Theaterverein Großkarolinenfeld blickt auf eine erfolgreiche Spielsaison 2011 zurück – Vorstandschaft neu gewählt (26.01.)

Der Nebenraum in der Gaststätte war gut gefüllt und Ludwig Härter ließ zufrieden das abgelaufene Jahr Revue passieren. Nach kurzen einleitenden Worten gedachten die Anwesenden den seit Bestehen verstorbenen Mitgliedern. Im Anschluss trugen die Vorstandsmitglieder ihre Tätigkeitsberichte vor. Breiten Raum nahm der Rückblick auf das sehr erfolgreiche Jubiläumsstück „Boogie Woogie and Moor“ ein, das nach einer Idee von Christine Jegg, die auch Regie führte, von Manfred Trautmann verfasst wurde. Die Uraufführung war ein Zuschauermagnet und krönte die 25-jährige Karriere des Theatervereins, dessen Gründungsmitglieder und Akteure sich über zwei Jahrzehnte mit Leidenschaft und Herzblut ihrem schönen Hobby widmeten und ihre schauspielerischen Leistungen Jahr um Jahr verbesserten. Damit erreichte die Laienbühne ihr derzeitiges hohes Niveau und ist somit fester Bestandteil des gemeindlichen Lebens geworden und weit über die Gemeindegrenzen hinaus bekannt.
Ein Beleg für die Lebendigkeit des Vereins sind die traditionellen Veranstaltungen wie die Bergwanderung, die Fahrradtour, das Sommerfest sowie die aktive Mitgestaltung des Großkarolinenfelder Dorffestes, bei dem der Theaterweinstand natürlich nicht mehr fehlen darf.
Die Theaterer leisten über die Zusammenarbeit mit der Schule bei Theaterprojekten sowie mit dem Kinder- und Jugendtheater auch einen wertvollen sozialen Beitrag innerhalb der Gemeinde. Hier agiert Kahti Fessler als Verbindungsglied zwischen Schul AG und TVG und führt bei den schulischen Theaterprojekten auch Regie.
Über die finanziellen Beiträge referierte Kassier Wolfgang Himmelstoß, dem die Revisoren eine tadellose Buchführung attestierten. Zum Abschluss der Berichte dankte Härter der bisherigen Vorstandschaft, den Technikern sowie allen Mitgliedern, die sich mit Fleiß und Enthusiasmus in das  Vereinsleben einbringen. Darüber hinaus auch den Unterstützern, wie der Feuerwehr, der Gemeinde und natürlich den vielen Theaterfans in und um Großkarolinenfeld. Zum Abschluss der 25 Jahrfeier (wir berichteten) hielt der ehemalige Schulamtsdirektor Albert Schnitzer noch ein Referat über den Werdegang des Theatervereins. Nach 31 Jahren Theatervakants in Großkarolinenfeld, 1955 senkte sich der letzte Vorhang der Heimatbühne, haben sich 1986 wieder  21 theaterbegeisterte Frauen und Männer zusammengefunden um einen neuen Theaterverein zu gründen. Die Anfänge seihen nicht leicht gewesen. Aber zum Glück, so Schnitzer, fand der neugegründete Verein viele freiwillige Helfer und Unterstützer. Auch der damalige Gemeinderat, dem  auch er  angehörte, habe den Verein mit der Überlassung der Schulturnhalle und einem Anfangskredit unter die Arme gegriffen. So konnte bereits 1987, unter seiner Regie, das Lustspiel „Kurbetrieb beim Kräuterblasi „ aufgeführt werden. 
Bevor der Wahlausschuss unter der Leitung von Bürgermeister Fessler die Neuwahlen startete, gab Roman Hörfurter einen Ausblick auf sein selbstverfasstes Theaterstück „Severin wach auf“, das an Ostern 2012 zur Uraufführung kommt. Die Proben dazu laufen seit September auf Hochtouren und die Freunde des Karoer Theaters dürfen sich auf eine fetzige, bairische Komödie freuen, die besonders mit musikalischen Leckerbissen glänzt.
Freuen konnte sich abschließend  der  Wahlausschuss  über  das reibungslos  zustande  gekommene  Wahlergebnis.

 
Die Vorstandschaft mit (obere Reihe von links) Ludwig Härter, Thomas Lechert, Wolfgang Himmelstoß, Rosi Beutlrock, Anton Zoffmann, Regina Hübner und Jürgen Schütz (untere Reihe von links) Michael Jegg, Christine Jegg und Elfriede Strasser(Kleines Bild) Martina Hörfurter

Ludwig Härter wurde als 1. Vorstand im Amt bestätigt. Zweiter Vorstand wurde Jürgen Schütz, der damit die Nachfolge von Christine Jegg antritt. Als Schriftführer rückte Anton Zoffmann an die Stelle von Robert Jegg. Die Kasse bleibt in den bewährten Händen von Wolfgang Himmelstoß ebenso wie die Theaterjugend weiter von Martina Hörfurter betreut wird. Als Beisitzer wurden Regina Hübner, Christine Jegg, Thomas Lechert sowie Michael Jegg gewählt und als Revisoren, wie gehabt, Rosi Beutlrock und Elfriede Strasser.
Bernd Fessler gratulierte den Gewählten und erwähnte nochmals, dass er sich auf die kommende Spielsaison besonders freut, kein Wunder, sorgt er doch neben anderen selbst für die richtigen Töne im neuen Stück.
Bei einem gemütlichen Beisammensein wurde die tolle Saison 2011 gefeiert und die nicht weniger spannende Saison 2012 eingeläutet.

Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Lindl

   
   
 

Riesenstimmung beim Pfarrfasching (25.01.)

Für eine Riesenstimmung sorgte die Top-Band „Flash Dance“ beim Pfarrfasching in Großkarolinenfeld. Nach längerer Pause lies Bonifaz Heilmann mit einigen Helfern den Traditionsball wieder aufleben. Auf dem Tanzparkett und in der Bar drängte sich das närrische Volk. Mit Einlagen ging es Schlag auf Schlag. Zwei Prinzengarden und ein lustiger Sketch über eine Kirchenchorprobe strapazierten die Lachmuskeln der Ballbesucher. Prinzessin Sandra II. und Prinz Sebastian I. von der Kastenauer Faschingsgilde kamen mit großem Gefolge und  legten eine Show hin, die seinesgleichen suchte. Die Besucher waren so begeistert, dass sie  immer wieder Zugaben forderten und spendeten  langanhaltenden Applaus. Kurz vor Mitternacht kam noch die Faschingsgesellschaft „Gleisenia“ aus Unterhaching mit Prinzessin Nadine I. und Prinz Andi I. Der mitreissende Schwung des Prinzenpaares und der Garde bei ihrer Tanzeinlage übertrug sich auf die Ballbesucher.  Faschingsorden gab es für Bonifaz Heilmann von der Kastenauer Faschingsgilde und für Peter Forstmaier von der Unterhachinger Gleisenia.














 Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Greiner


 „Sport“ war die Devise der Kastenauer Faschingsgilde und so begeisternd waren auch die Einlagen


Tanzvorführungen von Prinzessin Sandra II. und Prinz Sebastian I.
   
   
 

Neujahrsempfang in Großkarolinenfeld (19.01.)

Lob für Engagement vieler Bürger

Rund 500 Besucher nutzten in Großkarolinenfeld die Möglichkeit, im Rahmen des Neujahrsempfangs das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen. Durch den Rückblick von Bürgermeister Bernd Fessler zeigte sich einmal mehr, wie viele Menschen sich in der Gemeinde ehrenamtlich zum Wohle der Allgemeinheit engagieren.
Eingeleitet wurde die Veranstaltung nach dem Einzug der Fahnenabordnungen mit einem ökumenischen Gottesdienst, den Pfarrer Drago Curic und Pfarrer Stefan Fratzscher gemeinsam feierlich zelebrierten.
In humoriger Weise zog Bürgermeister Fessler Bilanz über das vergangene Jahr und untermalte seine Ausführungen mit einer kleinen Bilderschau. Dabei erinnerte der Redner auch an einige abgeschlossene Baumaßnahmen wie beispielsweise die Erschließung der Efeu- und Arnikastraße, die Sanierung der Hauptschule oder den Anbau der Kinderkrippe.
Die Zuschüsse seien zum Teil bereits eingegangen, wodurch das Jahr 2011 finanziell gut abgeschlossen werden konnte. Die restlichen Zuschüsse seien beantragt und werden heuer erwartet.
Zurückgestellt werden musste der ursprünglich für dieses Jahr vorgesehene Ausbau der Bahnhofstraße Ost mit Bahnhofvorplatz. Die Zurückstellung sei jedoch gut gewesen, da die Bahn ebenfalls heuer mit dem Bau der Schallschutzwände beginne. Beide Baumaßnahmen  hätte  man  unmöglich  gleichzeitig realisieren  können. „Wir  dürfen

 


Rund 500 Bürger kamen zum Neujahrsempfang in Großkarolinenfeld.

stolz darauf sein, dass in unserer Gemeinde so vieles im ehrenamtlichen  Bereich  geleistet  wird“,  betonte  Fessler.  AlsStichpunkte nannte er hierbei die Sportvereine, die Kirchen, die Vereine, Feuerwehren, Nachbarschaftshilfe, Musikschule, Mittagsbetreuung, DSL-Versorgung oder den neuen Jugendtreff. „Vieles wäre nicht möglich, wenn sich einzelne Personen nicht über ihre Pflicht hinaus einbringen und uns allen damit einen guten Standard sicher würden“, so Fessler weiter.
Doch auch die Gemeinderäte seien ehrenamtlich tätig. Als Glück bezeichnete der Bürgermeister die Tatsache, dass die Atmosphäre im Gemeinderat von „Achtung und Toleranz“ geprägt sei. Dennoch verkomme das Gremium nicht zur „Kuschelecke“, sondern es würden Meinungen deutlich artikuliert und es werde hart um Lösungen gerungen.
Fessler brachte seine Freude sowie seinen Dank darüber zum Ausdruck, dass im Gemeinderat trotz verschiedener Meinungen ein respektvoller Umgang vorherrsche und eine konstruktive Gemeinschaft bestehe.
Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung erneut gekonnt von der Formation „VoKaro“. Nach den Ehrungen verdienter Bürger (Bericht folgt) ging der offizielle Teil in den gemütlichen über. Noch lange Zeit nutzten die Gäste die Möglichkeit, bei einem Glas Wein in geselliger Runde, Freunde zu treffen und Erfahrungen auszutauschen.




Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Lindl

   
   
 

Nachwuchs hat Spaß an Wintersport entdeckt (19.01.)

WSV Großkaro verabschiedet langjährige Organisatorin Christina Gschirr

Trotz der nicht immer idealen Wetterbedingungen hatten die Teilnehmer der Ski- und Snowboardkurse des Wintersportvereins (WSV) Großkarolinenfeld viel Spaß während der vier Kurstage. Dies zeigte sich nicht nur an den zufriedenen Gesichtern von Nachwuchs und Eltern bei der Abschlussfeier, sondern auch an der Tatsache, dass alle Kinder und Jugendlichen vier Tage lang durchgehalten haben. Dafür sprach WSV-Vorstand Wolfram Loeken den Teilnehmern im Gasthaus „Wirt von Dred“ in Jarezöd ein besonderes Lob aus.
Wie beliebt die WSV-Kurse sind, das belegten erneut die Zahlen. So sind heuer wieder 82 Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 20 Jahren mit dem WSV ins Skigebiet St. Johann mitgefahren.
17 Jugendliche, teilweise bereits im Alter von 13 Jahren, haben die Gelegenheit genutzt, als „Selbstfahrer“ ohne Kursanmeldung vier Tage lang Ski oder Snowboardfahren zu können.
Auch einen Skikurs für fortgeschrittene Erwachsene konnte angeboten werden, wie Christina Gschirr berichtete. Die 49-Jährige war auch heuer wieder für die komplette Organisation der Kurse verantwortlich und hatte für die zahlreichen Eltern eine überraschende sowie wenig erfreuliche Mitteilung parat: „Dies war mein letzter Einsatz als Organisatorin der Kurse. Nach vielen Jahren soll nächstes Jahr jemand anderes das Zepter in die Hand nehmen.“
In einem kleinen Rückblick zeichnete Christina Gschirr die stets positive Entwicklung des WSV nach und verabschiedete sich als Organisatorin von Kindern, Eltern und „einem super Team“.
Seit 1995 ist Gschirr im Verein. Obwohl die ambitionierte Sportlerin bereits vor drei Jahren aus der Vorstandschaft ausgetreten ist und die sportliche Leitung an Stefan Moosbauer übergeben hatte, kümmerte sie sich weiterhin um einen reibungslosen Ablauf der Ski- und Snowboardkurse, für die sie seit 1998 die Verantwortung trägt.
Aufgrund ihrer detailgenauen und perfekten Planung erfreuen sich die WSV-Kurse im Ort großer  Beliebtheit.  „Rund 2 000

 

Kinder haben in meiner Zeit als Organisatorin im WSV das Skifahren gelernt“, freute sich die Mutter zweier erwachsener Töchter. Nur ein einziges Mal sei der Kurs in all den Jahren wegen Schneemangels abgesagt worden. Als „stärkstes Kursjahr“ bezeichnete Gschirr das Jahr 2006. Damals sei der WSV mit 144 Kindern ins Skigebiet gefahren.
Anerkennung zollte Gschirr allen Übungsleitern und Helfern, ohne deren Engagement und Unterstützung die Kurse nicht möglich gewesen wären. Mit etwas Wehmut in der Stimme und einem Appell verabschiedete sich Gschirr von den Kindern und Eltern: „Für mich wäre es eine große Freude, wenn ihr dem WSV treu bleiben würdet und nächstes Jahr alle wieder dabei seid.“

Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Lindl


Mit Blumen verabschiedete WSV-Vorstand Wolfram Loeken die langjährige Organisatorin der Ski- und Snowboardkurse, Christina Gschirr.
   
   
 

Großkarolinenfelder feierten kräftig Vorsilvester (19.01.)

Mit großem Engagement stellte die Fußballabteilung des TuS Großkarolinenfeld eine Vorsilvesterparty auf die Beine, die Jung und Alt begeisterte. In der schön dekorierten Mehrzeckhalle und im Foyer wurde  bis  in  die  frühen  Morgenstunden

 

kräftig gefeiert, wobei die Nachwuchskicker für einen reibungslosen Ablauf sorgten. Auch die Bar war ein Anziehungsmagnet, wo sich viele Großkarolinenfelder auf einen Ratsch trafen. Die tanzbegeisterten Gäste wurden von der Liveband „Flash Dance“ bestens bedient, wobei die Musik zur späteren Stunde für die jüngeren Besucher zunehmend rockiger wurde. Tanzeinlagen unter anderem von den Priener Gardemädchen (unser Bild) rundeten den gelungenen Abend mit rund 500 Gästen gekonnt ab.





Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Lindl

   
   
 

Aus dem Großkarolinenfelder Gemeinderat (19.01.)

Firma möchte Dreischichtbetrieb ausweiten

Für Diskussion sorgte in der jüngsten Großkarolinenfelder Gemeinderatssitzung der Antrag der „Dettendorfer Wertstoff GmbH & Co.KG“. Der Tattenhausener Betrieb beantragte eine „Genehmigung zur wesentlichen Änderung der bestehenden Anlage zur Verarbeitung von Abfällen“, wie Bürgermeister Bernd Fessler erläuterte. Doch nicht alle Räte zeigten sich erfreut über die Pläne des Unternehmens, den Schichtbetrieb auszuweiten.
Die „Dettendorfer Wertstoff GmbH“ plant die Ausweitung auf einen Dreischichtbetrieb und die Erweiterung der Außenlagerflächenkapazitäten, wie Fessler dem Gremium berichtete. Die zusätzlichen Lagerflächen seien notwendig, da das fertige Material heuer nicht auf dem Gelände des Abnehmers gelagert werden könne.
Bauamtsleiter Markus Czaja führte die Sachlage aus. Die Anlage wird seit 1996 betrieben und eine entsprechende Anzahl an Einzel-, Erweiterungs- und Änderungsgenehmigungen würden vorliegen. Deshalb hat laut Czaja das Landratsamt die „Dettendorfer Wertstoff GmbH“ gebeten, die bestehenden Genehmigungen zu einer neuen Gesamtbetriebsgenehmigung zusammen zu fassen.
Jetzt nutze die Tattenhausener Firma diesen Antrag, um für die Hauptproduktion einen 24-Stunden-Betrieb sowie eine Erhöhung der Außenlagerkapazitäten anzuzeigen. „Aus Sicht der Verwaltung dürfte sich durch die Erhöhung der Hauptproduktion möglicherweise ein erhöhter An- und Abfahrtverkehr zum Gewerbegebiet Linden ergeben“, so Czaja. Die straßenmäßige Erschießung des Gewerbegebietes dürfte nach Einschätzung der Verwaltung aber ausreichend sein.
Johann Riedl führte an, dass „in dem Betrieb bereits jetzt bis 22 Uhr oder darüber hinaus gearbeitet wird und es oft laut ist“. Der GBV-Gemeinderat schlug vor, ein vom Landratsamt in Auftrag gegebenes TÜV-Gutachten abzuwarten.
Auch Sepp Lausch (fraktionslos) meldete Bedenken an: „Wie man von Seiten der Bevölkerung hört, wird dort heute schon oft bis 23 oder 24 Uhr gearbeitet. Ich respektiere Gewerbebetriebe und die Schaffung von Arbeitsplätzen, aber sie müssen sich an Auflagen halten“, sagte Lausch.
Seiner Ansicht nach solle die Gemeinde von der Firma fordern, dass keine Anlieferungen zwischen 22 Uhr und sechs Uhr morgens sowie keine Ladetätigkeiten erfolgen und keine Container bewegt werden dürfen.
Außerdem regte Lausch an, von Seiten der Gemeinde zu prüfen, ob eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 Stundenkilometer zwischen dem Anwesen Zaißl und der Staatsstraße möglich ist. Im Bereich der Firmeneinfahrt solle zusätzlich ein Stopp-Schild angebracht werden. Des Weiteren sei in dem Waldbereich zwischen dem Weiher und der Staatsstraße ein einseitiges Halteverbot anzudenken, da in diesem Bereich ansonsten die Bankette zerstört würden und eine Verkehrsgefährdung vorhanden sei.
Lausch sprach sich nicht grundsätzlich gegen einen Dreischichtbetrieb aus: „Aber als Warnhinweis werde ich gegen den Antrag stimmen.“ Den Vorschlag, bei der „Dettendorfer Wertstoff GmbH“ eine Ortsbesichtigung vorzunehmen, brachte Johann Kosek (GBV) mit ins Spiel und begründete dies: „Was bei diesem Betrieb entstanden ist, hat ein großes Ausmaß angenommen. Wir sollten uns selbst vor Ort einen Eindruck verschaffen.“
Ludwig Härter (PLW) plädierte für Gewerbefreundlichkeit in Bezug auf die Beschlussfassung.
„Wir treffen hier auf ein aufgeschlossenes Unternehmen, das ich sehr schätze. Ich bin mir sicher, dass die Geschäftsführer mit den angesprochenen Themen offen umgehen werden und eine Ortsbesichtigung durch den Gemeinderat wohl auch unproblematisch sein dürfte“, meinte Bürgermeister Fessler.
Schließlich wurde dem Antrag das Einvernehmen vorläufig nicht erteilt, um etwaige Fiktionen im Rahmen von Fristen zu vermeiden. Die Gemeinde wird erst dann abschließend Stellung nehmen, nachdem das vom Landratsamt beauftragte TÜV-Gutachten vorliegt. Begleitend soll eine Ortsbesichtigung bei der „Dettendorfer Wertstoff GmbH“ stattfinden.

Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text: Lindl

   
   
  Maibaum gefällt (09.01.)

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. In diesem Jahr feiert der Maibaumverein Großkarolinenfeld sein 25 jähriges Gründungsjubiläum. Gemäß einer alten Bauernregel, das der zukünftige Maibaum in der Zeit der Rauhnächte gefällt werden müsse, haben die Mitglieder den 33 Meter langen Baum in einem Waldstück in der Nähe von Tattenhausen umgesägt. Die ersten Arbeiten(unser Bild) haben bereits begonnen. Aufgestellt wird der Baum am 29. April bei einem großen Jubiläumsfest. Um es Maibaumdieben schwer zu machen, wird nicht verraten wo der Baum gelagert wird. 


Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Greiner
   
   
 

Sternsingeraktion endet (09.01.)

Zum Abschluss der Sternsinger-Aktion bedankte sich Pfarrer Drago Curic in einem Festgottesdienst in Pfarrkirche Hl. Blut Großkarolinenfeld bei den 80 Kindern und den 23 Begleitpersonen. Er bedankte sich auch  beim Kirchenchor, unter der Leitung von Felicitas Schroeter, der den Festgottesdienst umrahmte und  bei Sepp Stadter, als Leiter der Sternsingeraktion. Eine Woche lang  zogen die Mädchen und Buben durch den Ort um den Hausinwohnern Glück und Gottes Segen zu wünschen. Dabei sammelten sie für des Kinderheim „The Nest“ in Nigeria. Insgesamt können  11 423,12  Euro (davon  1.765,45 Euro aus Tattenhausen), für die Kinder in Not nach Westafrika überwiesen werden.

Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Greiner

   
   
 

Josef Huber feierte 80. Geburtstag (09.01.)

Josef Huber, Vollblutmusiker und erfolgreicher Mode-Designer, aus Großkarolinenfeld feierte seinen 80. Geburtstag. Schon zum Ständchen, das die Blaskapelle Großkarolinenfeld  vor dem Haus des Jubilars  spielte,  fanden sich eine Reihe von Gratulanten, darunter Bürgerermeister Bernd Fessler, ein. Der Jubilar ist als 5. Kind er der Schneidermeisterseheleute Babette und franz  Huber in der Bahnhofstraße geboren wurde, erlernte nach dem Schulbesuch das Schneiderhandwerk. Das musikalische wurde ihm schon in die Wiege gelegt. Großvater und Vater waren schon Leiter der Großkarolinenfelder Musikkapelle. So begann der kleine Sepp Huber seine musikalische Laufbahn beim Treten des Blasebalgs der Orgel in der Kirche. Von Klang der Orgel begeistert erlernte er das Orgelspielen und spielte dann bereits als 15 jähriger dieses Instrument bei Gottesdiensten  in der Kirche Hl.Blut. 25 Jahre leitete er auch den Kirchenchor. Als 19 jähriger übernahm  er dann  die Blaskapelle Großkarolinenfeld als Kapellmeister. Er führte diese oberbayerische Blaskapelle, die weit über die Grenzen Großkarolinenfeld bekannt ist, von Höhepunkt zu Höhepunkt. Seit 1965 ist diese Musikkapelle der Anziehungspunkt im Auerbräu-Festzelt beim Rosenheimer Herbstfest. Durch Auftritte im Rundfunk und bei Festveranstaltungen in Oberbayern war und ist diese Musikkapelle bekannt und beliebt.  Nach 35 Jahren gab er den Dirigentenstab an Hans Jackl ab. Er machte sich auch als Förderer  der Musik einen Namen. So sind aus seiner Musikkapelle vier Kapellmeister. hervorgegangen. Neben der Musik gehörte seine Liebe dem Schneiderhandwerk und der Mode. 1956 legte der die Meisterprüfung im Schneiderhandwerk ab. Sein beruflicher Werdegang führte ihn zu den Klepper-Werken Rosenheim. Als kreativer Mensch hatte er ein Gespür für aktuelle Mode. So kann er  35 erfolgreiche Jahre  als Chef-Designer für Herrenmode bei den Klepper-Werken zurückblicken. Bei seinen Auslandsreisen in den größten Modemetropolen, wie Paris, Mailand, London und Hongkong, holte er sich immer wieder neue Ideen. Die Klepper-Werke wurden durch sein kreatives Schaffen in der Modebranche weltweit bekannt. Er wurde sogar in die Jury des Internationalen Sport-Modeinstitut berufen. Aufgrund seiner besondern Verdienste um die Musik wurde Josef Huber im Jahre 2001 die Bürgermedaille der Gemeinde Großkarolinenfeld verliehen. Sepp Huber, wie er  im Ort allgemein genannt wird, heiratete 1960 Hermine Zanker. Zur Familie gehören inzwischen zwei Kinder und zwei Enkel. Im Jahre 2004 zog die Familie Huber in einen Neubau an der Rosenheimerstraße, das sie zusammen mit der Familie ihrer  Tochter bewohnen. Bei der Geburtstagsfeier im Gasthaus Wirt von Dred ließ sein Sohn Wolfgang, in einer Bilderschau, das bewegte Leben des beliebten und freundlichen Mitbürgers Revue passieren. Dort trafen noch eine Reihe Geburtstagsgäste, wie Pfarrer Drago Curic  und  zahlreiche  Musikanten  sowie  Freunde  und  ehemalige  Mitarbeiter  der

  Klepper-Werke Rosenheim mit dem ehemaligen Geschäftsführer Willi Österreicher, ein ,um dem  , in ganz Bayern bekannten Sepp Huber, zu seinem Geburtstag zu gratulieren. Für den Männergesangverein, dem Huber seit 1951 angehört und der über viele Jahre stellvertretender Dirigent war, gratulierte  Vorstand Sepp Eisner. Landrat Josef Neiderhell ließ Geburtstaggrüße übermitteln.  Seine knappe Freizeit verbrachte Huber mit seiner Familie beim Bergwandern und Erlebnisreisen. Eine seiner Leidenschaften waren  Golf-Spielen, Tennis und Skifahren. Trotz seiner angeschlagenen Gesundheit spaziert der freundliche Rentner Sepp Huber   heute noch täglich durchs Dorf.  


Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Greiner

Die Blaskapelle Großkarolinenfeld spielt am Haus ein Geburtstagsständchen und Sepp Huber dirigierte, wie eh und je, den Bozener Bergsteiger-Marsch
   
   
  Dreikönigssingen des MGV (09.01.)

Das Dreikönigssingen des Männergesangvereins Großkarolinenfeld fand heuer im Saal des Gasthauses „Zum Bräu“ statt. Mit diesem Singen, das  nun  schon  seit  115  Jahren  durchgeführt  wird,  beschließt  der  Männerchor   traditionell  den 
 

Weihnachtsfestkreis. Wieder einmal  konnte, Dirigentin Evi Mittermaier aus dem großen Repertoire des Männerchores schöpfen. Von den Liedern, die der Chor brillant vorgetragen hat, waren  die zahlreichen Zuhörer begeistert und spendeten großen Applaus. Zwischendurch las Vorstand Sepp Eisner eine Geschichte „vom Frieden in der Welt“. Mitgestaltet wurde diese Feier vom Gesangsquartett des Männergesangvereins, mit Felix Müller, Jürgen Behrens, Max Steinlehner und Sepp Eisner. Mit dem Segenswunsch „ Wir wünschen euch von Herzen Gesundheit, Glück und Frieden“ ließ der Männerchor das diesjährige Dreikönigssingen ausklingen.


Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Greiner

   
   
 

Aus dem Großkarolinenfelder Gemeinderat (29.12.)

Potential der Senioren besser nützen

In kurzen Zügen gab Großkarolinenfelds Sozialbeauftragte, Gemeinde- und Kreisrätin, Anita Read, in der jüngsten Gemeinderatssitzung einen Einblick über das seniorenpolitische Gesamtkonzept des Landkreises. Dieses wurde vor kurzem verabschiedet und enthält einige Themen, die auch für Großkaro relevant sind, wie Read anmerkte.
Besonders überrascht habe die Sozialbeauftragte die zunehmende Singularisierung des Alters und die weiter fortschreitende Veränderung der Familienstruktur. Die Empfehlung des Landkreises an die Kommunen ist eindeutig: Es müssten „Anpassungsstrategien entwickelt werden, um sich auf die demographische Entwicklung einzustellen“.
Ein zentrales Anliegen der Senioren bestehe darin, auch im Alter zu Hause wohnen bleiben zu können. 22 Prozent der älteren Menschen leben alleine daheim, wobei 13 Prozent bereits Schwierigkeiten baulicher Art haben und 13 Prozent derartige Probleme in Zukunft erwarten. 84 Prozent der Senioren wünschen sich, in einer barrierefreien Wohnung im Alter betreut zu werden.
Read wies in diesem Zusammenhang auf die Bayerische Bauordnung hin, in der ein Artikel in Bezug auf „Barrierefreies Bauen“ enthalten ist. Demnach müssten in Gebäuden mit mehr als zwei Wohnungen die Wohnungen eines Geschosses barrierefrei erreichbar sein.
„Der Artikel der Bauordnung ist leider oft ein zahnloser Tiger, der in vielen Gemeinden nicht ernst genommen wird“, kritisierte Read. Deshalb bat sie die Mitglieder des Großkarolinenfelder Bauausschusses darum, künftig bei Bauprojekten verstärkt auf Barrierefreiheit zu achten.
Auch Bürgermeister Bernd Fessler räumte ein, bei seinem Hausbau in jüngeren Jahren nicht an Barrierefreiheit gedacht zu haben: „Das ist oft das Problem. Wenn man sein Haus baut, ist man jung und denkt noch nicht an das Alter. Heute würde ich mein Haus auch ganz anders bauen und Vorkehrungen für mögliche körperliche Beschwerden im Alter treffen.“
Fasziniert zeigte sich Anita Read davon, wie viele Senioren sich im Landkreis ehrenamtlich engagieren. 20 000 Menschen investieren freiwillig ihre Freizeit in ein Ehrenamt. „Und viele geben an, sich engagieren zu wollen, aber bisher nicht das Richtige gefunden zu haben“, erklärte die Sozialbeauftragte. „Dieses Potential der Senioren ist enorm groß. Deshalb sollten wir uns in der Gemeinde überlegen, wie wir die Senioren für bestimmte Themen gewinnen können.“
Auch das Thema Fachkräftemangel mache sich zunehmend im Landkreis bemerkbar und finde sich im seniorenpolitischen Gesamtkonzept wieder. 80 Prozent der Einrichtungen melden Sorgen an, geeignete Pflegekräfte zu finden. Schon jetzt würden sich auf Stellenausschreibungen keine Bewerber mehr melden.

Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Lindl

   
   
 

Jugendsozialarbeiterin zieht im Großkarolinenfelder Gemeinderat Bilanz (29.12.)

Mehr Beratungsfälle trotz geringer Stundenzahl

Mehr Fälle als im Vorjahr hat die Jugendsozialarbeiterin Sabine Weigl bearbeitet. Dennoch hat sich die Anzahl der Gespräche mit Beteiligten bei Problemen verringert, wie die Referentin in der jüngsten Großkarolinenfelder Gemeinderatssitzung berichtete. Weigl zog Bilanz über ihre Tätigkeit und gab dem Gremium Einblick in viele präventive Projekte der Schule.
Mit detaillierten Zahlen und Fakten umriss die Jugendsozialarbeiterin ihre umfangreiche und abwechslungsreiche Tätigkeit für die Räte. Dabei wurde deutlich, wie unterschiedlich die Aufgabenstellung für Sabine Weigl an der Max-Joseph-Schule ist.
„Manche Themen konnte ich aufgrund des Zeitmangels nicht so intensiv behandeln, wie ich mir das gewünscht hätte“, sagte die Referentin. Mit zwölf Wochenstunden sei es oft nicht möglich, ein Thema zu vertiefen. Hinzu komme, dass sich das Aufgabenspektrum beispielsweise durch Suchtprävention oder Gefahren im Internet vergrößert habe.
Insgesamt hat Weigl 538 Gespräche mit Schülern, Eltern oder Lehrern geführt. „Nicht selten habe ich versucht, einen Fall bereits nach einem Gespräch abzuschließen, weil die Zeit für mehr gefehlt hat“, erzählte Weigl. So sei es ihr gelungen, mehr Einzelfälle bei weniger Gesprächen zu behandeln.
Die Themenpalette der Beratung sei vielschichtig gewesen. Probleme im familiären und schulischen Bereich, körperlicher oder psychischer Art sowie aufgrund von auffälligem Verhalten gehörten ebenso zu Weigls Arbeit wie die Themen Drogen, Alkohol und sexualisierte Gewalt.
Doch nicht nur die Beratung und Einzelfallhilfe waren Arbeitsschwerpunkte der Pädagogin, sondern auch die Stärkung sozialer und emotionaler Kompetenz der Großkarolinenfelder Schüler. So wurden unter anderem eine Klassensprecherfahrt organisiert, Klassengemeinschaftsprojekte durchgeführt sowie Projekte zur Förderung eines fairen Umgangs miteinander und der Teamarbeit auf die Beine gestellt. Dazu die Expertin: „Die Kinder und Jugendlichen müssen lernen, wieder besser miteinander zu kommunizieren, was nicht immer einfach ist.“
Des Weiteren gehörte die Vernetzungsarbeit mit Organisationen vor Ort zum Aufgabengebiet von Weigl. Sie hob hervor, dass gerade diese Zusammenarbeit in Großkarolinenfeld  sehr  gut  funktioniere.  Hilfreich  sei  die  Kooperation  mit  dem

 

Wirtschaftsforum, mit Einrichtungen im Gemeinwesen, die Unterstützung der Jugendbeauftragten und des Patenprojekts der Jungen Arbeit Rosenheim.
Auf die Frage von Franz Dußmann (SPD) nach Verbesserungsvorschlägen, hatte Weigl sofort ein Anliegen parat: „Ich würde mir eine Erhöhung meiner Stundenzahl wünschen.“ Häufig könne sie „angeleierte Prozesse“ nicht weiter verfolgen. „Gerade in Bezug auf das Thema Suchtprävention bräuchte ich oft einfach mehr Zeit. Trotzdem macht mir meine Arbeit in Karo großen Spaß und ich gehe immer gerne in die Schule rein“, so Weigl.
Bürgermeister Bernd Fessler lobte den Stil der Jugendsozialarbeiterin. Sie betreibe mit großem Engagement eine sehr praxisbezogene Arbeit und versuche den Schülern Kompetenzen für ihr weiteres Leben beizubringen.

Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Lindl


Die Grafik verdeutlicht den Anstieg der einzelnen Fallzahlen, die von der Jugendsozialarbeiterin bearbeitet wurden.
   
   
 

Margarete und Anton Spiegler feierten goldene Hochzeit (29.12.)

Goldene Hochzeit feierten Margarete und Anton Spiegler im Kreis der Familien ihrer beiden Kinder zusammen mit den 3 Enkeln. Das Jubelpaar gab sich vor 50 Jahren in der Maria- Himmelfahrtskirche in Krefeld-Linn das Jawort. Anton Spiegler, ein Wanderer zwischen Bayern und Rheinland, wurde im Rheinland geboren und  kam als 3-jähriger in den Landkreis Rosenheim. Als  19 jähriger kehrte wieder ins Rheinland zurück. Dort fond er bei dem Pharma-Konzern Bayer eine Anstellung. Zum Berufsglück kam noch das private Glück. Er lernte seine Margarete, die aus dem Kreis Linnich stammtund dort mit vier Geschwistern aufgewachsen ist, kennen und lieben. Seine Liebe zu Bayern ließ ihn auch im Reheinland nicht los. So trat er sofort in den Trachtenverein „Wendelstein“ in Krefeld ein. Als aktives Mitglied brachte er es sogar bis  zum Vorplattler. Im Jahre 1966 zog das Ehepaar Spiegler wieder zurück nach Bayern. Sie kauften sich in Großkarolinenfeld ein Eigenheim an der  Straße  am  Weiher.  Anton  Spiegler f and  sofort  einen  Arbeitplatz  bei  einem

 
Margarete und Anton Spiegler freuen sich über den Besuch von Bürgermeister Bernd Fessler( rechts) aus Anlass der Goldenen Hochzeit
Pharmaunternehmen in Raubling-Redenfelden.Dort war er dann, bis zum Eintritt in den Ruhestand, mehr als 20 Jahre als erfahrener und fleißiger Mitarbeiter sehr geschätzt. Mit der aufopfernden Pflege der erkrankten Eltern und Schwiegereltern war das Leben von Margarete Spiegler mehr als ausgefüllt. Ihre Familie war und ist immer noch ihr Mittelpunkt. In die Schar der Gratulanten, die dem beliebten und freundlichen Jubelpaar, Glück und Gottes Segen wünschten, reihte sich auch Bürgermeister Bernd Fessler mit einem Geschenk der Gemeinde ein. Pfarrer Drago Curic ließ Geburtstagsgrüße übermitteln. Wenn es die Witterung zulässt, will das Ehepaar Spiegler in einer Dankandacht, in der St. Leonhardskapelle, ihr Eheversprechen erneuern. 


Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Greiner
   
   
 

Gerd Badstübner wurde 80 Jahre alt (29.12.)

Bei Gerd Badstübner, der seinen 80. Geburtstag feierte, stand das Telefon den ganzen Tag nicht still. Aus allen Himmelrichtungen trafen Glückwünsche, für den in der Gemeinde Großkarolinenfeld freundlichen und hochangesehenen Mitbürger, ein. Persönlich gratulierten Bürgermeister Bernd Fessler, Lilo Wallner, Vorsitzende des  CSU-Ortsverband und Franz Knarr, als Vorsitzender des Deutschen Alpenvereins, Sektion Rosenheim. Gerd Badstübner wurde in Clausthal-Zellerfeld geboren und legte beim dortigen Elektrizitätswerk die Elektrikerlehre ab. Nach dem Studium für Elektrotechnik an der Fachhochschule Wolfenbüttel führte ihn sein Berufsleben zur Preußen Elektra AG Hannover. Hier konnte er sich in die Materie Kraftwerke, Netzleitstellen, Hochspannungsanlagen und Freitleitungsbau einarbeiten. Dies waren alles Voraussetzungen für den Einstig in seinen neuen Arbeitsbereich bei den Isar-Amperwerken in München. Durch sein umfangreiches Fachwissen und sein Engagement bei dem neuen Arbeitgeber wurde der Dipl. Ing. Gerd Badstübner im Jahre 1964 zum Leiter  der Isar-Amperwerke,  Bezirksleitung Rosenheim, ernannt. Bis zu seiner Pensionierung, im Jahre 1996, war der Jubilar für eine sichere Stromversorgung in Süd-Ost-Oberbayern zuständig. Sein Arbeitsbereich reichte von Neumarkt St. Veit bis zur Tiroler Grenze und vom Irschenberg bis zum Ostufer des Chiemsees. Er setzte er seine ganze Arbeitskraft für die Betreuung der vielen kleinen privaten und gemeindeeigenen Elektrizitätswerke  seines Bezirkes ein. Er war auch  ein anerkannt guter Gesprächs-und Verhandlungspartner  bei der Übernahme einiger dieser kleinen Werke in den großen Elektrizitätsverbund der Isar-Amperwerke. Mit großem Engagement regelte er über drei Jahre die Stromversorgung Ruhpolding und der Rauschbergbahn, als deren Geschäftsführer. Aber auch im Ruhestand lässt ihn der Strom nicht los. Als Mitglied des Alpenvereins kümmerte er sich, unter tatkräftiger Mithilfe seine Frau und Mitglieder des Alpenvereins   sowie   wertvoller   Unterstützung   durch   die   Gemeinde   Kiefersfelden ,  mit   großem   Erfolg   um   die

  Stromversorgung und das Abwasserproblem  zum Brünnsteinhaus. Zurzeit beschäftigt ihn die Umgestaltung der Stromversorgungsanlage bei der Hochriesbahn.  Gerd Badstübner kennt sich in den Bergen unserer Heimat aus. Jede freie Minute ist er mit seiner Frau und jetzt auch mit den Enkeln, in den Bergen unterwegs. Im Jahre 1957 ging er den Bund der Ehe ein und zwanzig Jahre später zog die Familie in das Eigenheim am Dahlienweg in Großkarolinenfeld ein. Zusammen mit den Familien seiner beiden Kinder und den fünf Enkel wurde dort Geburtstag gefeiert. Auch im Gemeindeleben engagierte sich Gerd Badstübner. Über viele Jahre war er stellvertretender Vorsitzender des CSU-Ortsverbandes. Wie er selbst sagt, hält in das Bergwandern, Radfahren, Garteln und Schachspielen fit.      


Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Greiner

Gerd Badstübner (mitte) freut sich über den Besuch von Bürgermeister Bernd Fessler(links) und CSU-Vorsitzende Lilo Wallner(rechts) zu seinem 80. Geburtstag.   
   
   
 

Weihnachtssingen des Männergesangsvereins (25.12.)

In ein Lichtermeer war der Friedhof Großkarolinenfeld am Heiligen Abend eingetaucht. Zahlreiche Angehörige der Verstorbnenen pilgerten zum tradionellen Weihanchtssingen, das der Männergesangverin Großkarolinenfeld, unter der Leitung von Evi Mittermaier, und die Blaskapelle, unter der Leitung von Horst Mittermayer ,mit weihnachtlichen Weisen gestaltete. Pfarrer Drago Curic sprach über das Weihnachtevangelium und erteilte den Weihnachtssegen. Mit einem gemeinsam gesungenen "Stille Nacht" ging dieses alljährliche ökumenische Weihnachtssingen zu Ende.  

Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text: Greiner

   
   
 

Josef Wieland führt weiterhin den Wasser- und Bodenverband Erlbach (15.12.)

In der Jahreshauptversammlung des Wasser- und Bodenverbandes  Erlbach  Großkarolinenfeld lobte Vorstand Josef Wieland den Einsatz der Jugendlichen beim Bachräumen während der Ferienzeit. Bei dieser Tätigkeit, in der Natur und mit der Natur, hätten die Mädchen und Buben einen positiven Einblick in die Arbeit des Verbandes, der 4 ½ Kilometer Bachläufe in der Gemeinde zu betreuen habe, erhalten. Wie aus seinem Tätigkeitsbericht zu entnehmen war, sei bis jetzt kein Biber am Erlbach gesichtet worden. Der Verband sei auch beim Bebauungsplan „Am Bartlwald“ mit einbezogen worden.  Während Schriftführer Wolfgang Schlosser jun. noch einmal die verschiedenen Tätigkeiten im abgelaufenen Jahr Revue passieren ließ, legte Kassenverwalterin Christine Füglein den Kassenbericht vor. Ihr wurde eine saubere und ordentliche Buchführung bestätigt, sodass die Versammlung ihr einstimmig die Entlastung erteilen konnte. Turnusgemäß standen wieder Neuwahlen der Vorstandschaft an. Unter der Wahlleitung von Heribert Greiner wurde die Vorstandschaft mit 1. Vorsitzenden Josef Wieland, 2. Vorstand Gottfried Rinser jun., Schriftführer Wolfgang Schlosser jun., Kassenverwalterin Christine Füglein und den Beisitzern Josef Kleinmeier, Albert Stadlhuber und Johann Baumann,  auf weitere 5 Jahre in ihrem Amt bestätigt. Im Anschluss daran wurde noch das Problem der Gebühreneinhebung für unbebaute ehemalige Landwirtschaftsgrundstücke, die in den Bebauungsplan der Gemeinde aufgenommen wurden, beraten. So wurde beschlossen für diese Grundstücke, bis zur Bebauung, einen Mindestbeitrag von 5 Euro zu erheben. Bei den Landwirtschaftlich genutzten Flächen soll der Beitrag zukünftig 15 Euro pro Hektar betragen.    

Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Greiner

   
   
 

Waldweihnacht in Kleinkarolinenfeld (14.12.)

„Als Maria über`s Gebirge ging“ war das Thema der Waldweihnacht in Klinkarolinenfeld. Bereits zum 10. Male gestaltete der Männergesangverein Großkarolinenfeld, unter der Leitung von Evi Mittermaier, das Weihnachtssingen an der Mariengrotte im Hofoldinger Forst. Das Themalied sang der Dreigesang des Männerchores mit (von links mit Noten) Max Steinlehner, Felix Müller und Jürgen Behrens. In seiner  Schlussansprache betonte, Kleinkarolinenfelds Bürgermeister Hans Eichler, dass nun seit zehn Jahren auch freundschaftliche Bande zwischen den beiden Gemeinden, die die gleichen Wurzeln in der Pfalz haben, bestünden.

Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Greiner

   
   
 

Advent im Pfarrsaal (14.12.)

Halleluja, ein Licht für die Welt“ sang der Kinderchor der Pfarrei Hl. Blut Großkarolinenfeld, unter der Leitung von Christa Kuster, beim „Advent im Pfarrsaal“. Mitgestaltet wurde die Feier von der Gmoa-Musi mit Bürgermeister Bernd Fessler und Marianne Dußmann. Während dieser Feier wurde Anneliese Huber, die sich im Seniorenheim in Kolbermoor befindet, von Uschi Krichbaumer für 50 Jahre Mitglied beim Obst- und Gartenbauverein geehrt. Mit Geschichten um die Weihnachtszeit bereicherten, Erika Huber, Resi Radl  und Gerdi Zaißl den Nachmittag.



Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Greiner

   
   
 

 

Großer Andrang beim Zweigeverkauf im Kinderhaus (07.12.)

Auch dieses Jahr war der Andrang beim dreitägigen Zweigeverkauf im Großkarolinenfelder Kinderhaus „Pusteblume“ sehr groß. Bereits nach zwei Tagen waren die Zweige fast ausverkauft. Doch der Elternbeirat hatte vorgesorgt, dass die Eltern an keinem Tag mit leeren Händen und leerem Magen nach Hause gehen: Jeden Tag kümmerten sich Mütter und Väter in der Mittagszeit um das leibliche Wohl der kleinen und großen Besucher. Dabei wanderten so manche selbst angefertigten Leckereien und Basteleien über den Verkaufstisch. Der Erlös kommt dem Kinderhaus zugute.

Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Lindl

   
   
 

Vollblutmusiker boten musikalisches Feuerwerk (07.12.)

Kulturverein „Karokult“ Großkarolinenfeld holte „Mistcapala“ nach Jarezöd

Mittlerweile hat es sich bereits über die Grenzen der Gemeinde hinaus herum gesprochen, dass der Kulturverein Großkarolinenfeld „Karokult“ ganz besondere Veranstaltungen bietet. Und auch dieses Mal wurden die Kulturbegeisterten nicht enttäuscht: Mit der Formation „Mistcapala“ hatte der Verein Vollblutmusiker zum „Wirt von Dred“ nach Jarezöd geholt, die das Publikum von der ersten Minute an mit einem Musikkabarett der Spitzenklasse begeisterten.
Jeder für sich und dennoch alle gemeinsam  - so führte das sympathische Quartett durch den Abend. Mit lustigen Texten, trockenem Humor, bestechendem Gesang und vor allem mit ihrem großen musikalischen Können überzeugten die Künstler sofort ihr Publikum. Unterstrichen wurde das Ganze durch glaubwürdige Gesten und bühnenreifer Mimik.
Obwohl die vier Herren in Aussehen und Art nicht unterschiedlicher sein könnten, ergänzten sie sich perfekt. Fast hatte man den Eindruck, die Akteure verstehen sich blind, sind derart gut aufeinander eingespielt, dass jeder Gag und jeder Ton sitzt.
Exzellente Musik stand eindeutig im Mittelpunkt des Geschehens. Wie vorab angekündigt, wurde tatsächlich auf den Brettern „gedrückt, geblasen, gequetscht und gezupft – auf allem, was sich Musikinstrument nennt“. Auf 96 Tasten, 45 Löchern und 288 Saiten stellten die vier Profis ihr großes musikalisches Können unter Beweis. „Wir möchten sie gerne da

 

abholen, wo sie Pfarrer Fliege hat sitzen lassen“, versprachen die „Mistcapala“-Mitglieder zu Beginn der Veranstaltung. Und tatsächlich wurden die Besucher von dem Quartett abgeholt und über zwei Stunden lang mit auf eine bunte Reise mit vielen Stippvisiten genommen.
Da bekamen die Mitreisenden beispielsweise einen Einblick in eine Rassehundeschau, bestellten zusammen mit den Musikern ein Eis beim Italiener, begegneten Goofy, lernten etwas über das Applausverhalten bei Radiomitschnitten, konnten ein Lied für den gemischten Knabenchor genießen oder live bei einem Howard Carpendale-Konzert mit von der Partie sein. Selbst ein Zwischenstopp in die Vergangenheit fehlte nicht, denn Tom Hake ließ durch seine großartige Hans Moser-Imitation den verstorbenen Schauspieler wieder kurzzeitig auferstehen.
Doch auch Hakes „Kollegen“, Vitus Fichtl, Armin Federl und Tobias Klug, standen dem Imitator in nichts nach. Alle vier bestachen durch ihren ganz eigenen Charme, durch ihre lebensfrohe Art und durch ihr einnehmendes Wesen.
„Wir hoffen, dass wir etwas Farbe in ihren grauen und tristen Alltag gebracht haben“, so die Intention der Künstler. Die Antwort des Publikums auf dieses musikalische Feuerwerk war eindeutig: Mit lang anhaltendem Applaus bedankten sich die Zuhörer für den kurzweiligen Abend, der wahrlich eine Anregung für viele Sinne bot. Und dass nicht nur, weil Tom Hake im schwarzen, sexy Leder-Outfit viel nackte Haut zeigte! 



Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Lindl




Tom Hake, Vitus Fichtl, Armin Federl und Tobias Klug (von rechts) hatten ihr Publikum von der ersten Minute an voll im Griff.
   
   
 
Bei der Scheckübergabe durch Geschäftsstellenleiter der Kreisparkasse Großkarolinenfeld, Josef Koch, (Mitte) waren dabei (von links) Horst Wulsdorf, Bernd Toenne, Bürgermeister Bernd Fessler, Josef Koch, Vorstand Walter Rodert, Heinz Machulik, Siegfried Martens und Johann Riedl

Solidarität hat ein neues Aussehen (07.12.)

Mit großen finanziellen Einsatz und vielen freiwilligen, engagierten Helfern aus dem Verein des  SV-Solidarität wurde der Vorplatz zum Soli-Heim an der Kolbergstraße in Großkarolinenfeld neu gestaltet. Möglich wurde diese Aktion durch viele private Spenden, wie zum Beispiel, von Bernd Fessler und Johann Riedl (Bürgervereinigung-GBV). Auch die Sparkasse trug mit einem Scheck in Höhe von 500 Euro zum Gelingen des neuen Erscheinungsbildes der Sportanlage bei.








Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Greiner

   
   
 

Theaterverein wurde 25 Jahr alt (07.12.)

Im vergangnen Sommer hätte eine große  25 Jahrfeier des Theatervereins Großkarolinenfeld stattfinden sollen. Doch das starke Unwetter setzte die Max-Joseph-Halle unter Wasser und damit fiel die Feier  förmlich ins Wasser. So nahm der Theaterverein die Gelegenheit war und feierte jetzt  sein Jubiläum zusammen mit der Adventsfeier im Gasthaus „Wirt von Dred“. Vorstand Ludwig Härter konnte dazu Zweite Bürgermeisterin Lilo Wallner und den Präsidenten des Verbandes Bayerischer Volks- und  Amatateurtheater, Horst Rankl, sowie  nahezu alle Vereinsmitglieder willkommen heißen. In einer Bilderschau wurde noch einmal die 25 jährige Geschichte des Vereins mit ihren zahlreichen Aktivitäten und Höhepunkten gezeigt. Gegründet wurde der Verein im damaligen Gasthaus „Alter Wirt“ von Rosi Beutelrock, Daniela Beutelrock,Rudi Beutelrock,  Ina Fischer, Gabi Gartmeier, Edith Gramczewski, Heribert Greiner, Ursula Gsinn, Christine Jegg, Brigitte Müller, Albert Schnitzer, Elfriede Schnitzer, Brigitta Schwarzer, Petra Scheugenpflug sowie Christa und Ernst Weimar. In dieser Versammlung wurde Ernst Weimar zum 1. Vorstand und Brigitte Müller zur Schriftführerin gewählt. Von den Gründungsmitgliedern ist inzwischen  Ernst Weinmar verstorben. Den anwesenden Gründungsmitgliedern überreichte Horst Rankl, als Präsident  des Verbandes Bayerischer Volks- und Amateurtheater,zusammen mit Lilo Wallner und Ludwig  Härter,   eine  Ehrenurkunde  und  die  silberne  Ehrennadel  vom Bund Deutscher Amateurtheater , als Dank  und  Anerkennung  für  verdienstvolle  Mitarbeit . Zweite  Bürgermeisterin  Lilo

  Wallner lobte die Arbeit des Theatervereins, der inzwischen einen festen  Platz  im kulturellen und gesellschaftlichen Leben der Gemeinde habe. Sie überreichte als Gastgeschenk einen gut dotierten Scheck. Zwei Gutscheine für Fortbildungslehrgänge brachte Präsident Horst Rankl als Geschenk dem Jubelverein mit. Vorsitzender Ludwig Härter würdigte den großen Einsatz des verstorbenen langjährigen  Vorstandes Ernst Weimar. Mit einem Geschenkkorb bedankte sich  der Vorstand bei Brigitte Müller, die 22 Jahre mit großen Fleiß und Umsicht die Funktion als Kassier des Vereins ausübte. Mit einem kurzen adventlichen Teil schloss die nachgeholte kleine, harmonisch verlaufene  Jubiläumsfeier. Zurzeit wird schon fleißig an dem neuen Stück, das in den Osterferien  in der nun intakten  Max-Joseph-Halle  aufgeführt wird, geprobt.


Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text: Greiner, Foto: Straßer

Die bei der Jubiläumsfeier anwesenden Gründungsmitglieder mit 2. Bürgermeisterin Lilo Wallner ,dem Präsidenten des Bayerischen Volks- und Amatheurtheater Horst Rankl (letzte Reihe von links) und Vorstand Ludwig Härter (rechts)
   
   
 

Viele Themen in Großkarolinenfelder Bürgerversammlung (30.11.)

Forderung nach mehr Behindertenparkplätzen

Gleich über drei Anträge durften die Besucher der Bürgerversammlung in Großkarolinenfeld abstimmen: So plädierte die Junge Union beispielsweise für mehr Behindertenparkplätze im Ort, die ÖPNV-Beauftragte möchte die Bahnhofstraße für den Schwerlastverkehr sperren und ein Bürger wünschte sich die Wiederbelebung eines Trampelpfades nach Dred.
Zahlreiche Bürger hatten den Weg in die Max-Joseph-Halle gefunden, wo im Foyer die Großkarolinenfelder Bürgerversammlung abgehalten wurde. Nach einer allgemeinen Power-Point-Präsentation über die Entwicklung der Gemeinde stieg Fessler sofort in die Diskussion ein.
Die Junge Union (JU) Großkarolinenfeld/Tattenhausen mit Vorsitzendem Tae Su Yoon forderte in einem Antrag, weitere Ausweisungen und Beschilderungen von Behindertenparkplätzen in Karo am Kinderhaus „Pusteblume“, am Feuerwehrhaus, am Friedhof, Bahnhof, an der Mehrzweckhalle und am Bauhof. Derzeit stehe lediglich am Gemeindeamt ein Behindertenparkplatz zur Verfügung. Die JU-Idee wurde von der Mehrheit als positiv beschieden und es erfolgt eine entsprechende Empfehlung an den Gemeinderat.
Ebenso mitgetragen wurde von den Bürgern der Antrag von Ingrid Wittner. Die ÖPNV-Beauftragte plädierte dafür, den im Zuge der Ausbaumaßnahmen in der Bahnhofstraße geplanten Hochbord-Bürgersteig wegfallen zu lassen. „Der vorgesehene Bürgersteig würde an der engsten Stelle der Straße einfach aufhören. Somit müssten die Bürger auf die Straße wechseln, worauf die Autofahrer in dem Moment nicht gefasst sind. Das ist sehr gefährlich“, trug Wittner ihre Bedenken vor.
Des Weiteren regte die ÖPNV-Beauftragte an, die Bahnhofstraße für den Schwerlastverkehr (ab 40 Tonnen) zu sperren. Aufgrund der vor kurzem getätigten Baumaßnahmen in der Wendelsteinstraße hätte der Schwerlastverkehr auch eine andere Route nehmen müssen. „Und es hat trotzdem funktioniert“, so Wittner.
Fessler ließ getrennt voneinander über die Themen „Bürgersteig“ und „Schwerlastverkehr“ abstimmen. In beiden Fällen unterstützten die Bürger den vorgelegten Antrag an und empfahlen den Räten, sich mit dieser Thematik zu befassen.
An frühere Zeiten, als es noch einen schmalen Trampelpfad vom Ortskern ausgehend über Wiesen nach Dred gegeben habe, erinnerte sich ein Bürger. Diesen Weg wünsche er sich für Spaziergänger zurück. Fessler gab zu Bedenken, dass die Wegstrecke möglicherweise über Grund der Deutschen Bahn und über Privatgrund führe, was die Wiederherstellung erschweren könnte. Aber er wolle sich genauer darüber erkundigen. Auch in diesem Fall wurde in der Veranstaltung eine Empfehlung an den Rat beschlossen.
Aus den Reihen der Zuhörer wurden außerdem die schlechte Säuberung der Containerplätze in der Blumenstraße, die Gewerbepolitik der Gemeinde, das Fehlen von „Bauland für Einheimische“, und die schlechte Beleuchtung an einer Stelle in der Wendelsteinstraße kritisiert. Den Hinweis in Bezug auf die Container werde Fessler an den Landkreis weiter geben und die Lichtführung in der Wendelsteinstraße überprüfen lassen.
Zum Thema „Bauland für Einheimische“ erläuterte Fessler zum wiederholten Male seinen Standpunkt (wir berichteten), wobei er herausstellte, „sich nicht grundsätzlich gegen Einheimischenbauland auszusprechen“.
Ein Bürger forderte verstärkt Kontrollen der 30er-Zonen im Gemeindegebiet durch die Polizei und ein anderer Versammlungsteilnehmer bat darum, die Spielplätze im Ort warten zu lassen. Fessler erwiderte, man müsse sich möglicherweise   noch   einmal   Gedanken  über  einen  Beitritt  zu  einer  kommunalen  Verkehrsüberwachung  machen.

 

Bezüglich des Themas Spielplätze geht ebenfalls eine Empfehlung an den Rat, um eventuell Geld für entsprechende Verbesserungen in den Haushalt einzustellen. 
Auf den Vorwurf eines Tattenhauseners in Bezug auf die Personalpolitik des Kindergartens „Spatzennest“ ging Fessler nicht näher ein. Er hatte in der Versammlung lediglich bekannt gegeben, dass ab Januar Elisabeth Eder die Einrichtung leiten wird. Der Tattenhausener zeigte sich verärgert darüber, dass sich die Gemeinde nicht für eine langjährige Mitarbeiterin des „Spatzennestes“ als neue Leiterin entschieden habe. Diese sei als Bewerberin auch von den Eltern durch eine Unterschriftenliste unterstützt worden.


Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Lindl


Viele Bürger sprachen sich dafür aus, die sehr enge Bahnhofstraße für den Schwerlastverkehr komplett zu sperren.
   
   
 

Weihnachtsbazar Großkarolinenfeld (30.11.)

Wunderschöne Adventskränze und Weihnachtsgestecke fertigten die Frauen der katholischen Frauengmeinschaft Großkarolinenfeld, die sie beim Adventsmarkt zum Kauf anboten. Pfarrer Drago Curic segnete die Adventskränze- und Gestecke  mit dem „Wasser des Lebens“, wie er das Weihwasser bezeichnete. In der kleinen Andacht, im katholischen Pfarrsaal, wies er auf die Bedeutung der Adventskränze, als Zeichen der Hoffung und Erwartung auf die Geburt Jesu, hin. Nach der Weihung verwöhnten die Mitglieder der Frauengemeinschaft die zahlreichen Besucher in der Cafeteria mit selbsgebackenen Kuchen und Kaffee. Der Erlös aus dem  Weihnachtsbazar kommt caritativen Einrichtungen zu Gute.

Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Greiner

   
   
 

Doppelwettbewerb der Soli Großkaro (24.11.)

Die Stockschützenabteilung des SV-Solidarität Großkarolinenfeld führte erstmals einen Doppelwettbewerb durch. Die Disziplinen   bestanden   aus   Luftgewehrschießen   und   Stockschießen.  Die  16  Teilnehmer  an  diesem  Wettbewerb versuchten an den Schießständen im Sportheim an der Max-Josefstrasse ins Schwarze zu treffen. Für manche der Schützen war dies eine Prämiere. Sie hatten erstmals ein Luftgewehr zur  Hand.  Der  zweite  Teil  dieses  Wettbewerbes

  wurde dann  mit dem Stock auf der Asphaltbahn  an der Kolbergstraße ausgetragen. Als beide Ergebnisse zusammengezählt waren, stand der Sieger fest. Zur Überraschung waren Siegi Martens und Karl Reif mit je 228 Punkten punktgleich. Per Losentscheid wurde dann Siegi Martens zum Schützenkönig gekürt. Franz Deckert von der Altschützengesellschaft und Abteilungsleiter Wolfgang Hörfurter vom SV-Solidarät übereichten dem Sieger die Ehrenscheibe, die vom Gewinner,  Siegi Martens, selbst gestiftet wurde.
Beim Doppelwettbewerb der Stockschützen des Sportvereins Solidarität Großkarolinenfeld gewann Siegi Martens(links) die Festscheibe.Gestiftet wurde die Scheibe  von Schützenmeister Franz Deckert (rechts). Im Bericht wurde irrtümlich Siegi Martens als Stifter genannt.

Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Greiner


(Von links) Abteilungsleiter Wolfgang Hörfurter, Siegi Martens mit der Ehrenscheibe, Schützenmeister  Franz Deckert und 2. Sieger Karl Reif
   
   
 

Christkindlmarkt Großkarolinenfeld (24.11.)

Schauen, Staunen, Kaufen kann man wieder beim Christkindlmarkt in Großkarolinenfeld, der vom 3. Dezember bis 4. Dezember auf dem Kolbererplatz stattfindet.  Schauen über die vielen Angebote zur Weihnachtszeit an den Marktständen und staunen über die Kunstgegenstände, die die heimischen Hobbykünstler mit Herzblut hergestellt hatten. Ganz bestimmt ist für jeden etwas dabei, das er für die Weihnachtszeit kaufen möchte. Angeboten werden von den Hobbykünstlern, angefangen von Krippenfiguren über Töpferwaren, Gestricktes, Honig, Kerzen und selbstgemachte Marmeladen bis hin  zum Christbaumschmuck und verschiedene selbsgebastelte Dekoartikel. Ferner gibt es Kerzenziehen für Kinder und eine reichhaltige Tombola sowie Textilien und Kalender  vom „Hope Projekt". Für das Kulinarische sorgen der Maibaumverein mit Leberkäse und Schaschlick, Feuerwehr mit Glühwein und Stollen, Kulturverein mit Fränkischen Bratwürsten und der Elternbeirat der Schule bietet im  „Cafe im Foyer“ selbstgebackenen Kuchen an. Bei den Pfadfinder gibt es Tschai und Feuerzangenbowle und beim Kindergarten Balu Waffeln und Kinderpunsch. Christbäume verkauft der SPD-Ortsverband.  Das Wirtschafts-Forum Großkarolinenfeld, unter der Leitung von Lilo Wallner, hat als Veranstalter des 20. Christkindlmarktes wieder ein interessantes Rahmenprogramm zusammengestellt. Eröffnet wird der Markt am Samstag, 3. Dezember um 15 Uhr durch Bürgermeister Bernd Fessler und dem Bläserquartett Beinhofer. Um 15.15 Uhr kommt der Nikolaus. Von 15 bis 17 Uhr ist in der Aula der Grundschule Kaspertheater vom Kindergartenteam des Kindergartens Balu.
Alpenländische Musik spielt die Gruppe „Foitenradio“ im Cafe im Foyer der Max-Joseph-Halle. Die Raublinger Perchten treten  um 17 Uhr auf.
Am Sonntag, 4. Dezember eröffnet der Singkreis Rothmayer um 11.30 Uhr den Christkindlmarkt. Der Kinderchor, unter der Leitung von Christa Kuster, singt um 14 Uhr und um 15 Uhr folgen die Kinder der Musikschule. Von 15.30 bis 17.30 Uhr erzählen die Kindergärtnerinnen vom Kinderhaus Pusteblume Märchen in der Aula der Grundschule. Um 16 Uhr singt der Männergesangverein und um 17 Uhr beschließt der Posaunenchor der evangelischen Kirchengemeinde den Markt.
Während des Marktes findet in der Max-Joseph-Halle eine Bilderausstellung des Kunstvereins „KaroArt“ statt. Der Markt ist geöffnet am Samstag von 15 bis 20 Uhr und am Sonntag von 11 bis 19 Uhr.  

Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Greiner

   
   
 

Wiltrud Rothmayer ist Stütze der Gemeindebücherei (14.11.)

Seit 35 Jahren leitet 80-Jährige Bibliothek in Großkarolinenfeld

Die Grund- und Hauptschule in Großkarolinenfeld hätte keine Gemeindebücherei, wenn es Wiltrud Rothmayer nicht gäbe. Sie hat die Einrichtung mit großer Willensstärke vor 35 Jahren ins Leben gerufen. Seitdem opfert die 80-Jährige einen Großteil ihrer Freizeit, um die Bücherei zu sortieren, aufzustocken, umzuräumen und vor allem um die Türen für den Nachwuchs zu öffnen.
„Du bist im Alter aktiver als so mancher junge Gemeindebürger“, sagte Bernd Fessler. Der Bürgermeister hatte zusammen mit Rektor Sven Friedel die engagierte ehemalige Lehrerin in der Bücherei anlässlich ihres runden Jubiläums mit Blumen überrascht.
Neben den regulären Öffnungszeiten der Bücherei für die Schüler am Vormittag öffnet Wiltrud Rothmayer seit einigen Jahren am Samstag von 11Uhr bis 12.30 Uhr die Türen der Bibliothek, damit sich auch Erwachsene Bücher ausleihen können.
Friedel hatte speziell für seine rüstige „Aushilfslehrerin“ eine Buchstütze als Dankeschön geschweißt. „Mein Geschenk hat eine Bedeutung, denn Du bist unsere Stütze an der Schule. Eigentlich hast Du ja bei uns im Hause noch immer einen Vollzeitjob“, meinte Friedel lachend. Damit spielte er nicht nur auf Rothmayers Tätigkeit als Bibliothekarin an. Täglich verbringt die Großkarolinenfelderin derzeit vier Stunden  in  verschiedenen  Klassen,  um  den  Schülern  im  Rahmen  des

 
Bürgermeister Bernd Fessler (rechts) und Rektor Sven Friedel überraschten Wiltrud Rothmayer zum Bücherei-Jubiläum.

Deutschunterrichts aus den neuesten Büchern vorzulesen. „Bei mir ist es mucksmäuschenstill im Raum, wenn ich den Mädchen, Buben und Jugendlichen wild gestikulierend vorlese“, berichtet die Seniorin stolz. Sie habe in jungen Jahren Dramaturgie studiert und könne so manche Erfahrungen heute in den Unterricht mit einfließen lassen.
Ans Aufhören denkt  Wiltrud Rothmayer, die zusätzlich noch viele andere Aufgaben und Ämter in der Gemeinde innehat, noch lange nicht: „Die Arbeit mit den jungen Menschen macht mir so viel Spaß. Das gibt mir Kraft und hält mich jung.“




Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Lindl

   
   
 

Anton Lämmlein feierte 80. Geburtstag (11.11.)

Anton Lämmlein, der sich ein ganzes Leben der Musik widmete, feierte mit der Familie, Freunden, Bekannten und einer großen Anzahl Musiker und Sängerinnen seinen 80. Geburtstag. Bereits als 17 jähriger zweigte er  von seinem kleinen Gehalt die Kosten für ein Musikinstrument ab. Mit einigen Musikerfreunden trat er in die Blaskapelle, die der 19 jährige Sepp Huber in Großkarolinenfeld gründete, ein. Der junge Kapellmeister förderte die  musikbegeisterten jungen Männer von Großkarolinenfeld.
Von da an spielte der Jubilar in der Oberbayerischen Blaskapelle Großkarolinenfeld mit seinem Flügelhorn mit. Er erinnerte sich noch gut an die Anfänge, wie die jungen angehenden Musiker das Marschieren mit Musik im nahegelegenen Waldstück erlernen mussten, damit sie bei den Festzügen mitwirken konnten. Die Kapelle Huber, genoss  weit über die Grenzen hinaus ein großes Ansehen. Bei Auftritten in Tirol, dem südlichen Oberbayern, von Traunreut bis Bayrischzell, spielten die Großkarolinenfelder Musikanten auf Volksfesten und Brauchtumsveranstaltungen auf. Beim jährlichen Frühlingsfest in München und beim Herbstfest in Rosenheim waren die Großkarolinenfelder beliebt. Anton Lämmlein war mit Herzblut immer dabei. Er bereitete mit seinem Musikinstrument  Menschen über viele Jahre   große Freude. Im Jahre 2000 verabschiedete er sich von der großen Kapelle und spielte dann  bei den „Alten Herren“ mit. Anton Lämmlein ist in Großkarolinenfeld mit zwei Geschwistern aufgewachsen und erlernte  das  Schreinerhandwerk.

  Er war bei einem Rosenheimer   Möbelhaus als fleißiger und sachkundiger Mitarbeiter sehr geschätzt. Auf Grund einer Krankendheit musste er den Berauf aufgeben und war fortan  als Hausmeister in einem Rosenheimer Altenheim tätig, wo er beider Leitung und bei den Insassen als freundlicher und hilfsbereiter Mitarbeiter sehr  beliebt war. Im Jahre 1956 heiratete er Lotte Schäfer, die leider allzu früh  verstarb. Heute lebt der Jubilar im Eigenheim am Nelkenweg, das er 1966 erbaute, zusammen mit der Familie eines seiner beiden Söhne. Die musikalische Geburtstagfeier fand im Gasthaus „Wirt von Dred“ statt. Dort gratulierten die Frauensingruppe Großkarolinenfeld, unter der Leitung von Gabriele schramm und die Kapelle „Alte Herren“, unter der Leitung von Horst Mittermayer mit Liedern und Weisen.  


Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Greiner

Anton Lämmlein(mitte) umrahmt von den Kapellmeistern Hans Jackl (links) und Horst Mittermayer (rechts) mit seinen Musikerkollegen von den „Alten Herren“ Großkarolinenfeld
   
   
 

Gemeinderat Großkarolinenfeld (09.11.)

ÖPNV-Beauftragte konnte Erfolge verbuchen

Ein großes Lob für ihr ehrenamtliches Engagement sprach Bürgermeister Bernd Fessler in der jüngsten Großkarolinenfelder Gemeinderatssitzung Ingrid Wittner aus. Die Beauftragte des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) hat auch in den vergangenen Monaten wieder einiges unternommen, um den Bahnverkehr für die Bürger im Ort attraktiver zu gestalten.
Großkarolinenfeld – Die unterschiedlichsten Anliegen wurden von Bürgern wieder an Ingrid Wittner heran getragen, wie sie in der Sitzung erzählte. „Doch bei Einzelanliegen, etwa dem Wunsch nach Schließfächern am Bahnhof, bin ich nicht der richtige Ansprechpartner“, so die ÖPNV-Beauftragte. Derartige Maßnahmen seien aus Kosten- und Platzgründen nicht realisierbar.
Wittner legte in ihrem Tätigkeitsbericht Wert darauf, dass ihre Aufgabe „nur darin besteht, Überlegungen und Anregungen zu geben“. Für die tatsächliche Organisation und Durchführung von Verbesserungen seien der Bürgermeister und die Gemeindebeauftragte für den Bahnhof, Karin Koziol, zuständig.
„Unser Bahnhof macht inzwischen einen guten und gepflegten Eindruck“, zog Wittner Bilanz. Der neu eröffnete Kiosk im Bahnhof leiste einen wesentlichen Beitrag hierzu. Die Rednerin appellierte an die Gemeinderäte, das Angebot des Kioskbetreibers, der bereits zum ersten Frühzug öffnet, mit Kaffee, Backwaren, Snacks und Zeitungen häufiger in Anspruch zu nehmen: „Sonst wird sich das Geschäft für den Betreiber nicht rentieren.“
Als positiv wertete die ÖPNV-Beauftragte die Renovierung und Wiederöffnung des Bahnhof-Wartesaals. Nach langem Kampf und vielen Telefonaten seien nun auch die Fahrpläne mit Abfahrtszeiten vom Münchener Hauptbahnhof in Großkaro zu finden. „Leider hängt die Bahn die Pläne nur im Wartehäuschen, aber nicht in unserem Wartesaal aus. Dafür musste Frau Koziol sorgen“, kritisierte Wittner.
Ein angedachter Fahrkartenverkauf im Kiosk musste nach Rücksprache mit dem Fahrgastverband „Pro Bahn“ wegen der Komplexität der Software aufgegeben werden. Doch auch einen Erfolg konnte die ÖPNV-Beauftragte vermelden: Über „Pro Bahn“  sei  erreicht  worden,  dass  ab  sofort  an  den  Anzeigetafeln  in   Rosenheim   und   im   Münchener   Hauptbahnhof

 
ÖPNV-Beauftragte Ingrid Wittner kontrolliert die Haltestellen am neuen Fahrkartenautomaten in Karo. Foto: Lindl

Großkarolinenfeld als eigene Haltestelle angezeigt wird.
Für den Erhalt der Regionalbusse setzte sich Wittner ebenfalls ein, da aufgrund geringerer Fahrgastzahlen die Streichung von Bussen im Gespräch sei. „Dabei weise ich immer wieder darauf hin, wie wichtig die Anbindung des Ortsteiles Tattenhausen ist.“
Mit der Anregung, als Gemeinde dem Fahrgastverband „Pro Bahn“ beizutreten, trat Wittner an die Räte heran. „Pro Bahn ist für mich eine wichtige Unterstützung und der jährliche Mitgliedsbeitrag würde sich auf 75 Euro belaufen.“ Bürgermeister Fessler zeigte sich diesem Vorschlag gegenüber nicht abgeneigt. Das Gremium wird demnächst über einen eventuellen Beitritt entscheiden.
Auch das Thema Brennerbasistunnel mit der Zulaufstrecke München-Rosenheim schnitt Wittner kurz an. Hierfür würden noch keine konkreten Pläne vorliegen. Eine Vereinbarung mit Österreich in Bezug auf eine Planungsforderung ist für Januar nächsten Jahres vorgesehen.
Abschließend dankte Fessler der ÖPNV-Beauftragten mit den Worten: „Da sie sich in der Praxis äußerst gut auskennen, sind sie für uns als Expertin eine große Hilfe, um bei Entscheidungen die Prioritäten richtig setzen zu können.“






Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text : Lindl

   
   
 

Herbstversammlung des Obst- und Gartenbauvereins (31.10.)

 Die Herbstversammlung des Obst- und Gartenbauvereins Großkarolinenfeld eröffnete Vorsitzende Uschi Krichbaumer mit einem Nachruf  für das verstorbene Vorstandsmitglied Renate Boos. Die Verstorbene sei immer und jederzeit mit großem Engagement für den Verein da gewesen. Sie war der Sonnenschein des Obst- und Gartenbauvereins, betonte die Vorsitzende. Das zentrale Thema dieser gut besuchten Veranstaltung im katholischen Pfarrsaal, war der Naturnahe Garten durch Einsatz  Effektiver Mikroorganismen und Homöopathie. Rainer Steidl von der Klostergärtnerei Attl informierte die Gartler über das Einbringen organischer Dünger. Das Gemüse sei ein wertvolles Lebensmittel, bei dem man auf chemische Hilfsmittel verzichten müsse. Auch ohne Chemie erziele man ertragreiche Ernten. Mikroorganismen und Homöopathie regeln die Pflanzenernährung. Sie wandeln organische Substanzen um, beleben den Boden, unterdrücken Krankheiten, setzen Nährstoffe frei und verbessern die Bodenkultur. Die äußere und vor allem die innere Qualität von Gemüse verbessert sich. Ernährung komme vom Boden. Ein Miteinander mit der Natur führe dazu, dass Gartenarbeit Freude macht. Der Referent versicherte den interessierten Gartlern, dass sie noch mehr Freude an ihren Blumen haben werden und vom besseren Geschmack ihres Gemüses überrascht sein werden. Uschi Krichbaumer berichtete noch von einzelnen Aktionen im vergangen Jahr. So wurden zwei Sitzbänke aufgestellt. Das Kinderprogramm sei sehr gut angenommen worden. Am Kolbererplatz soll ein Schaukasten zur besseren Information der Mitglieder aufgestellt werden. Sie bedankte sich bei Peter Zaißl, der   die Herbstlehrfahrt ins Weinviertel wieder gut vorbereitete hatte und mit geschickter Hand leitete. Außerdem lud sie zur Nikolausfeier, die am Samstag, 10. Dezember um 15.30 Uhr stattfindet, ein.
2. Vorstand Alois Benkard informierte über die Aktion Bodenproben und Ludwig Höglauer über die Aktion Apfelwickler, die wieder durchgeführt werden sollen. Zum Schluss der Versammlung zeigte Peter Zaißl in einer Bilderschau Höhepunkte der Herbstlehrfahrt. Als kleine Aufmerksamkeit durften die Besucher dieser Herbstversammlung die vollen Marmeladengläser, die von der Vorstandschaft gefertigt wurden und als Tischdekoration fungierten, mit nachhause nehmen.  

Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text : Greiner

   
   
 

Auf den Spuren der Pfälzer Einwanderer (26.10.)

Kunst, Kultur und Pflege der Partnerschaft war das Programm, das Heribert Greiner für die Reise in die Pfalz zusammenstellte. Bürgerinnen und Bürger Großkarolinenfelds begaben sich auf die Spuren der Pfälzer Einwanderer, die vor nahezu 210 Jahren die Moorkolonie Großkarolinenfeld gründeten. Zehn Jahre Gemeinde-Partnerschaft und 30 Jahre Freundschaft mit der kleinen Pfälzer Gemeinde Westheim zu feiern, war Grund genug um dort einen Besuch abzustatten. Die Fahrt führte zunächst durch das Neckartal, aus dem noch heute lebende Nachfahren in Großkarolinenfeld wohnen, nach Schwetzingen. Dort besuchte die Gruppe, mit Bürgermeister Bernd Fessler, das kurfürstliche Schloss und den Barockgarten. Entlang der nördlichen Weinstraße, mit seinen schönen Weinorten, ging die Fahrt, mit Besichtigung der Stadt, nach   Worms. Für den Festabend in der Bürgerhalle von Westheim stellte die Pfälzer Gemeinde, unter Führung von Rolf Häußermann,  ein großes Programm zusammen. Ortsbürgermeistern Inge Volz begrüßte die Gäste. Dabei bedankte sie sich bei Rolf Häusermann und Heribert Greiner, die sich über 30  Jahre  als  Motor der  Partnerschaftspflege eingesetzt hatten.
Vor zehn Jahren wurde die offizielle Partnerschaft der beiden Gemeinden durch die Bürgermeister Günter Schramm (Großkarolinenfeld) und Dr. Dieter Mappes (Westheim) unterzeichnet.
Als Gastgeschenk brachte Bürgermeister Bernd Fessler zwei Fässer bayerisches Bier mit, das Orts-Bürgemeisterin Inge Volz, assistiert von 2. Bürgermeisterin Lilo Wallner, anzapfte. Musikalisch umrahmt wurde die Partnerschaftsfeier von  der

 
Die Großkarolinenfelder vor dem kurfürstlichen Schloss Schwetzingen, in dem König Max I. Josef von Bayern geboren wurde

Gmoamusi, mit Marianne Dußmann und Bernd Fessler. Im weiteren Abendprogramm sangen der Liederkranz Westheim, der sein 140 jähriges Jubiläum feiern konnte, der Kinderchor, Frauenchor und  Kirchenchor Westheims sowie der Männergesangverein Petershagen-Eggersdorf. Auch Alphornbläser traten auf. In seinem Grußwort hob Verbandsbürgermeister Frank Leibeck den hohen Stellenwert dieser Partnerschaft beider Gemeinden hervor.  Mit einem ökumenischen Gottesdienst in der
evangelischen Kirche Westheims und einem anschließenden Umtrunk im Sängerheim endete der Besuch in der Pfalz. Nach einem Stopp bei einem befreundeten Winzer in Neustadt an der Weinstraße, traten die Großkarolinenfelder ihre Heimreise an.


Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Greiner

   
   
 

Einweihungsfeier für neuen Jugendtreff Großkarolinenfeld (26.10.)

Uriger Kinosaal wartet auf die Jugendlichen

Endlich ist es soweit: Der neue Jugendtreff in Großkarolinenfeld kann im Rahmen einer großen Feier eingeweiht werden. Mit viel Liebe zum Detail und in Eigenregie haben zahlreiche Jugendliche aus der Gemeinde zusammen mit Jugendreferentin und Gemeinderätin Irmi Huber die Räume im alten Bauhofgelände renoviert und zu einem gemütlichen Treffpunkt umgestaltet.
Lange Zeit hat Jugendreferentin Irmi Huber nach einem geeigneten Standort für einen neuen Jugendtreff im Ort gesucht. Als die Jugendlichen schließlich schon fast die Hoffnung aufgegeben hatten, fiel endlich die Entscheidung, die Räume des stillgelegten früheren Jugendtreffs im ehemaligen Bauhofgebäude zu renovieren. „Diesen Standort hatten wir von Anfang an favorisiert, denn er ist zentral gelegen und  für Jugendliche aus allen Richtungen gut erreichbar“, sagte Christian Hittmann. Obwohl der 18-Jährige schon alt genug wäre, um in Rosenheim weg zu gehen, unterstützt er die Arbeit im neuen Jugendtreff gerne: „Wir können es uns nicht leisten, häufig nach Rosenheim in die Lokale zu fahren. Hier ist es billiger.“
Nicht nur billiger, sondern auch gemütlicher finden es viele Jugendliche in den umgestalteten Räumen. Seit Mai dieses Jahres hat der Nachwuchs selbst Hand angelegt, um sich die beiden Haupträume nach eigenen Vorstellungen zu gestalten. Gemeinsam wurde alles ausgeräumt, geweißelt, geputzt und neu eingerichtet. Mit einfachsten Mitteln und wenig Geld entstand ein behindertengerechter Jugendtreff, der sich sehen lassen kann, wie die Jugendlichen meinen.
So sind in dem größeren der beiden Räume ein Billiardtisch, ein Kicker, eine Bar und mehrere Sitzgelegenheiten zu finden. Besonders stolz sind die jungen Leute auf ihren neuen „Kinoraum“. Hier können auf einer großen Leinwand Fußballspiele und Filme angeschaut werden und eine selbst gezimmerte Holztribüne sorgt für echtes Kinoerlebnis.
Die 19jährige Lisa Gahr war schon als 13-Jährige im ehemaligen Jugendtreff mit dabei. „Aber diesmal läuft alles viel organisierter und kontrollierter ab“, betont die junge Frau, die derzeit eine Ausbildung zur Erzieherin absolviert. Durch die Renovierungsarbeiten seien die beteiligten Jugendlichen zu einer richtigen Gemeinschaft zusammen gewachsen. Doch Lisa Gahr legt Wert darauf, dass es sich im Jugendtreff um keine feste Clique handelt, sondern man sich jederzeit über neue, auch jüngere Gesichter freut.
Groß ist die Freude über den neuen Treffpunkt auch bei David Kellner. Der 16-jährige angehende Elektroniker schaut sich gerne die Fußballspiele im Kinoraum an: „Das ist immer eine Mordsgaudi.“ Doch nicht nur Spaß, sondern auch Pflichten haben die Jugendlichen im Jugendtreff, wie Irmi Huber hervorhebt.
Für jede Woche werde ein neuer Plan erstellt. Darin wird genau geregelt, wer von den älteren Mitgliedern die Aufsicht hat, wer zum Putzen eingeteilt ist, wer für die Getränke verantwortlich ist und wer sich um die Technik oder die Theke kümmern muss. Da es bei der Einteilung gerecht zugeht, hat keiner ein Problem damit, Aufgaben zu übernehmen, bekräftigen die Jugendlichen.
Ein „gutes Gefühl“ mit dem neuen Jugendtreff hat auch Bürgermeister Bernd Fessler: „Die jungen Leute halten sich diesmal besser an die Regeln als es früher der Fall war, sind verantwortungsbewusst und sehr bemüht. Selbst ein gutes Verhältnis mit den Nachbarn ist ihnen sehr wichtig“, so Fessler.
Der Treffpunkt steht dem Nachwuchs aus Großkarolinenfeld und Tattenhausen ab 14 Jahre Dienstag und Mittwoch, Freitag und Samstag jeweils von 17 bis 22 Uhr  sowie  nach  Vereinbarung  offen.  Für  unter  18-Jährige  ist  der  Besuch

 

kostenlos, ab 18 Jahre wird ein jährlicher Mitgliedsbeitrag von elf Euro fällig.
Auch die Vorstandsmitglieder und der Jugendrat Tae Su Yoon, Petra Arnold, Astrid Horak, David Kellner, Markus Utz, Jonas Huber, Veronika Korsing und Klaus Pscheid sind stolz auf den fertigen Jugendtreff.
Am Samstag, 22. Oktober, steigt ab 16 Uhr die große Einweihungsfeier mit kirchlicher Segnung in den Räumen hinter der Gemeinde. Für das leibliche Wohl ist mit Kaffee, Kuchen und Pizza gesorgt. Ab 18 Uhr spielt die Band „Red Stingray“. Jugendbeauftragte Irmi Huber hofft darauf, dass viele Jugendliche „ihre Hemmschwelle überwinden“ und diese Feier zum Anlass nehmen, einmal ganz unverbindlich im neuen Jugendtreff vorbei zu schauen.

Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Lindl


Jugendbeauftragte Irmi Huber (rechts vorne), Bürgermeister Fessler und viele Jugendliche freuen sich auf die Einweihungsfeier.
   
   
 

Sportliche Großveranstaltung in Großkarolinenfeld führte zum Erfolg (26.10.)

Schüler erlaufen 11 000 Euro für behinderte Kinder
Als einen „unglaublichen Akt der Gemeinschaft“ bezeichnete Rektor Sven Friedel den Spendenlauf, den Schüler, Lehrer und Eltern der Max-Joseph-Grund- und Hauptschule gegen Ende des vergangenen Schuljahres initiiert hatten. Jetzt konnte der Schulleiter einen Scheck in Höhe von 11 000 Euro aus dieser Aktion an Lilo Wallner überreichen. Die Vorsitzende der Nachbarschaftshilfe und Zweite Bürgermeisterin wird dafür sorgen, dass dieses Geld ausschließlich behinderten Kindern in der Gemeinde zugute kommen wird.
Vor eineinhalb Jahren entstand an der Max-Joseph-Schule Großkarolinenfeld die Idee, einen Spendenlauf zugunsten einer sozialen Einrichtung ins Leben zu rufen. Schüler, Lehrer und Eltern zeigten sich von dem Gedanken begeistert und willigten ein, die Aktion zu unterstützen.
Wie berichtet wurde gegen Ende des vergangenen Schuljahres die Pfälzer Straße gesperrt, damit der Spendenlauf durchgezogen werden konnte. Die Schüler hatten sich im Vorfeld Paten gesucht, die ihnen pro gelaufener Runde einen bestimmten Betrag als Spende zur Verfügung stellten. Die Feuerwehr, Polizei, das Rote Kreuz und alle an der Straße ansässigen Geschäftsinhaber haben das Projekt mitgetragen und damit für einen reibungslosen Ablauf des sportlichen Großereignisses, das von der letztjährigen Klasse 10 M in Eigenregie organisiert worden war, gesorgt.
„Tatsächlich haben fast alle Paten inzwischen ihre Spenden überwiesen. Dadurch haben wir die unglaubliche Summe von 11 000 Euro zusammen gebracht“, freute sich Sven Friedel. Rund 1000 Euro würden noch ausstehen. Schnell sei klar gewesen, dass man das Geld behinderten Kindern in der Gemeinde zugute kommen lassen wolle. „Doch dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen, sei schwierig gewesen“, so der Rektor. Denn die Schule habe erfahren müssen, dass es weder eine Namensliste von Familien behinderter Kinder in der Gemeinde noch eine konkrete Einrichtung oder Anlaufstelle für Betroffene gibt, der man das Geld hätte überweisen können.
Schließlich habe man mit der Nachbarschaftshilfe Kontakt aufgenommen, denn diese Einrichtung betreue zehn Familien mit behinderten Kindern, die eine Pflegestufe hätten. „Da es aus datenschutzrechtlichen Gründen schwierig ist, Namen und Adressen von Betroffenen aus der Hand zu geben, haben wir uns selbst darum bemüht, die Eltern von Kindern mit Handicap an einen Tisch zu bekommen und eine Art Elternstammtisch zu gründen“, erzählte Lilo Wallner. Sie ist nicht nur Vorsitzende der Nachbarschaftshilfe und Zweite Bürgermeisterin, sondern leitet gleichzeitig auch den Arbeitskreis „Kinder und Jugend“, der sich im Rahmen des gemeindlichen Projektes „Lebensqualität durch Nähe“ gegründet hat.
Zu diesem Arbeitskreis-Treffen im Foyer der Mehrzweckhalle hatte Wallner diesmal auch Bürgermeister Bernd Fessler, Jugendbeauftragte Irmi Huber, Behindertenbeauftragten Michael Schmid, Vertreter von Feuerwehr, Vereinen und Verbänden sowie betroffene Eltern von behinderten Kindern eingeladen, um Erfahrungen auszutauschen, die Behindertenarbeit gemeinsam voran zu treiben und den Spendenscheck zu übergeben.
Wallner versprach, von dem Geld einen Fond zu gründen, der von Rektor Friedel, Bürgermeister Fessler und ihr verwaltet werde.   Eltern  von   behinderten  Kindern  in   der   Gemeinde   könnten   künftig   Anträge  beispielsweise  für  spezielle

 
Rektor Sven Friedel (Dritter von links) über den Spendenscheck an Lilo Wallner.

 Therapiemaßnahmen ihres Nachwuchses stellen. Nach „verantwortungsvoller Prüfung“ dieser Anträge wird das Dreigestirn über diese Anträge entscheiden.
Die anwesenden Eltern bedankten sich gerührt für das Engagement der Schule und drückten ihre Hoffnung aus, dass die Spendengelder zielgerichtet eingesetzt werden.
„Es wäre schön, wenn unser Spendenlauf der Anstoß dafür wäre, Kindern mit Handicap das Leben in unserer Gemeinde ein Stück normaler und lebenswerter gestalten zu können“, betonte Rektor Friedel. „In unserer behindertengerechten Schule sind alle Kinder gleich, denn wir legen Wert auf ein tägliches Miteinander.“

Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Lindl

   
   
 

Gemeinde Großkarolinenfeld unterzeichnet Vertrag für DSL-Ausbau (26.10.)

Außenbereiche sind bald schneller im Netz

Nach langem Ringen um Finanzen, Methode und Partner hat die Gemeinde Großkarolinenfeld jetzt einen Kooperationsvertrag zur DSL-Breitbandversorgung im Außenbereich mit der Telekom abgeschlossen. Innerhalb eines Jahres müssen die Baumaßnahmen laut Vertrag ausgeführt worden sein. Auch über die Wintermonate hinweg wird gearbeitet, wie Diplom-Ingenieur Norbert Kreier, Teamleiter der Deutschen Telekom Netzproduktion aus Traunstein, bei der Vertragsunterzeichnung im Rathaus ankündigte.
Groß war die Freude über den Kooperationsvertrag bei Franz Dußmann. Der Breitbandpate hatte sich lange Zeit ehrenamtlich mit der Thematik eines DSL-Anschlusses im Außenbereich beschäftigt und viel Freizeit sowie Herzblut in dieses Anliegen investiert. Immer wieder hatten seit Jahren Firmeninhaber und Bürger in Bürgerversammlungen die schlechte DSL-Anbindung in ihren Bereichen beklagt.
Die finanzielle Eigenbeteiligung der Gemeinde beläuft sich auf knapp 140.000 Euro. Ein Förderantrag für einen Zuschuss in Höhe von 100.000 Euro wurde bereits Anfang August bei der Regierung von Oberbayern gestellt.
Als Technik der Zukunft pries Telekom-Vertreter Norbert Kreier die Glasfasertechnik, für die  sich  auch  Großkarolinenfeld

 
Breitbandpate Franz Dußmann, Bürgermeister Fessler, Bauamtsleiter Markus Czaja und Norbert Kreier von der Telekom (von rechts) bei der Vertragsunterzeichnung.

in Bezug auf den DSL-Ausbau entschieden hat.
„Mit diesem Abschluss kann in Kürze erreicht werden, dass auch ein Großteil der Haushalte außerhalb des Hauptortes Großkarolinenfelds mit einem DSL-Netz versorgt sind“, betonte Dußmann. Eine schnellere Netzanbindung haben dann auch die Gemeindeteile Tattenhausen, Hub, Thann, Jarezöd und Lehen mit Umgebung.
Glücklich über den wichtigen Schritt in die Zukunft waren auch Bürgermeister Bernd Fessler und Bauamtsleiter Markus Czaja. Wie wichtig es für eine Gemeinde ist, in Sachen DSL-Anschluss und Netzversorgung aktiv zu werden, stellte Norbert Kreier abschließend heraus: „Eine Gemeinde, die keine Breitbandentwicklung hat, wird es in Zukunft schwer haben, mit anderen Gemeinden mithalten zu können.“

Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Lindl

   
   
 

Ein eigenes Branchenbuch für die Gemeinde (26.10.)

Mit viel Eigeninitiative entstand in Großkarolinenfeld neue Broschüre

Ein eigenes Branchenbuch kann die Gemeinde Großkarolinenfeld jetzt vorweisen. Im Rahmen des von Bezirksrat Sebastian Friesinger ins Leben gerufenen Projektes „Lebensqualität durch Nähe“ hatte sich vor längerer Zeit unter Leitung von Lilo Wallner der Arbeitskreis „Wirtschaft“ gebildet.
Anfangs hatte dieser Arbeitskreis noch viele Mitglieder, doch als abzusehen war, wie viel Arbeit das geplante Branchenbuch machen wird, blieb nur ein kleiner Kreis an Mitarbeitern übrig, wie Lilo Wallner erzählte.
Der Vorsitzende des Wirtschaftsforums Großkarolinenfeld, Helmut Schenk, Andreas Huber vom Wirtschaftsforum sowie Andrea und Lilo Wallner gehörten schließlich bis zum Schluss dem Arbeitskreis an.  Der Großkarolinenfelder Stephan Kuba übernahm kurzfristig die Programmierung und Umsetzung der Broschüre in eine druckfertige PDF-Datei.
erausgeber des Branchenbuches ist das Wirtschaftsforum. Der Gemeinderat hatte für das Projekt einen Zuschuss in Höhe von 2000 Euro bewilligt. „Über Sebastian Friesinger haben wir für unser Vorzeigeprojekt über das Marketing 1000 Euro bekommen“, so Wallner. 3150 Exemplare konnten schließlich zu einem Nettopreis von 70 Cent pro Ausgabe gedruckt werden. Damit sei der Kostenrahmen eingehalten worden.
Das  neue  Branchenbuch  Großkarolinenfeld/Tattenhausen  gibt  einen  Überblick  über  die  örtliche  Wirtschaft  und  die

 

Dienstleistungs- und Gastronomiebetriebe im Ort. Ob Friseursalons,  Banken, Handwerksbetriebe, Autowerkstätten Lebensmittelgeschäfte, soziale Einrichtungen oder Übernachtungsmöglichkeiten – im neuen gemeindeeigenen Branchenbuch wurde jedes kleine und große Unternehmen auf Wunsch des Inhabers mit Namen, Telefonnummer und Adresse festgehalten.
Lilo Wallner dankte allen Ehrenamtlichen, vor allem ihrer engagierten Tochter Andrea, für die Unterstützung und kündigte gleichzeitig das Ende des Arbeitskreises „Wirtschaft“ an: „Wir haben mit dieser Broschüre unseren Anteil an dem Projekt Lebensqualität durch Nähe geleistet. Deshalb erklärt der Arbeitskreis mit Fertigstellung des Branchenbuches seine Tätigkeit als beendet.“

Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Lindl


Die Mitglieder des Arbeitskreises „Wirtschaft“ mit Bezirksrat Sebastian Friesinger (Dritter von rechts) und Bürgermeister Bernd Fessler (links) präsentierten erstmals das neue Branchenbuch.
   
   
 

Aus dem Gemeinderat Großkarolinenfeld (26.10.)

Verkehrssituation in Tattenhausen verbessern

Vom Neubau der Bahn-Lärmschutzwände in Karo über die Verkehrssituation in Tattenhausen bis hin zum fertig gestellten Jugendtreff wurden die verschiedensten Themen in der jüngsten Gemeinderatssitzung in Großkarolinenfeld behandelt. Lob gab es diesmal von Seiten des Gremiums für Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung, die Anregungen von Räten schnellstens umgesetzt hatten.
Von Seiten des Eisenbahnbundesamtes wurden der Gemeinde geänderte und ergänzte Planunterlagen zum Neubau von Lärmschutzwänden in der Ortsdurchfahrt Großkarolinenfeld für die Eisenbahnstrecke München-Rosenheim zugeleitet. Dies berichtete Bürgermeister Bernd Fessler in der Sitzung.
Die Änderungen würden sich vor allem aus der Errichtung einer zusätzlichen Lärmschutzwand (Lärmschutzwand Kolbergstraße) sowie hinsichtlich der Beschlussfassung zur Wandhöhe ergeben.
Der Gemeinderat fasste folgenden Beschluss: Die Forderungen aus der gemeindlichen Stellungnahme vom März 2010 hinsichtlich der Verschiebung einer Schleuse im Bahnhofsbereich, der Realisierung einer Schallschutzwand auch südlich des Bahnkörpers, dem Schutz derWohnbevölkerung während der Arbeiten, der „Entdröhnung“ der Bahnunterführung und des behindertengerechten, barrierefreien Bahnsteigs in Richtung München werden wiederholt und ausdrücklich aufrecht erhalten.
Des Weiteren hielt der Gemeinderat im Beschluss fest, dass insbesondere hinsichtlich der Schleusenverschiebung im Bahnhofsbereich die Stellungnahme der DB Netz AG vom Juli vergangenen Jahres für die Gemeinde nicht nachvollziehbar sei. Deshalb erbete sich die Gemeinde eine erneute Prüfung in Bezug auf eine Verschiebung in Richtung Osten.
Ausdrücklich wies die Gemeinde darauf hin, dass im Zusammenhang mit der geplanten Erneuerung der Eisenbahnunterführung am Kolberg (wir berichteten), die sich dort befindliche Wasserleitung in Absprache mit der DB ProjektBau verlegt werden muss. Eine genaue künftige Lage der Wasserleitung stehe derzeit nochnicht fest und müsse abgeklärt werden.
Wie der Bürgermeister das Gremium informierte, heißt die Max-Joseph-Schule jetzt Mittelschule Großkarolinenfeld.
Einen Dank für schnelle Hilfestellung richtete Elfriede Strasser (PLW) an die zuständige Gemeindemitarbeiterin Renate Koziol. Diese habe für eine rasche Abstimmung mit der Polizeiinspektion Bad Aibling gesorgt. Dabei ging es um die Verkehrssituation im Bereich Raiffeisenstraße/Hauptstraße in Tattenhausen. Nachdem sich dort zum wiederholten Male beinahe ein schwerer Unfall ereignet hätte, sei die Markierung an dieser Stelle äußerst rasch erneuert worden.
Ebenso zügig sei durch Unterstützung von Bauamtsleiter Markus Czaja auf das Anliegen eines Anwohners am Kinderhaus „Pusteblume“ in Großkarolinenfeld reagiert worden. Da die Garage des Mannes durch die an- und abfahrenden Autos immer wieder verschmutzt worden sei, habe man durch entsprechende Außenanlagen schnell für Abhilfe gesorgt.
Auf Anregung von Gemeinderat Sepp Lausch (parteilos) befindet sich der Bürgermeister derzeit in Verhandlungen mit den Anliegern der Grafinger Straße in Tattenhausen. Dabei werde ein Zaunrückbau besprochen, um die Verkehrssicherheit an der Hauptstraße zuerhöhen, wie Fessler berichtete. Außerdem werde im Bereich der Staatsstraße auf den Einbau von Mittelinseln beim Staatlichen Bauamt hingewirkt. Hierbei sei auch die Polizei hinzugezogen worden, um an Unfallzahlen in diesem Bereich zu gelangen. Dazu Fessler: „In der letzten Zeit sind hier wohl  acht  Unfälle  registriert  worden.  Darum

 
Unfälle sind im Bereich der Hauptstraße in Tattenhausen keine Seltenheit. Oft sind die Autofahrer auf der Staatsstraße mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs, wie die reparierten oder defekten Zäune der Anwohner belegen.

sollen die Sichtverhältnisse verbessert werden.“
Jugendbeauftragte Irmi Huber gab bekannt, dass für den 22. Oktober ab 16 Uhr die Einweihung des renovierten Jugendtreffs mit „Tag der offenen Türe“ vorbereitet wird. Hierfür fasste das Gremium den einstimmigen Beschluss, dass die Band bis 23 Uhr spielen darf.  Dritter Bürgermeister Paul Hofmann hat vor kurzem den Vorsitz der PLW-Fraktion an Roman Hörfurter abgegeben. Hörfurter nutzte die Gelegenheit, allen Ehrenamtlichen zu danken, die sich in der Gemeinde im Kinder- und Jugendbereich engagieren. Gleichzeitig kritisierte der neue PLW-Fraktionsvorsitzende die Tatsache, dass Ehrenamtliche unverständlicherweise zunehmend mit sehr hohen Anforderungen von Seiten der Eltern konfrontiert werden.

Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Lindl

   
   
 

Großkarolinenfelds Abenteuerspielplatz ausgezeichnet (26.10.)

Über eine Auszeichnung kann sich Großkarolinenfeld freuen: Die Gemeinde hat im Rahmen des landesweiten Wettbewerbes 2011 „Grüne Begegnungs- und Erlebnis(t)räume“ mit ihrem schönen  Abenteuerspielplatz  (unser Bild)  den

 

dritten Platz von insgesamt14 teilnehmenden Gemeinden erreicht. Dieses gute Ergebnis gab Bürgermeister Bernd Fessler in der jüngsten Gemeinderatssitzung bekannt. „In diesem Zusammenhang gebührt dem Großkarolinenfelder Sepp Stadter ein herzliches Dankeschön, denn ohne sein Engagement und seinen Einsatz wäre der Spielplatz nicht in dieser Form entstanden“, so Fessler. Die im Wettbewerb gesichteten guten Leistungen der Landkreisgemeinden für Kinder und Jugendliche sollen in einem „Kinderführer“ veröffentlicht werden.



Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Lindl

   
   
 

Bewerbungstag an der Max-Joseph-Schule in Großkarolinenfeld (25.10.)

Gut gekleidet zum Probelauf angetreten

„Gut verkauft“ haben sich die Schüler der Max-Joseph-Schule Großkarolinenfeld beim „Bewerbungstag“, wie Lehrerin Susanne Kellner ihren Schützlingen bestätigte. Einen Vormittag lang probten die Jugendlichen den „Ernstfall“, mussten gut gekleidet vor Vertretern von regionalen Firmen zum Vorstellungsgespräch antreten, ihre Bewerbungsmappen präsentieren, ein Benimmtraining absolvieren und die fremden Personalchefs von sich überzeugen.
Statt in ausgefransten Jeans und Leggings kamen 60 Schüler aus drei Klassen der Max-Joseph-Schule zum Bewerbungstag in äußerst gepflegter Kleidung. „Wir legen Wert darauf, dass sich die Jugendlichen auf den Bewerbungstag so vorbereiten, als würden sie ein echtes Vorstellungsgespräch vor sich haben. Und dazu gehört auch die entsprechende Kleidung“, meinte Lehrerin Susanne Kellner.
Bereits im Unterricht haben sich die Schüler auf diesen Tag vorbereitet und Bewerbungsmappen erstellt. Diese Mappen mussten sie jetzt Experten, darunter Vertreter von namhaften regionalen Firmen, von Banken, von Krankenkassen und vom Wirtschaftsforum Großkarolinenfeld, vorlegen. So sparte beispielsweise Helmut Schenk, Vorsitzender des Wirtschaftsforums und Geschäftsführer eines Tattenhausener Betriebes, beim Durchsehen der Lebensläufe nicht mit Lob. Doch Verbesserungsvorschläge, Komma- und Rechtschreibfehler sowie Anregungen zur Notenverbesserung hatte Schenk für die angehenden Auszubildenden ebenso parat.
„Dieses Angebot ist für die Jugendlichen oft sehr wichtig. Erstmals bekommen sie nicht nur von Lehrern und Eltern ein Feedback, sondern erfahren ihre Wirkung auf Fremde nach außen“, sagte Susanne Kellner.
Wie wichtig der erste Eindruck beim Vorstellungsgespräch ist, verdeutlichte Bernadette Hollinger. Die Mitarbeiterin der AOK Rosenheim absolvierte mit den jungen Menschen ein Benimmtraining, wobei sie ihre Zuhörer durch lustige Gesten von Negativbeispielen immer wieder zum Lachen brachte. Auf spielerische Art und Weise führte Hollinger den künftigen Schulabgängern vor Augen, wie man einen Raum betritt, wie man den Personalleiter begrüßt, wie die richtige Haltung während des Gesprächs aussehen sollte und auf welche Art und Weise die Jugendlichen für sich punkten können.
„Ihr müsst immer bedenken, es sind lauter Kleinigkeiten, warum ausgerechnet du die Lehrstelle bekommst“, erzählte Hollinger. Schon beim ersten Augenkontakt und Händedruck müssten die Motivation und das Interesse des Bewerbers erkennbar sein: „Setzt euer schönstes Lächeln auf, das ihr habt. So als würdet ihr bei eurer Mama um etwas betteln.“
Eine positive Bilanz zog Samuel Daxeder: „Dieser Tag ist ein guter Testlauf für uns. Wir erkennen, welche Fehler wir im Ernstfall noch ausmerzen können.“ Der 14-Jährige möchte Anlagentechniker für Heizung und Sanitär werden. „In diesen Beruf konnte ich durch ein Praktikum schon hinein schnuppern. Das hat mir absolut gut gefallen.“
Ganz entspannt ging der 14-jährige Christian Egger den Bewerbungstag an. Egger hat sich für den Beruf des Maurers entschieden und im Betrieb des Onkels bereits einen Ausbildungsplatz in Aussicht: „Davon habe ich im Vorstellungsgespräch gleich erzählt, was gut angekommen ist.“Michael Grebl dagegen gab  zu,  schon  „etwas aufgeregt“

 
Wie es in der Gastronomie oft gerne gesehen wird, erschien diese Schülerin stilecht im Dirndl zum Vorstellungsgespräch.

gewesen zu sein, als er einem realen Firmenchef gegenüber saß. „Der Tag ist ein super Training, denn man lernt, frei zu sprechen und sich Fremden gegenüber positiv darzustellen“, resümierte der 14-jährige Schüler.
ufgrund des Fachkräftemangels stellen wieder mehr Firmen in der Region Hauptschüler ein und bieten Praktikumsstellen an, so die Erfahrungen der Lehrer. Einen Info-Abend zum Thema „Fit für die Ausbildung“ bietet die Max-Joseph-Schule für Eltern und Schüler am Mittwoch, 9. November, um 19 Uhr in der Max-Joseph-Halle an. Dabei werden namhafte Referenten aus der Wirtschaft sowie ehemalige Schüler, die heute im Berufsleben stehen, von ihren Erfahrungen erzählen und Tipps geben.   


Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Lindl

   
   
 

„Wärme ist politisch nicht sexy“ (22.10.)

Großkarolinenfelder CSU organisierte Vortrag mit Stadtwerke-Chef Dr. Brühl

„Vermeide, was Du vermeiden kannst“, mit diesem Grundsatz eröffnete Dr. Götz Brühl seinen Vortrag zum Thema „Der Atomausstieg ist beschlossen – woher kommt in Zukunft unsere Energie?“. Der Geschäftsführer der Stadtwerke Rosenheim sprach auf Einladung der CSU-Ortsverbände, der Jungen Union und der Frauen Union Großkarolinenfeld und Tattenhausen im gut besuchten Foyer der Mehrzweckhalle.
Dieser Grundsatz lasse sich auch gut in Bezug auf CO2 anwenden. Brühl stellte das erklärte Ziel der Stadtwerke heraus, für Rosenheim bis zum Jahr 2025 eine ausgeglichene CO2-Bilanz zu erreichen. Welche Maßnahmen die Stadtwerke dafür in der Vergangenheit unternommen haben und für die Zukunft weiterhin planen, skizzierte der Redner anhand einer Power-Point-Präsentation.
Schon lange Zeit beschäftige sich das Unternehmen mit dem Thema Energieeinsparung, was sich auch im Energiekonzept der Stadtwerke widerspiegle. „Wärme ist und bleibt wichtig. Die Kraft-Wärme-Kopplung verhindert unsere größte Verschwendung von Energie“, betonte Brühl.
Auch auf die Veränderungen des Strompreismarktes ging der Gast ein: „Zu 90 Prozent wird der Strom, der nicht aus Atomkraftwerken kommt, aus dem Ausland importiert.“ Jede Nachfrage habe Auswirkungen auf den Preis.
Der  Stadtwerke-Geschäftsführer,  der  Energietechnik   mit   Vertiefung   Kerntechnik  studiert  hat,  bedauerte,  dass  im

 

Energiekonzept der Bundesregierung die Kraft-Wärme-Kopplung nicht erwähnt wird. Auch einen Grund dafür hatte der Redner parat: „Wärme ist politisch nicht sexy. Es ist in unserer Wahrnehmung kein tolles High-Tech-Produkt.“
Konkret nannte Brühl die weiteren Pläne der Stadtwerke zur Energieeinsparung: So sollen Fernwärme, Kraft-Wärme-Kopplung und Gasmotorenanlage weiter ausgebaut sowie die Holzvergasung forciert werden. Brühl abschließend: „Dadurch dass wir so effizient Strom produzieren, sorgen wir dafür, dass an anderer Stelle in Deutschland die Kohlekraftwerke nicht laufen müssen.“





Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Lindl


Die Vorsitzenden der CSU-Ortsverbände, Tae Su Yoon, Leonhard Krichbaumer und Lilo Wallner bedankten sich bei Stadtwerke-Geschäftsführer Dr. Götz Brühl (von links) für den Vortrag.
   
   
 

Hoch her ging es in Tattenhausener Bürgerversammlung (20.10.)

Debatte um Gewerbepolitik in Karo

Hoch her ging es in der Bürgerversammlung Tattenhausen. Wie fast jedes Jahr beherrschte hauptsächlich wieder ein einziger Bürger das Geschehen und sorgte mit seinen teilweise respektlosen Bemerkungen gegenüber Bürgermeister und Gemeinderat für Unruhe im Saal. Mehrfach war Kritik zum Thema Gewerbepolitik in Großkaro zu hören.
Großkarolinenfeld – Nach der üblichen Power-Point-Präsentation (wir berichteten) stieg Bürgermeister Bernd Fessler im Gasthof „Zum Bräu“ gleich in die Diskussion ein. Sofort kam das Thema DLS-Anschluss im Außenbereich und die Tatsache, dass der Ortsteil Hilperting vom Ausbau ausgeschlossen ist, zur Sprache.
Laut Fessler habe die Telekom von allen Anbietern die gebietsmäßig umfassendste Versorgung garantiert. „Der Gemeinderat ist auch nicht glücklich darüber, dass Hilperting nicht mit angeschlossen wird, aber wir haben deswegen mit der Telekom nachverhandelt“, so Fessler. Eine auch in Hilperting schnellere Verbindung sei über Satellit möglich.
Breitbandpate Franz Dußmann hatte konkrete Zahlen parat:  165 Haushalte haben Interesse bekundet, durch die Telekom angeschlossen zu werden. Sieben Haushalte, die einen höheren Bedarf bräuchten, gehen leer aus. In Bezug auf diese Zahlen wies Fessler darauf hin, dass alleine die Gemeinde knapp 140 000 Euro an Eigenleistung an Anschlusskosten übernehme.
Für weiteren Diskussionsstoff sorgte das Großkarolinenfelder Gewerbegebiet Nord.Mit den Worten „da stehen ja mehr Wohnhäuser drin als Autos“ kritisierte ein Tattenhausener die Ausweisung des Gewerbegebietes. Rückenstärkung bekam er von einem anderen Bürger: „Karo hat mehrere Millionen Schulden und keine richtige Gewerbepolitik.“
Die Gemeinde hätte das jetzige Gewerbegebiet rechtzeitig kaufen müssen und nur „Betriebe dort zulassen sollen, die auch tatsächlich Gewerbesteuer bringen. Fessler wies darauf hin, dass die Ausweisung des Gewerbegebietes vor seiner Amtszeit als Bürgermeister stattgefunden habe. Dieses Argument ließ der Tattenhausener jedoch nicht gelten. Als das Gebiet erschlossen worden sei, sei Fessler bereits Bürgermeister gewesen. Und auch die konkreten Pläne von Investoren, dort ein großes Einkaufszentrum (wir berichteten) zu realisieren, habe die Gemeinde abgelehnt.
Dagegen verwehrte sich der Bürgermeister vehement. Er sei mit einem Investor in Bezug auf das Einkaufszentrum sogar bei der Regierung vorstellig geworden, doch das Vorhaben lasse sich aufgrund der Regionalplanung nicht verwirklichen.
Des Weiteren kam in der Runde die Frage auf, was aus dem Arbeitskreis Tattenhausen geworden sei. Hier ergriff ein Tattenhausener Gemeinderat das Wort. Er gab bekannt, dass sich der Arbeitskreis intern nicht einig über die Art und Weise des Dorfplatz-Ausbaues gewesen sei. Falls es zu einem Endausbau der Straße kommen würde, müssten die Kosten auf die Anwohner umgelegt werden. Und ob dies von Anliegern gewollt wäre, sei fraglich.
Mit solchen Problem sei die Gemeinde in Bezug auf Straßensanierungen laut Fessler immer wieder konfrontiert. So bat eine Anliegerin des Hollerweges in Tattenhausen darum, die Kosten für die dort nötige Straßenausbesserung bei den nächsten Haushaltssitzungen miteinzuplanen. Zudem äußerte die Bürgerin den Wunsch, eine Wiese als Hundespielplatz auszuweisen, um andere Wiesen und Gärten von Hundekot freizuhalten.
Ein Besucher forderte, den Grundstücksbesitz der Gemeinde im Rathaus einsehen zu dürfen.  Fessler meinte, damit kein Problem zu haben. Der Grundstücksbesitz sei kein Geheimnis.
Auch auf die Frage, warum in Karo kein „Bauland für Einheimische“ geschaffen wird, hatte Fessler eine Antwort. Seiner Meinung nach „ist zu hinterfragen, inwieweit das Projekt `Bauland für Einheimische` in jedem Fall sozial gerecht ist, da hier Vorteile nur einem sehr begrenzten Personenkreis zugute kommen“.
Als Fessler mit unsachlichen  und  privaten  Fragen  von  dem  Tattenhausener  konfrontiert  wurde  und  dieser  sogar  im

 
Immer wieder gibt das Gewerbegebiet Nord und die noch freien Wiesen in Großkaro Anlass zur Diskussion. Foto: Lindl

Hinblick auf die Bürgermeisterwahl im nächsten Jahr meinte „es wäre gescheiter, wenn ich da vorne stehen würde“, wurde es einer engagierten Gemeinderätin zu bunt: „Ich würde mir eine Diskussion auf höherem Niveau und keine Stammtischdebatte wünschen.“ Doch auch diesem Einwand bot der Bürger Paroli mit der provokativen Frage „und was hast du eigentlich noch im Gemeinderat verloren?“.
Dem gesamten Gemeinderat warf der Mann vor „nur hinten herum zu reden und wenn es darauf ankommt, traut sich keiner den Mund aufzumachen“.





Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Lindl

   
   
 

Berta Verhoeven feierte 85. Geburtstag (13.10.)

Berta Verhoeven feierte bei geistiger und körperlicher Frische ihren  85.Geburtstag. Dieser Ehrentag wurde im Kreise der Familien ihrer drei Kinder, zusammen mit den sieben Enkeln und 7 Urenkel sowie zahlreichen Freunden, Bekannten und Verwandten im Gasthaus „Wirt von Dred“, gefeiert. Die Jubilarin ist in Windthorst geboren und aufgewachsen. Dieser Ort, der Mitte des 19. Jahrhundert von deutschen Siedlern aus dem Rheinland gegründet wurde, liegt heute in Bosnien und heißt Nova Topola. Als der gelernte Buchhalter  Wilhelm Verhoeven, der aus dem gleichen Ort stammt, aus der Kriegsgefangenschaft entlassen wurde, heirate sie ihre Jugendliebe in der Pfarrkirche von  Jajce. Zehn Jahre musste das Ehepaar Verhoeven warten bis endlich die Ausreise zu ihren  Familiennagehörigen  in  den   Landkreis  Rosenheim  von  den

 
Berta Verhoeven freut sich über den Besuch von Bürgermeister Bernd Fessler zu ihrem 85. Geburtstag.

neuen jugoslawischen Behörden genehmigt wurde. Berta Verhoeven war über viele Jahre als Schneiderin in einem Pfaffenhofener  Betrieb als fleißige und erfahrende Mitarbeiterin geschätzt.  Freud und Leid hielten sich bei Berta Verhoeven die Waage. Nach 61 Ehejahren verstarb ihr Ehegatte.
Im Jahre 1962 baute sich die Familie Verhoeven, mit großer Mühe, ein Eigenheim in Großkarolinenfeld. Dort lebt  jetzt die Jubilarin  zusammen  mit der Familie ihrer Tochter Inge, von der sie liebevoll umsorgt wird. Zahlreiche Gratulanten, darunter Bürgermeister Bernd Fessler und Pfarrer Drago Curic, trafen im Haus am Lindenweg ein, um der Jubilarin Glück, Gesundheit und Gottes Segen zu wünschen. Landrat Josef Neiderhell ließ Geburtstagsgrüße übermitteln.


Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Greiner

   
   
 

Weisertwecken für Lorenz Hildebrand (13.10.)

Einen 10 Meter langen Weisertwecken transportierten zahlreiche junge Männer und Frauen quer durch Großkarolinenfeld um dann endlich, nach einigen Stunden Schwerstarbeit mit vielen Haltestellen,   am Haus des Stammhalter Lorenz einzutreffen. Die Eltern Jasmin und Matthias Hildebrand empfingen die illustre Gesellschaft auf dem Anwesen an der Bahnhofstraße und luden sie zu einer fröhlichen Weisertfeier, zusammen mit vielen Freunden und Bekannten, ins Haus ein.




Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Greiner

   
   
 

Aus der Bürgerversammlung in Jarezöd bei Großkarolinenfeld (05.10.)

Trotz Baumaßnahmen keine neuen Kredite

Trotz einer kontinuierlich gestiegenen Einwohnerzahl hat sich die Anzahl der ein- bis dreijährigen Kinder in Großkarolinenfeld im Laufe der vergangenen zehn Jahre stark verringert. „Gleichzeitig haben sich jedoch der Bedarf an Betreuungsplätzen und damit die Kosten hierfür enorm erhöht“, erklärte Bürgermeister Bernd Fessler in der Bürgerversammlung beim „Wirt von Dred“ in Jarezöd.
Großkarolinenfeld – Sowohl der Schuldenstand als auch die Pro-Kopf-Verschuldung konnten erneut gesenkt werden und eine neue Kreditaufnahme wurde trotz aufwändiger Baumaßnahmen vermieden.
Kontinuierlich angestiegen sind seit 1995 die gesamten Personalkosten, wobei hier auch die Personalkosten für die gemeindlichen Kindergärten zu Buche schlagen, wie Fessler berichtete. Leicht erhöht präsentierte sich im Vergleich zu 2010 die Gewerbesteuerumlage und die Einkommenssteuerbeteiligung.
Gleich mehrere große Bauvorhaben konnten auch heuer wieder gestemmt werden: So wurden die Wendelsteinstraße-Nord für rund 740 000 Euro und die Kranzhornstraße-Süd „Am Bartlwald“ für rund 240 000 Euro saniert. Der Ausbau der Efeustraße-Arnikaweg kostete etwa 430 000 Euro und die Kosten im Rahmen des Straßensanierungsprogramms beliefen sich insgesamt auf cirka 130 000 Euro.
Als geplantes Bauvorhaben steht der Ausbau der Bahnhofstraße mit Bahnhofsvorplatz künftig an. Bezüglich der Schallschutzwände am Bahnhof laufe das Genehmigungsverfahren. Mit einer Komplettsperrung sei im nächsten Jahr an der Kolberg-Unterführung zu rechnen, da die Bahn hier Baumaßnahmen plane.
Dass die Gemeinde auch im sozialen Bereich einiges an positiver Arbeit vorweisen kann, daran erinnerte Fessler in der Versammlung. Ob in der Nachbarschaftshilfe, der Offenen Ganztagesschule, im Patenprojekt „Jugend in Arbeit“ oder in den Arbeitskreisen des Projektes „Lebensqualität durch Nähe“ – in  unterschiedlichsten Bereichen werden die Belange von Kindern, Jugendlichen, Senioren und Kranken berücksichtigt.
Auffallend sei, dass trotz Geburtenrückgangs die Kinderbetreuungszahlen stark angestiegen seien. „Wir haben zwar weniger ganz kleine Kinder in der Gemeinde, aber diese werden immer früher und länger betreut, was natürlich Geld kostet“, so Fessler.
In der anschließenden Diskussion beklagte ein Bürger starke Aufschüttungen im Bereich der Straße von Thann nach Ester: „Bei Regen steht hier das Wasser auf der Straße. Das wird im Winter bei Kälte und Eis sicher gefährlich werden.“ Fessler versprach, sich vor Ort ein Bild zu machen, inwieweit das Gelände in letzter Zeit aufgeschüttet wurde, ob dieses Vorgehen genehmigungspflichtig ist und die Verkehrssicherheit auf der bestehenden Straße eingeschränkt wird.
Als Gefahrenquelle bezeichnete ein anderer Bürger die Straße Ester-Hilperting. Sie sei zu schmal und man könne hier nicht einmal einen Radfahrer in ordnungsgemäßem Abstand überholen. Der Bürgermeister wies darauf hin, dass über eine mögliche Verbreiterung dieser Straße bei der nächsten Haushaltsaufstellung beraten wird.
„Sowohl von einer Straßenverbreiterung als auch vom DSL-Anschluss werden wir also ausgeschlossen“, bemängelte ein Anwohner. Laut Fessler habe man im Rahmen der DSL-Ausschreibung keine entsprechenden Angebote für diesen Bereich bekommen. Die Gemeinde nehme in Bezug auf die DSL-Anbindung im Außenbereich mit rund 140 000 Euro Eigenanteil ohnehin „viel Geld in die Hand“.
Kritik äußerte eine Besucherin an den geplanten Schallschutzwänden, die in Großkarolinenfeld in naher Zukunft gebaut werden sollen. Fessler erinnerte an die kontroverse Diskussion über diese Wände im Gemeinderat. Bei diesem Thema würden die Bedürfnisse der Menschen – je nach Wohnort und Bahnnähe – stark auseinander gehen.
Zum wiederholten Male forderte ein Bürger eine verstärkte Gewerbegebietsausweisung. Gleichzeitig solle die Ansiedlung von Gewerbebetrieben mehr forciert werden.„Unserer Gemeinde hat eine  schlechte  Anbindung  an  die  Autobahn,    was 

 
Mit einer Komplettsperrung ist im nächsten Jahr an der Kolberg-Unterführung zu rechnen.

bei  Gewerbeansiedlungen der wichtigste Gesichtspunkt ist“, bekräftigte der Bürgermeister.
Mit den Worten „uns stinkt es gewaltig“ brachten Anwohner von Zweckstätt ihren Unmut über die teilweise starke Geruchsbelästigung durch die dortige Biogasanlage erneut auf den Punkt. Doch laut dem Gemeindeoberhaupt sei die Gemeinde hierfür nicht zuständig.
Insgesamt freute sich Fessler am Ende der Bürgerversammlung über „den moderaten Ton“ in Jarezöd und versprach, „den angesprochenen Themen nachzugehen“.




Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Lindl

   
   
 

Ausstellungseröffnung von „KaroArt“ im Aiblinger Novalishaus (05.10.)

Gute Nachwuchsarbeit zeichnet Verein aus

Während andere Vereine Nachwuchsprobleme und Mitgliedermangel plagen, kann der Großkarolinenfelder Kunst- und Förderverein „KaroArt“ eine steigende Mitgliedzahl und begabte Nachwuchskünstler präsentieren. Dies verkündete Vorsitzender Rudi Heilmann bei der Vernissage im Bad Aiblinger Novalishaus, wo 17 Künstler derzeit ihre Werke ausstellen.
Großkarolinenfeld/Bad Aibling – Bereits zum siebten Mal veranstaltet „KaroArt“ eine Ausstellung in der Aiblinger Seniorenresidenz Novalishaus. Mit 17 Künstlern präsentieren noch mehr als im Vorjahr ihre Fotos, Skulpturen und Gemälde. Groß war die Freude bei Hedwig Hanus, Kulturbeauftragte des Novalishauses, über die vielen Besucher und das große Interesse der Heimbewohner an der Ausstellung.
„Jedes Jahr bin ich aufs Neue erstaunt darüber,was eine relativ kleine Gemeinde wie Großkarolinenfeld künstlerisch auf die Beine stellt“, betonte Hedwig Hanus. Die Vielfalt an verschiedensten Techniken verdiene große Anerkennung. Doch vor allem die gute Nachwuchsarbeit zeichne den Verein aus. Schon zum wiederholten Male stellen auch diesmal mit der 13-jährigen Pia Roth und der 16-jährigen Bianca Hullin Jugendliche ihre Kunstwerke aus.
Blumen sind das Lieblingsmotiv von Bianca Hullin, wie an ihren Bildern zu erkennen ist. „Neben Sport ist die Malerei für mich ein guter Ausgleich zum Schulalltag“, erzählt die 16-Jährige. Die Großkarolinenfelderin besucht die zehnte Klasse eines Rosenheimer Gymnasiums und nebenbei die Kunstschule von „Kind und Werk Rosenheim“. 
Mit großem Interesse streifte die Schülerin durch die Reihen der Ausstellung, um sich von älteren Kollegen Anregungen und Ideen zu holen für ihre nächsten Werke. Weil sie sich künstlerisch weiterbilden möchte, wünscht sich Bianca Hullin zu Weihnachten Ölfarben. Bisher waren Aquarell- und Acrylbilder ihre Steckenpferde.
Die Nachwuchsarbeit von „KaroArt“ lobten auch Großkarolinenfelds Zweite Bürgermeisterin Lilo Wallner und Kulturbeauftragter Heribert Greiner. Wallner freute sich über die Anwesenheit von Vorsitzendem Rudi Heilmann, der aus gesundheitlichen Gründen bei der letzten „KaroArt“-Ausstellung leider nicht dabei sein konnte.
Greiner hob die Unterstützung der Novalishaus-Leitung hervor, die dem Verein aus Karo „Jahr für Jahr eine Herberge gibt“. Gleichzeitig dankte der Kulturreferent den vielen fleißigen Helfern, die sich beim Aufbau der Ausstellung engagiert und für ein abwechslungsreiches Büffet gesorgt haben.
Mit Begeisterung und großen Augen nahmen nicht nur Ausstellungsbesucher, sondern auch die Heimbewohner das Büffet an. Ob im Rollstuhl oder auf einen Gehwagen gestützt, waren vielen Senioren zur Vernissage gekommen. „Das ist so schön, wenn bei uns etwas los ist und wir viele Gäste im Haus haben“, meinte eine 88-jährige rüstige Rentnerin, die auch

 

die musikalische Begleitung lobte. Mit Gitarrenmusik und gekonntem Gesang unterhielt der 19-jährige Sohn der Novalishaus-Kulturbeauftragten, Lorenz Hanus, das bunt gemischte Publikum.
Gerührt von dem großen Erfolg der Veranstaltung war „Karo-Art“-Vorsitzender Rudi Heilmann, der Karla Sotier aus Kolbermoor und Rosi Steiner aus Rosenheim als neue Mitglieder vorstellte: „Mitglieder auch außerhalb unseres Ortes fühlen sich bei uns wohl und das ist für einen Vorstand das schönste Kompliment, das es gibt.“ Die Ausstellung im Novalishaus ist noch bis Sonntag, 16. Oktober, bei freiem Eintritt zu besichtigen.




Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Lindl


Karos Kulturbeauftragter Heribert Greiner (rechts), Vorsitzender Rudi Heilmann und Novalishaus-Kulturbeauftragte Hedwig Hanus (Dritte von links) mit Nachwuchskünstlerin Bianca Hullin und neuen Mitgliedern. Foto: Lindl
   
   
 

Aus dem Großkarolinenfelder Gemeinderat (05.10.)

Straßenverbreiterung erneut Thema in Sitzung

Ein Antrag von Johann Riedl (GBV) in Bezug auf die Verbreiterung der Gemeindeverbindungsstraße Ester-Hilperting stand auf der Tagesordnung der jüngsten Großkarolinenfelder Gemeinderatssitzung. Schon mehrmals hat sich das Gremium mit diesem Thema beschäftigt und das Vorhaben aufgrund der angespannten finanziellen Lage der Gemeinde vorerst zurück gestellt (wir berichteten).
Jetzt plädierte der GBV-Gemeinderat dafür, dennoch bei der Regierung von Oberbayern den Zuschussantrag für eine mögliche Straßenverbreitung zu stellen, um sich eventuelle Fördergelder zu sichern.
„Des Weiteren sollen die Kosten für diesen Ausbau in den Haushalt für das Jahr 2012 mit aufgenommen werden“, forderte Riedl. So mancher Gemeinderat war von Riedls Antrag sichtlich genervt. Bernhard Schlosser (CSU) kommentierte Riedls Anliegen mit den Worten: „Wir brauchen das doch jetzt nicht beschließen, nur weil das Thema Riedls Hobby ist.“
Dem Unmut im Rat setzte Marga Knorek (GBV) mit einem Schmunzeln entgegen: „Ihr habt Riedl ja nicht gehen lassen und wolltet ihn weiter im Gemeinderat haben. Also müsst ihr das jetzt aushalten.“
Albin Schenk (CSU) konnte auch nicht verstehen, warum Riedl diesen Antrag erneut einbringt: „Das ist doch ohnehin klar, dass wir uns beim nächsten Haushalt wieder mit diesem Thema beschäftigen und über eine mögliche Verbreiterung in Ester-Hilperting reden.“
Bürgermeister Bernd Fessler wies Riedl darauf hin, dass die Gemeinde bei der Regierung grundsätzlich nur dann einen Förderantrag stellen könne, wenn das Gremium vorher einen Projektbeschluss zum Straßenausbau gefasst habe. Dies sei aber noch nicht der Fall gewesen.
Zudem erinnerte Fessler an die baufachliche Stellungnahme des Staatlichen Bauamtes Rosenheim, wonach  die  Planung

 
Immer wieder ist die Verbreiterung der Straße Ester-Hilperting Thema im Großkarolinenfelder Gemeinderat. Foto: Lindl

im Hinblick auf die Bankettbreite noch verbessert werden sollte. Es sei wohl von einem zusätzlich erforderlichen Grunderwerb auszugehen. „Auch für die geringere Bankettbreite war bislang der Grunderwerb noch nicht abgeschlossen“, sagte Fessler.
In diesem Zusammenhang gab der Bürgermeister zu bedenken, dass Themen wie etwa das Feuerwehrauto oder die DSL-Erschließung bei der nächsten Haushaltsaufstellung berücksichtigt werden müssen.
Schließlich beschloss das Gremium, die Verbreiterung der Gemeindeverbindungsstraße Ester-Hilperting in die Beratungen für den Haushalt 2012 miteinzubeziehen.


Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Lindl

   
   
 

Aus der Gemeinderatssitzung Großkarolinenfeld (05.10.)

Eigene Stromerzeugung soll forciert werden

Die Gemeinde Großkarolinenfeld soll künftig ihre Liegenschaften für die Stromerzeugung durch den Aufbau von Photovoltaikanlagen nutzen. Das jedenfalls wünscht sich der Ortsverband der Jungen Union (JU) Großkarolinenfeld/Tattenhausen und formulierte einen entsprechenden Antrag, den CSU-Fraktionssprecherin Lilo Wallner in der jüngsten Gemeinderatssitzung erläuterte.
„Die Erkenntnisse aus den schrecklichen Ereignissen in Fukushima sollten auch unsere Gemeinde zum aktiven Einstieg in die Erzeugung erneuerbarer Energien veranlassen“, erklärte JU-Vorsitzender Tae Su Yoon, in seinem Schreiben an den Gemeinderat.
Nach Auffassung der JU komme den Kommunen beim Einstieg in das Zeitalter der erneuerbaren Energien eine besondere Vorbildfunktion zu. Deshalb solle Großkarolinenfeld künftig Möglichkeiten der Energieerzeugung aus regenerativen Energien aktiv nutzen. Als ersten Schritt regt die JU an, hierfür sämtliche geeignete Dachflächen gemeindlicher Liegenschaften derart umzurüsten, dass sie zur Stromerzeugung durch Photovoltaikanlagen verwendet werden können.
Nach den Plänen der JU sollte die Verwaltung beauftragt werden, zu prüfen, ob und gegebenenfalls auf welchen gemeindlichen Gebäuden eine Nutzung für Photovoltaikanlagen sinnvoll ist. Von der Prüfung ausgeschlossen werden sollen allerdings Häuser, bei denen in absehbarer Zeit mit einer baulichen Veränderung am Dach zu rechnen ist.
Außerdem wünschte sich die JU, jeweilige Fördermöglichkeiten zu prüfen.
Auch Beispiele von öffentlichen Gebäuden, wo künftig mögliche Anlagen angebracht werden könnten, hatte die JU parat: So könnten der neue Bauhof, die Max-Joseph-Halle, die Grundschule, der restliche Teil der Hauptschule, die Feuerwehrgerätehäuser in Jarezöd und Großkarolinenfeld, das Kinderhaus Pusteblume sowie das Ortshaus und der Kindergarten Spatzennest in Tattenhausen für Umrüstungen in Erwägung gezogen werden.
Bürgermeister Bernd Fessler konnte sich grundsätzlich mit dem Antrag anfreunden. Allerdings habe man sich dahingehend verständigt, keine Projektanten zu suchen und das Ganze nicht auszuschreiben, um hohe Planungskosten zu vermeiden. Das Vorhaben müsse sich finanziell rechnen und sollte dementsprechend geprüft werden. Unterstützung fand der CSU-Antrag auch von Albin Schenk (CSU), von Franz Dußmann  (SPD),  von  Sepp  Lausch  (parteilos)  und  von

 

Wiltrud Rothmayer (Bündnis 90/Die Grünen).  Rothmayer bezeichnete die JU-Idee als „guten Anstoß ohne Verpflichtung“.
Lediglich die GBV-Fraktion war mit der Formulierung des Antrages nicht ganz einverstanden. „Uns stört, dass bereits im Beschlussvorschlag festgelegt werden soll, dass regenerative Energieträger aktiv genutzt werden. Es sollte an dieser Stelle im Beschluss lediglich von einer Prüfung gesprochen werden“, meinten Riedl und seine GBV-Kollegin Marga Knorek.
Dieser Meinung schloss sich der Rest des Gremiums jedoch nicht an. Somit wurde der Beschlussvorschlag wie von Lilo Wallner vorgetragen mit den Gegenstimmen von Riedl und Knorek verabschiedet.


Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Lindl


Auch der neue Großkarolinenfelder Bauhof könnte in naher Zukunft eine Photovoltaikanlage zur Stromerzeugung erhalten.
   
   
 

Bericht der Sportbeauftragten im Gemeinderat Großkarolinenfeld (05.10.)

Dank für Engagement der Ehrenamtlichen

„Mit Philipp Meisinger kann der relativ kleine Ort Großkarolinenfeld jetzt einen Judo-Kampfrichter vorweisen und das ist etwas ganz Besonderes“, sagte Elfriede Strasser. Die Sportbeauftragte der Gemeinde hielt in der jüngsten Großkarolinenfelder Gemeinderatssitzung ihren jährlichen Tätigkeitsbericht für das vergangene Jahr ab. Dabei stellte sie vor allem das Engagement vieler Ehrenamtlicher heraus. Denn ohne deren Einsatz wären solche Erfolge nicht möglich.
Auch im vergangenen Jahr hat Elfriede Strasser, die als PLW-Gemeinderätin das Amt der Sportbeauftragten übernommen hat, wieder an zahlreichen Jahreshaupt- und Spartenversammlungen, Trainingseinheiten, Vereinsmeisterschaften, Turnieren und Veranstaltungen aller Art teilgenommen und die Sportler unterstützt.
„Unsere Sportvereine verfügen allesamt über eine hervorragende Vereinsführung und die einzelnen Sparten über ausgezeichnete Trainer, Übungsleiter sowie Betreuer“, erklärte Strasser. Die Sportbeauftragte stellte gerade diesen ehrenamtlichen Einsatz in den Mittelpunkt ihres Tätigkeitsberichtes.
Moderne, zeitgemäße Geräte seien zwar für ein breites Trainingsangebot nötig. Doch die beste Ausstattung sei zwecklos ohne das Engagement von Ehrenamtlichen: „Nur durch abwechslungsreiche Trainingsprogramme können in der heutigen Zeit noch junge Menschen motiviert und das Zusammengehörigkeitsgefühl gefördert werden.“
Laut Strasser würden Kinder und Jugendliche, die sich einem Verein anschließen und dort sportlich ihre Kräfte messen sowie Energien loswerden können, mit gesicherten Beinen auf dem Boden stehen und Verantwortung übernehmen.
Um zu zeigen, welche Erfolge durch die gute Vereinsführung und Arbeit in den einzelnen Sparten erzielt werden konnten, griff die Sportbeauftragte einige Beispiele heraus. So sei es erfreulich, dass der SV Tattenhausen nach wie vor drei Fußball-Seniorenmannschaften im Spielbetrieb angemeldet habe. Und beim TuS Großkarolinenfeld stehe die erste Mannschaft in der Kreisliga im gesicherten oberen Drittel der Tabelle.
Mit Stolz in der Stimme berichtete Strasser von den Erfolgen der Sparte Judo des TuS Großkaro. Erster Judo-Abteilungsleiter Stephan Goldammer legte vor einigen Monaten seinen l etzten  Teil der  Schwarzgurtprüfung  zum  Dritten

 
Spannung war auch heuer wieder bei vielen sportlichen Wettkämpfen wie etwa bei den Tennis-Vereinsmeisterschaften in Karo garantiert.

DAN mit Erfolg ab. Aufgrund Goldammers hervorragender Leistungen werden diese nun als Orientierungspunkte für zukünftige Prüfungen zum Dritten DAN gelten.
Zweiter Judo-Abteilungsleiter und Erster DAN-Besitzer Simon Pfaab bestand heuer die Kyu-Prüfungsausbildung mit voller Punktzahl. Philipp Meisinger (Erster Kyu) wird künftig Großkarolinenfeld über die regionalen Grenzen hinaus bekannt machen. Meisinger sicherte sich dieses Jahr seine Kampfrichter-E-Lizenz, wodurch Großkaro jetzt seinen ersten Kampfrichter besitzt.
Vor diesem erfolgreichen Hintergrund bat Strasser ihre Gemeinderatskollegen darum, einen Zuschuss für benötigte Judo-Matten in den nächsten Haushalt einzustellen.
Mit viel Glück und durch die Disqualifizierung einer gegnerischen Mannschaft konnte sich Tattenhausen im Schießsport den Gauoberliga-Erhalt sichern, wie die Rednerin erzählte.
„Gleichgültig ob Sieg oder Niederlage - nach allen sportlichen Aktivitäten steht die Geselligkeit an oberster Stelle“, meinte Strasser und bedankte sich bei allen Trainern, Übungsleitern, Betreuern und Vorständen, „ohne deren ehrenamtliche Einsätze dieses Miteinander und die sportlichen Erfolge nicht möglich wären“.
Diesen Worten wollte sich Bürgermeister Bernd Fessler anschließen und die Gelegenheit nützen, das „große Anspruchdenken vieler Menschen“ zu kritisieren: „Die Leute registrieren oft gar nicht, wie viel Freizeit Ehrenamtliche für das Wohl der Gemeinschaft investieren.“ 



Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Lindl

   
   
 

Bad Aiblinger Busunternehmen und Schule ziehen an einem Strang (05.10.)

Buslotsen als Pilotprojekt erfolgreich

Ein völlig neues Pilotprojekt realisierte zusammen mit der Schule das Bad Aiblinger Busunternehmen Hollinger: Als erster Betrieb im Landkreis setzte Max Hollinger mit Unterstützung der Max-Joseph-Schule Großkarolinenfeld Schüler als Buslotsen ein, um die Sicherheit der Kinder und Jugendlichen an Haltestellen und vor allem im Fahrzeug zu erhöhen.
Als „sehr rührig“ bezeichnet Max Hollinger den Schulleiter der Großkarolinenfelder Max-Joseph-Schule. Zusammen mit dem Rektor habe das Bad Aiblinger Busunternehmen schon lange überlegt, wie man den Schulweg für die Buskinder noch sicherer gestalten könnte. „Gerade auf der Großkarolinenfelder Tour ging es im Bus immer sehr laut zu, was für die Fahrer sehr anstrengend war“, erzählt Hollinger.
In gemeinsamen Gesprächen mit der Schule sei die Idee entstanden, Schüler als Buslotsen auszubilden und sie gezielt an Gefahrenstellen sowie während der Busfahrt zur Unterstützung mit ins Boot zu holen. Auf freiwilliger Basis konnten sich Schüler von der achten bis zur neunten Jahrgangsstufe (nächstes Jahr sogar bis zur zehnten Klasse) als Buslotsen melden.
eit Frühjahr läuft das Pilotprojekt und es hat sich bestens bewährt, wie Heiko Jäger, Klassleiter der 6b an der Max-Joseph-Schule bestätigt: „Den Schülern macht es sogar Spaß. Sie finden viel schneller Zugang zu Gleichaltrigen an der Bushaltestelle als es beispielsweise bei Erwachsenen der Fall wäre.“
Außerdem hätten sie in gezielten Schulungen in Bezug auf Verkehrserziehung selbst viel gelernt. Das räumt auch Michael Grebl ein. Der 14-Jährige bezeichnet das Projekt „als gute Idee, weil die Sicherheit im Bus größer wird und die Schüler ruhiger sind, wenn ein Buslotse mitfährt“.
Diese Erfahrung hat auch der 16-jährige Tobias Heinrich gemacht: „Ich kann nur von positiven Erlebnissen berichten. Wenn Schüler zu wild waren, habe ich sie darauf angesprochen und dann war gleich Ruhe.“ Sofort würde sich der 14-jährige Schüler im nächsten Jahr wieder als Buslotse zur Verfügung stellen: „Das Schöne an der Sache ist, dass es jetzt viel ruhiger im Bus ist.“ Darüber  freuen  sich  auch  Max  Hollinger  und  seine  Tochter  Sylvia.  Beide  haben  die  ersten

 

Buslotsen des Landkreises und Lehrer Heiko Jäger zum Abschluss des Schuljahres zum Eisessen eingeladen. „Bei uns in der Familie fahren ja auch meine Mutter, mein Vater und meine Schwester selbst Bus. Alle sind begeistert von den positiven Veränderungen durch die Buslotsen“, betonte Sylvia Hollinger.
Zu erkennen sind die Lotsen an einer einheitlichen Armbinde, wie Max Hollinger berichtet: „Gerade die kleineren Schüler begegnen den Lotsen oft mit Respekt und sind schon alleine durch deren Anwesenheit braver.“ Dadurch könne das Busunternehmen „seiner wichtigsten Berufung“, die Schüler „sicher zur Schule und wieder sicher nach Hause“ zu bringen, noch besser nachkommen.


Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Lindl


Schüler, Max und Sylvia Hollinger sowie Lehrer Heiko Jäger (von links) sind gleichermaßen begeistert von den neuen Schülerlotsen.