Folgende Informationen sind nur ein kleiner Einblick in unsere Einrichtung. Die ausführliche Konzeption ist im Kindergarten und in der Gemeinde einzusehen. |
|||||||
|
|
1. |
Unser Kindergarten stellt sich vor |
|||||
|
|
1.1 |
Träger |
|
||||
| Gemeinde
Großkarolinenfeld Bürgermeister Bernd Fessler Karolinenplatz 12 83109 Großkarolinenfeld Tel: 08031/5908-0 Fax: 08031/5908-33 E-Mail: gemeinde@grosskarolinenfeld.de |
|||||||
|
|
1.2 |
Kindergarten |
|||||
|
Integrationskindergarten „Pusteblume“ Leitung Regula Eissing Erlbachweg 4 83109 Großkarolinenfeld Tel: 08031/59191 E-Mail: pusteblume-grosskarolinenfeld@online.de |
|||||||
|
|
1.3 |
Rahmenbedingungen |
|||||
| Kindergartenplätze: | 100 wegen Integration 90 | ||||||
| Alter: | 3 – 7 Jahre à bei freien Kapazitäten auch unter 3 Jahre | ||||||
| Gruppen: |
3 Regelgruppen
je 25 Kinder 1 Integrationsgruppe mit 15 Kindern (davon 5 Kinder mit Behinderung oder von Behinderung bedroht) |
||||||
| Öffnungszeiten: | 7.00 Uhr – 16.30 Uhr | ||||||
| Mittagessen: | 12.30 Uhr | ||||||
| Schlafen: | 13.30 Uhr – 15.00 Uhr | ||||||
| Ferienzeiten: |
in der Regel hat der Kindergarten 2 Wochen zu Weihnachten, am Rosenmontag, am Faschingsdienstag, 1 Woche zu Ostern und 3 Wochen im Sommer geschlossen | ||||||
| (max. 35 Schließungstage) | |||||||
|
|
1.4 |
Beschreibung und Ausstattung des Kindergartens |
|||||
|
|
|
||||||
|
- 4 Gruppenräume - Turnraum - Töpferstube - Malatelier |
|||||||
|
|
|
||||||
|
- Märchenzimmer - Bällebad - Theaterbühne - sehr großer Garten mit Geräten und „Urwald“ |
|||||||
|
|
|
||||||
|
|
1.5 |
Beiträge |
|||||
| Durchschnittl. | Elternbeitrag | ||||||
| tägliche Nutzungszeit | 1. Kind | Geschwister | unter 3 Jahren | Schulkind | |||
| > 3 – 4 | 73,00 | 58,40 | 73,00 | 73,00 | |||
| > 4 – 5 | 86,00 | 68,80 | 86,00 | 86,00 | |||
| > 5 – 6 | 99,00 | 79,20 | 99,00 | 99,00 | |||
| > 6 – 7 | 110,00 | 88,00 | 110,00 | 110,00 | |||
| > 7 – 8 | 123,00 | 98,40 | 123,00 | 123,00 | |||
| > 8 – 9 | 136,00 | 108,80 | 136,00 | 136,00 | |||
| Die Beiträge sind zahlbar in 12 Monatsraten; | |||||||
| Sonstige Beiträge: | |||||||
| Geschwisterermäßigung: | 20 % | ||||||
| Anmeldegebühr: | 8,00 € | ||||||
| Mittagessen: | 2,60 € | ||||||
| Getränke-/Kochgeld: | 4,50 € bis 6,00 € | ||||||
|
|
1.6 |
Aufnahme / Einschreibung |
|||||
| Verfahren und Fristen | |||||||
|
- |
Bekanntmachung des Termins für die
Hausführung und die Anmeldung durch Presse und Gemeindeaushang Zur Information für Eltern eine Hausführung Anmeldetage im Februar oder März Anmeldung auch ganzjährig möglich, Aufnahmegespräch ca. 30 Minuten Aufgenommen werden die Kinder nach der Altersstufenregelung; soziale Härtefälle und Schulanfänger werden vorrangig behandelt falls noch Plätze zur Verfügung stehen, können Kinder aus anderen Gemeinden aufgenommen werden, sofern die Wohnsitzgemeinden den Bedarf anerkennen nach der Anmeldung folgt ein Informationselternabend und ein Schnuppertag |
||||||
| Für die Aufnahme von Integrationskindern ist Voraussetzung: | |||||||
|
- |
ärztliches Attest mit Diagnose vom Kinderarzt
oder der Frühförderstelle, Unterlagen über Therapien, Tests, etc. Schweigepflichtsentbindung gegenüber dem Personal zum Austausch mit bereits behandelnden Therapeuten persönliches, ausführliches Gespräch mit den Eltern, Anamnesebogen 1 - 5 Tage Schnuppern |
||||||
|
|
2. |
Erziehungsgrundlagen und pädagogische Voraussetzungen |
|||||
|
|
2.1 |
Der philosophische Grundgedanke unserer Einrichtung |
|||||
| „Es gibt zwei Dinge, die wir unseren Kindern mitgeben wollen: Wurzeln und Flügel“ | |||||||
|
|
2.2 |
Worin sehen wir unsere Rolle als Erzieherin? |
|||||
| erkläre mir zeige mir beteilige mich |
– und ich werde
vergessen – und ich werde mich erinnern – und ich werde verstehen |
||||||
(unbekannt) |
|||||||
| Wir sehen unsere Aufgabe darin, den Kindern ein ganzheitliches, kindgerechtes und entwicklungsadäquates Lernen und Leben zu ermöglichen. Ein Lernen mit allen Sinnen. Sowohl auf der Ebene der emotionalen Intelligenz wie auch auf intellektueller Ebene. Wir bereiten ihr Kind nicht nur auf die Schule vor – uns ist es ein Anliegen, dem Kind seine Lebenswelt erfahrbar, greifbar und präsent zu machen. Die Lebenskompetenz zu fördern und selbstbewusst den Anforderungen die das Leben mit sich bringt standzuhalten, das möchten wir ihrem Kind mitgeben. | |||||||
|
|
2.3. |
Als Bedürfnisse und Rechte der Kinder sehen wir: |
|||||
|
- Liebe - Selbstwertgefühl - Partnerschaft - Integration - Geborgenheit |
- Gefühle - Freiraum - Wissen - Grenzen
|
||||||
Auf Grund der unterschiedlichen Bedürfnisse der Kinder, sei es individueller Art oder aus altersbedingten Gründen, praktizieren wir unterschiedliche pädagogische Ansätze. Die Zielsetzung bestimmt den pädagogischen Ansatz. Das Freispiel nimmt einen sehr hohen Stellenwert ein (siehe 2.6) Es ist geprägt vom Situationsorientierten Ansatz. Das Kind bestimmt in dieser Zeit, was, wo, und mit wem es spielen möchte. Auch finden wir uns oft im Umgang mit den Kindern – vor allem bei unseren Integrationskindern oder bei Hochbegabung - in der Montessoripädagogik mit dem Grundsatz „Hilf mir es selbst zu tun“ wieder. In unsere ganzheitliche Bildung, Betreuung und Erziehung lassen wir auch viele Elemente aus der Bewegungspädagogik einfließen. Über Bewegung entwickeln sich Sprache, Denken und viele andere Fähigkeiten! Unsere vier Gruppen haben ganzjährig feste Waldtage und praktizieren somit wichtige Elemente aus der Erlebnis- und Freilandpädagogik. Bei gezielten Beschäftigungen und Angeboten, insbesondere bei den Schulanfängern arbeiten wir auch nach dem Funktionsorientierten Ansatz. Hier gibt die Erzieherin vor, sie plant und strukturiert das Angebot und verfolgt ein festgelegtes Ziel. |
|||||||
|
|
2.4 |
Förderung von Bildung |
|||||
| Unsere Förderschwerpunkte richten sich nach den Inhalten des Bildungs- und Erziehungsplanes. | |||||||
|
|
2.5 |
So sieht unser Tagesablauf aus: |
|||||
7.00 – 8.30 Uhr Bringzeit = „Anwärmphase“: |
|||||||
| ● individuelle
Begrüßung ● Erzählbedürfnis ● Kontaktaufnahme ● Tür- und Angelgespräche |
|||||||
8.30 – 9.00 Uhr Morgenkreis: |
|||||||
| ● Besprechen des
Tagesablaufs ● Abstimmungen, Gesprächsregeln ● gemeinsame Lieder, Spiele ● Gruppen- und Gemeinschaftsgefühl |
|||||||
9.00 – ca. 11.30 Uhr Freispiel = „Die Lebensform des Kindes“: |
|||||||
| ● das Kind lernt
durch das Spiel – spielerisch ● die Kinder entscheiden ihren Interessen und Bedürfnissen entsprechend, wo, was, und mit wem sie spielen möchten ● wir begleiten, unterstützen und beobachten die Kinder dabei ● während der Freispielzeit haben die Kinder (nach der Eingewöhnungsphase) durch die Öffnung die Möglichkeit, den Spielort entsprechend ihren Interessen und Bedürfnissen auszuwählen (Turnraum, Garten,…) ● die Brotzeit verläuft gleitend. Wir legen Wert auf gesunde und abwechslungsreiche Brotzeit. |
|||||||
ab ca. 11.30 Uhr Abschlusskreis oder Garten = „Verdauen“: |
|||||||
| ● nach der
Freispielzeit finden sich alle Kinder wieder in ihren Stammgruppen ein ● je nach Ablauf des Tages und Bedürfnis der Gruppe machen wir einen Abschlusskreis („Wie war der Tag?“, Regelabsprachen, Spiele und Lieder) |
|||||||
12.30 – 13.30 Uhr Mittagessen: |
|||||||
| ● frisch
gekocht, gesund und abwechslungsreich ● Tischkultur ● gemütliche, familiäre Atmosphäre |
|||||||
13.30 – 16.30 Uhr Nachmittagsbetreuung: |
|||||||
| ● Schlafen oder
ruhige Spielzeit ● gemeinsame Brotzeit ● individuelle Beschäftigungen |
|||||||
Abholzeit – gleitend ab 12.30 Uhr = „Loslassen“ |
|||||||
| ● meist im
Garten ● verarbeiten und abreagieren ● verabschieden ● Tür- und Angelgespräche mit den päd. Fachkräften |
|||||||
|
|
2.6 |
Zusammenarbeit mit den Eltern |
|||||
| Eltern geben ihr
Kind vertrauensvoll in unsere Hände. Unsere intensive Zusammenarbeit mit
den Eltern zeigt sich in einem offenen Austausch und insbesondere durch
Informationen und regelmäßige Elterngespräche. Wird sind vertrauensvolle Ansprechpartner, die fachlich kompetent und einfühlsam in Erziehungsfragen oder bei Problemen Unterstützung geben. |
|||||||
|
|
2.7 |
Unser Verständnis von Teamarbeit |
|||||
| Unser Team legt Wert auf gegenseitiges Vertrauen. Ein ehrlicher und wertschätzender Umgang untereinander ist uns wichtig. In zweimal wöchentlich stattfindenden Teamsitzungen reflektieren, planen und organisieren wir gemeinsam unsere Arbeit. Unsere Kompetenz erweitern wir durch Fortbildungen, Fallbesprechungen und in Zusammenarbeit mir Fachdiensten und anderen sozialen Einrichtungen. | |||||||
|
|
3 |
Qualitätsmerkmale - "Was macht unsere Einrichtung besonders?" |
|||||
| ● Stammgruppen
als Orientierungshilfe ● gruppenübergreifende Öffnung der Spielbereiche: Turnraum, Malatelier, Töpferstube, Garten, andere Gruppen Freispielführung: eine Kollegin ist für die Kinder in der Gruppe zuständig, spielt mit den Kindern, liest vor, behält den Überblick über die Gruppe und führt Beobachtungsprotokolle ("Wer spielt mit wem?", "Was beschäftigt die Kinder zur Zeit?", "Wann und wo entstehen Konflikte?") ● Kleingruppenarbeit: die andere Kollegin plant den Morgenkreis und die täglichen Be-schäftigungsangebote, die meist in ca. 2 Kleingruppen durchgeführt werden (Malen, Töpfern, Bilderbuchbetrachtung, Märchen, Turnen, Rhythmik,...). Diese Kollegin protokolliert ebenfalls schriftlich ihre Beobachtungen: "Was hat den Kindern besonders gefallen, welches Kind hat welche Stärken / Schwächen oder Defizite?" ● Würzburger Modell, Brandschutz, 1.Hilfe, Verkehrserziehung ● regelmäßiges gemeinsames Einkaufen und Kochen mit den Kindern abwechselnd mit Waldtag ● lange Freispielzeit ● intensive Kleingruppenarbeit ● täglicher Aufenthalt im Freien (Garten, Natur,...) – bei jedem Wetter ● „Urwald“ - Wildnis im Garten ● für jedes Kind gibt es ein Fotoalbum, das die Entwicklung des Kindes dokumentiert und Einblicke in die Lebenswelt des Kindes gewährt ● Schnuppertag für neue Kindergartenkinder ● individuelle Eingewöhnungszeit (bei Bedarf mit den Eltern) ● regelmäßiger Austausch und Kooperation mit Fachdiensten ● Einbindung des Kindergartens ins Gemeindeleben ● die familiäre, freundliche und herzliche Atmosphäre ● innovative Arbeitsweise ● guter Kontakt zu den Eltern - es wird mit den Eltern, statt über sie gesprochen ● Familienausflüge oder Wandertage als Gemeinschaftserlebnis ● Töpfern ● Integration (mit Logopädie und Ergotherapie im Haus) ● Modellkindergarten für das Institut für Frühpädagogik zur Erprobung des Bildungs- und Erziehungsplans |
|||||||