Kinderhaus "Pusteblume"

Folgende Informationen sind nur ein kleiner Einblick in unsere Einrichtung. Die ausführliche Konzeption ist im Kinderhaus und in der Gemeinde einzusehen.

1. Unser Kinderhaus stellt sich vor

Kindertagesstätten sollen wie Dörfer sein

In einem Interview erläutert Gerald Hüther, Professor für Neurobiologie: „Kinder sollen Gelegenheit bekommen sich individuell zu entwickeln und dabei ihren Interessen und Bedürfnissen zu folgen. Dazu brauchen sie Einrichtungen, die ihnen Sicherheit und Geborgenheit vermitteln, und sie brauchen vielfältige Anregungen um herausfinden zu können, was in ihnen steckt. Ein ganzes Dorf wäre der dafür geeignete Erfahrungsraum. Pädagogische Fachkräfte müssen also versuchen, so etwas ähnliches wie ein Dorf aus ihrer Einrichtung zu machen“, (Zitat Ende).

Es gibt zwei Dinge,
die wir den Kindern auf den Lebensweg mitgeben wollen:

Wurzeln und Flügel

Sicherheit und Geborgenheit sind Voraussetzung dafür, dass sich das Kind gut entwickeln kann. Dies erfährt das Kind zu allererst in der Familie, in der Eltern.-Kind-Beziehung.
Sicherheit und Geborgenheit erfährt das Kind auch in der Kindertagesstätte vorausgesetzt, es ist gut eingewöhnt und hat seine Rolle als Krippen- bzw. Kindergartenkind verinnerlicht. Bei uns im Haus kann das Kind seine Bedürfnisse nach Sicherheit und Geborgenheit nicht mehr ausschließlich in der Beziehung mit den immer gleichen Bezugspersonen befriedigen. Das Kind lernt, sich auch in der Gruppe als Ganzes aufgehoben zu fühlen. Die Rolle der pädagogischen Fachkraft ist im Vergleich zur Rolle der Eltern gruppenbezogen und emotional distanzierter. Im Übergang von der Familie in die KiTa erfahren die Kinder; zu Hause habe ich die ungeteilte Aufmerksamkeit, in der KiTa bin ich ein Teil der Gruppe, die aus weiteren Kindern und mehreren erwachsenen Bezugspersonen besteht.
Das zu wissen und zu akzeptieren, gibt dem Kind die Sicherheit, wenn die Bezugserzieherin nicht anwesend ist (Krankheit, Fortbildung, Urlaub, Schwangerschaft…), bin ich auch in der Gruppe gut aufgehoben.
Unser Kinderhaus ist eine große Einrichtung. Da ist es besonders wichtig, das Kind nach und nach an alle pädagogischen Fachkräfte zu gewöhnen.
Haben sich die Kindergartenkinder in ihrer Gruppe gut eingelebt, öffnen wir die Gruppentüren und lassen die Kinder hinaus in das „Dorf Kindergarten“ um ihnen einen vielfältigen Erfahrungsraum zu bieten, damit sie herausfinden können was in ihnen steckt.
Im Krippenbereich unseres Hauses bleiben die Kleinen mit ihrer Gruppe zusammen. Nur zu bestimmten Zeiten werden hier die Türen geöffnet. Die Kinder können die Bewegungsbaustelle im Flur benützen und auch den anderen Gruppenraum erkunden.


Bereits seit 2001 ist unser Kinderhaus eine Integrationseinrichtung mit dem Motto:
Es ist normal verschieden zu sein
Unser Schwerpunkt liegt darin, die Kinder in ihrer Individualität – mit ihren Stärken und Schwächen anzunehmen. Wichtig ist uns dabei, sie in ihren Stärken zu ermutigen.
Welche Kinder können integriert werden?
•    Geistige Behinderung (z.B. Downsyndrom)
•    Körperbehinderung (z.B. Spastik)
•    Entwicklungsverzögerung
•    Psychische Auffälligkeiten
•    Chronische  Erkrankungen (z. B. Stoffwechselerkrankung)
•    Sinnesbehinderung (z.B. Hörimplantat)
•    Sprach- und Sprechauffälligkeiten
•    Motorische Beeinträchtigungen
•    Wahrnehmungsstörungen
•    Teilleistungsstörungen (z.B. Konzentrationsstörungen)

Das Besondere in unserer Einrichtung ist, dass wir die heilpädagogischen Therapien und zum Teil auch medizinische Therapien bei uns im Haus anbieten können.
Eine Integrationsfachkraft koordiniert die Therapieinhalte mit den Eltern, der Bezugserzieherin und den Therapeuten und vertieft sie mit den Integrationskindern in Einzelarbeit, Kleingruppenarbeit oder in der Gruppe. In interdisziplinären Therapeutenbesprechungen wird sichergestellt, dass alle an einem Strang ziehen.
Unsere Einrichtung geht zurzeit den Weg von der Integration zur Inklusion. Die UN Behindertenrechtskonvention spricht jedem Menschen das Recht zu, von vornherein uneingeschränkt an allen Aktivitäten des gesellschaftlichen Lebens teilzunehmen:
-    gemeinsames Leben aller Menschen, mit oder ohne Behinderung
-    mit oder ohne Migrationshintergrund
-    mit oder ohne Flüchtlingsthematik
-    egal welcher Sprache, Religion oder Geschlecht

1.1. Träger

Gemeinde Großkarolinenfeld
Bürgermeister Bernd Fessler
Karolinenplatz 12
83109 Großkarolinenfeld
Tel: 08031/5908-0
Fax: 08031/5908-33
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

1.2. Kinderhaus

Kinderhaus „Pusteblume“ (Integrationseinrichtung)
Leitung Elisabeth Eder
Erlbachweg 4
83109 Großkarolinenfeld
Tel: 08031/357523-0
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

1.3. Rahmenbedingungen

Kindergartenplätze: 100 Kindergartenplätze für Kinder ab drei Jahren bis zur Einschulung.
Krippenplätze: 24 Krippenplätze für Kinder von ein bis drei Jahren.
Öffnungszeiten Kindergartenbereich: Montag bis Donnerstag 7.00 bis 16.30 Uhr,
Freitag bis 14.00 Uhr
Öffnungszeiten Krippenbereich: Montag bis Donnerstag 7.00 bis 15.00 Uhr,
Freitag bis 14.00 Uhr
Schließzeiten: Wir haben an max. 35 Tagen im Jahr geschlossen. Dabei orientieren wir uns an den Schulferienzeiten in Bayern.

 

1.4. Beiträge ab dem 1.9.2017

Ø tägliche Nutzungszeit
Elternbeitrag Kindergarten
Elternbeitrag Krippe
  1. Kind Geschwister 1. Kind Geschwister
1,0 - 2,0 Stunden 40,00 € 32,00 € 167,00 € 134,00 €
2,1 - 3,0 Stunden 60,00 € 48,00 € 207,00 € 166,00 €
3,1 - 4,0 Stunden 97,00 € 78,00 € 246,00 € 197,00 €
4,1 - 5,0 Stunden 114,00 € 92,00 € 286,00 € 229,00 €
5,1 - 6,0 Stunden 132,00 € 105,00 € 340,00 € 272,00 €
6,1 - 7,0 Stunden 146,00 € 117,00 € 394,00 € 315,00 €
7,1 - 8,0 Stunden 164,00 € 131,00 € 460,00 € 368,00 €
8,1 - 9,0 Stunden 182,00 € 146,00 €  540,00 €  432,00 €

In der Krippe wird eine Betreuungszeit von 6-7 Stunden angeboten
Die Beiträge sind zahlbar in 12 Monatsraten

Sonstige Beiträge:

Geschwisterermäßigung: 20 %
Anmeldegebühr: 8,00 € einmalig
Mittagessen: 3,10 € täglich
Getränke, Kochgeld und gesunde Brotzeit: 14,60 € / in der Krippe 12,00 €

 

1.5. Aufnahme / Einschreibung

Kindergarten

Als Kindertagesstätte der Gemeinde Großkarolinenfeld nehmen wir vorrangig Kinder aus dem Gemeindebereich auf. Der Kindergartenbereich ist offen für Kinder ab 3 Jahren.


Die aktuellen Aufnahmekriterien im Kindergartenbereich sind wie folgt:

Es besteht ein Rechtsanspruch für alle Kinder ab dem 3. Lebensjahr auf Kindertagesbetreuung

Unter Berücksichtigung der gesetzlichen Bestimmungen gilt folgendes:

  1. Kinder, die über die Jugendhilfe kommen, haben Vorrang.
  2. Geschwisterkinder, wenn bereits ein Kind betreut wird, haben Vorrang.
  3. Eltern, die Ganztagsbetreuung buchen, haben Vorrang.

Die Aufnahme setzt einen entsprechenden Bildungs- und Betreuungsvertrag mit dem Kindergarten voraus und erfolgt in der Regel im September zu Beginn des neuen Kindergartenjahres.

Im Krippenbereich werden Kinder aufgenommen, sofern sie das 12. Lebensmonat vollendet haben.


Die aktuellen Aufnahmekriterien im
Krippenbereich sind wie folgt:
Es besteht ein Rechtsanspruch für alle Kinder ab dem 1. Lebensjahr auf Kindertagespflege oder Kindertagesbetreuung

  1. Kinder, die über die Jugendhilfe kommen, haben Vorrang
  2. Kinder von Eltern, die beide berufstätig bzw. arbeitssuchend sind oder die sich in einer beruflichen oder schulischen Ausbildung befinden
  3. Geschwisterkinder, wenn bereits ein Kind betreut wird, haben Vorrang

Die Aufnahme erfolgt ganzjährig, nach Anmeldedatum und freien Kapazitäten.

 

2. Ein Tag, eine Woche im Kindergartenbereich

Wir öffnen um 7.00 Uhr.
Der Frühdienst findet gruppenübergreifend von 7.00 – 8.00 Uhr statt.
Die Bringzeit endet um 8.30 Uhr.
Der Morgenkreis findet von 8.30 – 9.00 Uhr in den Gruppen statt:
Die Kinder und Erwachsenen der Gruppe setzen sich im Kreis zusammen.


Der Tag beginnt mit immer dem gleichen Ritual:

  • wir begrüßen uns
  • wir schauen wer da ist und wer nicht kommen konnte
  • wir betrachten den Kalender
  • Wochentag, Datum, Wetter Besonderheiten…
  • wir besprechen den Tagesplan

Je nach Wochentag oder aus aktuellem Anlass:

  • wird Geburtstag gefeiert
  • wird vom Wochenende berichtet
  • werden aktuelle Erlebnisse erzählt
  • werden Probleme und Anliegen der Kinder thematisiert
  • werden Vereinbarungen und Regeln getroffen

Es wird miteinander gespielt, gelacht und gesungen.


Freies Spielen und angeleitetes Tun

Lasst die Kinder spielen

 

Neue Ergebnisse der Hirnforschung belegen die Bedeutung des Spiels auf die Entwicklung des Gehirns. Der Hirnforscher, Gerald Hüther schreibt:
„Wenn Kinder nicht mehr frei und unbekümmert spielen können, so ist das ein untrügliches Anzeichen einer schweren Störung. Zu suchen ist diese Störung allerdings nicht bei den Kindern, sondern bei denjenigen Personen, die den Kindern ihre angeborenen Lust am freien unbekümmerten Spiel geraubt haben“.

Das wollen wir nicht! Bei uns im Kindergarten können die Kinder frei und unbekümmert spielen:
1.    im Freispiel - vormittags und nachmittags im Haus -
2.    täglich im Garten
3.    am Naturtag in der Natur

Im freien Spielen agieren die Kinder. Sie entscheiden mit wem sie wo und wie lange spielen.
Wir Fachkräfte halten uns im Hintergrund. Wir sorgen für eine fröhliche und entspannte Atmosphäre, bereiten anregende Spielmöglichkeiten, beobachten das Geschehen und begleiten die Kinder. Dabei unterstützen, ermutigen und helfen wir den Kindern, stehen ihnen bei Konflikten und Sorgen bei und spielen mit.

 

Gemeinsames Tun

 

Von Dienstag bis Donnerstag ist zwischen 10.45 Uhr und 12.00 Uhr
Zeit zum gemeinsamen Tun.

In der Zeit werden alle Kinder in altershomogene Gruppen eingeteilt.
Unsere Adler, das sind alle Kinder ein Jahr vor der Einschulung, arbeiten in der Zeit ungestört von den jüngeren Kindern an anspruchsvollen Projekten.
Unsere Dinos, das sind alle Kinder ab 4 Jahren, sind in der Zeit unter sich. Sie müssen sich weder den großen Kindern unterordnen, noch werden sie von den Jüngeren gestört. Sie können ihren Neigungen und Interessen entsprechend Projekte bearbeiten.  
Unsere Zwergerl, das sind alle Kinder von 3- 4 Jahren, erhalten in der Zeit  ihrem Alter und Entwicklungsstand angemessene Angebote.

Im gemeinsamen Tun arbeiten wir mit den Adlern und auch mit den Dinos an Projekten. Die Themen der Projekte kommen von den Kindern, aus ihrem Umfeld, aus ihrem Alltag. Die Abstimmung welches Thema wir bearbeiten wollen, findet demokratisch statt. Aus den Ideen der Kinder entwickeln die pädagogischen Fachkräfte einen Rahmenplan. Projekte bieten den Kindern die Möglichkeit jederzeit aktiv selbsttätig zu sein, ohne dass Erwachsenen Schritte vorwegnehmen oder den Kindern belehrende Vorträge halten.
Für unsere Zwergerl gestalten wir im gemeinsamen Tun ganzheitliche, sinnorientierte Angebote für Kopf, Herz und Hand.


Das Mittagessen findet ab 12.00 Uhr in den Gruppen statt.
Das Mittagsessen wird für uns frisch gekocht und geliefert von BioKontor7 aus Bad Aibling. Das Mittagsessen besteht entweder aus Suppe und Hauptgericht oder aus Hauptgericht und Nachspeise

Nach dem Essen ist bis 13.00 Uhr „Ausruhzeit“ in den Gruppen.

Unsere „Nicht-Essens-Kinder“ werden in der Zeit gruppenübergreifend im Garten oder im Turnraum betreut. Die erste Abholzeit ist von 12.30 bis 13.00 Uhr.

In Absprache mit den Eltern gehen die Ganztageskinder, die es nötig haben, von 12.45 Uhr – 13.45 Uhr zum Schlafen in den Turnraum.

Die Betreuung am Nachmittag findet gruppenübergreifend statt.
Wenn das Wetter es zulässt, verbringen wir mit den Kindern viel Zeit im Freien, in unserem Garten und um unser Kinderhaus herum.
Nach den Wünschen und Bedürfnissen der Kinder sind wir nachmittags auch in verschiedenen Gruppenräumen oder im Turnraum.

Unsere Nachmittagsangebote finden zwischen 14 und 15 Uhr statt.
Jeden Dienstag trifft sich eine Gruppe von Kindern zur musikalischen Früherziehung.
Einmal pro Woche laden wir Lesepaten zum Vorlesen ein.
Einmal pro Woche ist Talentbörse mit Eltern und Ehrenamtlichen. Sie machen Angebote zu Malen, Basteln, Werken, Backen, Kochen, Garteln…

Wir schließen von Montag bis Donnerstag um 16.30 Uhr Freitag um 14.00 Uhr.
Ab 15.00 Uhr werden die „Ganztagskinder“ gruppenübergreifend betreut.

Wir gehen täglich ins Freie. Es muss schon stark „wettern“, dass wir uns davon abhalten lassen.

Einmal in der Woche ist in allen Gruppen Naturtag.
Dann gehen wir während des Vormittags, in der warmen Jahreszeit auch schon nach dem Morgenkreis, raus aus dem Haus. Wir verbringen den Vormittag in der Natur, auf Wiesen Feldern und im Wald. Dabei erleben wir diesen Naturtag als heilsam. Unpässlichkeiten, schlechte Laune, Streitsüchtigkeit und Anderes scheint wie weggeblasen.

Einen Tag in der Woche verbringen die Kinder den Vormittag mit ihrer Gruppe. Sie spielen mit den Kindern und Erwachsenen ihrer Gruppe zusammen, erleben das Gruppengefüge und arbeiten an ihrem Erlebnisordner.

3. Ein Tag in der Kinderkrippe

Wir öffnen um 7.00 Uhr
Der Frühdienst findet gruppenübergreifend von 7.00 7.30 Uhr statt.
Die Bringzeit endet um 8.30 Uhr.

Der Morgenkreis ist von 8.30 – 9.00 Uhr in den Gruppen.
Der Tag beginnt immer mit dem gleichen Ritual:
-    Begrüßungslied
-    Wir schauen anhand der Morgenkreisbilder wer da ist, krank ist oder „Mama-Tag“ hat
-    Zeit für Lieder, Fingerspiele ect.

Nach dem Morgenkreis frühstücken wir gemeinsam.
Es gibt täglich gesunde und ausgewogene Brotzeit, zum Teil aus biologischem Anbau: Obst, Gemüse, Müsli, Brot und Frischkäse, Wurst und Käse. Wir bieten den Kindern Wasser und ungesüßten Tee an.


Bewegen und Spielen steht am Vormittag bei uns im Mittelpunkt.

Im Spiel und in der Bewegung erlernen die Kinder wichtige Basiskompetenzen:
-    seinen eigenen Körper auf unterschiedlichste Weise bewegen
-    andere Kinder erleben und mit ihnen umgehen und kommunizieren lernen
-    den eigenen Stärken und Neigungen nachgehen.
Die Welt der Erwachsenen wird „nachgespielt“. So werden gesellschaftliche Strukturen nachgeahmt, erlernt und verinnerlicht. Wir bieten in unserem Alltag genug Zeit, damit diese wichtigen Lernprozesse von statten gehen können.

Die Raumgestaltung und Materialauswahl kommt den besonderen Bedürfnissen und Spielgewohnheiten des jeweiligen Lebensjahres entgegen.
Der Flurbereich dient als Bewegungsbaustelle. Auf Matten, Türmen, Leitern und Rutschen bewegen sich die Kleinen. Mit Bobycars, Pukkys und anderen Fahrzeugen flitzen sie über die Gänge. Dabei lachen, quietschen und schreien sie voller Freude und Begeisterung.
In den Gruppenräumen sind die Schatzkörbe ein sehr attraktives Kriech- und Krabbelziel für unsere jüngsten Kinder. In diesen Körben befinden sich Gegenstände die klappern und rascheln, weiche Kuscheltiere zum Fühlen, Bälle in verschiedenen Formen zum Anstupsen und Rollen. Mit einem Spiegel mit Lauflern-Stange können die Kinder sich aufziehen und den weiten Raum erleben. In der Bauecke befinden sich Schiebewagen zum Transportieren, ebenso Holzbausteine und Legosteine für Stapelversuche zum Bauen und Umkippen von Türmen. Die Kinderküche ist ein Rollenspielbereich, ein Herd, mehrere Puppen mit Bekleidung, die dazu dienen den Alltag nachzuerleben, gemeinsam mit anderen zu spielen. Die Kuschelecke mit der Couch zum Ausruhen, Kuscheln und zum Lesen ist mit Kuscheltieren und Kissen ausgestattet und ein Ort, sich aus dem Geschehen zu entfernen. Die Aktionsbereiche sind voneinander abgeschirmt mit offenen Regalen/Pflanzen. Diese sind wichtig um Beziehung zu anderen Kindern aufbauen zu können und zu erleben. Bewusst wird auf eine ruhige und gemütliche Atmosphäre ohne Reizüberflutung geachtet.

Die pädagogische Fachkraft hat dabei die Aufgabe, die Kinder zu beobachten und zu begleiten. So erkennt sie Bedürfnisse und kann die Kinder bei deren Befriedigung  unterstützen. Sie steht den  Kindern in Konfliktsituationen bei und ist Anlaufpunkt für „Kuscheleinheiten“.


Gelenkte Angebote finden situativ in den jeweiligen Gruppen statt und entsprechen dem Interessen- und Entwicklungsstand der Kinder (z.B. Malen mit den Fingern oder Pinsel, Knete zusammen herstellen und kneten, Klanggeschichten, Bilderbuchbetrachtungen, Bewegungsangebote im Turnraum ect.)

Wir gehen täglich ins Freie. Es muss schon stark „wettern“, dass wir uns davon abhalten lassen. Unser großzügiger Garten bietet verschiedenste Spiel- und Bewegungsanreize. Mit unseren Krippenwägen erkunden wir die Umgebung, die Natur und den Ort.

11.00 Uhr Erste Abholzeit

11.00-11.30 Pflegerische Tätigkeiten: Pro Gruppe gibt es einen Sanitärraum mit Wickeltisch und Treppe, Bade- und Duschmöglichkeit. Die Kinder gehen selbständig nach dem Frühstücken, Mittagessen und Aufenthalt im Freien zum Händewaschen. Das Wickeln findet in einem geschützten Rahmen statt. Dabei widmet sich die Fachkraft intensiv dem einzelnen Kind, spricht mit ihm und nimmt sich Zeit das Wickeln in Ruhe zu erledigen.

11.30-12:00 Uhr Mittagsessen
Das Mittagsessen wird für uns frisch gekocht und geliefert von BioKontor7 aus Bad Aibling. Das Mittagsessen besteht entweder aus Suppe und Hauptgericht oder aus Hauptgericht und Nachspeise. Gerade im Kleinkindalter ist eine gesunde und ausgewogene Ernährung von besonderer Bedeutung. Es wird gemeinsam Brotzeit und Mittagessen eingenommen. Bei Bedarf werden kleinere Kinder gefüttert – jedoch legen wir sehr viel Wert, dass sie bald lernen selbstständig zu essen. Tischmanieren, Esskultur und ein gemeinsames Miteinander ist uns dabei besonders wichtig.

12.00 Uhr Zweite Abholzeit

12.00-13.45 Uhr Schlafenszeit
Auch das Schlafen gehen gehört zu den festen Ritualen. Nach dem gemeinsamen ausziehen, gehen die Kinder gemeinsam mit den Bezugspersonen in den Schlafraum. Jedes Kind hat seinen festen Schlafplatz der individuell abgestimmt ist. Ein festes Ritual ist das Schlaflied. Die zuständige Fachkraft bleibt im Schlafraum bis alle Kinder schlafen. Sie hält sich anschließend im angrenzenden Gruppenraum auf um bei Bedarf sofort bei den Kindern zu sein. Die Kinder können ihren Bedürfnissen entsprechend flexibel ruhen, z. B. auch am Vormittag. Ausgeschlafene Kinder dürfen aufstehen und im Gruppenraum spielen. Langschläfer dürfen ausschlafen.

Die Krippe schließt um 15.00 Uhr.
Ab 15.00 Uhr werden bei Bedarf die älteren Krippenkinder im Kindergartenbereich mitbetreut.

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Gemeindeamt

Gemeinde Großkarolinenfeld
Karolinenplatz 12
83109 Großkarolinenfeld
Telefon: 08031 / 5908-0
Telefax: 08031 / 5908-35
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Öffnungszeiten:
Mo. - Fr. 7.30 Uhr - 12.00 Uhr
Do. auch von 13.30 Uhr - 18.00 Uhr
(Standesamt ist Mittwochs geschlossen)