Orts-, Straßen-, Gebiets- und Hausbezeichnungen |
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| 1. - 4. Torfweg = | Seitenwege der Kolbermoorer Straße in die Filze | |
| 3. Torfweg = | Hauptstraße nach Kolbermoor, heute Kolbermoorer Straße | |
| Baumannkreuzung = | Straßenkreuzung Rosenheimer/Aiblinger/Kolbermoorer und Max-Josef-Straße, benannt nach dem ehemaligen Baumann-Anwesen (Gastwirtschaft). | |
| blaues Haus = | ehemaliges Arbeiterwohnhaus der Ziegelei, heute Am Weiher 27 | |
| Froschlack = |
Bezeichnung einzelner ehemaliger Lehmgruben der Ziegelei im Weihergebiet; heute Gebiet Erlenweg, Erlbachweg; 1936 kaufte die Familie Obergrusberger die Ziegelei und legte den Betrieb wegen schlechter Lehmqualität 1953 nieder |
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| Geiwitzl = | Gebiet der heutigen Kolbermoorer Straße (der Name kommt vermutlich von Kibitzen, die sich in diesem Bereich aufgehalten haben sollen) | |
| Hölzl = | Gebiet der heutigen Aiblinger Straße | |
| Kleinkarolinenfeld = | Pfälzer Siedlung bei Aying/ Großhelfendorf | |
| Kolberg = | Bezeichnung der Flur westlich der Rott, nördlich der Eisenbahn (Bereich Sudetenlandstraße, Kolbergstraße, Straße Am Kolberg) | |
| Mitterweg = | heutige Karolinenstraße | |
| Oberdorf = | Ortsteile von Großkarolinenfeld, die südlich der Bahnlinie liegen | |
| Obergrußberger = | frühere Ziegelei am Weihergelände | |
| Öllerschlößl = | östlicher Ortsteil von Großkarolinenfeld an der Kreisstraße nach Rosenheim (RO 19); Der Name stammt vom ehem. Öllerschlößl. Das Öllerschlößl wurde erbaut im 18. Jahrhundert von Ritter Ernst von Meißl. Im Jahre 1853 wurde das Schloß vom eingewanderten Oberpfälzer Franz Öhler erworben. Seit 1885 im Besitz der Familie Fürmeier wurde es in den Jahren 1954 bzw. 1959 wegen Baufälligkeit gesprengt. | |
| Unterdorf = | Ortsteile von Großkarolinenfeld, die nördlich der Bahnlinie liegen | |
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von Kling und von Schilcher = |
Namen der früheren Einwanderungskommissare (heute Straßenbezeichnungen im Bereich Schultheiß-Gipp-Str.) | |
| Weilacherkreuz = | Wegkreuz im Einmündungsbereich der Bgm.-Mertl-Str. in die Pfälzerstraße | |
Bezeichnungen von Gastwirtschaften, die heute noch Verwendung finden, auch wenn die Gebäude teilweise anders genutzt werden. |
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| Alter Wirt = | Jetzige Gaststätte Messina, Karolinenplatz 6, früher Schlosser Käthi Alter Wirt | |
| Eberl = | Gasthof am Bahnhof, "Zum Roten Eber", Bahnhofstraße 19 | |
| Fürmeier = | Gasthaus Öllerschlößl | |
| Gasthaus Füglein = | Ehemalieges Gasthaus an der Straßenkreuzung Rosenheimer/Aiblinger/Kolbermoorer und Max-Josef-Straße. Später umbenannt in Baumann-Anwesen. | |
| Mühltaler = | ehemalige Gastwirtschaft, Dorfgeschäft am Bahnhof, heute Bahnhofstraße 26 | |
| Neuwirt = | Max-Josef-Straße 2, heute Harlekin | |
| Pfälzer Hof = | ehemalige Gastwirtschaft, heute Pfälzerstraße 67 | |
Sonstige Eigenheiten (unvollständig) |
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| Schultheiß = | Bezeichnung für Bürgermeister | |
| Bergmaler Peter = | Katholischer Pfarrer und Herausgeber der "1. Festschrift 150 Jahre Pfälzer Siedlung" | |
| Blümel Siegfried = | Rektor und Herausgeber der Beiträge zur Heimatkunde Großkarolinenfeld | |
| Dimmling Ottmar = | evangelischer Pfarrer in Großkarolinenfeld, nachdem der Dimmlingweg benannt ist | |
| Gipp Sebastian = | 1. Schultheiß (= Bürgermeister) von Großkarolinenfeld. Der Spruch "Sebastian Gipp bin ich benannt, der erste Schultheiß im Bayernland" wurde bekannt, da der Begriff aus der Pfalz stammt und es in Bayern nur Bürgermeister gab. | |
| Grumbera = | kolberisch für Kartoffel | |
| Kolberer = | Bezeichnung der Pfälzer Ansiedler durch bayerische Urbevölkerung | |
| Kolberer Blitz = | ungeklärte Brandserie im 19. Jahrhundert in Großkarolinenfeld | |
| kolberisch = | Pfälzer Dialekt in Großkarolinenfeld gesprochen von alten Großkarolinenfelder Familien (geht zurück auf Gründerzeit im Jahr 1802) | |
| Pfahler = | Einwohner zwischen Hilperting und Jarezöd (Pfarrei Hilperting) | |