest:
„
Sehen und doch nicht sehen “
Die
Wahrnehmung ist oft oberflächlich, die Kinder setzen sich oft nicht
tiefer mit den Dingen oder mit Etwas auseinander.
Die Fähigkeit zur Ruhe zu kommen, sich zu sammeln, geht ihnen immer
mehr verloren.
Wir
möchten den Kindern Raum und Zeit geben, um Abstand von den äußeren
Reizen zu gewinnen und so die eigene „innere Ruhe“ zu finden.
Die
Kinder sollen aus ihrer Oberflächlichkeit, sowie Zerstreutheit
herausgeführt und in die Lage versetzt werden, sich zu sammeln und
sich zu konzentrieren.
Die Wahrnehmungsfähigkeit soll gefördert werden, damit sich die
Kinder der Gefühlswelt öffnen können und der Blick für das
Wesentliche soll geschärft werden.
Die Kinder sollen sensibilisiert werden, für den Umgang mit sich
selbst und mit Anderen, um ein Klima der Ausgeglichenheit und des
Verständnisses zu erreichen.
Damit
diese Ziele erreicht werden können bieten wir den Kindern verstärkt
Angebote zur Förderung der Wahrnehmungsfähigkeit, wie
Phantasiereisen, Meditationstage etc..
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wie viel
Schönheiten gibt es doch überall, und das alles ist uns verborgen, und
alles fliegt vorbei, ohne dass wir es sehen. Die Menschen jagen hin und
her und wissen nichts, können sich an nichts erfreuen, weil sie keine
Zeit und keine Lust dazu haben. wie viel Freuden könnten sie doch haben,
wenn sie wüssten, wie reich die Erde ist, wie viele wunderbare Geschöpfe
auf ihr leben. Und alles - für alle, jedes Wesen - für das Ganze, -
nicht wahr? Karl Heinlein - Martius
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Rechte der Kinder
Die
Kinder stehen bei uns im Mittelpunkt,
sie haben das Recht :
»
so akzeptiert zu werden, wie sie
sind
»
auf aktive positive Zuwendung und
Wärme
»
in Ruhe gelassen zu werden, sich
zurückzuziehen
»
sich als Person auch gegen
Erwachsene oder andere Kinder abzugrenzen
»
auf einen individuellen
Entwicklungsprozess und sein eigenes Tempo dabei
»
auf Auseinandersetzung mit
Erwachsenen und Kindern
»
auf Gemeinschaft und Solidarität
in der Gruppe
»
aktiv soziale Kontakte zu
gestalten und deren Unterstützung
»
auf Spielen mit der freien Wahl
der Spielgefährten
»
auf selbstbewusste engagierte
Bezugspersonen
»
auf eine gleichwertige Beziehung
zu Erwachsenen
»
auf zuverlässige Absprachen und
Beziehungen zu Erwachsenen
»
zu forschen und zu
experimentieren
»
vielfältige Erfahrungen zu machen
»
auf Phantasie und eigene Welten
»
zu lernen mit Gefahren umzugehen
»
die Konsequenzen des eigenen
Verhaltens erfahren und sich mit Forderungen auseinanderzusetzen
»
im Rahmen ihrer Fähigkeiten ihren
Aufenthaltsort selbst zu bestimmen
»
auf überschaubare nach kindlichen
Bedürfnissen zugeschnittene Räumlichkeiten
»
auf eine vielfältige
anregungsreiche gestaltbare Umgebung
»
auf Mitsprache
»
Respekt und Achtung
»
zu essen und zu trinken, wenn sie
Hunger und Durst hat
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Person der Erzieherin
Wir
verstehen uns nicht als Erzieherin der Kinder, sondern als deren
Entwicklungsbegleiterin. Die Person der Erzieherin, bzw. die Rolle
der Erzieherin ist eng mit dem Bild verknüpft, das wir von dem Kind
haben. Die Kinder sind für uns keine unfertigen Wesen, die möglichst
schnell dem fertigen erwachsenen Menschen und dessen
Leistungsgesellschaft entsprechen müssen. Jedes Kind ist ein
Individuum, also eine eigenständige Persönlichkeit mit all seinen
Stärken und Schwächen. Wir möchten dabei mit den Stärken der Kinder
arbeiten und nicht ständig ihre Schwächen bewusst machen. Die Kinder
lernen damit ihre Schwächen zu kompensieren und mit ihnen umzugehen.
Wir
wollen jeden Tag mit den Kindern neu erleben
Jede
Erzieherin hat ihre eigene Biographie, Fähigkeiten, Grenzen, Lücken
und Schwächen, die durch das Team weitgehend kompensiert werden.
Die
Kinder haben ein Recht auf engagierte Mitarbeiter und optimale
Betreuung. Aus diesem Grunde haben eigene Miss-Stimmigkeiten (
Beherrschung eigener Stimmungen ) nichts bei unserer Arbeit zu
suchen. Eigene Probleme müssen selbst gelöst werden, um sich den
Anforderungen stellen zu können.
Wir
sind Vorbilder für die Kinder, d.h. Erwartungen die wir an die
Kinder stellen, sollten wir auch selbst vorleben, was nichts
geringeres bedeutet mit allen Fehlern und Schwächen. Wir sind
schließlich keine „ Übermenschen “, die auf einer Ebene über
den Kindern stehen, sondern wir möchten uns auf die Ebene der Kinder
begeben und ihnen ein Bündnispartner bzw. eine Vertrauensperson
sein. Dazu gehört Humor zeigen, Fröhlichkeit und Freude ausdrücken,
Gefühle mit ihnen erleben, neugierig sein, Vertrauen in die eigenen
Kräfte und die der Kinder setzen und sich im eigenen „ Kind –
Sein “ zu entdecken.
Wir möchten mit den Kindern leben und lernen und zu einer
demokratischen Partnerschaft gelangen, was auch bedeutet ihnen
Phantasie und Kreativität zuzugestehen. Für uns als Erzieherinnen
bedeutet dies laufend neue Selbsterfahrungen zu machen, sich
kritisch mit pädagogischen Traditionen auseinanderzusetzen und
bestehende Regeln zu überprüfen und zu überarbeiten.
Es gehört des Weiteren eine Auseinandersetzung bzw. eine Erarbeitung
von neuen Erkenntnissen aus der Psychologie und der Pädagogik dazu,
um das eigene Wissen stetig zu erweitern und zu optimieren. Die
Arbeit ist für uns ein kontinuierlicher Prozess, in dem unsere
tägliche Arbeit reflektiert wird, eigene Erfahrungen gemacht und
ausgewertet werden.
Die
eigenen Standpunkte werden von Zeit zu Zeit überdacht und
gegebenenfalls überarbeitet. Um diesen Prozess aufrecht zu erhalten,
muss jeder der Erzieherinnen Stellung beziehen, Anforderungen an
sich selber stellen, sowie Selbstkritik an sich üben,
Zuverlässigkeit zeigen und ständig an der Eigenmotivation arbeiten.
Die
Erzieherin ist die Hauptperson, die den Kindergarten mit ihrer
Persönlichkeit und Kompetenz prägt und ihm damit sein ureigenstes
Gesicht verleiht.
Jeder
Kindergarten ist
individuell
einmalig
und
anders !!!!
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Bedeutung und Stellenwert des Spiels
Dem
Spiel kommt in unserer Kindergartenarbeit eine große Bedeutung zu,
es ist ein großer Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit.
Den Kindern gestehen wir bei uns einen großen Freiraum zum Spielen
zu. Auf den ersten Blick „spielen“ die Kinder „nur“, sie machen ja
gar nichts Richtiges, oder ?
Das Spiel ist die Tätigkeit der Kinder, oder anders gesagt „ ihr
Beruf “. Sie sammeln mit ihm Erfahrungen, lernen Zusammenhänge
kennen, entwickeln eigene Fertigkeiten, erleben Gefühle, verarbeiten
Erlebnisse und strukturieren Ereignisse. Wir erleben es in unserer
Praxis jedoch immer öfter, dass Kinder immer weniger spielen können,
deswegen ist es eine sehr wichtige Aufgabe die „ Spielfähigkeit “
verstärkt aufzubauen.
Die
Spielmotivation steht im Zusammenhang mit der Spielumgebung.
Hier
gilt die Regel:
„
Weniger ist mehr “
Weniger Spielmaterial bzw. die Begrenzung ist die Voraussetzung des
Auf – und Ausbaus der kindlichen Spielwünsche. Die Kinder werden so
veranlasst, selber ihre Spiele zu arrangieren und Verantwortung über
die Spielabläufe zu übernehmen. Durch das Spiel wird weiterhin das
Selbstwertgefühl erhöht, die Kinder sind selbst die Akteure und
stolz auf ihr Können.
Die Persönlichkeitsentwicklung erfährt eine starke Unterstützung,
des Weiteren ist die heilende Wirkung des Spiels nicht zu verkennen;
denn im Spielen werden Sinneseindrücke verarbeitet.
In den unterschiedlichsten Spielaktivitäten bauen die Kinder ihre
Identität auf bzw. aus. Das Spiel unterstützt auch ungemein die
Übernahme von Rollen, welche als Grundlage der Entwicklung von
Intelligenz dienen.
Die größte Bedeutung die dem Spiel aber zukommt, ist der
Zusammenhang von Spiel – und Schulfähigkeit.
Die Kinder lernen doch im Spiel alle Fähigkeiten, die für den
späteren Schulbesuch erforderlich sind.
Fähigkeiten die für ihre Lebensgestaltung wichtig sind:
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Emotionale Kompetenz
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Ausgeglichenheit, Belastbarkeit,
Vertrauen
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Soziale Kompetenz
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Kontakte, Toleranz, Beachtung der
Regeln
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Motorische Kompetenz
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Reaktionsvermögen, Koordination,
Steuerung und Förderung der
Feinmotorik |
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»
Kognitive Kompetenz
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Konzentration, Wahrnehmungsfähigkeit,
Erkennung von Zusammenhängen |
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Da dem
Spiel der Kinder eine so große Bedeutung zukommt, stellen wir ihnen
genügend Platz und Raum zur Verfügung und versuchen Spielunterbrechungen
zu vermeiden. Im Spiel herrscht freie Materialnutzung, weiterhin haben
die Kinder das Recht auch alleine zu spielen.
Wir nehmen als Mitspielerin, am Spiel der Kinder nur teil, wenn sie es
wünschen, ansonsten beobachten wir das Spiel der Kinder und werten es
aus.
Unser
Bestreben ist es darauf hin zu wirken, dass das Spiel nicht nur an
Tischen mit Regel – bzw. Brettspielen, oder Puzzle stattfindet, sondern
auf dem Boden, in den Ecken, Nischen oder Höhlen usw..
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Zusammenarbeit mit den Eltern
Die
Zusammenarbeit mit den Eltern hat für uns einen hohen Stellenwert
und ist für uns sehr wichtig. Eine Arbeit im Kindergarten ist heute
ohne die Zusammenarbeit mit den Eltern nicht mehr denkbar.
Eine Elternarbeit kann jedoch nur mit folgender Grundeinstellung
gelingen:
Achtung und Respekt vor der Eigenart des Anderen
und Toleranz bei unterschiedlichen Meinungen
Uns
ist das Gespräch mit den Eltern sehr wichtig.
Hier
gibt es einmal das so genannte „Tür - und Angel – Gespräch“, diese
verstehen wir als die sich ergebenden Kurzgespräche zur Vertiefung
und Pflege von Kontakten in der Bring – und Abholzeit.
Längere Gespräche möchten wir in dieser Zeit aber nicht führen, da
sonst die Kinder zu kurz kommen. Für ein ausführliches Gespräch kann
jederzeit ein Termin ausgemacht werden.
Eine
Offenheit auf beiden Seiten ist uns dabei sehr wichtig, d.h.
Konflikte werden ausgetragen und geklärt ( Unstimmigkeiten erkennen
und dafür Lösungsansätze suchen )
Um den
Eltern unsere Arbeit und unsere Schwerpunkte transparent zu machen,
gibt es unser Konzept, sowie die Möglichkeit zum Hospitieren im
Kindergarten, nach vorheriger Absprache.
Die Eltern werden am Wochenende durch einen Rückblick, über den
aktuellen Stand unserer Arbeit und Aktivitäten informiert.
In den Elternabenden, die wir zumeist selbst gestalten, erfahren die
Eltern mehr über unsere Arbeit, den Inhalten und Zielen.
Wir möchten die Eltern auch in ihrer Erziehungsfunktion stützen,
indem wir ihnen, in Fragen die das Kind betreffen, eine fachliche
Begleitung ermöglichen.
Wir geben dabei den Eltern auch Hinweise auf Selbsthilfegruppen und
Institutionen, bzw. andere Einrichtungen, die den Eltern bei
besonderen Problemen und Fragen helfen können.
Ein
weiterer wichtiger Bestandteil der Zusammenarbeit sind Möglichkeiten
der aktiven Mitarbeit der Eltern bei:
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Projekten
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Ideen und Vorschläge, besondere
Fähigkeiten
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Gemeinsame Planung und
Gestaltung
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Gestaltung und Begleitung von Ausflügen
Feste und Feiern gemeinsam planen und gestalten durch Raum – und
Aussengeländegestaltung ( Wünsche ) |
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»
Mitarbeit im Elternbeirat
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Er ist das Bindeglied zwischen
Kindergarten, Eltern und Träger.
Die Wahl ist zu Beginn des Kindergartenjahres, für das gesamte
Kindergartenjahr
Der Elternbeirat hat beratende Funktion und vor wichtigen Entscheidungen
ein Anhörungs – und Informationsrecht. |
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Die
Zusammenarbeit mit den Eltern setzt sich im wesentlichen aus drei Teilen
zusammen:
„ Die
Informationen über unsere Arbeit und
den Entwicklungsstand ihres Kindes,
die Beratung und die aktive Mitarbeit“ .
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Kontakte zu anderen Institutionen
Hier
wurde von uns begonnen, eine Vernetzung zwischen den einzelnen
Einrichtungen, mit unterschiedlichen Aufgabenschwerpunkten
herzustellen.
Wichtig ist uns hierbei, die Einrichtungen und die Mitarbeiter mit
deren Arbeitsfeldern kennen zu lernen.
Die
oberste Priorität ist hierbei das „ Miteinander und das
Voneinander “ lernen, sowie das gemeinsame Erörtern und Lösen
von Problemen.
Kontakte pflegen wir zu :
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Logopäden
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»
Ergotherapeuten
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»
Psychologen
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»
Frühförderung
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Benachbarten Kindergärten
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Austausch und fachliche Diskussion
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Grundschule
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Austausch, Gegenseitige Besuche und
Feste, Hospitation und Gestaltung der Schuleinschreibung ( Anmeldung ) |
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Oberschulen, Berufsschulen und
Berufsakademien
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Ausbildungsbegleitende Praktika von
angehenden Kinderpflegerinnen und
Erzieherinnen, die wir in dieser Zeit anleiten. |
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Schul – und Schnupperpraktikanten, die
ein Einblick in das Berufsfeld bekommen sollen. |
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Kontakt mit der Schule, der
Klassenlehrerin und der Ausbildungsbegleiterin, bzw. Kursleitung |
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Unser Team
Unser
Team besteht aus:
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Petra Teufert,
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Leiterin, Erzieherin in der Bärengruppe
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Doris Hanspach,
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Kinderpflegerin in der Bärengruppe
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Simone Scheuner,
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Erzieherin in der Sonnenscheingruppe
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Carmen Schneider,
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Kinderpflegerin in der
Sonnenscheingruppe
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Unser Team
trifft sich regelmäßig einmal wöchentlich in einer festgelegten
Zeitspanne zu Arbeitssitzungen.
Diese werden in der Regel von der Leiterin geplant und geleitet. In den
Arbeitssitzungen werden regelmäßig alle wichtigen Informationen an die
Mitarbeiterinnen weitergegeben.
Weiterhin wird über unterschiedliche Werte und Normen der einzelnen
Teammitglieder in ihrer Arbeit diskutiert ( Wertmaßstäbe ), Probleme
erörtert, Lösungsmöglichkeiten gesucht, die für alle Mitarbeiterinnen
tragbar sind.
Aktuelle
Fachartikel werden besprochen ( z. B. unter bestimmter Fragestellung,
Wissen um neue Erkenntnisse, um Neuerungen, die das Kigagesetz und seine
Ausführungsbestimmungen betreffen ).
Die Arbeitstreffen dienen genauso dazu, regelmäßig unsere pädagogische
Arbeit zu hinterfragen, wo stehen wir, welche Ziele verfolgen wir,
werden wir noch den Bedürfnissen der Kinder gerecht, um zu bedenken, daß
wir in unserem eigenen Verhalten Vorbild für die Kinder sind und davon
die Arbeit mit ihnen geprägt wird.
Wichtig im
Team ist uns die Offenheit, und Diskussionsbeteiligung aller Mitglieder,
somit sind auch Absprachen verbindlich.
Die Arbeitstreffen dienen der Pflege und Beziehung miteinander, und es
soll deutlich werden, daß Mitverantwortung zur Erreichung der gesetzten
Ziele trägt, unter Berücksichtigung der Stärken und Schwächen der
Einzelnen.
Auch
werden Entscheidungsräume und – grenzen geklärt, neue Ideen eingebracht,
entweder verworfen oder unter Mitarbeit aller Kollegen weiterentwickelt.
Die
Arbeitstreffen dienen also dazu „ den roten Faden der Einrichtung “
weiter zu spinnen, d.h. deutlich Ziele zu formulieren und Entscheidungen
demokratisch zu treffen, damit der Kindergarten auf die sich ständig
ändernde Gesellschaft und zunehmende Globalisierung reagieren kann.
Ein
weiterer Bestandteil ist die regelmäßige Fortbildung der
Mitarbeiterinnen, diese dient dem Erwerb von neuem Wissen, Kenntnissen
zu Neuerungen in der Pädagogik, bildungspolitischen Tendenzen und der
Auseinandersetzung damit, sowie der eigenen Fachlichkeit.
Durch diesen Ausbau der Fachlichkeit wird das Selbstbewußtsein gestärkt.
Zu Gute kommt diese Fachlichkeit den Eltern ( Antworten auf Fragen ) und
den Kindern ( Pädagogische Arbeit ).
Hilfreich
sind Fortbildungsseminare auch um neue Kraft ( Motivation ) daraus zu
schöpfen, denn es werden nicht nur bloße Inhalte ( Wissen ) vermittelt.
Werte und Normen werden in Frage gestellt, Grenzen erfahren und Reserven
entdeckt. Es wird reflektiert über Entscheidungen, abgewogen, neu
überdacht und die eigene Persönlichkeitsentwicklung unterstützt. Da
jedoch nur eine Mitarbeiterin zu einer Fortbildung geht, stellt diese
die Inhalte und Ergebnisse in einer Arbeitssitzung vor.
Zu einer weiteren Form der Weiterbildung in unserer Einrichtung gehört
das Lesen von Fachbüchern und Fachzeitungen, sowie der regelmäßige
Austausch von neuen Fachinformationen.
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Rahmenbedingungen
Der
Kindergarten Spatzennest befindet sich seit dem 01. April 1992, in
dem alten und umgebauten Schulhaus in Tattenhausen.
Er beheimatet die Bärengruppe mit 25 Plätzen im Erdgeschoß und die
Sonnenscheingruppe mit ebenfalls 25 Plätzen im ersten Stock.
Betreut wird jede Gruppe von einer Erzieherin und einer
Kinderpflegerin.
Der
Träger des Kindergartens ist die Gemeinde Großkarolinenfeld.
Aufgenommen werden alle Kinder, die das dritte Lebensjahr vollendet
haben, wobei alleinerziehende Eltern dabei bevorzugt behandelt
werden. Ansonsten werden die Plätze nach Alter vergeben. Bei freien
Plätzen werden auch Kinder unter drei Jahren aufgenommen.
Geöffnet ist der Kindergarten Montag bis Donnerstag von 7.30 Uhr bis 13.30 Uhr
und Freitag bis 15.30 Uhr.
Der
Frühdienst findet von 7.30 Uhr bis 8.00 Uhr statt.
Bringzeit ist von 7.30 Uhr bis 8.30 Uhr
Abholzeit ist ab 12.30 Uhr.
Kernzeit ist von 8.30 Uhr bis 12.30 Uhr ( Mindestbuchzeit )
Die
Kinder von beiden Gruppen werden Mittags in der Zeit von 13.00 bis
13.30 Uhr in der Bärengruppe betreut.
Monatliche Gebühren
für einen Kindergartenplatz:
5,0
Stunden 63,00 Euro
6,0
Stunden 74,00 Euro; mit Nachmittagsbetreuung freitags 80,00 Euro.
(Die Geschwisterermäßigung beträgt 20
%).
Einschreibegebühr: 8,00 Euro.
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Nachwort
Das
wichtigste Haus baut sich
der Mensch in seiner Seele.
Und es ist ein Haus,
das nicht im Feuer verbrennt
und nicht im Wasser untergeht.
Dauerhafter ist es
als Ziegelsteine und Diamanten.
(
Fjodor Abramow )
Auch
Ihr Kind möchten wir ein Stück auf seiner Entwicklung bzw. bei „
seinem Hausbau begleiten“.
Wir wünschen, daß sich ihr Kind bei uns wohl fühlt und hoffen auf
eine konstruktive und gute Zusammenarbeit.
Wir freuen uns auf eine Rückmeldung zu unserem Konzept, denn in
einer Welt die sich ständig verändert und neue Anforderungen an uns
und die Kinder stellt, heißt es stetig seine pädagogische Arbeit zu
überdenken und zu hinterfragen.
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