| |
|
|
|
| |
Theaterverein Großkarolinenfeld blickt auf eine erfolgreiche Spielsaison
2011 zurück – Vorstandschaft neu gewählt (26.01.)
Der Nebenraum in der Gaststätte war gut
gefüllt und Ludwig Härter ließ zufrieden das abgelaufene Jahr Revue
passieren. Nach kurzen einleitenden Worten gedachten die Anwesenden den
seit Bestehen verstorbenen Mitgliedern. Im Anschluss trugen die
Vorstandsmitglieder ihre Tätigkeitsberichte vor. Breiten Raum nahm der
Rückblick auf das sehr erfolgreiche Jubiläumsstück „Boogie Woogie and
Moor“ ein, das nach einer Idee von Christine Jegg, die auch Regie
führte, von Manfred Trautmann verfasst wurde. Die Uraufführung war ein
Zuschauermagnet und krönte die 25-jährige Karriere des Theatervereins,
dessen Gründungsmitglieder und Akteure sich über zwei Jahrzehnte mit
Leidenschaft und Herzblut ihrem schönen Hobby widmeten und ihre
schauspielerischen Leistungen Jahr um Jahr verbesserten. Damit erreichte
die Laienbühne ihr derzeitiges hohes Niveau und ist somit fester
Bestandteil des gemeindlichen Lebens geworden und weit über die
Gemeindegrenzen hinaus bekannt.
Ein Beleg für die Lebendigkeit des Vereins sind die traditionellen
Veranstaltungen wie die Bergwanderung, die Fahrradtour, das Sommerfest
sowie die aktive Mitgestaltung des Großkarolinenfelder Dorffestes, bei
dem der Theaterweinstand natürlich nicht mehr fehlen darf.
Die Theaterer leisten über die Zusammenarbeit mit der Schule bei
Theaterprojekten sowie mit dem Kinder- und Jugendtheater auch einen
wertvollen sozialen Beitrag innerhalb der Gemeinde. Hier agiert Kahti
Fessler als Verbindungsglied zwischen Schul AG und TVG und führt bei den
schulischen Theaterprojekten auch Regie.
Über die finanziellen Beiträge referierte Kassier Wolfgang Himmelstoß,
dem die Revisoren eine tadellose Buchführung attestierten. Zum Abschluss
der Berichte dankte Härter der bisherigen Vorstandschaft, den Technikern
sowie allen Mitgliedern, die sich mit Fleiß und Enthusiasmus in das
Vereinsleben einbringen. Darüber hinaus auch den Unterstützern, wie der
Feuerwehr, der Gemeinde und natürlich den vielen Theaterfans in und um
Großkarolinenfeld. Zum Abschluss der 25 Jahrfeier (wir berichteten)
hielt der ehemalige Schulamtsdirektor Albert Schnitzer noch ein Referat
über den Werdegang des Theatervereins. Nach 31 Jahren Theatervakants in
Großkarolinenfeld, 1955 senkte sich der letzte Vorhang der Heimatbühne,
haben sich 1986 wieder 21 theaterbegeisterte Frauen und Männer
zusammengefunden um einen neuen Theaterverein zu gründen. Die Anfänge
seihen nicht leicht gewesen. Aber zum Glück, so Schnitzer, fand der
neugegründete Verein viele freiwillige Helfer und Unterstützer. Auch der
damalige Gemeinderat, dem auch er angehörte, habe den Verein mit der
Überlassung der Schulturnhalle und einem Anfangskredit unter die Arme
gegriffen. So konnte bereits 1987, unter seiner Regie, das Lustspiel
„Kurbetrieb beim Kräuterblasi „ aufgeführt werden.
Bevor der Wahlausschuss unter der Leitung von Bürgermeister Fessler die
Neuwahlen startete, gab Roman Hörfurter einen Ausblick auf sein
selbstverfasstes Theaterstück „Severin wach auf“, das an Ostern 2012 zur
Uraufführung kommt. Die Proben dazu laufen seit September auf Hochtouren
und die Freunde des Karoer Theaters dürfen sich auf eine fetzige,
bairische Komödie freuen, die besonders mit musikalischen Leckerbissen
glänzt.
Freuen konnte sich abschließend der Wahlausschuss über
das reibungslos zustande gekommene Wahlergebnis. |
| |

Die Vorstandschaft mit (obere Reihe von links) Ludwig
Härter, Thomas Lechert, Wolfgang Himmelstoß, Rosi Beutlrock, Anton
Zoffmann, Regina Hübner und Jürgen Schütz (untere Reihe von links)
Michael Jegg, Christine Jegg und Elfriede Strasser(Kleines Bild) Martina
Hörfurter |
Ludwig Härter wurde als 1. Vorstand im
Amt bestätigt. Zweiter Vorstand wurde Jürgen Schütz, der damit die
Nachfolge von Christine Jegg antritt. Als Schriftführer rückte Anton
Zoffmann an die Stelle von Robert Jegg. Die Kasse bleibt in den
bewährten Händen von Wolfgang Himmelstoß ebenso wie die Theaterjugend
weiter von Martina Hörfurter betreut wird. Als Beisitzer wurden Regina
Hübner, Christine Jegg, Thomas Lechert sowie Michael Jegg gewählt und
als Revisoren, wie gehabt, Rosi Beutlrock und Elfriede Strasser.
Bernd Fessler gratulierte den Gewählten und erwähnte nochmals, dass er
sich auf die kommende Spielsaison besonders freut, kein Wunder, sorgt er
doch neben anderen selbst für die richtigen Töne im neuen Stück.
Bei einem gemütlichen Beisammensein wurde die tolle Saison 2011 gefeiert
und die nicht weniger spannende Saison 2012 eingeläutet.
Informationsquelle: OVB Rosenheim Text und Foto:
Lindl |
| |
|
|
|
|
| |
Riesenstimmung beim Pfarrfasching (25.01.)
Für eine Riesenstimmung sorgte die
Top-Band „Flash Dance“ beim Pfarrfasching in Großkarolinenfeld. Nach
längerer Pause lies Bonifaz Heilmann mit einigen Helfern den
Traditionsball wieder aufleben. Auf dem Tanzparkett und in der Bar
drängte sich das närrische Volk. Mit Einlagen ging es Schlag auf Schlag.
Zwei Prinzengarden und ein lustiger Sketch über eine Kirchenchorprobe
strapazierten die Lachmuskeln der Ballbesucher. Prinzessin Sandra II.
und Prinz Sebastian I. von der Kastenauer Faschingsgilde kamen mit
großem Gefolge und legten eine Show hin, die seinesgleichen suchte. Die
Besucher waren so begeistert, dass sie immer wieder Zugaben forderten
und spendeten langanhaltenden Applaus. Kurz vor Mitternacht kam noch
die Faschingsgesellschaft „Gleisenia“ aus Unterhaching mit Prinzessin
Nadine I. und Prinz Andi I. Der mitreissende Schwung des Prinzenpaares
und der Garde bei ihrer Tanzeinlage übertrug sich auf die Ballbesucher.
Faschingsorden gab es für Bonifaz Heilmann von der Kastenauer
Faschingsgilde und für Peter Forstmaier von der Unterhachinger Gleisenia.
Informationsquelle: OVB Rosenheim Text und Foto:
Greiner |

„Sport“ war die Devise der Kastenauer Faschingsgilde und
so begeisternd waren auch die Einlagen

Tanzvorführungen von Prinzessin Sandra II. und Prinz
Sebastian I. |
| |
|
|
|
|
| |
Neujahrsempfang in Großkarolinenfeld
(19.01.)
Lob für Engagement vieler Bürger
Rund 500 Besucher nutzten in
Großkarolinenfeld die Möglichkeit, im Rahmen des Neujahrsempfangs das
vergangene Jahr Revue passieren zu lassen. Durch den Rückblick von
Bürgermeister Bernd Fessler zeigte sich einmal mehr, wie viele Menschen
sich in der Gemeinde ehrenamtlich zum Wohle der Allgemeinheit
engagieren.
Eingeleitet wurde die Veranstaltung nach dem Einzug der
Fahnenabordnungen mit einem ökumenischen Gottesdienst, den Pfarrer Drago
Curic und Pfarrer Stefan Fratzscher gemeinsam feierlich zelebrierten.
In humoriger Weise zog Bürgermeister Fessler Bilanz über das vergangene
Jahr und untermalte seine Ausführungen mit einer kleinen Bilderschau.
Dabei erinnerte der Redner auch an einige abgeschlossene Baumaßnahmen
wie beispielsweise die Erschließung der Efeu- und Arnikastraße, die
Sanierung der Hauptschule oder den Anbau der Kinderkrippe.
Die Zuschüsse seien zum Teil bereits eingegangen, wodurch das Jahr 2011
finanziell gut abgeschlossen werden konnte. Die restlichen Zuschüsse
seien beantragt und werden heuer erwartet.
Zurückgestellt werden musste der ursprünglich für dieses Jahr
vorgesehene Ausbau der Bahnhofstraße Ost mit Bahnhofvorplatz. Die
Zurückstellung sei jedoch gut gewesen, da die Bahn ebenfalls heuer mit
dem Bau der Schallschutzwände beginne. Beide Baumaßnahmen hätte
man unmöglich gleichzeitig realisieren können. „Wir
dürfen |
| |


Rund 500 Bürger kamen zum Neujahrsempfang in
Großkarolinenfeld. |
stolz darauf sein, dass in unserer
Gemeinde so vieles im ehrenamtlichen Bereich geleistet
wird“, betonte Fessler. AlsStichpunkte nannte er
hierbei die Sportvereine, die Kirchen, die Vereine, Feuerwehren,
Nachbarschaftshilfe, Musikschule, Mittagsbetreuung, DSL-Versorgung oder
den neuen Jugendtreff. „Vieles wäre nicht möglich, wenn sich einzelne
Personen nicht über ihre Pflicht hinaus einbringen und uns allen damit
einen guten Standard sicher würden“, so Fessler weiter.
Doch auch die Gemeinderäte seien ehrenamtlich tätig. Als Glück
bezeichnete der Bürgermeister die Tatsache, dass die Atmosphäre im
Gemeinderat von „Achtung und Toleranz“ geprägt sei. Dennoch verkomme das
Gremium nicht zur „Kuschelecke“, sondern es würden Meinungen deutlich
artikuliert und es werde hart um Lösungen gerungen.
Fessler brachte seine Freude sowie seinen Dank darüber zum Ausdruck,
dass im Gemeinderat trotz verschiedener Meinungen ein respektvoller
Umgang vorherrsche und eine konstruktive Gemeinschaft bestehe.
Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung erneut gekonnt von der
Formation „VoKaro“. Nach den Ehrungen verdienter Bürger (Bericht folgt)
ging der offizielle Teil in den gemütlichen über. Noch lange Zeit
nutzten die Gäste die Möglichkeit, bei einem Glas Wein in geselliger
Runde, Freunde zu treffen und Erfahrungen auszutauschen.
Informationsquelle: OVB Rosenheim Text und Foto:
Lindl |
| |
|
|
|
|
| |
Nachwuchs hat Spaß an Wintersport
entdeckt (19.01.)
WSV Großkaro verabschiedet langjährige
Organisatorin Christina Gschirr
Trotz der nicht immer idealen
Wetterbedingungen hatten die Teilnehmer der Ski- und Snowboardkurse des
Wintersportvereins (WSV) Großkarolinenfeld viel Spaß während der vier
Kurstage. Dies zeigte sich nicht nur an den zufriedenen Gesichtern von
Nachwuchs und Eltern bei der Abschlussfeier, sondern auch an der
Tatsache, dass alle Kinder und Jugendlichen vier Tage lang durchgehalten
haben. Dafür sprach WSV-Vorstand Wolfram Loeken den Teilnehmern im
Gasthaus „Wirt von Dred“ in Jarezöd ein besonderes Lob aus.
Wie beliebt die WSV-Kurse sind, das belegten erneut die Zahlen. So sind
heuer wieder 82 Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 20 Jahren
mit dem WSV ins Skigebiet St. Johann mitgefahren.
17 Jugendliche, teilweise bereits im Alter von 13 Jahren, haben die
Gelegenheit genutzt, als „Selbstfahrer“ ohne Kursanmeldung vier Tage
lang Ski oder Snowboardfahren zu können.
Auch einen Skikurs für fortgeschrittene Erwachsene konnte angeboten
werden, wie Christina Gschirr berichtete. Die 49-Jährige war auch heuer
wieder für die komplette Organisation der Kurse verantwortlich und hatte
für die zahlreichen Eltern eine überraschende sowie wenig erfreuliche
Mitteilung parat: „Dies war mein letzter Einsatz als Organisatorin der
Kurse. Nach vielen Jahren soll nächstes Jahr jemand anderes das Zepter
in die Hand nehmen.“
In einem kleinen Rückblick zeichnete Christina Gschirr die stets
positive Entwicklung des WSV nach und verabschiedete sich als
Organisatorin von Kindern, Eltern und „einem super Team“.
Seit 1995 ist Gschirr im Verein. Obwohl die ambitionierte Sportlerin
bereits vor drei Jahren aus der Vorstandschaft ausgetreten ist und die
sportliche Leitung an Stefan Moosbauer übergeben hatte, kümmerte sie
sich weiterhin um einen reibungslosen Ablauf der Ski- und
Snowboardkurse, für die sie seit 1998 die Verantwortung trägt.
Aufgrund ihrer detailgenauen und perfekten Planung erfreuen sich die
WSV-Kurse im Ort großer Beliebtheit. „Rund 2 000 |
| |
Kinder haben in meiner Zeit als
Organisatorin im WSV das Skifahren gelernt“, freute sich die Mutter
zweier erwachsener Töchter. Nur ein einziges Mal sei der Kurs in all den
Jahren wegen Schneemangels abgesagt worden. Als „stärkstes Kursjahr“
bezeichnete Gschirr das Jahr 2006. Damals sei der WSV mit 144 Kindern
ins Skigebiet gefahren.
Anerkennung zollte Gschirr allen Übungsleitern und Helfern, ohne deren
Engagement und Unterstützung die Kurse nicht möglich gewesen wären. Mit
etwas Wehmut in der Stimme und einem Appell verabschiedete sich Gschirr
von den Kindern und Eltern: „Für mich wäre es eine große Freude, wenn
ihr dem WSV treu bleiben würdet und nächstes Jahr alle wieder dabei
seid.“
Informationsquelle: OVB Rosenheim Text und Foto:
Lindl |

Mit Blumen verabschiedete WSV-Vorstand Wolfram Loeken die
langjährige Organisatorin der Ski- und Snowboardkurse, Christina Gschirr. |
| |
|
|
|
|
| |
Großkarolinenfelder feierten kräftig
Vorsilvester (19.01.)
Mit großem Engagement stellte die
Fußballabteilung des TuS Großkarolinenfeld eine Vorsilvesterparty auf
die Beine, die Jung und Alt begeisterte. In der schön dekorierten
Mehrzeckhalle und im Foyer wurde bis in die
frühen Morgenstunden |
| |
 |
kräftig gefeiert, wobei die
Nachwuchskicker für einen reibungslosen Ablauf sorgten. Auch die Bar war
ein Anziehungsmagnet, wo sich viele Großkarolinenfelder auf einen Ratsch
trafen. Die tanzbegeisterten Gäste wurden von der Liveband „Flash Dance“
bestens bedient, wobei die Musik zur späteren Stunde für die jüngeren
Besucher zunehmend rockiger wurde. Tanzeinlagen unter anderem von den
Priener Gardemädchen (unser Bild) rundeten den gelungenen Abend mit rund
500 Gästen gekonnt ab.
Informationsquelle: OVB Rosenheim Text und Foto:
Lindl |
| |
|
|
|
|
| |
Aus dem Großkarolinenfelder Gemeinderat
(19.01.)
Firma möchte Dreischichtbetrieb ausweiten
Für Diskussion sorgte in der jüngsten
Großkarolinenfelder Gemeinderatssitzung der Antrag der „Dettendorfer
Wertstoff GmbH & Co.KG“. Der Tattenhausener Betrieb beantragte eine
„Genehmigung zur wesentlichen Änderung der bestehenden Anlage zur
Verarbeitung von Abfällen“, wie Bürgermeister Bernd Fessler erläuterte.
Doch nicht alle Räte zeigten sich erfreut über die Pläne des
Unternehmens, den Schichtbetrieb auszuweiten.
Die „Dettendorfer Wertstoff GmbH“ plant die Ausweitung auf einen
Dreischichtbetrieb und die Erweiterung der Außenlagerflächenkapazitäten,
wie Fessler dem Gremium berichtete. Die zusätzlichen Lagerflächen seien
notwendig, da das fertige Material heuer nicht auf dem Gelände des
Abnehmers gelagert werden könne.
Bauamtsleiter Markus Czaja führte die Sachlage aus. Die Anlage wird seit
1996 betrieben und eine entsprechende Anzahl an Einzel-, Erweiterungs-
und Änderungsgenehmigungen würden vorliegen. Deshalb hat laut Czaja das
Landratsamt die „Dettendorfer Wertstoff GmbH“ gebeten, die bestehenden
Genehmigungen zu einer neuen Gesamtbetriebsgenehmigung zusammen zu
fassen.
Jetzt nutze die Tattenhausener Firma diesen Antrag, um für die
Hauptproduktion einen 24-Stunden-Betrieb sowie eine Erhöhung der
Außenlagerkapazitäten anzuzeigen. „Aus Sicht der Verwaltung dürfte sich
durch die Erhöhung der Hauptproduktion möglicherweise ein erhöhter An-
und Abfahrtverkehr zum Gewerbegebiet Linden ergeben“, so Czaja. Die
straßenmäßige Erschießung des Gewerbegebietes dürfte nach Einschätzung
der Verwaltung aber ausreichend sein.
Johann Riedl führte an, dass „in dem Betrieb bereits jetzt bis 22 Uhr
oder darüber hinaus gearbeitet wird und es oft laut ist“. Der
GBV-Gemeinderat schlug vor, ein vom Landratsamt in Auftrag gegebenes
TÜV-Gutachten abzuwarten.
Auch Sepp Lausch (fraktionslos) meldete Bedenken an: „Wie man von Seiten
der Bevölkerung hört, wird dort heute schon oft bis 23 oder 24 Uhr
gearbeitet. Ich respektiere Gewerbebetriebe und die Schaffung von
Arbeitsplätzen, aber sie müssen sich an Auflagen halten“, sagte Lausch.
Seiner Ansicht nach solle die Gemeinde von der Firma fordern, dass keine
Anlieferungen zwischen 22 Uhr und sechs Uhr morgens sowie keine
Ladetätigkeiten erfolgen und keine Container bewegt werden dürfen.
Außerdem regte Lausch an, von Seiten der Gemeinde zu prüfen, ob eine
Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 Stundenkilometer zwischen dem
Anwesen Zaißl und der Staatsstraße möglich ist. Im Bereich der
Firmeneinfahrt solle zusätzlich ein Stopp-Schild angebracht werden. Des
Weiteren sei in dem Waldbereich zwischen dem Weiher und der Staatsstraße
ein einseitiges Halteverbot anzudenken, da in diesem Bereich ansonsten
die Bankette zerstört würden und eine Verkehrsgefährdung vorhanden sei.
Lausch sprach sich nicht grundsätzlich gegen einen Dreischichtbetrieb
aus: „Aber als Warnhinweis werde ich gegen den Antrag stimmen.“ Den
Vorschlag, bei der „Dettendorfer Wertstoff GmbH“ eine Ortsbesichtigung
vorzunehmen, brachte Johann Kosek (GBV) mit ins Spiel und begründete
dies: „Was bei diesem Betrieb entstanden ist, hat ein großes Ausmaß
angenommen. Wir sollten uns selbst vor Ort einen Eindruck verschaffen.“
Ludwig Härter (PLW) plädierte für Gewerbefreundlichkeit in Bezug auf die
Beschlussfassung.
„Wir treffen hier auf ein aufgeschlossenes Unternehmen, das ich sehr
schätze. Ich bin mir sicher, dass die Geschäftsführer mit den
angesprochenen Themen offen umgehen werden und eine Ortsbesichtigung
durch den Gemeinderat wohl auch unproblematisch sein dürfte“, meinte
Bürgermeister Fessler.
Schließlich wurde dem Antrag das Einvernehmen vorläufig nicht erteilt,
um etwaige Fiktionen im Rahmen von Fristen zu vermeiden. Die Gemeinde
wird erst dann abschließend Stellung nehmen, nachdem das vom Landratsamt
beauftragte TÜV-Gutachten vorliegt. Begleitend soll eine
Ortsbesichtigung bei der „Dettendorfer Wertstoff GmbH“ stattfinden.
Informationsquelle: OVB Rosenheim Text:
Lindl |
| |
|
|
|
|
| |
Maibaum gefällt (09.01.)
Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. In diesem Jahr feiert der
Maibaumverein Großkarolinenfeld sein 25 jähriges Gründungsjubiläum.
Gemäß einer alten Bauernregel, das der zukünftige Maibaum in der Zeit
der Rauhnächte gefällt werden müsse, haben die Mitglieder den 33 Meter
langen Baum in einem Waldstück in der Nähe von Tattenhausen umgesägt.
Die ersten Arbeiten(unser Bild) haben bereits begonnen. Aufgestellt wird
der Baum am 29. April bei einem großen Jubiläumsfest. Um es
Maibaumdieben schwer zu machen, wird nicht verraten wo der Baum gelagert
wird.
Informationsquelle: OVB Rosenheim Text und Foto:
Greiner |
 |
| |
|
|
|
|
| |
 |
Sternsingeraktion endet (09.01.)
Zum Abschluss der Sternsinger-Aktion bedankte sich Pfarrer Drago
Curic in einem Festgottesdienst in Pfarrkirche Hl. Blut
Großkarolinenfeld bei den 80 Kindern und den 23 Begleitpersonen. Er
bedankte sich auch beim Kirchenchor, unter der Leitung von Felicitas
Schroeter, der den Festgottesdienst umrahmte und bei Sepp Stadter, als
Leiter der Sternsingeraktion. Eine Woche lang zogen die Mädchen und
Buben durch den Ort um den Hausinwohnern Glück und Gottes Segen zu
wünschen. Dabei sammelten sie für des Kinderheim „The Nest“ in Nigeria.
Insgesamt können 11 423,12 Euro (davon 1.765,45 Euro aus
Tattenhausen), für die Kinder in Not nach Westafrika überwiesen werden.
Informationsquelle: OVB Rosenheim Text und Foto:
Greiner |
| |
|
|
|
|
| |
Josef Huber feierte 80. Geburtstag (09.01.)
Josef Huber, Vollblutmusiker und erfolgreicher Mode-Designer, aus
Großkarolinenfeld feierte seinen 80. Geburtstag. Schon zum Ständchen,
das die Blaskapelle Großkarolinenfeld vor dem Haus des Jubilars
spielte, fanden sich eine Reihe von Gratulanten, darunter
Bürgerermeister Bernd Fessler, ein. Der Jubilar ist als 5. Kind er der
Schneidermeisterseheleute Babette und franz Huber in der Bahnhofstraße
geboren wurde, erlernte nach dem Schulbesuch das Schneiderhandwerk. Das
musikalische wurde ihm schon in die Wiege gelegt. Großvater und Vater
waren schon Leiter der Großkarolinenfelder Musikkapelle. So begann der
kleine Sepp Huber seine musikalische Laufbahn beim Treten des Blasebalgs
der Orgel in der Kirche. Von Klang der Orgel begeistert erlernte er das
Orgelspielen und spielte dann bereits als 15 jähriger dieses Instrument
bei Gottesdiensten in der Kirche Hl.Blut. 25 Jahre leitete er auch den
Kirchenchor. Als 19 jähriger übernahm er dann die Blaskapelle
Großkarolinenfeld als Kapellmeister. Er führte diese oberbayerische
Blaskapelle, die weit über die Grenzen Großkarolinenfeld bekannt ist,
von Höhepunkt zu Höhepunkt. Seit 1965 ist diese Musikkapelle der
Anziehungspunkt im Auerbräu-Festzelt beim Rosenheimer Herbstfest. Durch
Auftritte im Rundfunk und bei Festveranstaltungen in Oberbayern war und
ist diese Musikkapelle bekannt und beliebt. Nach 35 Jahren gab er den
Dirigentenstab an Hans Jackl ab. Er machte sich auch als Förderer der
Musik einen Namen. So sind aus seiner Musikkapelle vier Kapellmeister.
hervorgegangen. Neben der Musik gehörte seine Liebe dem
Schneiderhandwerk und der Mode. 1956 legte der die Meisterprüfung im
Schneiderhandwerk ab. Sein beruflicher Werdegang führte ihn zu den
Klepper-Werken Rosenheim. Als kreativer Mensch hatte er ein Gespür für
aktuelle Mode. So kann er 35 erfolgreiche Jahre als Chef-Designer für
Herrenmode bei den Klepper-Werken zurückblicken. Bei seinen
Auslandsreisen in den größten Modemetropolen, wie Paris, Mailand, London
und Hongkong, holte er sich immer wieder neue Ideen. Die Klepper-Werke
wurden durch sein kreatives Schaffen in der Modebranche weltweit
bekannt. Er wurde sogar in die Jury des Internationalen
Sport-Modeinstitut berufen. Aufgrund seiner besondern Verdienste um die
Musik wurde Josef Huber im Jahre 2001 die Bürgermedaille der Gemeinde
Großkarolinenfeld verliehen. Sepp Huber, wie er im Ort allgemein
genannt wird, heiratete 1960 Hermine Zanker. Zur Familie gehören
inzwischen zwei Kinder und zwei Enkel. Im Jahre 2004 zog die Familie
Huber in einen Neubau an der Rosenheimerstraße, das sie zusammen mit der
Familie ihrer Tochter bewohnen. Bei der Geburtstagsfeier im Gasthaus
Wirt von Dred ließ sein Sohn Wolfgang, in einer Bilderschau, das bewegte
Leben des beliebten und freundlichen Mitbürgers Revue passieren. Dort
trafen noch eine Reihe Geburtstagsgäste, wie Pfarrer Drago Curic
und zahlreiche Musikanten sowie Freunde
und ehemalige Mitarbeiter der |
| |
Klepper-Werke Rosenheim mit dem
ehemaligen Geschäftsführer Willi Österreicher, ein ,um dem , in
ganz Bayern bekannten Sepp Huber, zu seinem Geburtstag zu gratulieren.
Für den Männergesangverein, dem Huber seit 1951 angehört und der über
viele Jahre stellvertretender Dirigent war, gratulierte Vorstand Sepp
Eisner. Landrat Josef Neiderhell ließ Geburtstaggrüße übermitteln.
Seine knappe Freizeit verbrachte Huber mit seiner Familie beim
Bergwandern und Erlebnisreisen. Eine seiner Leidenschaften waren
Golf-Spielen, Tennis und Skifahren. Trotz seiner angeschlagenen
Gesundheit spaziert der freundliche Rentner Sepp Huber heute noch
täglich durchs Dorf.
Informationsquelle: OVB Rosenheim Text und Foto:
Greiner |

Die Blaskapelle Großkarolinenfeld spielt am Haus ein
Geburtstagsständchen und Sepp Huber dirigierte, wie eh und je, den
Bozener Bergsteiger-Marsch |
| |
|
|
|
|
| |
Dreikönigssingen des MGV
(09.01.)
Das Dreikönigssingen des Männergesangvereins Großkarolinenfeld fand
heuer im Saal des Gasthauses „Zum Bräu“ statt. Mit diesem Singen, das
nun schon seit 115 Jahren durchgeführt
wird, beschließt der Männerchor traditionell
den |
| |
 |
Weihnachtsfestkreis. Wieder einmal
konnte, Dirigentin Evi Mittermaier aus dem großen Repertoire des
Männerchores schöpfen. Von den Liedern, die der Chor brillant
vorgetragen hat, waren die zahlreichen Zuhörer begeistert und spendeten
großen Applaus. Zwischendurch las Vorstand Sepp Eisner eine Geschichte
„vom Frieden in der Welt“. Mitgestaltet wurde diese Feier vom
Gesangsquartett des Männergesangvereins, mit Felix Müller, Jürgen
Behrens, Max Steinlehner und Sepp Eisner. Mit dem Segenswunsch „ Wir
wünschen euch von Herzen Gesundheit, Glück und Frieden“ ließ der
Männerchor das diesjährige Dreikönigssingen ausklingen.
Informationsquelle: OVB Rosenheim Text und Foto:
Greiner |
| |
|
|
|
|
| |
Aus dem Großkarolinenfelder Gemeinderat
(29.12.)
Potential der Senioren besser nützen
In kurzen Zügen gab Großkarolinenfelds
Sozialbeauftragte, Gemeinde- und Kreisrätin, Anita Read, in der jüngsten
Gemeinderatssitzung einen Einblick über das seniorenpolitische
Gesamtkonzept des Landkreises. Dieses wurde vor kurzem verabschiedet und
enthält einige Themen, die auch für Großkaro relevant sind, wie Read
anmerkte.
Besonders überrascht habe die Sozialbeauftragte die zunehmende
Singularisierung des Alters und die weiter fortschreitende Veränderung
der Familienstruktur. Die Empfehlung des Landkreises an die Kommunen ist
eindeutig: Es müssten „Anpassungsstrategien entwickelt werden, um sich
auf die demographische Entwicklung einzustellen“.
Ein zentrales Anliegen der Senioren bestehe darin, auch im Alter zu
Hause wohnen bleiben zu können. 22 Prozent der älteren Menschen leben
alleine daheim, wobei 13 Prozent bereits Schwierigkeiten baulicher Art
haben und 13 Prozent derartige Probleme in Zukunft erwarten. 84 Prozent
der Senioren wünschen sich, in einer barrierefreien Wohnung im Alter
betreut zu werden.
Read wies in diesem Zusammenhang auf die Bayerische Bauordnung hin, in
der ein Artikel in Bezug auf „Barrierefreies Bauen“ enthalten ist.
Demnach müssten in Gebäuden mit mehr als zwei Wohnungen die Wohnungen
eines Geschosses barrierefrei erreichbar sein.
„Der Artikel der Bauordnung ist leider oft ein zahnloser Tiger, der in
vielen Gemeinden nicht ernst genommen wird“, kritisierte Read. Deshalb
bat sie die Mitglieder des Großkarolinenfelder Bauausschusses darum,
künftig bei Bauprojekten verstärkt auf Barrierefreiheit zu achten.
Auch Bürgermeister Bernd Fessler räumte ein, bei seinem Hausbau in
jüngeren Jahren nicht an Barrierefreiheit gedacht zu haben: „Das ist oft
das Problem. Wenn man sein Haus baut, ist man jung und denkt noch nicht
an das Alter. Heute würde ich mein Haus auch ganz anders bauen und
Vorkehrungen für mögliche körperliche Beschwerden im Alter treffen.“
Fasziniert zeigte sich Anita Read davon, wie viele Senioren sich im
Landkreis ehrenamtlich engagieren. 20 000 Menschen investieren
freiwillig ihre Freizeit in ein Ehrenamt. „Und viele geben an, sich
engagieren zu wollen, aber bisher nicht das Richtige gefunden zu haben“,
erklärte die Sozialbeauftragte. „Dieses Potential der Senioren ist enorm
groß. Deshalb sollten wir uns in der Gemeinde überlegen, wie wir die
Senioren für bestimmte Themen gewinnen können.“
Auch das Thema Fachkräftemangel mache sich zunehmend im Landkreis
bemerkbar und finde sich im seniorenpolitischen Gesamtkonzept wieder. 80
Prozent der Einrichtungen melden Sorgen an, geeignete Pflegekräfte zu
finden. Schon jetzt würden sich auf Stellenausschreibungen keine
Bewerber mehr melden.
Informationsquelle: OVB Rosenheim Text und Foto:
Lindl |
| |
|
|
|
|
| |
Jugendsozialarbeiterin zieht im
Großkarolinenfelder Gemeinderat Bilanz (29.12.)
Mehr Beratungsfälle trotz geringer
Stundenzahl
Mehr Fälle als im Vorjahr hat die
Jugendsozialarbeiterin Sabine Weigl bearbeitet. Dennoch hat sich die
Anzahl der Gespräche mit Beteiligten bei Problemen verringert, wie die
Referentin in der jüngsten Großkarolinenfelder Gemeinderatssitzung
berichtete. Weigl zog Bilanz über ihre Tätigkeit und gab dem Gremium
Einblick in viele präventive Projekte der Schule.
Mit detaillierten Zahlen und Fakten umriss die Jugendsozialarbeiterin
ihre umfangreiche und abwechslungsreiche Tätigkeit für die Räte. Dabei
wurde deutlich, wie unterschiedlich die Aufgabenstellung für Sabine
Weigl an der Max-Joseph-Schule ist.
„Manche Themen konnte ich aufgrund des Zeitmangels nicht so intensiv
behandeln, wie ich mir das gewünscht hätte“, sagte die Referentin. Mit
zwölf Wochenstunden sei es oft nicht möglich, ein Thema zu vertiefen.
Hinzu komme, dass sich das Aufgabenspektrum beispielsweise durch
Suchtprävention oder Gefahren im Internet vergrößert habe.
Insgesamt hat Weigl 538 Gespräche mit Schülern, Eltern oder Lehrern
geführt. „Nicht selten habe ich versucht, einen Fall bereits nach einem
Gespräch abzuschließen, weil die Zeit für mehr gefehlt hat“, erzählte
Weigl. So sei es ihr gelungen, mehr Einzelfälle bei weniger Gesprächen
zu behandeln.
Die Themenpalette der Beratung sei vielschichtig gewesen. Probleme im
familiären und schulischen Bereich, körperlicher oder psychischer Art
sowie aufgrund von auffälligem Verhalten gehörten ebenso zu Weigls
Arbeit wie die Themen Drogen, Alkohol und sexualisierte Gewalt.
Doch nicht nur die Beratung und Einzelfallhilfe waren
Arbeitsschwerpunkte der Pädagogin, sondern auch die Stärkung sozialer
und emotionaler Kompetenz der Großkarolinenfelder Schüler. So wurden
unter anderem eine Klassensprecherfahrt organisiert,
Klassengemeinschaftsprojekte durchgeführt sowie Projekte zur Förderung
eines fairen Umgangs miteinander und der Teamarbeit auf die Beine
gestellt. Dazu die Expertin: „Die Kinder und Jugendlichen müssen lernen,
wieder besser miteinander zu kommunizieren, was nicht immer einfach
ist.“
Des Weiteren gehörte die Vernetzungsarbeit mit Organisationen vor Ort
zum Aufgabengebiet von Weigl. Sie hob hervor, dass gerade diese
Zusammenarbeit in Großkarolinenfeld sehr gut
funktioniere. Hilfreich sei die Kooperation
mit dem |
| |
Wirtschaftsforum, mit Einrichtungen im
Gemeinwesen, die Unterstützung der Jugendbeauftragten und des
Patenprojekts der Jungen Arbeit Rosenheim.
Auf die Frage von Franz Dußmann (SPD) nach Verbesserungsvorschlägen,
hatte Weigl sofort ein Anliegen parat: „Ich würde mir eine Erhöhung
meiner Stundenzahl wünschen.“ Häufig könne sie „angeleierte Prozesse“
nicht weiter verfolgen. „Gerade in Bezug auf das Thema Suchtprävention
bräuchte ich oft einfach mehr Zeit. Trotzdem macht mir meine Arbeit in
Karo großen Spaß und ich gehe immer gerne in die Schule rein“, so Weigl.
Bürgermeister Bernd Fessler lobte den Stil der Jugendsozialarbeiterin.
Sie betreibe mit großem Engagement eine sehr praxisbezogene Arbeit und
versuche den Schülern Kompetenzen für ihr weiteres Leben beizubringen.
Informationsquelle: OVB Rosenheim Text und Foto:
Lindl |

Die Grafik verdeutlicht den Anstieg der einzelnen
Fallzahlen, die von der Jugendsozialarbeiterin bearbeitet wurden. |
| |
|
|
|
|
| |
Margarete und Anton Spiegler feierten goldene Hochzeit (29.12.)
Goldene Hochzeit feierten Margarete und Anton Spiegler im Kreis der
Familien ihrer beiden Kinder zusammen mit den 3 Enkeln. Das Jubelpaar
gab sich vor 50 Jahren in der Maria- Himmelfahrtskirche in Krefeld-Linn
das Jawort. Anton Spiegler, ein Wanderer zwischen Bayern und Rheinland,
wurde im Rheinland geboren und kam als 3-jähriger in den Landkreis
Rosenheim. Als 19 jähriger kehrte wieder ins Rheinland zurück. Dort
fond er bei dem Pharma-Konzern Bayer eine Anstellung. Zum Berufsglück
kam noch das private Glück. Er lernte seine Margarete, die aus dem Kreis
Linnich stammtund dort mit vier Geschwistern aufgewachsen ist, kennen
und lieben. Seine Liebe zu Bayern ließ ihn auch im Reheinland nicht los.
So trat er sofort in den Trachtenverein „Wendelstein“ in Krefeld ein.
Als aktives Mitglied brachte er es sogar bis zum Vorplattler. Im Jahre
1966 zog das Ehepaar Spiegler wieder zurück nach Bayern. Sie kauften
sich in Großkarolinenfeld ein Eigenheim an der Straße am
Weiher. Anton Spiegler f and sofort einen
Arbeitplatz bei einem |
| |

Margarete und Anton Spiegler freuen sich über den Besuch
von Bürgermeister Bernd Fessler( rechts) aus Anlass der Goldenen
Hochzeit |
Pharmaunternehmen in
Raubling-Redenfelden.Dort war er dann, bis zum Eintritt in den
Ruhestand, mehr als 20 Jahre als erfahrener und fleißiger Mitarbeiter
sehr geschätzt. Mit der aufopfernden Pflege der erkrankten Eltern und
Schwiegereltern war das Leben von Margarete Spiegler mehr als
ausgefüllt. Ihre Familie war und ist immer noch ihr Mittelpunkt. In die
Schar der Gratulanten, die dem beliebten und freundlichen Jubelpaar,
Glück und Gottes Segen wünschten, reihte sich auch Bürgermeister Bernd
Fessler mit einem Geschenk der Gemeinde ein. Pfarrer Drago Curic ließ
Geburtstagsgrüße übermitteln. Wenn es die Witterung zulässt, will das
Ehepaar Spiegler in einer Dankandacht, in der St. Leonhardskapelle, ihr
Eheversprechen erneuern.
Informationsquelle: OVB Rosenheim Text und Foto:
Greiner |
|
|
|
| |
|
| |
Gerd Badstübner wurde 80 Jahre alt (29.12.)
Bei Gerd Badstübner, der seinen 80. Geburtstag feierte, stand das
Telefon den ganzen Tag nicht still. Aus allen Himmelrichtungen trafen
Glückwünsche, für den in der Gemeinde Großkarolinenfeld freundlichen und
hochangesehenen Mitbürger, ein. Persönlich gratulierten Bürgermeister
Bernd Fessler, Lilo Wallner, Vorsitzende des CSU-Ortsverband und Franz
Knarr, als Vorsitzender des Deutschen Alpenvereins, Sektion Rosenheim.
Gerd Badstübner wurde in Clausthal-Zellerfeld geboren und legte beim
dortigen Elektrizitätswerk die Elektrikerlehre ab. Nach dem Studium für
Elektrotechnik an der Fachhochschule Wolfenbüttel führte ihn sein
Berufsleben zur Preußen Elektra AG Hannover. Hier konnte er sich in die
Materie Kraftwerke, Netzleitstellen, Hochspannungsanlagen und
Freitleitungsbau einarbeiten. Dies waren alles Voraussetzungen für den
Einstig in seinen neuen Arbeitsbereich bei den Isar-Amperwerken in
München. Durch sein umfangreiches Fachwissen und sein Engagement bei dem
neuen Arbeitgeber wurde der Dipl. Ing. Gerd Badstübner im Jahre 1964 zum
Leiter der Isar-Amperwerke, Bezirksleitung Rosenheim, ernannt. Bis zu
seiner Pensionierung, im Jahre 1996, war der Jubilar für eine sichere
Stromversorgung in Süd-Ost-Oberbayern zuständig. Sein Arbeitsbereich
reichte von Neumarkt St. Veit bis zur Tiroler Grenze und vom Irschenberg
bis zum Ostufer des Chiemsees. Er setzte er seine ganze Arbeitskraft für
die Betreuung der vielen kleinen privaten und gemeindeeigenen
Elektrizitätswerke seines Bezirkes ein. Er war auch ein anerkannt
guter Gesprächs-und Verhandlungspartner bei der Übernahme einiger
dieser kleinen Werke in den großen Elektrizitätsverbund der
Isar-Amperwerke. Mit großem Engagement regelte er über drei Jahre die
Stromversorgung Ruhpolding und der Rauschbergbahn, als deren
Geschäftsführer. Aber auch im Ruhestand lässt ihn der Strom nicht los.
Als Mitglied des Alpenvereins kümmerte er sich, unter tatkräftiger
Mithilfe seine Frau und Mitglieder des Alpenvereins sowie
wertvoller Unterstützung durch die
Gemeinde Kiefersfelden , mit großem
Erfolg um die |
| |
Stromversorgung und das Abwasserproblem
zum Brünnsteinhaus. Zurzeit beschäftigt ihn die Umgestaltung der
Stromversorgungsanlage bei der Hochriesbahn. Gerd Badstübner kennt
sich in den Bergen unserer Heimat aus. Jede freie Minute ist er mit
seiner Frau und jetzt auch mit den Enkeln, in den Bergen unterwegs. Im
Jahre 1957 ging er den Bund der Ehe ein und zwanzig Jahre später zog die
Familie in das Eigenheim am Dahlienweg in Großkarolinenfeld ein.
Zusammen mit den Familien seiner beiden Kinder und den fünf Enkel wurde
dort Geburtstag gefeiert. Auch im Gemeindeleben engagierte sich Gerd
Badstübner. Über viele Jahre war er stellvertretender Vorsitzender des
CSU-Ortsverbandes. Wie er selbst sagt, hält in das Bergwandern,
Radfahren, Garteln und Schachspielen fit.
Informationsquelle: OVB Rosenheim Text und Foto:
Greiner |

Gerd Badstübner (mitte) freut sich über den Besuch von
Bürgermeister Bernd Fessler(links) und CSU-Vorsitzende Lilo
Wallner(rechts) zu seinem 80. Geburtstag. |
|
|
|
| |
|
| |
Weihnachtssingen des Männergesangsvereins (25.12.)
In ein Lichtermeer war der Friedhof
Großkarolinenfeld am Heiligen Abend eingetaucht. Zahlreiche Angehörige
der Verstorbnenen pilgerten zum tradionellen Weihanchtssingen, das der
Männergesangverin Großkarolinenfeld, unter der Leitung von Evi
Mittermaier, und die Blaskapelle, unter der Leitung von Horst
Mittermayer ,mit weihnachtlichen Weisen gestaltete. Pfarrer Drago Curic
sprach über das Weihnachtevangelium und erteilte den Weihnachtssegen.
Mit einem gemeinsam gesungenen "Stille Nacht" ging dieses alljährliche
ökumenische Weihnachtssingen zu Ende.
Informationsquelle: OVB Rosenheim Text:
Greiner
|
|
|
|
| |
|
| |
Josef Wieland führt weiterhin den Wasser- und Bodenverband Erlbach
(15.12.)
In der Jahreshauptversammlung des Wasser- und Bodenverbandes
Erlbach Großkarolinenfeld lobte Vorstand Josef Wieland den Einsatz der
Jugendlichen beim Bachräumen während der Ferienzeit. Bei dieser
Tätigkeit, in der Natur und mit der Natur, hätten die Mädchen und Buben
einen positiven Einblick in die Arbeit des Verbandes, der 4 ½ Kilometer
Bachläufe in der Gemeinde zu betreuen habe, erhalten. Wie aus seinem
Tätigkeitsbericht zu entnehmen war, sei bis jetzt kein Biber am Erlbach
gesichtet worden. Der Verband sei auch beim Bebauungsplan „Am Bartlwald“
mit einbezogen worden. Während Schriftführer Wolfgang Schlosser jun.
noch einmal die verschiedenen Tätigkeiten im abgelaufenen Jahr Revue
passieren ließ, legte Kassenverwalterin Christine Füglein den
Kassenbericht vor. Ihr wurde eine saubere und ordentliche Buchführung
bestätigt, sodass die Versammlung ihr einstimmig die Entlastung erteilen
konnte. Turnusgemäß standen wieder Neuwahlen der Vorstandschaft an.
Unter der Wahlleitung von Heribert Greiner wurde die Vorstandschaft mit
1. Vorsitzenden Josef Wieland, 2. Vorstand Gottfried Rinser jun.,
Schriftführer Wolfgang Schlosser jun., Kassenverwalterin Christine
Füglein und den Beisitzern Josef Kleinmeier, Albert Stadlhuber und
Johann Baumann, auf weitere 5 Jahre in ihrem Amt bestätigt. Im
Anschluss daran wurde noch das Problem der Gebühreneinhebung für
unbebaute ehemalige Landwirtschaftsgrundstücke, die in den Bebauungsplan
der Gemeinde aufgenommen wurden, beraten. So wurde beschlossen für diese
Grundstücke, bis zur Bebauung, einen Mindestbeitrag von 5 Euro zu
erheben. Bei den Landwirtschaftlich genutzten Flächen soll der Beitrag
zukünftig 15 Euro pro Hektar betragen.
Informationsquelle: OVB Rosenheim Text und Foto:
Greiner |
| |
|
|
|
|
| |
 |
Waldweihnacht in Kleinkarolinenfeld (14.12.)
„Als Maria über`s Gebirge ging“ war das Thema der Waldweihnacht in
Klinkarolinenfeld. Bereits zum 10. Male gestaltete der
Männergesangverein Großkarolinenfeld, unter der Leitung von Evi
Mittermaier, das Weihnachtssingen an der Mariengrotte im Hofoldinger
Forst. Das Themalied sang der Dreigesang des Männerchores mit (von links
mit Noten) Max Steinlehner, Felix Müller und Jürgen Behrens. In seiner
Schlussansprache betonte, Kleinkarolinenfelds Bürgermeister Hans
Eichler, dass nun seit zehn Jahren auch freundschaftliche Bande zwischen
den beiden Gemeinden, die die gleichen Wurzeln in der Pfalz haben,
bestünden.
Informationsquelle: OVB Rosenheim Text und Foto:
Greiner |
| |
|
|
|
|
| |
Advent im Pfarrsaal (14.12.)
Halleluja, ein Licht für die Welt“ sang
der Kinderchor der Pfarrei Hl. Blut Großkarolinenfeld, unter der Leitung
von Christa Kuster, beim „Advent im Pfarrsaal“. Mitgestaltet wurde die
Feier von der Gmoa-Musi mit Bürgermeister Bernd Fessler und Marianne
Dußmann. Während dieser Feier wurde Anneliese Huber, die sich im
Seniorenheim in Kolbermoor befindet, von Uschi Krichbaumer für 50 Jahre
Mitglied beim Obst- und Gartenbauverein geehrt. Mit Geschichten um die
Weihnachtszeit bereicherten, Erika Huber, Resi Radl und Gerdi Zaißl den
Nachmittag.
Informationsquelle: OVB Rosenheim Text und Foto:
Greiner |
 |
| |
|
|
|
|
| |

|
Großer Andrang beim Zweigeverkauf im Kinderhaus (07.12.)
Auch dieses Jahr war der Andrang beim dreitägigen Zweigeverkauf im
Großkarolinenfelder Kinderhaus „Pusteblume“ sehr groß. Bereits nach zwei
Tagen waren die Zweige fast ausverkauft. Doch der Elternbeirat hatte
vorgesorgt, dass die Eltern an keinem Tag mit leeren Händen und leerem
Magen nach Hause gehen: Jeden Tag kümmerten sich Mütter und Väter in der
Mittagszeit um das leibliche Wohl der kleinen und großen Besucher. Dabei
wanderten so manche selbst angefertigten Leckereien und Basteleien über
den Verkaufstisch. Der Erlös kommt dem Kinderhaus zugute.
Informationsquelle: OVB Rosenheim Text und Foto:
Lindl |
| |
|
|
|
|
| |
Vollblutmusiker boten musikalisches
Feuerwerk (07.12.)
Kulturverein „Karokult“ Großkarolinenfeld
holte „Mistcapala“ nach Jarezöd
Mittlerweile hat es sich bereits über die
Grenzen der Gemeinde hinaus herum gesprochen, dass der Kulturverein
Großkarolinenfeld „Karokult“ ganz besondere Veranstaltungen bietet. Und
auch dieses Mal wurden die Kulturbegeisterten nicht enttäuscht: Mit der
Formation „Mistcapala“ hatte der Verein Vollblutmusiker zum „Wirt von
Dred“ nach Jarezöd geholt, die das Publikum von der ersten Minute an mit
einem Musikkabarett der Spitzenklasse begeisterten.
Jeder für sich und dennoch alle gemeinsam - so führte das sympathische
Quartett durch den Abend. Mit lustigen Texten, trockenem Humor,
bestechendem Gesang und vor allem mit ihrem großen musikalischen Können
überzeugten die Künstler sofort ihr Publikum. Unterstrichen wurde das
Ganze durch glaubwürdige Gesten und bühnenreifer Mimik.
Obwohl die vier Herren in Aussehen und Art nicht unterschiedlicher sein
könnten, ergänzten sie sich perfekt. Fast hatte man den Eindruck, die
Akteure verstehen sich blind, sind derart gut aufeinander eingespielt,
dass jeder Gag und jeder Ton sitzt.
Exzellente Musik stand eindeutig im Mittelpunkt des Geschehens. Wie
vorab angekündigt, wurde tatsächlich auf den Brettern „gedrückt,
geblasen, gequetscht und gezupft – auf allem, was sich Musikinstrument
nennt“. Auf 96 Tasten, 45 Löchern und 288 Saiten stellten die vier
Profis ihr großes musikalisches Können unter Beweis. „Wir möchten sie
gerne da |
| |
abholen, wo sie Pfarrer Fliege hat sitzen
lassen“, versprachen die „Mistcapala“-Mitglieder zu Beginn der
Veranstaltung. Und tatsächlich wurden die Besucher von dem Quartett
abgeholt und über zwei Stunden lang mit auf eine bunte Reise mit vielen
Stippvisiten genommen.
Da bekamen die Mitreisenden beispielsweise einen Einblick in eine
Rassehundeschau, bestellten zusammen mit den Musikern ein Eis beim
Italiener, begegneten Goofy, lernten etwas über das Applausverhalten bei
Radiomitschnitten, konnten ein Lied für den gemischten Knabenchor
genießen oder live bei einem Howard Carpendale-Konzert mit von der
Partie sein. Selbst ein Zwischenstopp in die Vergangenheit fehlte nicht,
denn Tom Hake ließ durch seine großartige Hans Moser-Imitation den
verstorbenen Schauspieler wieder kurzzeitig auferstehen.
Doch auch Hakes „Kollegen“, Vitus Fichtl, Armin Federl und Tobias Klug,
standen dem Imitator in nichts nach. Alle vier bestachen durch ihren
ganz eigenen Charme, durch ihre lebensfrohe Art und durch ihr
einnehmendes Wesen.
„Wir hoffen, dass wir etwas Farbe in ihren grauen und tristen Alltag
gebracht haben“, so die Intention der Künstler. Die Antwort des
Publikums auf dieses musikalische Feuerwerk war eindeutig: Mit lang
anhaltendem Applaus bedankten sich die Zuhörer für den kurzweiligen
Abend, der wahrlich eine Anregung für viele Sinne bot. Und dass nicht
nur, weil Tom Hake im schwarzen, sexy Leder-Outfit viel nackte Haut
zeigte!
Informationsquelle: OVB Rosenheim Text und Foto:
Lindl |


Tom Hake, Vitus Fichtl, Armin Federl und Tobias Klug (von
rechts) hatten ihr Publikum von der ersten Minute an voll im Griff.
|
| |
|
|
|
|
| |

Bei der Scheckübergabe durch Geschäftsstellenleiter der
Kreisparkasse Großkarolinenfeld, Josef Koch, (Mitte) waren dabei (von
links) Horst Wulsdorf, Bernd Toenne, Bürgermeister Bernd Fessler, Josef
Koch, Vorstand Walter Rodert, Heinz Machulik, Siegfried Martens und
Johann Riedl |
Solidarität hat ein neues Aussehen (07.12.)
Mit großen finanziellen Einsatz und vielen freiwilligen, engagierten
Helfern aus dem Verein des SV-Solidarität wurde der Vorplatz zum
Soli-Heim an der Kolbergstraße in Großkarolinenfeld neu gestaltet.
Möglich wurde diese Aktion durch viele private Spenden, wie zum
Beispiel, von Bernd Fessler und Johann Riedl (Bürgervereinigung-GBV).
Auch die Sparkasse trug mit einem Scheck in Höhe von 500 Euro zum
Gelingen des neuen Erscheinungsbildes der Sportanlage bei.
Informationsquelle: OVB Rosenheim Text und Foto:
Greiner |
| |
|
|
|
|
| |
Theaterverein wurde 25 Jahr alt (07.12.)
Im vergangnen Sommer hätte eine große 25 Jahrfeier des
Theatervereins Großkarolinenfeld stattfinden sollen. Doch das starke
Unwetter setzte die Max-Joseph-Halle unter Wasser und damit fiel die
Feier förmlich ins Wasser. So nahm der Theaterverein die Gelegenheit
war und feierte jetzt sein Jubiläum zusammen mit der Adventsfeier im
Gasthaus „Wirt von Dred“. Vorstand Ludwig Härter konnte dazu Zweite
Bürgermeisterin Lilo Wallner und den Präsidenten des Verbandes
Bayerischer Volks- und Amatateurtheater, Horst Rankl, sowie nahezu
alle Vereinsmitglieder willkommen heißen. In einer Bilderschau wurde
noch einmal die 25 jährige Geschichte des Vereins mit ihren zahlreichen
Aktivitäten und Höhepunkten gezeigt. Gegründet wurde der Verein im
damaligen Gasthaus „Alter Wirt“ von Rosi Beutelrock, Daniela
Beutelrock,Rudi Beutelrock, Ina Fischer, Gabi Gartmeier, Edith
Gramczewski, Heribert Greiner, Ursula Gsinn, Christine Jegg, Brigitte
Müller, Albert Schnitzer, Elfriede Schnitzer, Brigitta Schwarzer, Petra
Scheugenpflug sowie Christa und Ernst Weimar. In dieser Versammlung
wurde Ernst Weimar zum 1. Vorstand und Brigitte Müller zur
Schriftführerin gewählt. Von den Gründungsmitgliedern ist inzwischen Ernst Weinmar verstorben. Den anwesenden
Gründungsmitgliedern überreichte Horst Rankl, als Präsident des
Verbandes Bayerischer Volks- und Amateurtheater,zusammen mit Lilo
Wallner und Ludwig Härter, eine Ehrenurkunde
und die silberne Ehrennadel vom Bund Deutscher
Amateurtheater , als Dank und Anerkennung für
verdienstvolle Mitarbeit . Zweite Bürgermeisterin Lilo |
| |
Wallner lobte die Arbeit des
Theatervereins, der inzwischen einen festen Platz im kulturellen und
gesellschaftlichen Leben der Gemeinde habe. Sie überreichte als
Gastgeschenk einen gut dotierten Scheck. Zwei Gutscheine für
Fortbildungslehrgänge brachte Präsident Horst Rankl als Geschenk dem
Jubelverein mit. Vorsitzender Ludwig Härter würdigte den großen Einsatz
des verstorbenen langjährigen Vorstandes Ernst Weimar. Mit einem
Geschenkkorb bedankte sich der Vorstand bei Brigitte Müller, die 22
Jahre mit großen Fleiß und Umsicht die Funktion als Kassier des Vereins
ausübte. Mit einem kurzen adventlichen Teil schloss die nachgeholte
kleine, harmonisch verlaufene Jubiläumsfeier. Zurzeit wird schon
fleißig an dem neuen Stück, das in den Osterferien in der nun intakten
Max-Joseph-Halle aufgeführt wird, geprobt.
Informationsquelle: OVB Rosenheim Text: Greiner, Foto:
Straßer |

Die bei der Jubiläumsfeier anwesenden Gründungsmitglieder
mit 2. Bürgermeisterin Lilo Wallner ,dem Präsidenten des Bayerischen
Volks- und Amatheurtheater Horst Rankl (letzte Reihe von links) und
Vorstand Ludwig Härter (rechts) |
| |
|
|
|
|
| |
Viele Themen in Großkarolinenfelder
Bürgerversammlung (30.11.)
Forderung nach mehr Behindertenparkplätzen
Gleich über drei Anträge durften die
Besucher der Bürgerversammlung in Großkarolinenfeld abstimmen: So
plädierte die Junge Union beispielsweise für mehr Behindertenparkplätze
im Ort, die ÖPNV-Beauftragte möchte die Bahnhofstraße für den
Schwerlastverkehr sperren und ein Bürger wünschte sich die
Wiederbelebung eines Trampelpfades nach Dred.
Zahlreiche Bürger hatten den Weg in die Max-Joseph-Halle gefunden, wo im
Foyer die Großkarolinenfelder Bürgerversammlung abgehalten wurde. Nach
einer allgemeinen Power-Point-Präsentation über die Entwicklung der
Gemeinde stieg Fessler sofort in die Diskussion ein.
Die Junge Union (JU) Großkarolinenfeld/Tattenhausen mit Vorsitzendem Tae
Su Yoon forderte in einem Antrag, weitere Ausweisungen und
Beschilderungen von Behindertenparkplätzen in Karo am Kinderhaus
„Pusteblume“, am Feuerwehrhaus, am Friedhof, Bahnhof, an der
Mehrzweckhalle und am Bauhof. Derzeit stehe lediglich am Gemeindeamt ein
Behindertenparkplatz zur Verfügung. Die JU-Idee wurde von der Mehrheit
als positiv beschieden und es erfolgt eine entsprechende Empfehlung an
den Gemeinderat.
Ebenso mitgetragen wurde von den Bürgern der Antrag von Ingrid Wittner.
Die ÖPNV-Beauftragte plädierte dafür, den im Zuge der Ausbaumaßnahmen in
der Bahnhofstraße geplanten Hochbord-Bürgersteig wegfallen zu lassen.
„Der vorgesehene Bürgersteig würde an der engsten Stelle der Straße
einfach aufhören. Somit müssten die Bürger auf die Straße wechseln,
worauf die Autofahrer in dem Moment nicht gefasst sind. Das ist sehr
gefährlich“, trug Wittner ihre Bedenken vor.
Des Weiteren regte die ÖPNV-Beauftragte an, die Bahnhofstraße für den
Schwerlastverkehr (ab 40 Tonnen) zu sperren. Aufgrund der vor kurzem
getätigten Baumaßnahmen in der Wendelsteinstraße hätte der
Schwerlastverkehr auch eine andere Route nehmen müssen. „Und es hat
trotzdem funktioniert“, so Wittner.
Fessler ließ getrennt voneinander über die Themen „Bürgersteig“ und
„Schwerlastverkehr“ abstimmen. In beiden Fällen unterstützten die Bürger
den vorgelegten Antrag an und empfahlen den Räten, sich mit dieser
Thematik zu befassen.
An frühere Zeiten, als es noch einen schmalen Trampelpfad vom Ortskern
ausgehend über Wiesen nach Dred gegeben habe, erinnerte sich ein Bürger.
Diesen Weg wünsche er sich für Spaziergänger zurück. Fessler gab zu
Bedenken, dass die Wegstrecke möglicherweise über Grund der Deutschen
Bahn und über Privatgrund führe, was die Wiederherstellung erschweren
könnte. Aber er wolle sich genauer darüber erkundigen. Auch in diesem
Fall wurde in der Veranstaltung eine Empfehlung an den Rat beschlossen.
Aus den Reihen der Zuhörer wurden außerdem die schlechte Säuberung der
Containerplätze in der Blumenstraße, die Gewerbepolitik der Gemeinde,
das Fehlen von „Bauland für Einheimische“, und die schlechte Beleuchtung
an einer Stelle in der Wendelsteinstraße kritisiert. Den Hinweis in
Bezug auf die Container werde Fessler an den Landkreis weiter geben und
die Lichtführung in der Wendelsteinstraße überprüfen lassen.
Zum Thema „Bauland für Einheimische“ erläuterte Fessler zum wiederholten
Male seinen Standpunkt (wir berichteten), wobei er herausstellte, „sich
nicht grundsätzlich gegen Einheimischenbauland auszusprechen“.
Ein Bürger forderte verstärkt Kontrollen der 30er-Zonen im
Gemeindegebiet durch die Polizei und ein anderer Versammlungsteilnehmer
bat darum, die Spielplätze im Ort warten zu lassen. Fessler erwiderte,
man müsse sich möglicherweise noch einmal
Gedanken über einen Beitritt zu einer
kommunalen Verkehrsüberwachung machen. |
| |
Bezüglich des Themas Spielplätze geht
ebenfalls eine Empfehlung an den Rat, um eventuell Geld für
entsprechende Verbesserungen in den Haushalt einzustellen.
Auf den Vorwurf eines Tattenhauseners in Bezug auf die Personalpolitik
des Kindergartens „Spatzennest“ ging Fessler nicht näher ein. Er hatte
in der Versammlung lediglich bekannt gegeben, dass ab Januar Elisabeth
Eder die Einrichtung leiten wird. Der Tattenhausener zeigte sich
verärgert darüber, dass sich die Gemeinde nicht für eine langjährige
Mitarbeiterin des „Spatzennestes“ als neue Leiterin entschieden habe.
Diese sei als Bewerberin auch von den Eltern durch eine
Unterschriftenliste unterstützt worden.
Informationsquelle: OVB Rosenheim Text und Foto:
Lindl |

Viele Bürger sprachen sich dafür aus, die sehr enge
Bahnhofstraße für den Schwerlastverkehr komplett zu sperren. |
| |
|
|
|
|
| |
 |
Weihnachtsbazar Großkarolinenfeld (30.11.)
Wunderschöne Adventskränze und Weihnachtsgestecke fertigten die
Frauen der katholischen Frauengmeinschaft Großkarolinenfeld, die sie
beim Adventsmarkt zum Kauf anboten. Pfarrer Drago Curic segnete die
Adventskränze- und Gestecke mit dem „Wasser des Lebens“, wie er das
Weihwasser bezeichnete. In der kleinen Andacht, im katholischen
Pfarrsaal, wies er auf die Bedeutung der Adventskränze, als Zeichen der
Hoffung und Erwartung auf die Geburt Jesu, hin. Nach der Weihung
verwöhnten die Mitglieder der Frauengemeinschaft die zahlreichen
Besucher in der Cafeteria mit selbsgebackenen Kuchen und Kaffee. Der
Erlös aus dem Weihnachtsbazar kommt caritativen Einrichtungen zu Gute.
Informationsquelle: OVB Rosenheim Text und Foto:
Greiner |
| |
|
|
|
|
| |
Doppelwettbewerb der Soli Großkaro (24.11.)
Die Stockschützenabteilung des SV-Solidarität Großkarolinenfeld
führte erstmals einen Doppelwettbewerb durch. Die Disziplinen
bestanden aus Luftgewehrschießen und
Stockschießen. Die 16 Teilnehmer an diesem
Wettbewerb versuchten an den Schießständen im Sportheim an der
Max-Josefstrasse ins Schwarze zu treffen. Für manche der Schützen war
dies eine Prämiere. Sie hatten erstmals ein Luftgewehr zur Hand.
Der zweite Teil dieses Wettbewerbes |
| |
wurde dann mit dem Stock
auf der Asphaltbahn an der Kolbergstraße ausgetragen. Als beide
Ergebnisse zusammengezählt waren, stand der Sieger fest. Zur
Überraschung waren Siegi Martens und Karl Reif mit je 228 Punkten
punktgleich. Per Losentscheid wurde dann Siegi Martens zum Schützenkönig
gekürt. Franz Deckert von der Altschützengesellschaft und
Abteilungsleiter Wolfgang Hörfurter vom SV-Solidarät übereichten dem
Sieger die Ehrenscheibe, die vom Gewinner, Siegi Martens, selbst
gestiftet wurde.
Beim Doppelwettbewerb der Stockschützen des Sportvereins Solidarität
Großkarolinenfeld gewann Siegi Martens(links) die Festscheibe.Gestiftet
wurde die Scheibe von Schützenmeister Franz Deckert (rechts). Im
Bericht wurde irrtümlich Siegi Martens als Stifter genannt.
Informationsquelle: OVB Rosenheim Text und Foto:
Greiner |

(Von links) Abteilungsleiter Wolfgang Hörfurter, Siegi
Martens mit der Ehrenscheibe, Schützenmeister Franz Deckert und 2.
Sieger Karl Reif |
| |
|
|
|
|
| |
Christkindlmarkt
Großkarolinenfeld (24.11.)
Schauen, Staunen,
Kaufen kann man wieder beim Christkindlmarkt in Großkarolinenfeld, der
vom 3. Dezember bis 4. Dezember auf dem Kolbererplatz stattfindet.
Schauen über die vielen Angebote zur Weihnachtszeit an den Marktständen
und staunen über die Kunstgegenstände, die die heimischen Hobbykünstler
mit Herzblut hergestellt hatten. Ganz bestimmt ist für jeden etwas
dabei, das er für die Weihnachtszeit kaufen möchte. Angeboten werden von
den Hobbykünstlern, angefangen von Krippenfiguren über Töpferwaren,
Gestricktes, Honig, Kerzen und selbstgemachte Marmeladen bis hin zum
Christbaumschmuck und verschiedene selbsgebastelte Dekoartikel. Ferner
gibt es Kerzenziehen für Kinder und eine reichhaltige Tombola sowie
Textilien und Kalender vom „Hope Projekt". Für das Kulinarische sorgen
der Maibaumverein mit Leberkäse und Schaschlick, Feuerwehr mit Glühwein
und Stollen, Kulturverein mit Fränkischen Bratwürsten und der
Elternbeirat der Schule bietet im „Cafe im Foyer“ selbstgebackenen
Kuchen an. Bei den Pfadfinder gibt es Tschai und Feuerzangenbowle und
beim Kindergarten Balu Waffeln und Kinderpunsch. Christbäume verkauft
der SPD-Ortsverband. Das Wirtschafts-Forum Großkarolinenfeld, unter der
Leitung von Lilo Wallner, hat als Veranstalter des 20.
Christkindlmarktes wieder ein interessantes Rahmenprogramm
zusammengestellt. Eröffnet wird der Markt am Samstag, 3. Dezember um 15
Uhr durch Bürgermeister Bernd Fessler und dem Bläserquartett Beinhofer.
Um 15.15 Uhr kommt der Nikolaus. Von 15 bis 17 Uhr ist in der Aula der
Grundschule Kaspertheater vom Kindergartenteam des Kindergartens Balu.
Alpenländische Musik spielt die Gruppe „Foitenradio“ im Cafe im Foyer
der Max-Joseph-Halle. Die Raublinger Perchten treten um 17 Uhr auf.
Am Sonntag, 4. Dezember eröffnet der Singkreis Rothmayer um 11.30 Uhr
den Christkindlmarkt. Der Kinderchor, unter der Leitung von Christa
Kuster, singt um 14 Uhr und um 15 Uhr folgen die Kinder der Musikschule.
Von 15.30 bis 17.30 Uhr erzählen die Kindergärtnerinnen vom Kinderhaus
Pusteblume Märchen in der Aula der Grundschule. Um 16 Uhr singt der
Männergesangverein und um 17 Uhr beschließt der Posaunenchor der
evangelischen Kirchengemeinde den Markt.
Während des Marktes findet in der Max-Joseph-Halle eine
Bilderausstellung des Kunstvereins „KaroArt“ statt. Der Markt ist
geöffnet am Samstag von 15 bis 20 Uhr und am Sonntag von 11 bis 19
Uhr.
Informationsquelle: OVB Rosenheim Text und Foto:
Greiner |
| |
|
|
|
|
| |
Wiltrud Rothmayer ist Stütze der
Gemeindebücherei (14.11.)
Seit 35 Jahren leitet 80-Jährige
Bibliothek in Großkarolinenfeld
Die Grund- und Hauptschule in
Großkarolinenfeld hätte keine Gemeindebücherei, wenn es Wiltrud
Rothmayer nicht gäbe. Sie hat die Einrichtung mit großer Willensstärke
vor 35 Jahren ins Leben gerufen. Seitdem opfert die 80-Jährige einen
Großteil ihrer Freizeit, um die Bücherei zu sortieren, aufzustocken,
umzuräumen und vor allem um die Türen für den Nachwuchs zu öffnen.
„Du bist im Alter aktiver als so mancher junge Gemeindebürger“, sagte
Bernd Fessler. Der Bürgermeister hatte zusammen mit Rektor Sven Friedel
die engagierte ehemalige Lehrerin in der Bücherei anlässlich ihres
runden Jubiläums mit Blumen überrascht.
Neben den regulären Öffnungszeiten der Bücherei für die Schüler am
Vormittag öffnet Wiltrud Rothmayer seit einigen Jahren am Samstag von
11Uhr bis 12.30 Uhr die Türen der Bibliothek, damit sich auch Erwachsene
Bücher ausleihen können.
Friedel hatte speziell für seine rüstige „Aushilfslehrerin“ eine
Buchstütze als Dankeschön geschweißt. „Mein Geschenk hat eine Bedeutung,
denn Du bist unsere Stütze an der Schule. Eigentlich hast Du ja bei uns
im Hause noch immer einen Vollzeitjob“, meinte Friedel lachend. Damit
spielte er nicht nur auf Rothmayers Tätigkeit als Bibliothekarin an.
Täglich verbringt die Großkarolinenfelderin derzeit vier Stunden
in verschiedenen Klassen, um den Schülern
im Rahmen des |
| |

Bürgermeister Bernd Fessler (rechts) und Rektor Sven
Friedel überraschten Wiltrud Rothmayer zum Bücherei-Jubiläum. |
Deutschunterrichts aus den neuesten
Büchern vorzulesen. „Bei mir ist es mucksmäuschenstill im Raum, wenn ich
den Mädchen, Buben und Jugendlichen wild gestikulierend vorlese“,
berichtet die Seniorin stolz. Sie habe in jungen Jahren Dramaturgie
studiert und könne so manche Erfahrungen heute in den Unterricht mit
einfließen lassen.
Ans Aufhören denkt Wiltrud Rothmayer, die zusätzlich noch viele andere
Aufgaben und Ämter in der Gemeinde innehat, noch lange nicht: „Die
Arbeit mit den jungen Menschen macht mir so viel Spaß. Das gibt mir
Kraft und hält mich jung.“
Informationsquelle: OVB Rosenheim Text und Foto:
Lindl |
| |
|
|
|
|
| |
Anton Lämmlein feierte 80. Geburtstag (11.11.)
Anton Lämmlein, der sich ein ganzes Leben der Musik widmete, feierte
mit der Familie, Freunden, Bekannten und einer großen Anzahl Musiker und
Sängerinnen seinen 80. Geburtstag. Bereits als 17 jähriger zweigte er
von seinem kleinen Gehalt die Kosten für ein Musikinstrument ab. Mit
einigen Musikerfreunden trat er in die Blaskapelle, die der 19 jährige
Sepp Huber in Großkarolinenfeld gründete, ein. Der junge Kapellmeister
förderte die musikbegeisterten jungen Männer von Großkarolinenfeld.
Von da an spielte der Jubilar in der Oberbayerischen Blaskapelle
Großkarolinenfeld mit seinem Flügelhorn mit. Er erinnerte sich noch gut
an die Anfänge, wie die jungen angehenden Musiker das Marschieren mit
Musik im nahegelegenen Waldstück erlernen mussten, damit sie bei den
Festzügen mitwirken konnten. Die Kapelle Huber, genoss weit über die
Grenzen hinaus ein großes Ansehen. Bei Auftritten in Tirol, dem
südlichen Oberbayern, von Traunreut bis Bayrischzell, spielten die
Großkarolinenfelder Musikanten auf Volksfesten und
Brauchtumsveranstaltungen auf. Beim jährlichen Frühlingsfest in München
und beim Herbstfest in Rosenheim waren die Großkarolinenfelder beliebt.
Anton Lämmlein war mit Herzblut immer dabei. Er bereitete mit seinem
Musikinstrument Menschen über viele Jahre große Freude. Im Jahre 2000
verabschiedete er sich von der großen Kapelle und spielte dann bei den
„Alten Herren“ mit. Anton Lämmlein ist in Großkarolinenfeld mit zwei
Geschwistern aufgewachsen und erlernte das
Schreinerhandwerk. |
| |
Er war bei einem Rosenheimer Möbelhaus
als fleißiger und sachkundiger Mitarbeiter sehr geschätzt. Auf Grund
einer Krankendheit musste er den Berauf aufgeben und war fortan als
Hausmeister in einem Rosenheimer Altenheim tätig, wo er beider Leitung
und bei den Insassen als freundlicher und hilfsbereiter Mitarbeiter sehr
beliebt war. Im Jahre 1956 heiratete er Lotte Schäfer, die leider allzu
früh verstarb. Heute lebt der Jubilar im Eigenheim am Nelkenweg, das er
1966 erbaute, zusammen mit der Familie eines seiner beiden Söhne. Die
musikalische Geburtstagfeier fand im Gasthaus „Wirt von Dred“ statt.
Dort gratulierten die Frauensingruppe Großkarolinenfeld, unter der
Leitung von Gabriele schramm und die Kapelle „Alte Herren“, unter der
Leitung von Horst Mittermayer mit Liedern und Weisen.
Informationsquelle: OVB Rosenheim Text und Foto:
Greiner |

Anton Lämmlein(mitte) umrahmt von den Kapellmeistern Hans
Jackl (links) und Horst Mittermayer (rechts) mit seinen Musikerkollegen
von den „Alten Herren“ Großkarolinenfeld |
| |
|
|
|
|
| |
Gemeinderat Großkarolinenfeld (09.11.)
ÖPNV-Beauftragte konnte Erfolge verbuchen
Ein großes Lob für ihr ehrenamtliches
Engagement sprach Bürgermeister Bernd Fessler in der jüngsten
Großkarolinenfelder Gemeinderatssitzung Ingrid Wittner aus. Die
Beauftragte des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) hat auch in den
vergangenen Monaten wieder einiges unternommen, um den Bahnverkehr für
die Bürger im Ort attraktiver zu gestalten.
Großkarolinenfeld – Die unterschiedlichsten Anliegen wurden von Bürgern
wieder an Ingrid Wittner heran getragen, wie sie in der Sitzung
erzählte. „Doch bei Einzelanliegen, etwa dem Wunsch nach Schließfächern
am Bahnhof, bin ich nicht der richtige Ansprechpartner“, so die
ÖPNV-Beauftragte. Derartige Maßnahmen seien aus Kosten- und Platzgründen
nicht realisierbar.
Wittner legte in ihrem Tätigkeitsbericht Wert darauf, dass ihre Aufgabe
„nur darin besteht, Überlegungen und Anregungen zu geben“. Für die
tatsächliche Organisation und Durchführung von Verbesserungen seien der
Bürgermeister und die Gemeindebeauftragte für den Bahnhof, Karin Koziol,
zuständig.
„Unser Bahnhof macht inzwischen einen guten und gepflegten Eindruck“,
zog Wittner Bilanz. Der neu eröffnete Kiosk im Bahnhof leiste einen
wesentlichen Beitrag hierzu. Die Rednerin appellierte an die
Gemeinderäte, das Angebot des Kioskbetreibers, der bereits zum ersten
Frühzug öffnet, mit Kaffee, Backwaren, Snacks und Zeitungen häufiger in
Anspruch zu nehmen: „Sonst wird sich das Geschäft für den Betreiber
nicht rentieren.“
Als positiv wertete die ÖPNV-Beauftragte die Renovierung und
Wiederöffnung des Bahnhof-Wartesaals. Nach langem Kampf und vielen
Telefonaten seien nun auch die Fahrpläne mit Abfahrtszeiten vom
Münchener Hauptbahnhof in Großkaro zu finden. „Leider hängt die Bahn die
Pläne nur im Wartehäuschen, aber nicht in unserem Wartesaal aus. Dafür
musste Frau Koziol sorgen“, kritisierte Wittner.
Ein angedachter Fahrkartenverkauf im Kiosk musste nach Rücksprache mit
dem Fahrgastverband „Pro Bahn“ wegen der Komplexität der Software
aufgegeben werden. Doch auch einen Erfolg konnte die ÖPNV-Beauftragte
vermelden: Über „Pro Bahn“ sei erreicht worden,
dass ab sofort an den Anzeigetafeln
in Rosenheim und im Münchener Hauptbahnhof |
| |

ÖPNV-Beauftragte Ingrid Wittner kontrolliert die
Haltestellen am neuen Fahrkartenautomaten in Karo. Foto: Lindl |
Großkarolinenfeld als eigene Haltestelle
angezeigt wird.
Für den Erhalt der Regionalbusse setzte sich Wittner ebenfalls ein, da
aufgrund geringerer Fahrgastzahlen die Streichung von Bussen im Gespräch
sei. „Dabei weise ich immer wieder darauf hin, wie wichtig die Anbindung
des Ortsteiles Tattenhausen ist.“
Mit der Anregung, als Gemeinde dem Fahrgastverband „Pro Bahn“
beizutreten, trat Wittner an die Räte heran. „Pro Bahn ist für mich eine
wichtige Unterstützung und der jährliche Mitgliedsbeitrag würde sich auf
75 Euro belaufen.“ Bürgermeister Fessler zeigte sich diesem Vorschlag
gegenüber nicht abgeneigt. Das Gremium wird demnächst über einen
eventuellen Beitritt entscheiden.
Auch das Thema Brennerbasistunnel mit der Zulaufstrecke
München-Rosenheim schnitt Wittner kurz an. Hierfür würden noch keine
konkreten Pläne vorliegen. Eine Vereinbarung mit Österreich in Bezug auf
eine Planungsforderung ist für Januar nächsten Jahres vorgesehen.
Abschließend dankte Fessler der ÖPNV-Beauftragten mit den Worten: „Da
sie sich in der Praxis äußerst gut auskennen, sind sie für uns als
Expertin eine große Hilfe, um bei Entscheidungen die Prioritäten richtig
setzen zu können.“
Informationsquelle: OVB Rosenheim Text :
Lindl |
| |
|
|
|
|
| |
Herbstversammlung des Obst- und
Gartenbauvereins (31.10.)
Die Herbstversammlung des Obst- und
Gartenbauvereins Großkarolinenfeld eröffnete Vorsitzende Uschi
Krichbaumer mit einem Nachruf für das verstorbene Vorstandsmitglied
Renate Boos. Die Verstorbene sei immer und jederzeit mit großem
Engagement für den Verein da gewesen. Sie war der Sonnenschein des Obst-
und Gartenbauvereins, betonte die Vorsitzende. Das zentrale Thema dieser
gut besuchten Veranstaltung im katholischen Pfarrsaal, war der Naturnahe
Garten durch Einsatz Effektiver Mikroorganismen und Homöopathie. Rainer
Steidl von der Klostergärtnerei Attl informierte die Gartler über das
Einbringen organischer Dünger. Das Gemüse sei ein wertvolles
Lebensmittel, bei dem man auf chemische Hilfsmittel verzichten müsse.
Auch ohne Chemie erziele man ertragreiche Ernten. Mikroorganismen und
Homöopathie regeln die Pflanzenernährung. Sie wandeln organische
Substanzen um, beleben den Boden, unterdrücken Krankheiten, setzen
Nährstoffe frei und verbessern die Bodenkultur. Die äußere und vor allem
die innere Qualität von Gemüse verbessert sich. Ernährung komme vom
Boden. Ein Miteinander mit der Natur führe dazu, dass Gartenarbeit
Freude macht. Der Referent versicherte den interessierten Gartlern, dass
sie noch mehr Freude an ihren Blumen haben werden und vom besseren
Geschmack ihres Gemüses überrascht sein werden. Uschi Krichbaumer
berichtete noch von einzelnen Aktionen im vergangen Jahr. So wurden zwei
Sitzbänke aufgestellt. Das Kinderprogramm sei sehr gut angenommen
worden. Am Kolbererplatz soll ein Schaukasten zur besseren Information
der Mitglieder aufgestellt werden. Sie bedankte sich bei Peter Zaißl,
der die Herbstlehrfahrt ins Weinviertel wieder gut vorbereitete hatte
und mit geschickter Hand leitete. Außerdem lud sie zur Nikolausfeier,
die am Samstag, 10. Dezember um 15.30 Uhr stattfindet, ein.
2. Vorstand Alois Benkard informierte über die Aktion Bodenproben und
Ludwig Höglauer über die Aktion Apfelwickler, die wieder durchgeführt
werden sollen. Zum Schluss der Versammlung zeigte Peter Zaißl in einer
Bilderschau Höhepunkte der Herbstlehrfahrt. Als kleine Aufmerksamkeit
durften die Besucher dieser Herbstversammlung die vollen
Marmeladengläser, die von der Vorstandschaft gefertigt wurden und als
Tischdekoration fungierten, mit nachhause nehmen.
Informationsquelle: OVB Rosenheim Text :
Greiner |
| |
|
|
|
|
| |
Auf den Spuren der Pfälzer Einwanderer
(26.10.)
Kunst, Kultur und Pflege der Partnerschaft
war das Programm, das Heribert Greiner für die Reise in die Pfalz
zusammenstellte. Bürgerinnen und Bürger Großkarolinenfelds begaben sich
auf die Spuren der Pfälzer Einwanderer, die vor nahezu 210 Jahren die
Moorkolonie Großkarolinenfeld gründeten. Zehn Jahre
Gemeinde-Partnerschaft und 30 Jahre Freundschaft mit der kleinen Pfälzer
Gemeinde Westheim zu feiern, war Grund genug um dort einen Besuch
abzustatten. Die Fahrt führte zunächst durch das Neckartal, aus dem noch
heute lebende Nachfahren in Großkarolinenfeld wohnen, nach Schwetzingen.
Dort besuchte die Gruppe, mit Bürgermeister Bernd Fessler, das
kurfürstliche Schloss und den Barockgarten. Entlang der nördlichen
Weinstraße, mit seinen schönen Weinorten, ging die Fahrt, mit
Besichtigung der Stadt, nach Worms. Für den Festabend in der
Bürgerhalle von Westheim stellte die Pfälzer Gemeinde, unter Führung von
Rolf Häußermann, ein großes Programm zusammen. Ortsbürgermeistern
Inge Volz begrüßte die Gäste. Dabei bedankte sie sich bei Rolf
Häusermann und Heribert Greiner, die sich über 30 Jahre als
Motor der Partnerschaftspflege eingesetzt hatten.
Vor zehn Jahren wurde die offizielle Partnerschaft der beiden Gemeinden
durch die Bürgermeister Günter Schramm (Großkarolinenfeld) und Dr.
Dieter Mappes (Westheim) unterzeichnet.
Als Gastgeschenk brachte Bürgermeister Bernd Fessler zwei Fässer
bayerisches Bier mit, das Orts-Bürgemeisterin Inge Volz, assistiert von
2. Bürgermeisterin Lilo Wallner, anzapfte. Musikalisch umrahmt wurde die
Partnerschaftsfeier von der |
| |

Die Großkarolinenfelder vor dem kurfürstlichen Schloss
Schwetzingen, in dem König Max I. Josef von Bayern geboren wurde |
Gmoamusi, mit Marianne Dußmann und Bernd
Fessler. Im weiteren Abendprogramm sangen der Liederkranz Westheim, der
sein 140 jähriges Jubiläum feiern konnte, der Kinderchor, Frauenchor
und Kirchenchor Westheims sowie der Männergesangverein
Petershagen-Eggersdorf. Auch Alphornbläser traten auf. In seinem
Grußwort hob Verbandsbürgermeister Frank Leibeck den hohen Stellenwert
dieser Partnerschaft beider Gemeinden hervor. Mit einem ökumenischen
Gottesdienst in der
evangelischen Kirche Westheims und einem anschließenden Umtrunk im
Sängerheim endete der Besuch in der Pfalz. Nach einem Stopp bei einem
befreundeten Winzer in Neustadt an der Weinstraße, traten die
Großkarolinenfelder ihre Heimreise an.
Informationsquelle: OVB Rosenheim Text und Foto:
Greiner |
| |
|
|
|
|
| |
Einweihungsfeier für neuen Jugendtreff
Großkarolinenfeld (26.10.)
Uriger Kinosaal wartet auf die
Jugendlichen
Endlich ist es soweit: Der neue
Jugendtreff in Großkarolinenfeld kann im Rahmen einer großen Feier
eingeweiht werden. Mit viel Liebe zum Detail und in Eigenregie haben
zahlreiche Jugendliche aus der Gemeinde zusammen mit Jugendreferentin
und Gemeinderätin Irmi Huber die Räume im alten Bauhofgelände renoviert
und zu einem gemütlichen Treffpunkt umgestaltet.
Lange Zeit hat Jugendreferentin Irmi Huber nach einem geeigneten
Standort für einen neuen Jugendtreff im Ort gesucht. Als die
Jugendlichen schließlich schon fast die Hoffnung aufgegeben hatten, fiel
endlich die Entscheidung, die Räume des stillgelegten früheren
Jugendtreffs im ehemaligen Bauhofgebäude zu renovieren. „Diesen Standort
hatten wir von Anfang an favorisiert, denn er ist zentral gelegen und
für Jugendliche aus allen Richtungen gut erreichbar“, sagte Christian
Hittmann. Obwohl der 18-Jährige schon alt genug wäre, um in Rosenheim
weg zu gehen, unterstützt er die Arbeit im neuen Jugendtreff gerne: „Wir
können es uns nicht leisten, häufig nach Rosenheim in die Lokale zu
fahren. Hier ist es billiger.“
Nicht nur billiger, sondern auch gemütlicher finden es viele Jugendliche
in den umgestalteten Räumen. Seit Mai dieses Jahres hat der Nachwuchs
selbst Hand angelegt, um sich die beiden Haupträume nach eigenen
Vorstellungen zu gestalten. Gemeinsam wurde alles ausgeräumt, geweißelt,
geputzt und neu eingerichtet. Mit einfachsten Mitteln und wenig Geld
entstand ein behindertengerechter Jugendtreff, der sich sehen lassen
kann, wie die Jugendlichen meinen.
So sind in dem größeren der beiden Räume ein Billiardtisch, ein Kicker,
eine Bar und mehrere Sitzgelegenheiten zu finden. Besonders stolz sind
die jungen Leute auf ihren neuen „Kinoraum“. Hier können auf einer
großen Leinwand Fußballspiele und Filme angeschaut werden und eine
selbst gezimmerte Holztribüne sorgt für echtes Kinoerlebnis.
Die 19jährige Lisa Gahr war schon als 13-Jährige im ehemaligen
Jugendtreff mit dabei. „Aber diesmal läuft alles viel organisierter und
kontrollierter ab“, betont die junge Frau, die derzeit eine Ausbildung
zur Erzieherin absolviert. Durch die Renovierungsarbeiten seien die
beteiligten Jugendlichen zu einer richtigen Gemeinschaft zusammen
gewachsen. Doch Lisa Gahr legt Wert darauf, dass es sich im Jugendtreff
um keine feste Clique handelt, sondern man sich jederzeit über neue,
auch jüngere Gesichter freut.
Groß ist die Freude über den neuen Treffpunkt auch bei David Kellner.
Der 16-jährige angehende Elektroniker schaut sich gerne die
Fußballspiele im Kinoraum an: „Das ist immer eine Mordsgaudi.“ Doch
nicht nur Spaß, sondern auch Pflichten haben die Jugendlichen im
Jugendtreff, wie Irmi Huber hervorhebt.
Für jede Woche werde ein neuer Plan erstellt. Darin wird genau geregelt,
wer von den älteren Mitgliedern die Aufsicht hat, wer zum Putzen
eingeteilt ist, wer für die Getränke verantwortlich ist und wer sich um
die Technik oder die Theke kümmern muss. Da es bei der Einteilung
gerecht zugeht, hat keiner ein Problem damit, Aufgaben zu übernehmen,
bekräftigen die Jugendlichen.
Ein „gutes Gefühl“ mit dem neuen Jugendtreff hat auch Bürgermeister
Bernd Fessler: „Die jungen Leute halten sich diesmal besser an die
Regeln als es früher der Fall war, sind verantwortungsbewusst und sehr
bemüht. Selbst ein gutes Verhältnis mit den Nachbarn ist ihnen sehr
wichtig“, so Fessler.
Der Treffpunkt steht dem Nachwuchs aus Großkarolinenfeld und
Tattenhausen ab 14 Jahre Dienstag und Mittwoch, Freitag und Samstag
jeweils von 17 bis 22 Uhr sowie nach Vereinbarung
offen. Für unter 18-Jährige ist der
Besuch |
| |
kostenlos, ab 18 Jahre wird ein jährlicher
Mitgliedsbeitrag von elf Euro fällig.
Auch die Vorstandsmitglieder und der Jugendrat Tae Su Yoon, Petra
Arnold, Astrid Horak, David Kellner, Markus Utz, Jonas Huber, Veronika
Korsing und Klaus Pscheid sind stolz auf den fertigen Jugendtreff.
Am Samstag, 22. Oktober, steigt ab 16 Uhr die große Einweihungsfeier mit
kirchlicher Segnung in den Räumen hinter der Gemeinde. Für das leibliche
Wohl ist mit Kaffee, Kuchen und Pizza gesorgt. Ab 18 Uhr spielt die Band
„Red Stingray“. Jugendbeauftragte Irmi Huber hofft darauf, dass viele
Jugendliche „ihre Hemmschwelle überwinden“ und diese Feier zum Anlass
nehmen, einmal ganz unverbindlich im neuen Jugendtreff vorbei zu
schauen.
Informationsquelle: OVB Rosenheim Text und Foto:
Lindl |

Jugendbeauftragte Irmi Huber (rechts vorne),
Bürgermeister Fessler und viele Jugendliche freuen sich auf die
Einweihungsfeier. |
| |
|
|
|
|
| |
Sportliche Großveranstaltung in
Großkarolinenfeld führte zum Erfolg (26.10.)
Schüler erlaufen 11 000 Euro für
behinderte Kinder
Als einen „unglaublichen Akt der Gemeinschaft“ bezeichnete Rektor Sven
Friedel den Spendenlauf, den Schüler, Lehrer und Eltern der
Max-Joseph-Grund- und Hauptschule gegen Ende des vergangenen Schuljahres
initiiert hatten. Jetzt konnte der Schulleiter einen Scheck in Höhe von
11 000 Euro aus dieser Aktion an Lilo Wallner überreichen. Die
Vorsitzende der Nachbarschaftshilfe und Zweite Bürgermeisterin wird
dafür sorgen, dass dieses Geld ausschließlich behinderten Kindern in der
Gemeinde zugute kommen wird.
Vor eineinhalb Jahren entstand an der Max-Joseph-Schule
Großkarolinenfeld die Idee, einen Spendenlauf zugunsten einer sozialen
Einrichtung ins Leben zu rufen. Schüler, Lehrer und Eltern zeigten sich
von dem Gedanken begeistert und willigten ein, die Aktion zu
unterstützen.
Wie berichtet wurde gegen Ende des vergangenen Schuljahres die Pfälzer
Straße gesperrt, damit der Spendenlauf durchgezogen werden konnte. Die
Schüler hatten sich im Vorfeld Paten gesucht, die ihnen pro gelaufener
Runde einen bestimmten Betrag als Spende zur Verfügung stellten. Die
Feuerwehr, Polizei, das Rote Kreuz und alle an der Straße ansässigen
Geschäftsinhaber haben das Projekt mitgetragen und damit für einen
reibungslosen Ablauf des sportlichen Großereignisses, das von der
letztjährigen Klasse 10 M in Eigenregie organisiert worden war, gesorgt.
„Tatsächlich haben fast alle Paten inzwischen ihre Spenden überwiesen.
Dadurch haben wir die unglaubliche Summe von 11 000 Euro zusammen
gebracht“, freute sich Sven Friedel. Rund 1000 Euro würden noch
ausstehen. Schnell sei klar gewesen, dass man das Geld behinderten
Kindern in der Gemeinde zugute kommen lassen wolle. „Doch dieses
Vorhaben in die Tat umzusetzen, sei schwierig gewesen“, so der Rektor.
Denn die Schule habe erfahren müssen, dass es weder eine Namensliste von
Familien behinderter Kinder in der Gemeinde noch eine konkrete
Einrichtung oder Anlaufstelle für Betroffene gibt, der man das Geld
hätte überweisen können.
Schließlich habe man mit der Nachbarschaftshilfe Kontakt aufgenommen,
denn diese Einrichtung betreue zehn Familien mit behinderten Kindern,
die eine Pflegestufe hätten. „Da es aus datenschutzrechtlichen Gründen
schwierig ist, Namen und Adressen von Betroffenen aus der Hand zu geben,
haben wir uns selbst darum bemüht, die Eltern von Kindern mit Handicap
an einen Tisch zu bekommen und eine Art Elternstammtisch zu gründen“,
erzählte Lilo Wallner. Sie ist nicht nur Vorsitzende der
Nachbarschaftshilfe und Zweite Bürgermeisterin, sondern leitet
gleichzeitig auch den Arbeitskreis „Kinder und Jugend“, der sich im
Rahmen des gemeindlichen Projektes „Lebensqualität durch Nähe“ gegründet
hat.
Zu diesem Arbeitskreis-Treffen im Foyer der Mehrzweckhalle hatte Wallner
diesmal auch Bürgermeister Bernd Fessler, Jugendbeauftragte Irmi Huber,
Behindertenbeauftragten Michael Schmid, Vertreter von Feuerwehr,
Vereinen und Verbänden sowie betroffene Eltern von behinderten Kindern
eingeladen, um Erfahrungen auszutauschen, die Behindertenarbeit
gemeinsam voran zu treiben und den Spendenscheck zu übergeben.
Wallner versprach, von dem Geld einen Fond zu gründen, der von Rektor
Friedel, Bürgermeister Fessler und ihr verwaltet werde.
Eltern von behinderten Kindern in
der Gemeinde könnten künftig
Anträge beispielsweise für spezielle |
| |

Rektor Sven Friedel (Dritter von links) über den
Spendenscheck an Lilo Wallner. |
Therapiemaßnahmen ihres Nachwuchses
stellen. Nach „verantwortungsvoller Prüfung“ dieser Anträge wird das
Dreigestirn über diese Anträge entscheiden.
Die anwesenden Eltern bedankten sich gerührt für das Engagement der
Schule und drückten ihre Hoffnung aus, dass die Spendengelder
zielgerichtet eingesetzt werden.
„Es wäre schön, wenn unser Spendenlauf der Anstoß dafür wäre, Kindern
mit Handicap das Leben in unserer Gemeinde ein Stück normaler und
lebenswerter gestalten zu können“, betonte Rektor Friedel. „In unserer
behindertengerechten Schule sind alle Kinder gleich, denn wir legen Wert
auf ein tägliches Miteinander.“
Informationsquelle: OVB Rosenheim Text und Foto:
Lindl |
| |
|
|
|
|
| |
Gemeinde Großkarolinenfeld unterzeichnet
Vertrag für DSL-Ausbau (26.10.)
Außenbereiche sind bald schneller im Netz
Nach langem Ringen um Finanzen, Methode
und Partner hat die Gemeinde Großkarolinenfeld jetzt einen
Kooperationsvertrag zur DSL-Breitbandversorgung im Außenbereich mit der
Telekom abgeschlossen. Innerhalb eines Jahres müssen die Baumaßnahmen
laut Vertrag ausgeführt worden sein. Auch über die Wintermonate hinweg
wird gearbeitet, wie Diplom-Ingenieur Norbert Kreier, Teamleiter der
Deutschen Telekom Netzproduktion aus Traunstein, bei der
Vertragsunterzeichnung im Rathaus ankündigte.
Groß war die Freude über den Kooperationsvertrag bei Franz Dußmann. Der
Breitbandpate hatte sich lange Zeit ehrenamtlich mit der Thematik eines
DSL-Anschlusses im Außenbereich beschäftigt und viel Freizeit sowie
Herzblut in dieses Anliegen investiert. Immer wieder hatten seit Jahren
Firmeninhaber und Bürger in Bürgerversammlungen die schlechte
DSL-Anbindung in ihren Bereichen beklagt.
Die finanzielle Eigenbeteiligung der Gemeinde beläuft sich auf knapp
140.000 Euro. Ein Förderantrag für einen Zuschuss in Höhe von 100.000
Euro wurde bereits Anfang August bei der Regierung von Oberbayern
gestellt.
Als Technik der Zukunft pries Telekom-Vertreter Norbert Kreier die
Glasfasertechnik, für die sich auch Großkarolinenfeld |
| |

Breitbandpate Franz Dußmann, Bürgermeister Fessler,
Bauamtsleiter Markus Czaja und Norbert Kreier von der Telekom (von
rechts) bei der Vertragsunterzeichnung. |
in Bezug auf den DSL-Ausbau entschieden
hat.
„Mit diesem Abschluss kann in Kürze erreicht werden, dass auch ein
Großteil der Haushalte außerhalb des Hauptortes Großkarolinenfelds mit
einem DSL-Netz versorgt sind“, betonte Dußmann. Eine schnellere
Netzanbindung haben dann auch die Gemeindeteile Tattenhausen, Hub, Thann,
Jarezöd und Lehen mit Umgebung.
Glücklich über den wichtigen Schritt in die Zukunft waren auch
Bürgermeister Bernd Fessler und Bauamtsleiter Markus Czaja. Wie wichtig
es für eine Gemeinde ist, in Sachen DSL-Anschluss und Netzversorgung
aktiv zu werden, stellte Norbert Kreier abschließend heraus: „Eine
Gemeinde, die keine Breitbandentwicklung hat, wird es in Zukunft schwer
haben, mit anderen Gemeinden mithalten zu können.“
Informationsquelle: OVB Rosenheim Text und Foto:
Lindl |
| |
|
|
|
|
| |
Ein eigenes Branchenbuch für die Gemeinde
(26.10.)
Mit viel Eigeninitiative entstand in
Großkarolinenfeld neue Broschüre
Ein eigenes Branchenbuch kann die Gemeinde
Großkarolinenfeld jetzt vorweisen. Im Rahmen des von Bezirksrat
Sebastian Friesinger ins Leben gerufenen Projektes „Lebensqualität durch
Nähe“ hatte sich vor längerer Zeit unter Leitung von Lilo Wallner der
Arbeitskreis „Wirtschaft“ gebildet.
Anfangs hatte dieser Arbeitskreis noch viele Mitglieder, doch als
abzusehen war, wie viel Arbeit das geplante Branchenbuch machen wird,
blieb nur ein kleiner Kreis an Mitarbeitern übrig, wie Lilo Wallner
erzählte.
Der Vorsitzende des Wirtschaftsforums Großkarolinenfeld, Helmut Schenk,
Andreas Huber vom Wirtschaftsforum sowie Andrea und Lilo Wallner
gehörten schließlich bis zum Schluss dem Arbeitskreis an. Der
Großkarolinenfelder Stephan Kuba übernahm kurzfristig die Programmierung
und Umsetzung der Broschüre in eine druckfertige PDF-Datei.
erausgeber des Branchenbuches ist das Wirtschaftsforum. Der Gemeinderat
hatte für das Projekt einen Zuschuss in Höhe von 2000 Euro bewilligt.
„Über Sebastian Friesinger haben wir für unser Vorzeigeprojekt über das
Marketing 1000 Euro bekommen“, so Wallner. 3150 Exemplare konnten
schließlich zu einem Nettopreis von 70 Cent pro Ausgabe gedruckt werden.
Damit sei der Kostenrahmen eingehalten worden.
Das neue Branchenbuch Großkarolinenfeld/Tattenhausen
gibt einen Überblick über die örtliche
Wirtschaft und die |
| |
Dienstleistungs- und Gastronomiebetriebe
im Ort. Ob Friseursalons, Banken, Handwerksbetriebe,
Autowerkstätten Lebensmittelgeschäfte, soziale Einrichtungen oder
Übernachtungsmöglichkeiten – im neuen gemeindeeigenen Branchenbuch wurde
jedes kleine und große Unternehmen auf Wunsch des Inhabers mit Namen,
Telefonnummer und Adresse festgehalten.
Lilo Wallner dankte allen Ehrenamtlichen, vor allem ihrer engagierten
Tochter Andrea, für die Unterstützung und kündigte gleichzeitig das Ende
des Arbeitskreises „Wirtschaft“ an: „Wir haben mit dieser Broschüre
unseren Anteil an dem Projekt Lebensqualität durch Nähe geleistet.
Deshalb erklärt der Arbeitskreis mit Fertigstellung des Branchenbuches
seine Tätigkeit als beendet.“
Informationsquelle: OVB Rosenheim Text und Foto:
Lindl |

Die Mitglieder des Arbeitskreises „Wirtschaft“ mit
Bezirksrat Sebastian Friesinger (Dritter von rechts) und Bürgermeister
Bernd Fessler (links) präsentierten erstmals das neue Branchenbuch.
|
| |
|
|
|
|
| |
Aus dem Gemeinderat Großkarolinenfeld
(26.10.)
Verkehrssituation in Tattenhausen
verbessern
Vom Neubau der Bahn-Lärmschutzwände in
Karo über die Verkehrssituation in Tattenhausen bis hin zum fertig
gestellten Jugendtreff wurden die verschiedensten Themen in der jüngsten
Gemeinderatssitzung in Großkarolinenfeld behandelt. Lob gab es diesmal
von Seiten des Gremiums für Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung, die
Anregungen von Räten schnellstens umgesetzt hatten.
Von Seiten des Eisenbahnbundesamtes wurden der Gemeinde geänderte und
ergänzte Planunterlagen zum Neubau von Lärmschutzwänden in der
Ortsdurchfahrt Großkarolinenfeld für die Eisenbahnstrecke
München-Rosenheim zugeleitet. Dies berichtete Bürgermeister Bernd
Fessler in der Sitzung.
Die Änderungen würden sich vor allem aus der Errichtung einer
zusätzlichen Lärmschutzwand (Lärmschutzwand Kolbergstraße) sowie
hinsichtlich der Beschlussfassung zur Wandhöhe ergeben.
Der Gemeinderat fasste folgenden Beschluss: Die Forderungen aus der
gemeindlichen Stellungnahme vom März 2010 hinsichtlich der Verschiebung
einer Schleuse im Bahnhofsbereich, der Realisierung einer
Schallschutzwand auch südlich des Bahnkörpers, dem Schutz
derWohnbevölkerung während der Arbeiten, der „Entdröhnung“ der
Bahnunterführung und des behindertengerechten, barrierefreien Bahnsteigs
in Richtung München werden wiederholt und ausdrücklich aufrecht
erhalten.
Des Weiteren hielt der Gemeinderat im Beschluss fest, dass insbesondere
hinsichtlich der Schleusenverschiebung im Bahnhofsbereich die
Stellungnahme der DB Netz AG vom Juli vergangenen Jahres für die
Gemeinde nicht nachvollziehbar sei. Deshalb erbete sich die Gemeinde
eine erneute Prüfung in Bezug auf eine Verschiebung in Richtung Osten.
Ausdrücklich wies die Gemeinde darauf hin, dass im Zusammenhang mit der
geplanten Erneuerung der Eisenbahnunterführung am Kolberg (wir
berichteten), die sich dort befindliche Wasserleitung in Absprache mit
der DB ProjektBau verlegt werden muss. Eine genaue künftige Lage der
Wasserleitung stehe derzeit nochnicht fest und müsse abgeklärt werden.
Wie der Bürgermeister das Gremium informierte, heißt die
Max-Joseph-Schule jetzt Mittelschule Großkarolinenfeld.
Einen Dank für schnelle Hilfestellung richtete Elfriede Strasser (PLW)
an die zuständige Gemeindemitarbeiterin Renate Koziol. Diese habe für
eine rasche Abstimmung mit der Polizeiinspektion Bad Aibling gesorgt.
Dabei ging es um die Verkehrssituation im Bereich
Raiffeisenstraße/Hauptstraße in Tattenhausen. Nachdem sich dort zum
wiederholten Male beinahe ein schwerer Unfall ereignet hätte, sei die
Markierung an dieser Stelle äußerst rasch erneuert worden.
Ebenso zügig sei durch Unterstützung von Bauamtsleiter Markus Czaja auf
das Anliegen eines Anwohners am Kinderhaus „Pusteblume“ in
Großkarolinenfeld reagiert worden. Da die Garage des Mannes durch die
an- und abfahrenden Autos immer wieder verschmutzt worden sei, habe man
durch entsprechende Außenanlagen schnell für Abhilfe gesorgt.
Auf Anregung von Gemeinderat Sepp Lausch (parteilos) befindet sich der
Bürgermeister derzeit in Verhandlungen mit den Anliegern der Grafinger
Straße in Tattenhausen. Dabei werde ein Zaunrückbau besprochen, um die
Verkehrssicherheit an der Hauptstraße zuerhöhen, wie Fessler berichtete.
Außerdem werde im Bereich der Staatsstraße auf den Einbau von
Mittelinseln beim Staatlichen Bauamt hingewirkt. Hierbei sei auch die
Polizei hinzugezogen worden, um an Unfallzahlen in diesem Bereich zu
gelangen. Dazu Fessler: „In der letzten Zeit sind hier wohl acht
Unfälle registriert worden. Darum |
| |

Unfälle sind im Bereich der Hauptstraße in Tattenhausen
keine Seltenheit. Oft sind die Autofahrer auf der Staatsstraße mit
überhöhter Geschwindigkeit unterwegs, wie die reparierten oder defekten
Zäune der Anwohner belegen. |
sollen die Sichtverhältnisse verbessert
werden.“
Jugendbeauftragte Irmi Huber gab bekannt, dass für den 22. Oktober ab 16
Uhr die Einweihung des renovierten Jugendtreffs mit „Tag der offenen
Türe“ vorbereitet wird. Hierfür fasste das Gremium den einstimmigen
Beschluss, dass die Band bis 23 Uhr spielen darf. Dritter
Bürgermeister Paul Hofmann hat vor kurzem den Vorsitz der PLW-Fraktion
an Roman Hörfurter abgegeben. Hörfurter nutzte die Gelegenheit, allen
Ehrenamtlichen zu danken, die sich in der Gemeinde im Kinder- und
Jugendbereich engagieren. Gleichzeitig kritisierte der neue
PLW-Fraktionsvorsitzende die Tatsache, dass Ehrenamtliche
unverständlicherweise zunehmend mit sehr hohen Anforderungen von Seiten
der Eltern konfrontiert werden.
Informationsquelle: OVB Rosenheim Text und Foto:
Lindl |
| |
|
|
|
|
| |
Großkarolinenfelds Abenteuerspielplatz
ausgezeichnet (26.10.)
Über eine Auszeichnung kann sich
Großkarolinenfeld freuen: Die Gemeinde hat im Rahmen des landesweiten
Wettbewerbes 2011 „Grüne Begegnungs- und Erlebnis(t)räume“ mit ihrem
schönen Abenteuerspielplatz (unser Bild) den |
| |
dritten Platz von insgesamt14
teilnehmenden Gemeinden erreicht. Dieses gute Ergebnis gab Bürgermeister
Bernd Fessler in der jüngsten Gemeinderatssitzung bekannt. „In diesem
Zusammenhang gebührt dem Großkarolinenfelder Sepp Stadter ein herzliches
Dankeschön, denn ohne sein Engagement und seinen Einsatz wäre der
Spielplatz nicht in dieser Form entstanden“, so Fessler. Die im
Wettbewerb gesichteten guten Leistungen der Landkreisgemeinden für
Kinder und Jugendliche sollen in einem „Kinderführer“ veröffentlicht
werden.
Informationsquelle: OVB Rosenheim Text und Foto:
Lindl |
 |
| |
|
|
|
|
| |
Bewerbungstag an der Max-Joseph-Schule in
Großkarolinenfeld (25.10.)
Gut gekleidet zum Probelauf angetreten
„Gut verkauft“ haben sich die Schüler der
Max-Joseph-Schule Großkarolinenfeld beim „Bewerbungstag“, wie Lehrerin
Susanne Kellner ihren Schützlingen bestätigte. Einen Vormittag lang
probten die Jugendlichen den „Ernstfall“, mussten gut gekleidet vor
Vertretern von regionalen Firmen zum Vorstellungsgespräch antreten, ihre
Bewerbungsmappen präsentieren, ein Benimmtraining absolvieren und die
fremden Personalchefs von sich überzeugen.
Statt in ausgefransten Jeans und Leggings kamen 60 Schüler aus drei
Klassen der Max-Joseph-Schule zum Bewerbungstag in äußerst gepflegter
Kleidung. „Wir legen Wert darauf, dass sich die Jugendlichen auf den
Bewerbungstag so vorbereiten, als würden sie ein echtes
Vorstellungsgespräch vor sich haben. Und dazu gehört auch die
entsprechende Kleidung“, meinte Lehrerin Susanne Kellner.
Bereits im Unterricht haben sich die Schüler auf diesen Tag vorbereitet
und Bewerbungsmappen erstellt. Diese Mappen mussten sie jetzt Experten,
darunter Vertreter von namhaften regionalen Firmen, von Banken, von
Krankenkassen und vom Wirtschaftsforum Großkarolinenfeld, vorlegen. So
sparte beispielsweise Helmut Schenk, Vorsitzender des Wirtschaftsforums
und Geschäftsführer eines Tattenhausener Betriebes, beim Durchsehen der
Lebensläufe nicht mit Lob. Doch Verbesserungsvorschläge, Komma- und
Rechtschreibfehler sowie Anregungen zur Notenverbesserung hatte Schenk
für die angehenden Auszubildenden ebenso parat.
„Dieses Angebot ist für die Jugendlichen oft sehr wichtig. Erstmals
bekommen sie nicht nur von Lehrern und Eltern ein Feedback, sondern
erfahren ihre Wirkung auf Fremde nach außen“, sagte Susanne Kellner.
Wie wichtig der erste Eindruck beim Vorstellungsgespräch ist,
verdeutlichte Bernadette Hollinger. Die Mitarbeiterin der AOK Rosenheim
absolvierte mit den jungen Menschen ein Benimmtraining, wobei sie ihre
Zuhörer durch lustige Gesten von Negativbeispielen immer wieder zum
Lachen brachte. Auf spielerische Art und Weise führte Hollinger den
künftigen Schulabgängern vor Augen, wie man einen Raum betritt, wie man
den Personalleiter begrüßt, wie die richtige Haltung während des
Gesprächs aussehen sollte und auf welche Art und Weise die Jugendlichen
für sich punkten können.
„Ihr müsst immer bedenken, es sind lauter Kleinigkeiten, warum
ausgerechnet du die Lehrstelle bekommst“, erzählte Hollinger. Schon beim
ersten Augenkontakt und Händedruck müssten die Motivation und das
Interesse des Bewerbers erkennbar sein: „Setzt euer schönstes Lächeln
auf, das ihr habt. So als würdet ihr bei eurer Mama um etwas betteln.“
Eine positive Bilanz zog Samuel Daxeder: „Dieser Tag ist ein guter
Testlauf für uns. Wir erkennen, welche Fehler wir im Ernstfall noch
ausmerzen können.“ Der 14-Jährige möchte Anlagentechniker für Heizung
und Sanitär werden. „In diesen Beruf konnte ich durch ein Praktikum
schon hinein schnuppern. Das hat mir absolut gut gefallen.“
Ganz entspannt ging der 14-jährige Christian Egger den Bewerbungstag an.
Egger hat sich für den Beruf des Maurers entschieden und im Betrieb des
Onkels bereits einen Ausbildungsplatz in Aussicht: „Davon habe ich im
Vorstellungsgespräch gleich erzählt, was gut angekommen ist.“Michael
Grebl dagegen gab zu, schon „etwas aufgeregt“ |
| |

Wie es in der Gastronomie oft gerne gesehen wird,
erschien diese Schülerin stilecht im Dirndl zum Vorstellungsgespräch. |
gewesen zu sein, als er einem realen
Firmenchef gegenüber saß. „Der Tag ist ein super Training, denn man
lernt, frei zu sprechen und sich Fremden gegenüber positiv
darzustellen“, resümierte der 14-jährige Schüler.
ufgrund des Fachkräftemangels stellen wieder mehr Firmen in der Region
Hauptschüler ein und bieten Praktikumsstellen an, so die Erfahrungen der
Lehrer. Einen Info-Abend zum Thema „Fit für die Ausbildung“ bietet die
Max-Joseph-Schule für Eltern und Schüler am Mittwoch, 9. November, um 19
Uhr in der Max-Joseph-Halle an. Dabei werden namhafte Referenten aus der
Wirtschaft sowie ehemalige Schüler, die heute im Berufsleben stehen, von
ihren Erfahrungen erzählen und Tipps geben.
Informationsquelle: OVB Rosenheim Text und Foto:
Lindl |
| |
|
|
|
|
| |
„Wärme ist politisch nicht sexy“ (22.10.)
Großkarolinenfelder CSU organisierte
Vortrag mit Stadtwerke-Chef Dr. Brühl
„Vermeide, was Du vermeiden kannst“, mit
diesem Grundsatz eröffnete Dr. Götz Brühl seinen Vortrag zum Thema „Der
Atomausstieg ist beschlossen – woher kommt in Zukunft unsere Energie?“.
Der Geschäftsführer der Stadtwerke Rosenheim sprach auf Einladung der
CSU-Ortsverbände, der Jungen Union und der Frauen Union
Großkarolinenfeld und Tattenhausen im gut besuchten Foyer der
Mehrzweckhalle.
Dieser Grundsatz lasse sich auch gut in Bezug auf CO2
anwenden. Brühl stellte das erklärte Ziel der Stadtwerke heraus, für
Rosenheim bis zum Jahr 2025 eine ausgeglichene CO2-Bilanz zu
erreichen. Welche Maßnahmen die Stadtwerke dafür in der Vergangenheit
unternommen haben und für die Zukunft weiterhin planen, skizzierte der
Redner anhand einer Power-Point-Präsentation.
Schon lange Zeit beschäftige sich das Unternehmen mit dem Thema
Energieeinsparung, was sich auch im Energiekonzept der Stadtwerke
widerspiegle. „Wärme ist und bleibt wichtig. Die Kraft-Wärme-Kopplung
verhindert unsere größte Verschwendung von Energie“, betonte Brühl.
Auch auf die Veränderungen des Strompreismarktes ging der Gast ein: „Zu
90 Prozent wird der Strom, der nicht aus Atomkraftwerken kommt, aus dem
Ausland importiert.“ Jede Nachfrage habe Auswirkungen auf den Preis.
Der Stadtwerke-Geschäftsführer, der Energietechnik
mit Vertiefung Kerntechnik studiert
hat, bedauerte, dass im |
| |
Energiekonzept der Bundesregierung die
Kraft-Wärme-Kopplung nicht erwähnt wird. Auch einen Grund dafür hatte
der Redner parat: „Wärme ist politisch nicht sexy. Es ist in unserer
Wahrnehmung kein tolles High-Tech-Produkt.“
Konkret nannte Brühl die weiteren Pläne der Stadtwerke zur
Energieeinsparung: So sollen Fernwärme, Kraft-Wärme-Kopplung und
Gasmotorenanlage weiter ausgebaut sowie die Holzvergasung forciert
werden. Brühl abschließend: „Dadurch dass wir so effizient Strom
produzieren, sorgen wir dafür, dass an anderer Stelle in Deutschland die
Kohlekraftwerke nicht laufen müssen.“
Informationsquelle: OVB Rosenheim Text und Foto:
Lindl |

Die Vorsitzenden der CSU-Ortsverbände, Tae Su Yoon,
Leonhard Krichbaumer und Lilo Wallner bedankten sich bei
Stadtwerke-Geschäftsführer Dr. Götz Brühl (von links) für den Vortrag.
|
| |
|
|
|
|
| |
Hoch her ging es in Tattenhausener
Bürgerversammlung (20.10.)
Debatte um Gewerbepolitik in Karo
Hoch her ging es in der Bürgerversammlung
Tattenhausen. Wie fast jedes Jahr beherrschte hauptsächlich wieder ein
einziger Bürger das Geschehen und sorgte mit seinen teilweise
respektlosen Bemerkungen gegenüber Bürgermeister und Gemeinderat für
Unruhe im Saal. Mehrfach war Kritik zum Thema Gewerbepolitik in Großkaro
zu hören.
Großkarolinenfeld – Nach der üblichen Power-Point-Präsentation (wir
berichteten) stieg Bürgermeister Bernd Fessler im Gasthof „Zum Bräu“
gleich in die Diskussion ein. Sofort kam das Thema DLS-Anschluss im
Außenbereich und die Tatsache, dass der Ortsteil Hilperting vom Ausbau
ausgeschlossen ist, zur Sprache.
Laut Fessler habe die Telekom von allen Anbietern die gebietsmäßig
umfassendste Versorgung garantiert. „Der Gemeinderat ist auch nicht
glücklich darüber, dass Hilperting nicht mit angeschlossen wird, aber
wir haben deswegen mit der Telekom nachverhandelt“, so Fessler. Eine
auch in Hilperting schnellere Verbindung sei über Satellit möglich.
Breitbandpate Franz Dußmann hatte konkrete Zahlen parat: 165 Haushalte
haben Interesse bekundet, durch die Telekom angeschlossen zu werden.
Sieben Haushalte, die einen höheren Bedarf bräuchten, gehen leer aus. In
Bezug auf diese Zahlen wies Fessler darauf hin, dass alleine die
Gemeinde knapp 140 000 Euro an Eigenleistung an Anschlusskosten
übernehme.
Für weiteren Diskussionsstoff sorgte das Großkarolinenfelder
Gewerbegebiet Nord.Mit den Worten „da stehen ja mehr Wohnhäuser drin als
Autos“ kritisierte ein Tattenhausener die Ausweisung des
Gewerbegebietes. Rückenstärkung bekam er von einem anderen Bürger: „Karo
hat mehrere Millionen Schulden und keine richtige Gewerbepolitik.“
Die Gemeinde hätte das jetzige Gewerbegebiet rechtzeitig kaufen müssen
und nur „Betriebe dort zulassen sollen, die auch tatsächlich
Gewerbesteuer bringen. Fessler wies darauf hin, dass die Ausweisung des
Gewerbegebietes vor seiner Amtszeit als Bürgermeister stattgefunden
habe. Dieses Argument ließ der Tattenhausener jedoch nicht gelten. Als
das Gebiet erschlossen worden sei, sei Fessler bereits Bürgermeister
gewesen. Und auch die konkreten Pläne von Investoren, dort ein großes
Einkaufszentrum (wir berichteten) zu realisieren, habe die Gemeinde
abgelehnt.
Dagegen verwehrte sich der Bürgermeister vehement. Er sei mit einem
Investor in Bezug auf das Einkaufszentrum sogar bei der Regierung
vorstellig geworden, doch das Vorhaben lasse sich aufgrund der
Regionalplanung nicht verwirklichen.
Des Weiteren kam in der Runde die Frage auf, was aus dem Arbeitskreis
Tattenhausen geworden sei. Hier ergriff ein Tattenhausener Gemeinderat
das Wort. Er gab bekannt, dass sich der Arbeitskreis intern nicht einig
über die Art und Weise des Dorfplatz-Ausbaues gewesen sei. Falls es zu
einem Endausbau der Straße kommen würde, müssten die Kosten auf die
Anwohner umgelegt werden. Und ob dies von Anliegern gewollt wäre, sei
fraglich.
Mit solchen Problem sei die Gemeinde in Bezug auf Straßensanierungen
laut Fessler immer wieder konfrontiert. So bat eine Anliegerin des
Hollerweges in Tattenhausen darum, die Kosten für die dort nötige
Straßenausbesserung bei den nächsten Haushaltssitzungen miteinzuplanen.
Zudem äußerte die Bürgerin den Wunsch, eine Wiese als Hundespielplatz
auszuweisen, um andere Wiesen und Gärten von Hundekot freizuhalten.
Ein Besucher forderte, den Grundstücksbesitz der Gemeinde im Rathaus
einsehen zu dürfen. Fessler meinte, damit kein Problem zu haben. Der
Grundstücksbesitz sei kein Geheimnis.
Auch auf die Frage, warum in Karo kein „Bauland für Einheimische“
geschaffen wird, hatte Fessler eine Antwort. Seiner Meinung nach „ist zu
hinterfragen, inwieweit das Projekt `Bauland für Einheimische` in jedem
Fall sozial gerecht ist, da hier Vorteile nur einem sehr begrenzten
Personenkreis zugute kommen“.
Als Fessler mit unsachlichen und privaten Fragen
von dem Tattenhausener konfrontiert wurde
und dieser sogar im |
| |

Immer wieder gibt das Gewerbegebiet Nord und die noch
freien Wiesen in Großkaro Anlass zur Diskussion. Foto: Lindl |
Hinblick auf die Bürgermeisterwahl im
nächsten Jahr meinte „es wäre gescheiter, wenn ich da vorne stehen
würde“, wurde es einer engagierten Gemeinderätin zu bunt: „Ich würde mir
eine Diskussion auf höherem Niveau und keine Stammtischdebatte
wünschen.“ Doch auch diesem Einwand bot der Bürger Paroli mit der
provokativen Frage „und was hast du eigentlich noch im Gemeinderat
verloren?“.
Dem gesamten Gemeinderat warf der Mann vor „nur hinten herum zu reden
und wenn es darauf ankommt, traut sich keiner den Mund aufzumachen“.
Informationsquelle: OVB Rosenheim Text und Foto:
Lindl |
| |
|
|
|
|
| |
Berta Verhoeven feierte 85. Geburtstag (13.10.)
Berta Verhoeven feierte bei geistiger und
körperlicher Frische ihren 85.Geburtstag. Dieser Ehrentag wurde im
Kreise der Familien ihrer drei Kinder, zusammen mit den sieben Enkeln
und 7 Urenkel sowie zahlreichen Freunden, Bekannten und Verwandten im
Gasthaus „Wirt von Dred“, gefeiert. Die Jubilarin ist in Windthorst
geboren und aufgewachsen. Dieser Ort, der Mitte des 19. Jahrhundert von
deutschen Siedlern aus dem Rheinland gegründet wurde, liegt heute in
Bosnien und heißt Nova Topola. Als der gelernte Buchhalter Wilhelm
Verhoeven, der aus dem gleichen Ort stammt, aus der Kriegsgefangenschaft
entlassen wurde, heirate sie ihre Jugendliebe in der Pfarrkirche von Jajce.
Zehn Jahre musste das Ehepaar Verhoeven warten bis endlich die Ausreise
zu ihren Familiennagehörigen in den Landkreis
Rosenheim von den |
| |

Berta Verhoeven freut sich über den Besuch von
Bürgermeister Bernd Fessler zu ihrem 85. Geburtstag. |
neuen jugoslawischen Behörden genehmigt
wurde. Berta Verhoeven war über viele Jahre als Schneiderin in einem
Pfaffenhofener Betrieb als fleißige und erfahrende Mitarbeiterin
geschätzt. Freud und Leid hielten sich bei Berta Verhoeven die
Waage. Nach 61 Ehejahren verstarb ihr Ehegatte.
Im Jahre 1962 baute sich die Familie Verhoeven, mit großer Mühe, ein
Eigenheim in Großkarolinenfeld. Dort lebt jetzt die Jubilarin
zusammen mit der Familie ihrer Tochter Inge, von der sie liebevoll
umsorgt wird. Zahlreiche Gratulanten, darunter Bürgermeister Bernd
Fessler und Pfarrer Drago Curic, trafen im Haus am Lindenweg ein, um der
Jubilarin Glück, Gesundheit und Gottes Segen zu wünschen. Landrat Josef
Neiderhell ließ Geburtstagsgrüße übermitteln.
Informationsquelle: OVB Rosenheim Text und Foto:
Greiner |
| |
|
|
|
|
| |
Weisertwecken für Lorenz Hildebrand (13.10.)
Einen 10 Meter langen Weisertwecken
transportierten zahlreiche junge Männer und Frauen quer durch
Großkarolinenfeld um dann endlich, nach einigen Stunden Schwerstarbeit
mit vielen Haltestellen, am Haus des Stammhalter Lorenz einzutreffen.
Die Eltern Jasmin und Matthias Hildebrand empfingen die illustre
Gesellschaft auf dem Anwesen an der Bahnhofstraße und luden sie zu einer
fröhlichen Weisertfeier, zusammen mit vielen Freunden und Bekannten, ins
Haus ein.
Informationsquelle: OVB Rosenheim Text und Foto:
Greiner |
 |
| |
|
|
|
|
| |
Aus der Bürgerversammlung in Jarezöd bei
Großkarolinenfeld (05.10.)
Trotz Baumaßnahmen keine neuen Kredite
Trotz einer kontinuierlich gestiegenen
Einwohnerzahl hat sich die Anzahl der ein- bis dreijährigen Kinder in
Großkarolinenfeld im Laufe der vergangenen zehn Jahre stark verringert.
„Gleichzeitig haben sich jedoch der Bedarf an Betreuungsplätzen und
damit die Kosten hierfür enorm erhöht“, erklärte Bürgermeister Bernd
Fessler in der Bürgerversammlung beim „Wirt von Dred“ in Jarezöd.
Großkarolinenfeld – Sowohl der Schuldenstand als auch die
Pro-Kopf-Verschuldung konnten erneut gesenkt werden und eine neue
Kreditaufnahme wurde trotz aufwändiger Baumaßnahmen vermieden.
Kontinuierlich angestiegen sind seit 1995 die gesamten Personalkosten,
wobei hier auch die Personalkosten für die gemeindlichen Kindergärten zu
Buche schlagen, wie Fessler berichtete. Leicht erhöht präsentierte sich
im Vergleich zu 2010 die Gewerbesteuerumlage und die
Einkommenssteuerbeteiligung.
Gleich mehrere große Bauvorhaben konnten auch heuer wieder gestemmt
werden: So wurden die Wendelsteinstraße-Nord für rund 740 000 Euro und
die Kranzhornstraße-Süd „Am Bartlwald“ für rund 240 000 Euro saniert.
Der Ausbau der Efeustraße-Arnikaweg kostete etwa 430 000 Euro und die
Kosten im Rahmen des Straßensanierungsprogramms beliefen sich insgesamt
auf cirka 130 000 Euro.
Als geplantes Bauvorhaben steht der Ausbau der Bahnhofstraße mit
Bahnhofsvorplatz künftig an. Bezüglich der Schallschutzwände am Bahnhof
laufe das Genehmigungsverfahren. Mit einer Komplettsperrung sei im
nächsten Jahr an der Kolberg-Unterführung zu rechnen, da die Bahn hier
Baumaßnahmen plane.
Dass die Gemeinde auch im sozialen Bereich einiges an positiver Arbeit
vorweisen kann, daran erinnerte Fessler in der Versammlung. Ob in der
Nachbarschaftshilfe, der Offenen Ganztagesschule, im Patenprojekt
„Jugend in Arbeit“ oder in den Arbeitskreisen des Projektes
„Lebensqualität durch Nähe“ – in unterschiedlichsten Bereichen
werden die Belange von Kindern, Jugendlichen, Senioren und Kranken
berücksichtigt.
Auffallend sei, dass trotz Geburtenrückgangs die Kinderbetreuungszahlen
stark angestiegen seien. „Wir haben zwar weniger ganz kleine Kinder in
der Gemeinde, aber diese werden immer früher und länger betreut, was
natürlich Geld kostet“, so Fessler.
In der anschließenden Diskussion beklagte ein Bürger starke
Aufschüttungen im Bereich der Straße von Thann nach Ester: „Bei Regen
steht hier das Wasser auf der Straße. Das wird im Winter bei Kälte und
Eis sicher gefährlich werden.“ Fessler versprach, sich vor Ort ein Bild
zu machen, inwieweit das Gelände in letzter Zeit aufgeschüttet wurde, ob
dieses Vorgehen genehmigungspflichtig ist und die Verkehrssicherheit auf
der bestehenden Straße eingeschränkt wird.
Als Gefahrenquelle bezeichnete ein anderer Bürger die Straße
Ester-Hilperting. Sie sei zu schmal und man könne hier nicht einmal
einen Radfahrer in ordnungsgemäßem Abstand überholen. Der Bürgermeister
wies darauf hin, dass über eine mögliche Verbreiterung dieser Straße bei
der nächsten Haushaltsaufstellung beraten wird.
„Sowohl von einer Straßenverbreiterung als auch vom DSL-Anschluss werden
wir also ausgeschlossen“, bemängelte ein Anwohner. Laut Fessler habe man
im Rahmen der DSL-Ausschreibung keine entsprechenden Angebote für diesen
Bereich bekommen. Die Gemeinde nehme in Bezug auf die DSL-Anbindung im
Außenbereich mit rund 140 000 Euro Eigenanteil ohnehin „viel Geld in die
Hand“.
Kritik äußerte eine Besucherin an den geplanten Schallschutzwänden, die
in Großkarolinenfeld in naher Zukunft gebaut werden sollen. Fessler
erinnerte an die kontroverse Diskussion über diese Wände im Gemeinderat.
Bei diesem Thema würden die Bedürfnisse der Menschen – je nach Wohnort
und Bahnnähe – stark auseinander gehen.
Zum wiederholten Male forderte ein Bürger eine verstärkte
Gewerbegebietsausweisung. Gleichzeitig solle die Ansiedlung von
Gewerbebetrieben mehr forciert werden.„Unserer Gemeinde hat eine
schlechte Anbindung an die Autobahn,
was |
| |

Mit einer Komplettsperrung ist im nächsten Jahr an der
Kolberg-Unterführung zu rechnen. |
bei Gewerbeansiedlungen der wichtigste
Gesichtspunkt ist“, bekräftigte der Bürgermeister.
Mit den Worten „uns stinkt es gewaltig“ brachten Anwohner von Zweckstätt
ihren Unmut über die teilweise starke Geruchsbelästigung durch die
dortige Biogasanlage erneut auf den Punkt. Doch laut dem
Gemeindeoberhaupt sei die Gemeinde hierfür nicht zuständig.
Insgesamt freute sich Fessler am Ende der Bürgerversammlung über „den
moderaten Ton“ in Jarezöd und versprach, „den angesprochenen Themen
nachzugehen“.
Informationsquelle: OVB Rosenheim Text und Foto:
Lindl |
| |
|
|
|
|
| |
Ausstellungseröffnung von „KaroArt“ im
Aiblinger Novalishaus (05.10.)
Gute Nachwuchsarbeit zeichnet Verein aus
Während andere Vereine Nachwuchsprobleme
und Mitgliedermangel plagen, kann der Großkarolinenfelder Kunst- und
Förderverein „KaroArt“ eine steigende Mitgliedzahl und begabte
Nachwuchskünstler präsentieren. Dies verkündete Vorsitzender Rudi
Heilmann bei der Vernissage im Bad Aiblinger Novalishaus, wo 17 Künstler
derzeit ihre Werke ausstellen.
Großkarolinenfeld/Bad Aibling – Bereits zum siebten Mal veranstaltet „KaroArt“
eine Ausstellung in der Aiblinger Seniorenresidenz Novalishaus. Mit 17
Künstlern präsentieren noch mehr als im Vorjahr ihre Fotos, Skulpturen
und Gemälde. Groß war die Freude bei Hedwig Hanus, Kulturbeauftragte des
Novalishauses, über die vielen Besucher und das große Interesse der
Heimbewohner an der Ausstellung.
„Jedes Jahr bin ich aufs Neue erstaunt darüber,was eine relativ kleine
Gemeinde wie Großkarolinenfeld künstlerisch auf die Beine stellt“,
betonte Hedwig Hanus. Die Vielfalt an verschiedensten Techniken verdiene
große Anerkennung. Doch vor allem die gute Nachwuchsarbeit zeichne den
Verein aus. Schon zum wiederholten Male stellen auch diesmal mit der
13-jährigen Pia Roth und der 16-jährigen Bianca Hullin Jugendliche ihre
Kunstwerke aus.
Blumen sind das Lieblingsmotiv von Bianca Hullin, wie an ihren Bildern
zu erkennen ist. „Neben Sport ist die Malerei für mich ein guter
Ausgleich zum Schulalltag“, erzählt die 16-Jährige. Die
Großkarolinenfelderin besucht die zehnte Klasse eines Rosenheimer
Gymnasiums und nebenbei die Kunstschule von „Kind und Werk Rosenheim“.
Mit großem Interesse streifte die Schülerin durch die Reihen der
Ausstellung, um sich von älteren Kollegen Anregungen und Ideen zu holen
für ihre nächsten Werke. Weil sie sich künstlerisch weiterbilden möchte,
wünscht sich Bianca Hullin zu Weihnachten Ölfarben. Bisher waren
Aquarell- und Acrylbilder ihre Steckenpferde.
Die Nachwuchsarbeit von „KaroArt“ lobten auch Großkarolinenfelds Zweite
Bürgermeisterin Lilo Wallner und Kulturbeauftragter Heribert Greiner.
Wallner freute sich über die Anwesenheit von Vorsitzendem Rudi Heilmann,
der aus gesundheitlichen Gründen bei der letzten „KaroArt“-Ausstellung
leider nicht dabei sein konnte.
Greiner hob die Unterstützung der Novalishaus-Leitung hervor, die dem
Verein aus Karo „Jahr für Jahr eine Herberge gibt“. Gleichzeitig dankte
der Kulturreferent den vielen fleißigen Helfern, die sich beim Aufbau
der Ausstellung engagiert und für ein abwechslungsreiches Büffet gesorgt
haben.
Mit Begeisterung und großen Augen nahmen nicht nur Ausstellungsbesucher,
sondern auch die Heimbewohner das Büffet an. Ob im Rollstuhl oder auf
einen Gehwagen gestützt, waren vielen Senioren zur Vernissage gekommen.
„Das ist so schön, wenn bei uns etwas los ist und wir viele Gäste im
Haus haben“, meinte eine 88-jährige rüstige Rentnerin, die auch |
| |
die musikalische Begleitung lobte. Mit
Gitarrenmusik und gekonntem Gesang unterhielt der 19-jährige Sohn der
Novalishaus-Kulturbeauftragten, Lorenz Hanus, das bunt gemischte
Publikum.
Gerührt von dem großen Erfolg der Veranstaltung war „Karo-Art“-Vorsitzender
Rudi Heilmann, der Karla Sotier aus Kolbermoor und Rosi Steiner aus
Rosenheim als neue Mitglieder vorstellte: „Mitglieder auch außerhalb
unseres Ortes fühlen sich bei uns wohl und das ist für einen Vorstand
das schönste Kompliment, das es gibt.“ Die Ausstellung im Novalishaus
ist noch bis Sonntag, 16. Oktober, bei freiem Eintritt zu besichtigen.
Informationsquelle: OVB Rosenheim Text und Foto:
Lindl |

Karos Kulturbeauftragter Heribert Greiner (rechts),
Vorsitzender Rudi Heilmann und Novalishaus-Kulturbeauftragte Hedwig
Hanus (Dritte von links) mit Nachwuchskünstlerin Bianca Hullin und neuen
Mitgliedern. Foto: Lindl |
| |
|
|
|
|
| |
Aus dem Großkarolinenfelder Gemeinderat
(05.10.)
Straßenverbreiterung erneut Thema in
Sitzung
Ein Antrag von Johann Riedl (GBV) in Bezug
auf die Verbreiterung der Gemeindeverbindungsstraße Ester-Hilperting
stand auf der Tagesordnung der jüngsten Großkarolinenfelder
Gemeinderatssitzung. Schon mehrmals hat sich das Gremium mit diesem
Thema beschäftigt und das Vorhaben aufgrund der angespannten
finanziellen Lage der Gemeinde vorerst zurück gestellt (wir
berichteten).
Jetzt plädierte der GBV-Gemeinderat dafür, dennoch bei der Regierung von
Oberbayern den Zuschussantrag für eine mögliche Straßenverbreitung zu
stellen, um sich eventuelle Fördergelder zu sichern.
„Des Weiteren sollen die Kosten für diesen Ausbau in den Haushalt für
das Jahr 2012 mit aufgenommen werden“, forderte Riedl. So mancher
Gemeinderat war von Riedls Antrag sichtlich genervt. Bernhard Schlosser
(CSU) kommentierte Riedls Anliegen mit den Worten: „Wir brauchen das
doch jetzt nicht beschließen, nur weil das Thema Riedls Hobby ist.“
Dem Unmut im Rat setzte Marga Knorek (GBV) mit einem Schmunzeln
entgegen: „Ihr habt Riedl ja nicht gehen lassen und wolltet ihn weiter
im Gemeinderat haben. Also müsst ihr das jetzt aushalten.“
Albin Schenk (CSU) konnte auch nicht verstehen, warum Riedl diesen
Antrag erneut einbringt: „Das ist doch ohnehin klar, dass wir uns beim
nächsten Haushalt wieder mit diesem Thema beschäftigen und über eine
mögliche Verbreiterung in Ester-Hilperting reden.“
Bürgermeister Bernd Fessler wies Riedl darauf hin, dass die Gemeinde bei
der Regierung grundsätzlich nur dann einen Förderantrag stellen könne,
wenn das Gremium vorher einen Projektbeschluss zum Straßenausbau gefasst
habe. Dies sei aber noch nicht der Fall gewesen.
Zudem erinnerte Fessler an die baufachliche Stellungnahme des
Staatlichen Bauamtes Rosenheim, wonach die Planung |
| |

Immer wieder ist die Verbreiterung der Straße
Ester-Hilperting Thema im Großkarolinenfelder Gemeinderat. Foto: Lindl |
im Hinblick auf die Bankettbreite noch
verbessert werden sollte. Es sei wohl von einem zusätzlich
erforderlichen Grunderwerb auszugehen. „Auch für die geringere
Bankettbreite war bislang der Grunderwerb noch nicht abgeschlossen“,
sagte Fessler.
In diesem Zusammenhang gab der Bürgermeister zu bedenken, dass Themen
wie etwa das Feuerwehrauto oder die DSL-Erschließung bei der nächsten
Haushaltsaufstellung berücksichtigt werden müssen.
Schließlich beschloss das Gremium, die Verbreiterung der
Gemeindeverbindungsstraße Ester-Hilperting in die Beratungen für den
Haushalt 2012 miteinzubeziehen.
Informationsquelle: OVB Rosenheim Text und Foto:
Lindl |
| |
|
|
|
|
| |
Aus der Gemeinderatssitzung
Großkarolinenfeld (05.10.)
Eigene Stromerzeugung soll forciert werden
Die Gemeinde Großkarolinenfeld soll
künftig ihre Liegenschaften für die Stromerzeugung durch den Aufbau von
Photovoltaikanlagen nutzen. Das jedenfalls wünscht sich der Ortsverband
der Jungen Union (JU) Großkarolinenfeld/Tattenhausen und formulierte
einen entsprechenden Antrag, den CSU-Fraktionssprecherin Lilo Wallner in
der jüngsten Gemeinderatssitzung erläuterte.
„Die Erkenntnisse aus den schrecklichen Ereignissen in Fukushima sollten
auch unsere Gemeinde zum aktiven Einstieg in die Erzeugung erneuerbarer
Energien veranlassen“, erklärte JU-Vorsitzender Tae Su Yoon, in seinem
Schreiben an den Gemeinderat.
Nach Auffassung der JU komme den Kommunen beim Einstieg in das Zeitalter
der erneuerbaren Energien eine besondere Vorbildfunktion zu. Deshalb
solle Großkarolinenfeld künftig Möglichkeiten der Energieerzeugung aus
regenerativen Energien aktiv nutzen. Als ersten Schritt regt die JU an,
hierfür sämtliche geeignete Dachflächen gemeindlicher Liegenschaften
derart umzurüsten, dass sie zur Stromerzeugung durch Photovoltaikanlagen
verwendet werden können.
Nach den Plänen der JU sollte die Verwaltung beauftragt werden, zu
prüfen, ob und gegebenenfalls auf welchen gemeindlichen Gebäuden eine
Nutzung für Photovoltaikanlagen sinnvoll ist. Von der Prüfung
ausgeschlossen werden sollen allerdings Häuser, bei denen in absehbarer
Zeit mit einer baulichen Veränderung am Dach zu rechnen ist.
Außerdem wünschte sich die JU, jeweilige Fördermöglichkeiten zu prüfen.
Auch Beispiele von öffentlichen Gebäuden, wo künftig mögliche Anlagen
angebracht werden könnten, hatte die JU parat: So könnten der neue
Bauhof, die Max-Joseph-Halle, die Grundschule, der restliche Teil der
Hauptschule, die Feuerwehrgerätehäuser in Jarezöd und Großkarolinenfeld,
das Kinderhaus Pusteblume sowie das Ortshaus und der Kindergarten
Spatzennest in Tattenhausen für Umrüstungen in Erwägung gezogen werden.
Bürgermeister Bernd Fessler konnte sich grundsätzlich mit dem Antrag
anfreunden. Allerdings habe man sich dahingehend verständigt, keine
Projektanten zu suchen und das Ganze nicht auszuschreiben, um hohe
Planungskosten zu vermeiden. Das Vorhaben müsse sich finanziell rechnen
und sollte dementsprechend geprüft werden. Unterstützung fand der
CSU-Antrag auch von Albin Schenk (CSU), von Franz Dußmann (SPD), von Sepp Lausch (parteilos) und von |
| |
Wiltrud Rothmayer (Bündnis 90/Die Grünen).
Rothmayer bezeichnete die JU-Idee als „guten Anstoß ohne Verpflichtung“.
Lediglich die GBV-Fraktion war mit der Formulierung des Antrages nicht
ganz einverstanden. „Uns stört, dass bereits im Beschlussvorschlag
festgelegt werden soll, dass regenerative Energieträger aktiv genutzt
werden. Es sollte an dieser Stelle im Beschluss lediglich von einer
Prüfung gesprochen werden“, meinten Riedl und seine GBV-Kollegin Marga
Knorek.
Dieser Meinung schloss sich der Rest des Gremiums jedoch nicht an. Somit
wurde der Beschlussvorschlag wie von Lilo Wallner vorgetragen mit den
Gegenstimmen von Riedl und Knorek verabschiedet.
Informationsquelle: OVB Rosenheim Text und Foto:
Lindl |

Auch der neue Großkarolinenfelder Bauhof könnte in naher
Zukunft eine Photovoltaikanlage zur Stromerzeugung erhalten. |
| |
|
|
|
|
| |
Bericht der Sportbeauftragten im
Gemeinderat Großkarolinenfeld (05.10.)
Dank für Engagement der Ehrenamtlichen
„Mit Philipp Meisinger kann der relativ
kleine Ort Großkarolinenfeld jetzt einen Judo-Kampfrichter vorweisen und
das ist etwas ganz Besonderes“, sagte Elfriede Strasser. Die
Sportbeauftragte der Gemeinde hielt in der jüngsten Großkarolinenfelder
Gemeinderatssitzung ihren jährlichen Tätigkeitsbericht für das
vergangene Jahr ab. Dabei stellte sie vor allem das Engagement vieler
Ehrenamtlicher heraus. Denn ohne deren Einsatz wären solche Erfolge
nicht möglich.
Auch im vergangenen Jahr hat Elfriede Strasser, die als
PLW-Gemeinderätin das Amt der Sportbeauftragten übernommen hat, wieder
an zahlreichen Jahreshaupt- und Spartenversammlungen,
Trainingseinheiten, Vereinsmeisterschaften, Turnieren und
Veranstaltungen aller Art teilgenommen und die Sportler unterstützt.
„Unsere Sportvereine verfügen allesamt über eine hervorragende
Vereinsführung und die einzelnen Sparten über ausgezeichnete Trainer,
Übungsleiter sowie Betreuer“, erklärte Strasser. Die Sportbeauftragte
stellte gerade diesen ehrenamtlichen Einsatz in den Mittelpunkt ihres
Tätigkeitsberichtes.
Moderne, zeitgemäße Geräte seien zwar für ein breites Trainingsangebot
nötig. Doch die beste Ausstattung sei zwecklos ohne das Engagement von
Ehrenamtlichen: „Nur durch abwechslungsreiche Trainingsprogramme können
in der heutigen Zeit noch junge Menschen motiviert und das
Zusammengehörigkeitsgefühl gefördert werden.“
Laut Strasser würden Kinder und Jugendliche, die sich einem Verein
anschließen und dort sportlich ihre Kräfte messen sowie Energien
loswerden können, mit gesicherten Beinen auf dem Boden stehen und
Verantwortung übernehmen.
Um zu zeigen, welche Erfolge durch die gute Vereinsführung und Arbeit in
den einzelnen Sparten erzielt werden konnten, griff die Sportbeauftragte
einige Beispiele heraus. So sei es erfreulich, dass der SV Tattenhausen
nach wie vor drei Fußball-Seniorenmannschaften im Spielbetrieb
angemeldet habe. Und beim TuS Großkarolinenfeld stehe die erste
Mannschaft in der Kreisliga im gesicherten oberen Drittel der Tabelle.
Mit Stolz in der Stimme berichtete Strasser von den Erfolgen der Sparte
Judo des TuS Großkaro. Erster Judo-Abteilungsleiter Stephan Goldammer
legte vor einigen Monaten seinen l etzten Teil der Schwarzgurtprüfung zum Dritten |
| |

Spannung war auch heuer wieder bei vielen sportlichen
Wettkämpfen wie etwa bei den Tennis-Vereinsmeisterschaften in Karo
garantiert. |
DAN mit Erfolg ab. Aufgrund Goldammers
hervorragender Leistungen werden diese nun als Orientierungspunkte für
zukünftige Prüfungen zum Dritten DAN gelten.
Zweiter Judo-Abteilungsleiter und Erster DAN-Besitzer Simon Pfaab
bestand heuer die Kyu-Prüfungsausbildung mit voller Punktzahl. Philipp
Meisinger (Erster Kyu) wird künftig Großkarolinenfeld über die
regionalen Grenzen hinaus bekannt machen. Meisinger sicherte sich dieses
Jahr seine Kampfrichter-E-Lizenz, wodurch Großkaro jetzt seinen ersten
Kampfrichter besitzt.
Vor diesem erfolgreichen Hintergrund bat Strasser ihre
Gemeinderatskollegen darum, einen Zuschuss für benötigte Judo-Matten in
den nächsten Haushalt einzustellen.
Mit viel Glück und durch die Disqualifizierung einer gegnerischen
Mannschaft konnte sich Tattenhausen im Schießsport den
Gauoberliga-Erhalt sichern, wie die Rednerin erzählte.
„Gleichgültig ob Sieg oder Niederlage - nach allen sportlichen
Aktivitäten steht die Geselligkeit an oberster Stelle“, meinte Strasser
und bedankte sich bei allen Trainern, Übungsleitern, Betreuern und
Vorständen, „ohne deren ehrenamtliche Einsätze dieses Miteinander und
die sportlichen Erfolge nicht möglich wären“.
Diesen Worten wollte sich Bürgermeister Bernd Fessler anschließen und
die Gelegenheit nützen, das „große Anspruchdenken vieler Menschen“ zu
kritisieren: „Die Leute registrieren oft gar nicht, wie viel Freizeit
Ehrenamtliche für das Wohl der Gemeinschaft investieren.“
Informationsquelle: OVB Rosenheim Text und Foto:
Lindl |
| |
|
|
|
|
| |
Bad Aiblinger Busunternehmen und Schule
ziehen an einem Strang (05.10.)
Buslotsen als Pilotprojekt erfolgreich
Ein völlig neues Pilotprojekt realisierte
zusammen mit der Schule das Bad Aiblinger Busunternehmen Hollinger: Als
erster Betrieb im Landkreis setzte Max Hollinger mit Unterstützung der
Max-Joseph-Schule Großkarolinenfeld Schüler als Buslotsen ein, um die
Sicherheit der Kinder und Jugendlichen an Haltestellen und vor allem im
Fahrzeug zu erhöhen.
Als „sehr rührig“ bezeichnet Max Hollinger den Schulleiter der
Großkarolinenfelder Max-Joseph-Schule. Zusammen mit dem Rektor habe das
Bad Aiblinger Busunternehmen schon lange überlegt, wie man den Schulweg
für die Buskinder noch sicherer gestalten könnte. „Gerade auf der
Großkarolinenfelder Tour ging es im Bus immer sehr laut zu, was für die
Fahrer sehr anstrengend war“, erzählt Hollinger.
In gemeinsamen Gesprächen mit der Schule sei die Idee entstanden,
Schüler als Buslotsen auszubilden und sie gezielt an Gefahrenstellen
sowie während der Busfahrt zur Unterstützung mit ins Boot zu holen. Auf
freiwilliger Basis konnten sich Schüler von der achten bis zur neunten
Jahrgangsstufe (nächstes Jahr sogar bis zur zehnten Klasse) als
Buslotsen melden.
eit Frühjahr läuft das Pilotprojekt und es hat sich bestens bewährt, wie
Heiko Jäger, Klassleiter der 6b an der Max-Joseph-Schule bestätigt: „Den
Schülern macht es sogar Spaß. Sie finden viel schneller Zugang zu
Gleichaltrigen an der Bushaltestelle als es beispielsweise bei
Erwachsenen der Fall wäre.“
Außerdem hätten sie in gezielten Schulungen in Bezug auf
Verkehrserziehung selbst viel gelernt. Das räumt auch Michael Grebl ein.
Der 14-Jährige bezeichnet das Projekt „als gute Idee, weil die
Sicherheit im Bus größer wird und die Schüler ruhiger sind, wenn ein
Buslotse mitfährt“.
Diese Erfahrung hat auch der 16-jährige Tobias Heinrich gemacht: „Ich
kann nur von positiven Erlebnissen berichten. Wenn Schüler zu wild
waren, habe ich sie darauf angesprochen und dann war gleich Ruhe.“
Sofort würde sich der 14-jährige Schüler im nächsten Jahr wieder als
Buslotse zur Verfügung stellen: „Das Schöne an der Sache ist, dass es
jetzt viel ruhiger im Bus ist.“ Darüber freuen sich
auch Max Hollinger und seine Tochter
Sylvia. Beide haben die ersten |
| |
Buslotsen des Landkreises und Lehrer Heiko
Jäger zum Abschluss des Schuljahres zum Eisessen eingeladen. „Bei uns in
der Familie fahren ja auch meine Mutter, mein Vater und meine Schwester
selbst Bus. Alle sind begeistert von den positiven Veränderungen durch
die Buslotsen“, betonte Sylvia Hollinger.
Zu erkennen sind die Lotsen an einer einheitlichen Armbinde, wie Max
Hollinger berichtet: „Gerade die kleineren Schüler begegnen den Lotsen
oft mit Respekt und sind schon alleine durch deren Anwesenheit braver.“
Dadurch könne das Busunternehmen „seiner wichtigsten Berufung“, die
Schüler „sicher zur Schule und wieder sicher nach Hause“ zu bringen,
noch besser nachkommen.
Informationsquelle: OVB Rosenheim Text und Foto:
Lindl |

Schüler, Max und Sylvia Hollinger sowie Lehrer Heiko
Jäger (von links) sind gleichermaßen begeistert von den neuen
Schülerlotsen. |
| |
|
|
|
|