Vom Ollie bis zum Kickflip (08.09.)

 Viel Glück mit dem Wetter hatten 10 Großkarolinenfelder Jungen, die sich im Rahmen des Ferienprogramms der Gemeinde vergangenen Sonntag zu einem „Skateboard-Workshop“ im Skaterpark in Waldering trafen. Bei optimalen Bedingungen und Sonnenschein konnten sie ihr Können verbessern und unter der Anleitung von zwei Betreuern von Titus Rosenheim viele neue Techniken dazulernen. Nach drei Stunden schweißtreibendem Training waren die „Basics“ gefestigt und „Olli“ und  „Kickflip“ überhaupt kein Problem mehr.





Informationsquelle: Gemeindeverwaltung
Text und Foto: Fr. Kellermayer

   
   
 

Besuch beim „Himmegugga“ (08.09.)

 Im Rahmen des Ferienprogramms der Gemeinde Großkarolinenfeld besuchten 10 Kinder das Theaterstück „Da Himmegugga“ in Ecking am Simssee. Inmitten einer lustigen Hochzeitsgesellschaft, zu der die Hochzeitsgäste aus Norddeutschland, Australien und Irland angereist waren,  hatten die Großkarolinenfelder Kinder eine riesen Gaudi. Das bayerische Stück war für die Kinder natürlich überhaupt kein Problem, weil sie der Bayerischen Sprache mächtig waren, was man von den übrigen Theaterbesuchern nicht unbedingt behaupten konnte. Viele Zugaben rundeten diesen gelungenen Abend ab, sodass die Kinder erst mit einer Verspätung von 45 Minuten wieder in Großkarolinenfeld ankamen.

Informationsquelle: Gemeindeverwaltung
Text und Foto: Fr. Kellermayer

   
   
 


Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Greiner

 Spenden der Volksbank-Raiffeisenbank Mangfalltal (06.09.)

 Vor 50 Jahren wurde  die Zweigstelle Großkarolinenfeld der Volksbank Rosenheim auf dem Betriebsgelände der Firma Niedermaier  an der Straße Am Weiher  eröffnet. Der Zweigstellenleiter war damals Lorenz Baumann.
Aus Anlass dieses Zweigstellen-Jubiläums  schüttete die Volksbank Raiffeisenbank Mangfalltal Rosenheim e G sein Füllhorn  über  Institutionen aus, die sich um das Wohl der Kinder und Jugendlichen in der Gemeinde Großkarolinenfeld annehmen. In der neu gestalteten Zweigstelle an der Bahnhofstraße  übereichte, im Beisein von Bürgermeister Bernd Fessler, (von rechts) Geschäftsstellenleiter Christian Denk, einen Scheck in Höhe von je 250 € an Claudia Stöttner vom  Kindergarten Pusteblume, an Elfriede Eutermoser vom Kindergarten Balu und  an die Musikschule, vertreten durch Heribert Greiner, zusammen mit dem Kundenberater Dominik Sedlmeier.

   
   
 

„“Auf dem Rücken der Pferde…“ (06.09.)

 Den jungen Reiterinnen ist die Freude ins Gesicht geschrieben, beim Ponyreiten, das im Rahmen des Ferienprogramms, auf dem Pony-Hof St. Peter in Großkarolinenfeld, stattfand. Unter Anleitung von Maria Emmerling-Koslowsky und einigen Helferinnen durften die Kinder selber die Pony satteln, füttern und natürlich reiten.









Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Greiner

   
   
 

Jugendfeuerwehr Flohmarkt (06.09.)

 Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. So auch der Flohmarkt der Jugendfeuerwehr, der am Samstag, 18. September ab 14 Uhr auf dem Kolbererplatz stattfindet

Jetzt schon stellen die Jungfeuerwehrler die Hinweistafeln im ganzen Gemeindegebiet auf und hoffen, dass viele Besucher kommen. Der Erlös aus diem Flohmarkt kommt der Jugendarbeit der Feuerwehr zu gute.






Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Greiner

   
   
 

Goldene Hochzeit Hofmann Helga und Georg (31.08.)

 Helga und Georg Hofmann aus Großkarolinenfeld feierten das Fest der Goldenen Hochzeit. Das Jubelpaar gab sich vor 50 Jahren in der katholischen Pfarrkirche  Hl Blut in Großkarolinenfeld das Ja-Wort. Georg Hofmann, der in Hochstätt bei Schechen, zusammen mit 6 Geschwistern aufgewachsen ist, lernte seine Helga bei Festivitäten in Tattenhausen kennen und lieben. Helga Hofmann, geborne Heidenreich ist im  oberschlesischen Wildgrund ( heute polnisch : Pokrzywna) geboren und aufgewachsen. Mit ihrer Familie wurde sie 19 45 aus ihrer angestammten Heimat  vertrieben und fand nach langen Irrwegen in Tattenhausen eine neue Heimat. Über viele Jahre war sie als Kunststickerin in einer renommierten Firma als fleißige und zuverlässige Mitarbeiterin geschätzt. Als gelernter Mauerer war es nahe liegend, dass Georg Hofmann für seine junge Familie ein Eigenheim in Großkarolinenfeld baute. Bis zum Ruhestand war er als Maurer in einem Rosenheim -

 

mer Bauunternehmen beschäftigt. Aus der Ehe gingen zwei Söhne hervor, wobei ein Sohn jung verstarb. In einem Dankgottesdienst in der Gnadenkapelle in Altötting erneuerte das Jubelpaar ihr Eheversprechen. Die Festmesse hielt der Sohn Alexander, der als Kaplan in Haag in Oberösterreich tätig ist. Mit großer Aufopferung und mit viel Liebe versorgt Georg Hofmann seine schwer kranke Frau. In das Eigenheim am Tulpenweg kam auch Bürgermeister Bernd Fessler und überbrachte die Glückwünsche der Gemeinde.







Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Greiner

   
   
 

Goldnen Hochzeit Annelies und Georg Hofmann (31.08.)

 Anneliese  und Georg Hofmann aus Tattenhausen feierten, zusammen mit der Familie ihrer Tochter den Enkeln und Urenkel, Goldene Hochzeit. Das Jubelpaar gab sich vor 50 Jahren in der Pfarrkirche Hl. Kreuz in Tattenhausen das Ja-Wort. Bei der Hochzeit seines Bruders lernte Georg Hofmann seine Anneliese kennen und lieben. Kurz darauf wurde geheiratet und so können die beiden auf einen 50 Jahre währenden, gemeinsamen harmonischen Lebensweg zurückblicken. Georg Hofmann, der beim „Weber in Straß“ geboren und aufgewachsen ist, erlernte das Schreinerhandwerk. Seit mehr als 45 Jahren war er bei einem ortsansässigen  Schreinereibetrieb als fleißiger und zuverlässiger Mitarbeiter geschätzt. Aber auch im Vereinsleben der Gemeinde engagierte sich der freundliche und hilfsbereite Mitbürger. So ist er Mitglied beim Sportverein, dem Krieger- und Veteranenverein und bei der Orts-Feuerwehr. Anneliese Hofmann, die in Irl bei Mühldorf ,mit ihren sechs Geschwistern aufgewachsen ist, war mehrere Jahre  bei den „Englischen Fräulein“ in Altötting. Nach ihrer Eheschließung war sie jahrelang in einer Strickerei in Westerndorf St. Peter beschäftigt.

 

    Neben der Betreuung ihrer Familie arbeitete sie mehr als 30 Jahre bei einem renommierten Elektronik-Betrieb in Tattenhausen, wo ihr betrieblicher Einsatz anerkannt und  sehr geschätzt war. Selbst im Ruhestand legt Anneliese Hofmann die Hände nicht in den Schoß. In ihrer fröhlichen Art bedient sie heute noch, an den Wachenden, in einem Gasthaus in Hochstätt mit großer Zufriedenheit die Gäste. Sie engagiert sich in der katholischen Frauengemeinschaft und in der Kirchengemeinde. Das Jubelpaar unternimmt gern gemeinsame Wander- und Bergtouren. In einem Dankgottesdienst in der  Pfarrkuratiekirche  Hl. Kreuz in Tattenhausen, den Pfarrer Drago Curic zelebriert,  werden Anneliese und Georg Hofmann  ihr Eheversprechen erneuern. Musikalisch umrahmt wird der Festgottesdienst  von der "Hannerl-Musik". Wenn wundert’s, dass sich die Gratulanten förmlich die Klinke, im Eigenheim an der Hauptstraße in Tattenhausen,  die Hand gaben, um dem beliebten Jubelpaar Glück und Gottes Segen zu wünschen.
Auch Pfarrer Drago Curic und Bürgermeister Bernd Fessler reihten sich in die Schar der Gratulanten ein.


Pfarrer Drago Curic (links) und Bürgermeister Bernd Fessler (rechts) gratulierten Anneliese und Georg Hofmann zur goldenen Hochzeit.  




Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Greiner
   
   
 

 Grusel-Lese-Nacht (30.08.)

 Neben "Onkel Montagues Schauergeschichten", den "Dämlichen Dämonen" und allerhand schauerlicher Erzählungen der Teilnehmer, war das Lösen des Gruselrätsels (siehe Bild) doch nicht so leicht, wie zunächst angenommen.

Auf alle Fälle haben fast alle , einschließlich einiger lästiger kleiner Blutsauger, bis(s) zum Morgengrauen durchgehalten. Respekt!












 Informationsquelle: Crossroad e.V
Text und Foto: Schmitt

   
   
 

Erste Hilfe beim Ferienprogramm (30.08.)

  „Was muss ich als Ersthelfer bei einem Unfall beachten“ oder „Wie lege ich einen Verband beim Unfallopfer richtig an“, alle diese Fragen und noch mehr beantworteten Melanie Folk und Carolin Mangerig vom Jugendrotkreuz in Bad Aibling den Kindern, im Rahmen des Ferienprogramms der Gemeinde Großkarolinenfeld. Mit kleinen Übungen, wobei immer ein Kind Unfallopfer und das andere Ersthelfer spielte, verlief dieser Erste Hilfe Schnuppernachmittag im katholischen Pfarrsaal für die Kinder recht spannend.






Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Greiner

   
   
 

Aquarellmalkurs beim Ferienprogramm (30.08.)

 Im Rahmen des Ferienprogramms der Gemeinde Großkarolinenfeld malten unter der  Anleitung von Rosi Liebscher die Ferienkinder Blumen- und Landschaften auf die mitgebrachten Blätter. So entstanden von den jungen Künstlern, wenn auch kein Picasso ,so doch  kleine Kunstwerke. Zu bewundern sind diese Bilder in einer kleinen Gemäldegalerie vom 13. bis 17. September in der Eingangshalle des Gemeindeamtes. Bis zum 10. September haben die jungen Künstler die Möglichkeit ihre Bilder für diese Ausstellung im Zimmer 3 der Gemeinde abzugeben.




Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Greiner

   
   
 

Piratenessen (25.08.)

 Ein „Piratenessen“ kochten mit Begeisterung die Kinder, unter Anleitung des Küchenchefs Bernd Voigt –Weichselbaumer die Kinder, im Rahmen des Ferienprogramms der Gemeinde Großkarolinenfeld, beim Wirt von Dred. Während die eine Gruppe in der Küche fleißig mit der Zubereitung beschäftigt war, wartete die andere Gruppe mit der Wirtin Katharina  auf das Menü, bestehend aus Pfannkuchensuppe, Fleischpflanzerl mit Stampfkartoffel. Dazu gab es noch Gemüsekeulen mit Dip und Schokoladenfrüchte mit Vanilleeis. Einfach lecker.



Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Greiner



















 



   
   
 

 

Ein ganz besonderes Fotoshooting (19.08.)

Im Rahmen des Großkarolinenfelder Ferienprogramms begaben sich  acht Kinder , bepackt mit diversen Verkleidungsutensilien , zum  Fotoshooting mit PLW Gemeinderätin  Elfriede Strasser in die ehemalige KFZ Halle des Bauhofes. Mit verschiedenen Stoffen wurden Hintergründe und Boden gestaltet um das Motiv ohne störende Effekte ins rechte Bild zu bringen . Sehr großen Spaß gab es dann im Anschluss des Shootings bei der Ausarbeitung der Daten . Mit viel Kreativität wurden die Aufnahmen nachgeschärft , die roten Augen entfernt , ein engerer Ausschnitt gewählt oder das Bild in einen passenden Zierrahmen gesetzt.

Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Strasser

   
   
 

Töpferkurs (19.08.)

Im Rahmen des Ferienprogramms der Gemeinde Großkarolinenfeld lud Erika Huber Mädchen und Buben zu einem Töpferkurs in die Grundschule ein. Mit Begeisterung formten die jungen Künstler  kunstvolle allerlei Tierfiguren, wie Raben, Drachen , Mäuse, Igel  und kleine Vögel, aus Ton.









Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Greiner

   
   
 

Kräuterbuschenverkauf für Pakistan (18.08.)

Der Kräuterbuschenverkauf der katholischen Frauengemeinschaft Großkarolinenfeld, vor Beginn des Festgottesdienstes an Maria Himmelfahrt, hat schon eine lange Tradition. Eine lange Tradition hat auch die Verwendung der Erlöse für soziale und caritative Einrichtungen. In diesem Jahr geht der Erlös nach Pakistan, um mitzuhelfen die Not der Flutopfer zu lindern.








Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Greiner

   
   
 

Marterl in Thann im Wald (18.08.)

„Hier verunglückte 1935 der ehrengeachtete Hansnvater von Thann, Herr Georg Riedl. Herr gib ihm die ewige Ruhe“ steht seit nunmehr 75 Jahren auf dem Marterl am Ortseingang von Thann im Wald, in der Gemeinde Großkarolinenfeld. . Der 83-jährige Bauer Georg Riedl,  fuhr am 29. Juni 1935 einen Wagen, voll mit Heu beladen, aus den Feldern bei Seebichl heim nach Thann im Wald. Als er mit dem Fuhrwerk einen  Hohlweg kurz vor Tann passierte,  neigte sich  der Wagen zur Seite und drohte umzukippen. Um nicht vom Heu erdrückt zu werden, rettete sich Georg Riedl , der neben dem Fuhrwerk das Pferdegespann  führte,  durch einen Sprung auf eines der Pferde .Er geriet aber zwischen das Pferdegespann und konnte sich nicht mehr halten. Unglücklicherweise  viel er unter den Heuwagen und wurde von ihm überrollt.. Mit Quetschungen am ganzen Körper  blieb Georg Riedl liegen. Das Pferdegespann samt dem Heuwagen trabte ohne Zwischenfälle dem Bauernhof entgegen. Trotz seinen schweren Verletzungen und einem Holzbein, das ihm nach einem schweren Unfall in der Landwirtschaft angepasst wurde,  schleppte sich der Schwerverletzte zum heimatlichen Hof. Nach zwei Tagen erlag Georg Riedl  seinen Verletzungen. Zur Erinnerung an diesen Unfall ließ der älteste Sohn des Bauern, Marian Riedl, diesen Gedenkstein am Unglücksort aufstellen. Sepp Riedl, der „ Hansnsepp“, der heute im Austrag ist, erinnert sich noch an das Unglück, das seinem Großvater widerfahren ist. Er beschreibt ihn als fleißigen Bauern, der sehr musikalisch war. Auf dem Bauernhof wurde viel gesungen und musiziert.

Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Greiner


Das Marterl auf der Straße zwischen Thann im Wald und Seebichl im Gemeindegebiet von Großkarolinenfeld steht seit 75 Jahren

 

   
   
 

Elisabeth Anderl verstorben (18.08.)

Elisabeth Anderl aus Großkarolinenfeld, die sich Zeit ihres Lebens mit großem Engagement für den Dienst am Nächsten eingesetzt hat, ist im Alter von 95 Jahren, nach einem arbeitsreichen und erfüllten Leben,  verstorben. Den Trauergottesdienst in der katholischen Pfarrkirche Hl. Blut, hielt Pfarrer Drago Curic, zusammen mit seinen Mitbrüdern Dr. Bernhard Anderl (Sohn der Verstorbenen)  Hans Hubert Klein, Dr. Konrad Wierzejewski und Michael Müller von der Gemeinschaft der Priester im Dienst der katholischen Integrierten Gemeinden.  Die musikalische Ausgestaltung übernahm der örtliche  Kirchenchor, unterstützt  und ergänzt von jungen Mitgliedern der katholischen Integrierten Gemeinden Münchens (Kantor. Christoph Terhorst). Der Ortsgeistliche  bezeichnete in seiner Predigt die Verstorbene, als eine Christin, die stark im Glauben verwurzelt war und ihren Glauben vorgelebt hat. Die Beziehung zur katholischen  Kirche sei   immer  fest und eindeutig  gewesen.  Sie  engagierte  sich  ehrenamtlich  in  einigen  katholischen  Pfarreien  in  München  und  im

 

Pfarrgmeinderat sowie bei der kath. Frauengemeinschaft in ihrem Heimatort. Jahrelang habe sie die Niederlassung der katholischen Integrierten Gemeinde in Tansania, wie etwa den Bau eines Pfarrhauses im afrikanischen Miese, unterstützt. In ihrem sozialen Umfeld habe sie sich ehrenamtlich sehr engagiert und  sich für alte und kranke Menschen eingesetzt. Frau Anderl leitete 12 Jahre die ökumenische Nachbarschaftshilfe und organisierte mit großem persönlichen Einsatz den Einsatz der Pflegerinnen in der Kranken – und Altenpflege, Kinderbetreuungen, Haushaltshilfen und Hausaufgabenhilfe. Sie habe somit mitgewirkt, dass diese soziale Einrichtung heute nicht nur ein Dienstleistungsunternehmen ist, sondern vielmehr Identitätsfaktor der Gemeinde, betonte Bürgermeister Bernd Fessler  bei seiner Grabrede. Wir nehmen Abschied von einer großen Persönlichkeit die mit beispielhaftem sozialem Engagement weit über ihre Pflichten hinaus sich für die Bürger Großkarolinenfelds eingesetzt hat, so das Gemeindeoberhaupt. Mit Elisabeth Anderl verlieren wir ein Stück lebendiger Großkarolinenfelder Geschichte und bedanken uns für ihr vielfältiges Wirken in unserer Gemeinde, fuhr der Bürgermeister fort. In Würdigung ihrer Verdienste habe ihr der Gemeinderat im Jahre 1994 die Bürgermedaille verliehen. Die Verstorbene wuchs mit vier Geschwister auf dem elterlichen Hof (Helf) an der Pfälzerstrasse auf. Ihre Vorfahren zählen zu den Gründern der Moorkolonie Großkarolinenfeld und stammen aus der Pfalz. Nach der Volksschule besuchte sie das Gymnasium und die Oberrealschule in Rosenheim Ein Weiterstudium zum Abitur war, trotz ausgezeichneter Leistungen, für Mädchen aus dem bäuerlichen Milieu damals nicht denkbar. So war sie über 40 Jahre als Buchhalterin in renommierten Firmen zwischen Rosenheim und München als zuverlässige Mitarbeiterin sehr geschätzt. Im Juni 1944 heiratete sie Bernhard Anderl aus Hub. Der Krieg beendete noch im November des gleichen Jahres jäh die Ehe. Ihr Ehemann wurde nach  dem schweren Luftangriff der Alliierten in Süd-Holland als vermisst gemeldet. Nach Kriegsende baute Elisabeth Anderl an der Karolinenstraße für sich und ihren Sohn Bernhard,  ein Eigenheim. Bis  zu ihrem Tod, wohnte sie dort mit ihrer Schwester Leni. Eine große Trauergemeinde, darunter die Fahnenabordnung der katholischen Frauengemeinschaft, begleitete Elisabeth Anderl  auf ihrem letzten Erdenweg.


Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Greiner

   
   
 

Italienisch im Ferienprogramm (11.08.)

Mit "Bon giorno" begrüßte Claudia Czaja die Kinder, die im Rahmen des Ferienprogramms der Gemeinde Großkarolinenfeld, Italiensich lernen wollen. Wenn auch Gelati, Pizza und Spagetti bei den Kindern schon geläufig sind, so gibt es doch noch verschiedene Begriffe, die man als Urlauber in Italien kennen sollte. Gut gerüstet mit dem Wichtigsten für den Italienurlaub verließen die Schülerinnen und Schüler den Kurs für Anfänger und können nun gut gewappnet in den Ferienrlaub an die Adria reisen.





Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Greiner

   
   
 

Judo Schnuppertraining (11.08.)

Am Schnuppertraining der Judo Abteilung des TUS-Großkarolinenfeld, das im Rahmen des Ferienprogramms in der Schulturnhalle stattfand, beteiligte sich  eine Schar Mädchen und Buben. Wenn es auch noch nicht zur Gürtelprüfung reichte, aber trotzdem waren  die Teilnehmerinnen und Teilnehmer  mit großer Begeisterung dabei. Die Trainer (hinten stehen von links) Stephan Goldammer, Armin Milbradt, Caroline Horack und Brigitte Gebelein gaben sich alle Mühe den Kindern die nötigen Griffe beizubringen.




Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Greiner

   
   
 

Freundschaft zwischen Bayern und Pfalz (05.08.)

Dreißig Jahre Freundschaft zwischen Westheim in der Pfalz und Großkarolinenfeld war ein Anlass  Jubiläum zu feiern. Eine Gruppe, unter Führung von Bürgermeisterin Inge Volz und dem Vorsitzenden des Liederkranzes Westheim, Dr. Dieter Mappes, besuchten ihre bayerische Partnergemeinde, um dieses Fest gebührend  zu feiern. Obwohl Großkarolinenfeld schon vor 208 Jahren von Pfälzer Kolonisten gegründet wurde, kam es erst im Jahre 1980 zu freundschafltlichen Beziehungen mit einem Dorf in der Pfalz. Zurück zu den Wurzeln, war das Anliegen von Christhilde und Heribert Greiner, die sich damals aufmachten um  nach den Gründern der Moorkolonie zu forschen. In Westheim, in der Südpfalz,  lebte eine Bürgerin (Elsa Wagner geborene Wüst), die in Großkarolinenfeld geboren wurde. Was  war nahe liegender, als  mit den Einwohner dieser Gemeinde in freundschaftliche Beziehungen zu treten. So kam bereits 1981 der Liederkranz Westheim nach Großkarolinenfeld zur 85. Jahrfeier des Männergesangvereins. Daraufhin  folgten viele Besuche und Gegenbesuche, die von Heribert Greiner organiesiert wurden, zustande . Der Männergesangverein Großkarolinenfeld  pflegte über  viele Jahre die Freundschaft zum Liederkranz Westheim. Aus dem kleinen Pflänzchen der Freundschaft, wuchs ein stattlicher Baum, der dann im Jahre 2001 zur Gemeindepartnerschaft führte. Besiegelt wurde die Partnerschaft damals von den amtierenden Bürgermeisterin Dr. Dieter Mappes, Westheim und Günter Schramm, Großkarolinenfeld. Während des viertägigen Aufenthaltes der Pfälzer in der Partnergemeinde Großkarolinenfeld, begleitete Heribert Greiner die Gruppe und zeigte ihnen dabei  die schönsten Flecken unserer Süd-Ostbayerischen Heimat. Natürlich gehörte zum Besuchprogramm auch die Besichtigung der Landesgartenschau. Den Abend der Begegnung im Gasthaus „Mesnerwirt“ in Marienberg gestalteten musikalisch der Männergesangverein, unter Leitung von Evi Mittermaier, die Frauensinggruppe und der Kolberer

 

Dreigsang,  unter Leitung von Gabriele Schramm, sowie der Liederkranz  Westheim, dirigiert von Rolf Häußermann. . Bürgermeisterin Inge Volz bedankte sich für den wunderbaren Aufenthalt unter  Freunden mit eineigen Weinpräsenten. Der Liederkranz Westheim, dirigiert von Rolf Häußermann, gestalte noch den Gottesdienst in der Pfarrkirche Hl. Blut. Die Lesung und die Fürbitten übernahmen die Westheimer Gäste. Mit dem Versprechen, im nächsten Jahr die 20-jährige Unterzeichnung der Partnerschaft in Westheim zu feiern, verabschiedeten sich die Gäste aus Großkarolinenfeld. Der Männergesangverein Großkarolinenfeld sang zum Abschied „Muss i denn zum Städtele naus“ und Bürgermeister Bernd Fessler überreichte noch einige Abschiedsgeschenke.




Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Greiner


Bürgermeister Bernd Fessler bedankt sich für den Besuch  der Pfälzer Freunde beim. (links) Vorstand des Liederkranzes, Dr. Dieter Mappes, (von rechts) Dirigent Rolf Häußermann und Bürgermeisterin Inge Volz mit einem Abschiedsgeschenk.

   
   
 

Abschlusskonzert der Musikschule (05.08.)

Mit Krawall und Remmidemmi war der letzte Punkt des Abschlußkonzertes der Musikschule Großkarolinenfeld überschrieben. Das Bandprojekt mit Florian Ruhland(Keyboard), Sebastian Schindecker (Gitarre), Thomas Gahr (Bass) Daniel Tarnofsky (Perkussion) und Robert Zehetmayr (Schlagzeug), gesanglich begleitet von Ramona Fischer, Annemarie Moosner, Eva Mayer und  Gäste, ließen die zahlreichen Besucher in der Max-Joseph-Halle aufhorchen. Klassisch begonnen hat dieses Konzert, bei dem die Schülerinnen und Schüler ihr Bestes gaben. Clara Fleischmann und  Natascha Holzmann mit der Querflöte und am Klavier von Galina Doll begleitet eröffneten das Konzert mit einem Stück von Johann Brahms. In die Herzen der Zuschauer und Zuhörer sangen und spielten dich die Kinder der Musikalischen Früherziehung, unter der Leitung von Annette Wachinger. Als Solisten spielten am Klavier Magdalena Slapka  ein „Allegretto“  von Duvernoy und Mariana Padilla-Tang den „Sailors Boogie“ von Gerhard Martin. Die Blockflötengruppe, unter der Leitung von Regina Georg spielten den „Rundtanz", „Hejo! Spann den Wagen an" und „Affentanz“ Das Blockflötenensemble Enya und Cora Csengeri spielten „Waht shall we do“. Das Programm dieses vormittäglichen Konzerts reichte von der Klassik über die Moderne bis hin  zur Volksmusik. So erreichte Musikschulleiter Stefan Hutter eine gute Mischung die von den  Zuhörern begeistert aufgenommen wurde  und den Schülern die Möglichkeit bot ihr breites Repertoire zu präsentieren. Weiter ging es mit „Passacaglia“ von Georg Friedrich Händel, aufgeführt von Gitarrengruppe unter der Leitung von Stefan Hutter. Mit der Blockflöte spielten Rebecca Schmitt und Lara Agrikola   ein Menuett von Johann Krieger. Eine weitere Blockflötengruppe mit Clara Obinger und Alina Cohn war mit den Stück „Der Frühling“ von Antonio Vivaldi zu hören.  Lisa Kellerer und Irmgard Auer spielten auf der Blockflöte  die Sonata II-3 Satz  Allegro von Sammartini. Das  Concerto  in  D-Dur  von  Georg  Philipp

 


Großen Beifall ernteten die der musikalischen Früherziehung beim Abschlusskonzert der Musikschule Großkarolinenfeld

Telemann war von der Gitarrenlehrerin Evi Mittermaier zusammen mit ihren Schülern Benjanmim  und Eileen Gerlinger sowie Eva Mayer zu hören. Als Solistin an der Geige trat Rebekka von Beerfelde, mit „Song from the show" auf. Großen Beifall ernteten die beiden Ensemblegruppen mit Barbara Moser, Leo Pichelmeier und Franziska Neugebauer an der Gitarre mit einer Rumba und Clara Fleischmann mit  Natascha Holzmann(Querflöte) und Mariana Padilla-Tang(Klavier) mit  einem Stück von E. Clapton. Geräuschvoll und rhythmisch ging es auf den Schluss des Konzertes mit den Schlagzeugern Simon Schübel, Andreas Kandlbinder, Thomas Gahr und Mark Sauer, begleitet von Constantin Hundhammer und Sebastian Schindecker mit der E-Gitarre, zu. Die zahlreichen Besucher  bedankten sich  für die großartigen  Leistungen der Schülerinnen und Schüler mit lang anhaltendem  Beifall

Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Greiner

   
   
 

Neues Leistungsabzeichen der Feuerwehr (05.08.)

Eine Reihe Feuerwehrschiedsrichter mit Kreisbrandinspektor Klaus Hengstberger beobachteten die erste Prüfung des neu gestalteten Leistungsabzeichen im Technischen Hilfseinsatz, im Bereich des Inspektion IV des Altlandkreises Bad Aibling, bei der Feuerwehr in Großkarolinenfeld .Mit Bravour meisterten die  jungen Feuerwehrler diese  Aufgabe .  Die  Handhabung

 

mit der Rettungsschere und das Bergen eines  Verletzen aus dem PKW war mithin eine der Aufgaben,  die von den Prüflingen nach den neuesten Vorschriften gemeistert werden musste. Freudestrahlend nahmen die jungen Wehrmänner und eine junge Frau die Abzeichen in Empfang. Zum Erinnerungsbild stellten sich. (von links) Kreisbrandmeister Max Goldbrunner, Thomas Wenzel (Gold-Rot) Michael Ebert (Bronze), Marinus Huber (Bronze), Robert Lindl (Bronze), Josef Garnreiter( Bronze), Sebastian Wimmer (Bronze), die Kreisbrandmeister Franz Rieder und Manfred Gierlinger, Zweite Bürgermeistereien Liselotte Wallner, 2. Kommandant Günter Rausch und 1. Kommandant Rudolf Huber. (Kniend) Hans Hirschvogl (Stufe Gold-rot), Thomas Schrank (Stufe Gold-Grün) und Julia Klopfstock (Stufe Silber)

Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Greiner

   
   
 

Nostalgie bei den Sängern (05.08.)

Erinnerungen an gemeinsame Kontakte und Veranstaltungen auszutauschen war das Thema des Nostalgie-Abend der Männerchöre Großkarolinenfeld und Ellmosen im Saal des Wirt von Dred.
Dazu stellte Peter Zaißl einen Zusammenschnitt aus den Veranstaltungen, wie Patenbitten, Fahnenweihe, Weinfeste und der 100 Jahrfeier des Männergesangvereins Großkarolinenfeld zusammen. Felix Müller zauberte daraus und den vielen Erinnerungsbildern beider Chöre   eine Präsentation zusammen. Die ersten Kontakte zwischen den beiden Männergesangvereinen begannen kurz nach der Gründung der Vereine.Gemeinsame Konzerte und gegenseitige  Besuche  der Vereinsfeiern fanden im Laufe der letzen 120 Jahre öfters statt. Durchs Programm führte Alois Hundhammer, MGV Ellmosen und Heribert Greiner, MGV Großkarolinenfeld. Gespickt mit Anekdoten aus dem Vereinsleben zeichneten sie die

 


Die Moderatioren des Nostalgiebandes  (von links) Alois Hundhammer, Männergesangverein Ellmosen und Heribert Greiner, Männergesangverein Großkarolinenfeld.

Geschichte beider Vereine in einzelnen Höhepunkten nach. Der Männergesangverein Ellmosen wurde bereits1890 und der Männergesangverein Großkarolinenfeld 1896 gegründet. Harmonie und Gesang prägten die vielen gemeinsamen Treffen der beiden Vereine, wenn es auch  im letzten Jahrhundert manchmal Unstimmigkeiten gab, die aber immer wieder in harmonischem Einvernehmen beseitigt wurden, wie die beiden Moderatoren humorvoll berichteten. Für die zahlreichen Besucher war dieser Rückblick in Bildern hochinteressant. Fand sich doch mancher der Besucher auf den Bilder in einer oder anderer,  der zahlreichen Veranstaltungen der beiden Chöre, wieder. Unter großem Beifall reichten sich  Alois Hundhammer und Heribert Greiner die Hände, mit dem Versprechen, auch in Zukunft die Kontakte der beiden Vereine mit viel Gesang, in harmonischem Einverständnis,  zu pflegen.

Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Greiner

   
   
 

Nachbarschaftshilfe ist der Gewinner (28.07.)

Der  Ökumenischen Nachbarschaftshilfe Großkarolinenfeld, die seit mehr als 30 Jahren Menschen , unabhängig von ihrer Konfession und Kultur, pflegt, spendete der Theaterverein den Erlös aus der Seniorenvorstellung  des Theaterstückes „ Othello darf nicht platzen“, das mit großem Erfolg aufgeführt wurde. Die Damen der Nachbarschaftshilfe (von links) Astrid Horack, Christine Boos und Marianne Dußmann freuten sich über den Scheck in Höhe von 500 EURO, den Vorstand Ludwig Härter überreichte.





Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Greiner

   
   
 

Ökumenische Bank eingeweiht (26.07.)

„Damit ihr Hoffnung habt.“

steht in Mosaik geschrieben auf der ökumenischen Bank zwischen den beiden Kirchen in Großkarolinenfeld.  Die Mosaikbilder  wurden  auf  dem  ökumenischen   Kirchentag  in  München  von  Großkarolinenfelder   Christen   gemeinsam 

 

gestaltet. Michael Zuber, vom Atelier MAZU, Kunst und Soziales, Rosenheim, hat dann die Bankengruppe gefertigt. Den Baum, eine Ulme, gestiftet von hiesigen Obst-und Gartenbauverein, wird dann den Besuchern auf der Bank  Schatten spenden. Nach dem Gottesdienst in der katholischen Pfarrkirche, der vom Liederkranz Westheim, mitgestaltet wurde und dem Sonntagsgottesdienst in der evangelischen Karolinenkirche,  nahmen  (ab 2. von links) der evangelische Pfarrer Heinz-Dieter Otto, der katholische Aushilfspfarrer Elias Unegbu und  Pastoralreferent Benno Littger, die Segnung dieser Bank der „ökumenischen Begegnung“, vor. 




Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Greiner

   
   
 

Erfolgreiches Dorffest (22.07.)

Die Veranstalter des Dorffestes 2010  hatten großen Mut, trotz des unsicheren Wetters, dieses Fest für die ganze Familie in der guten Stube von Großkarolinenfeld, durchzuführen. Sie wurden dann durch den großen Besucherandrang belohnt. Wiederum, bereits zum 21. Mal, boten die Ortsvereine den Gästen, das Beste aus Küche und Keller. Ob groß oder klein, alle erfreuten sich an diesem Fest auf dem Karolinenplatz

Zur Unterhaltung spielten die „Kolberer Dorfmusik und die Gruppe „Flash Dance“




Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Greiner


Mit Gemütlichkeit, bei gutem Essen und Trinken sowie guter Unterhaltungsmusik, ließ sich der Tag unter Freunden, ausgezeichnet verbringen

   
   
 

Spende für Musikschule (22.07.)

Der Theaterverein Großkarolinenfeld spendete 200 EURO für die musikalische Erziehung der Kinder in der Gemeinde. Für die Spende bedankten sich (von rechts) Musikschulleiter Stefan Hutter, Gemeinderätin Monika Hutter, Vorsitzende der Musikschule Renate Müller. Ludwig Härter, Vorsitzender des  Theatervereins, überreichte beim Dorffest  den Spendenscheck.








Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Greiner

   
   
 

Rundum gelungener Fußball-Jugendtag in Großkaro (19.07.)

Rundum alles gepasst hat auch heuer wieder beim diesjährigen „Tag der Jugend“ auf dem TuS-Gelände in Großkarolinenfeld. Für schöne Spiele sorgten die Nachwuchskicker, für die Organisation Jugendleiter Thorsten Gallin mit vielen Helfern und für das leibliche Wohl die Eltern, die Trainer sowie die Sportheim-Wirtsleute.  Das schöne Wetter trug ebenfalls zur guten Stimmung unter den kleinen und großen Gästen bei. Ein Anziehungspunkt war wie jedes Jahr der Tombola-Stand (unser Bild), an dem viele Lose verkauft wurden und tolle Preise auf die Gewinner warteten. Der gesamte Erlös der Veranstaltung, für die wieder Familie Lotterer die Schirmherrschaft übernommen hatte, kommt ausschließlich den TuS-Jugendmannschaften zugute.

Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Lindl





 
   
   
 

Formation „bluezdorfer“ spielt in Karo (19.07.)

Erneut verwandelt sich die Großkarolinenfelder Grundschule in einen Konzertsaal: Am Donnerstag, 22. Juli,  spielt  um 20 Uhr die Formation  "bluezdorfer" auf der Bühne der Max-Joseph-Schule. Angeführt von Fred Geisberger, der Lehrer an dieser Schule ist, ist die Band "bluezdorfer" für ihren erdigen Blues bekannt und interpretiert dabei Cover-Versionen verschiedener Blues-Größen. Die bayerischen Texte katapultieren die Songs in das Inn-Mangfall-Delta. Sie handeln von Themen des täglichen Lebens - immer mit einem ironischen Augenzwinkern. Der Eintritt ist frei.

Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Lindl

   
   
 

Keine Infos zu Google Street-View (19.07.)

 - Ob die Großkarolinenfelder Bürger von der Gemeinde über das in den Medien heftig diskutierte Thema "Google Street View" Informationen erhält, wollte Emil Maier (SPD) in der jüngsten Gemeinderatssitzung wissen. Des Weiteren fragte Maier nach, ob die Großkarolinenfelder von Seiten der Gemeinde bei Einlegung von Widersprüchen gegen diese Vorgehensweise unterstützt werden. Beide Anfragen verneinte Bernd Fessler. Der Bürgermeister wies vielmehr darauf hin, dass es jedem Einwohner frei stehe, gegen "Google Street View" Einspruch einzulegen. Die Gemeinde werde sich laut Fessler bei dieser Thematik zurückhalten. Nach Fesslers persönlicher Einschätzung handle es sich hier um "einen nicht so gravierenden Eingriff".

Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text : Lindl

   
   
 

Jung und Alt genossen Peter- und Paulfeuer in Karo (19.07.)

Beliebt bei Jung und Alt war auch heuer wieder das Peter- und Paulfeuer auf dem Volksfestplatz in Großkarolinenfeld. Die TuS-Fußballabteilung hatte wieder mit vielen fleißigen Helfern für eine rundum gelungene Veranstaltung gesorgt, die leider durch Regen ein abruptes Ende fand. Zum Glück konnten zuvor Hunderte von Besucher die laue Sommernacht, die lodernden Flammen und die kulinarischen Genüsse genießen. So manche Gäste ließen sich vom Gewitter nicht abschrecken, sicherten sich spontan einen Platz an der Bar unter den Sonnenschirmen und feierten gutgelaunt bis spät in die Nacht hinein weiter.



Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Lindl

   
   
 

 

Neue Lektüre bei Lesenacht in der Schule (19.07.)

Das Lesen stand im Mittelpunkt der Lesenacht, die Lehrerin Silke Martin (stehend rechts) und Lehramtsanwärterin Mirjam Brunner mit der Klasse 4a in der Großkarolinenfelder  Max-Joseph-Grundschule veranstaltete. Mit Schlafsack, Kuscheltier und Lieblingsbuch „bewaffnet“, marschierten die Mädchen und Buben abends in ihr Klassenzimmer, wo sie die Nacht gemeinsam verbringen durften. Vorher stand aber noch eine Überraschung auf dem Programm: Eine neue Schullektüre wurde ausgeteilt, in die einige Schüler vor Begeisterung sofort die Köpfe hinein steckten (unser Bild). Ein Frühstück mit Eltern am nächsten Morgen rundete die Lesenacht gelungen ab.

Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Lindl

   
   
 

Lehrer besiegten Abschlussklassen im Fußballspiel (19.07.)

„Als eine kleine Sensation“ bezeichnete eine Lehrerin der Max-Joseph-Schule Großkarolinenfeld das Endergebnis des Fußballspiels Lehrer gegen Schüler. Gleich mit zwei Toren Unterschied besiegten diesmal die Lehrer, die unterstützt wurden von Gemeindemitarbeitern und Bürgermeister Bernd Fessler (rechts), die Schüler der diesjährigen Abschlussklassen auf dem TuS-Gelände. Vielleicht lag es daran, dass auch Rektor Sven Friedel für die Lehrermannschaft mit vollem Körpereinsatz hinter dem Ball herjagte.

Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Lindl

   
   
 

Einbrüche in Kläranlage Tattenhausen (19.07.)

 – Bereits dreimal wurde in die Kläranlage Tattenhausen in Großkarolinenfeld eingebrochen. Dabei kam es zu Manipulationen, die laut Auskunft der Polizei zu größeren Schäden hätte führen können. Nur der Aufmerksamkeit des Personals sei es zu verdanken, dass durch schnelles Handeln schlimme Folgen verhindert werden konnten. Um derartige Manipulationen an der Kläranlage zu verhindern, appelliert die Gemeinde an die Anwohner, künftig auffällige Beobachtungen in der Nähe der Kläranlage sofort zu melden. Gleichzeitig sucht die Polizei Zeugen, die zwischen Freitag, 2. Juli, und Montag, 12. Juli, Personen oder Fahrzeuge nahe der Kläranlage gesichtet haben. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei unter Telefon 0 80 61/9 07 30 entgegen.

Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text : Lindl

   
   
 

Gemeinderat schließt sich Meinung der SUR-Gemeinden an (19.07.)

Auch Karo gegen geplantes Großprojekt in Kiefersfelden

 – Auch die Gemeinde Großkarolinenfeld unterstützt wie viele andere SUR-Gemeinden im Rahmen eines Raumordnungsverfahrens die Stellungnahme der Stadt Rosenheim zum heftig diskutierten Großprojekt „Aventura Kiefersfelden“. Dies beschloss der Gemeinderat mit zwei Gegenstimmen in seiner jüngsten Sitzung.
Geplant ist in der Gemeinde Kiefersfelden die Errichtung eines multifunktionalen Centers mit Fokus auf Outdoor Sport. Die vermietbare Fläche würde insgesamt rund 16 460 Quadratmeter betragen. Wie berichtet wurde die Hauptnutzung mit dem Verkauf von Sportartikeln angegeben. Weitere Nutzungen wären unter anderem Büros, Hotel, Produktion und Veranstaltungen.
„Persönlich bin ich dagegen, überall derart riesige Großprojekte zu bauen und dadurch die kleine Infrastruktur zu zerstören“, betonte Bürgermeister Bernd Fessler. Langfristig würden die „Großen aufschnappen und dann muss man mit viel Mühe und Anstrengung die Kleinen wieder aufbauen“.
Gleichzeitig verwies Fessler auf das in Großkarolinenfeld praktizierte Projekt „Lebensqualität durch Nähe“ (wir berichteten), das einem solchen Projekt auch entgegenstehe. Andreas Maicher (CSU) befürchtete, dass die Investoren bei einer Ablehnung des Projekts in Kiefersfelden wohl in Österreich den Bau genehmigt bekommen werden.
Anita Read (CSU) fragte nach Erfahrungswerten im Hinblick auf die Arbeitsplätze: „Sicherlich werden durch ein solches Projekt Arbeitsplätze geschaffen. Werden im Gegenzug gleichzeitig an anderer Stelle viele vernichtet?“ Zweite Bürgermeisterin Lilo Wallner (CSU) gab mit ihrer Sicht der Dinge die Antwort: „Hier handelt es sich doch nicht um einen Wachstums-, sondern um einen reinen Verdrängungsmarkt. Der Kuchen wird schließlich nicht größer.“

Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text : Lindl

   
   
 

„Fest der Frösche“ begeisterte das Publikum (19.07.) 

Kindertheater als schulübergreifende Gemeinschaftsproduktion 

 - Eine schulübergreifende Gemeinschaftsproduktion präsentierte die Kindertheatergruppe der Max-Joseph-Schule Großkarolinenfeld erstmals vor großem Publikum auf der Landesgartenschau. Mit großem Engagement hatte Kathi Fessler die Texte des Stücks „Das Fest der Frösche selbst umgeschrieben“ und die Gesamtleitung der Aufführung mit viel Liebe zum Detail umgesetzt.
Tatkräftig unterstützt wurde sie dabei von Christine Höfling, Konrektorin der Max-Joseph-Schule, sowie von zahlreichen Mitgliedern des Theatervereins Großkarolinenfeld. Für die musikalische Umrahmung der gelungenen Inszenierung sorgte der Chor der Grundschule Schlossberg unter Leitung von Rektorin Eva-Maria Mayr.
Sogar das Bühnenbild, das auf der WV-Bühne der Landesgartenschau so richtig zur Geltung kam, war von den Schülern selbst gestaltet. So hatte die Klasse 9 M mit Lehrerin Susanne Kellner die Bühnenmalerei übernommen und Lehrerin Margareta Murnauer hatte mit vierten Grundschulklassen die Blumen und Gräser gestaltet.
Die lustige Geschichte von Fröschen, die nicht immer nur grün sein wollen und nicht immer nur springen und hüpfen möchten, begeisterte die vielen großen und kleinen  Besucher auf der  Landesgartenschau.  Während  die großen  Gäste   im

 

Publikum von den liebevollen Kostümen, der professionellen Schminke und den schauspielerischen Leistungen der Nachwuchsschauspieler schwärmten, fieberten die Kleinen mit den Fröschen mit. Als die nämlich ein Fest geben und „rot“ werden wollen, greift plötzlich ein Storch ins Geschehen ein.
Wer die Frösche noch einmal „hüpfen“ sehen möchte, der hat am Sonntag, 18. Juli, um 17 Uhr in der Aula der Grundschule im Rahmen des Dorffestes Gelegenheit dazu. Die Aufführung findet auch dann statt, falls das Dorffest wegen Regen entfällt.



Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Lindl

   
   
 

Jahreshauptversammlung der AWO (14.07.)

Zur Jahreshauptversammlung des Ortsverbandes der Arbeiterwohlfahrt Großkarolinenfeld konnte Zweite Vorsitzende Wolfsindis Jegg eine Reihe von Mitgliedern sowie Bürgermeister Bernd Fessler und Kreisvorsitzenden Herbert Weißenfels im Sportheim begrüßen. Neben den verschiedenen Berichten der Vorstandschaft stand auch eine Nachwahl der Vorstandschaft auf dem Programm. Die Wahlkommission, bestehend aus Herbert Weißenfels und Bernd Fessler, konnte folgendes Ergebnis bekannt geben. Zum Kassier wurde Karl Klopfer und zum  Schriftführer Emil Maier  gewählt Beisitzer sind:Elke Götze, Brigitte Brand, Irmgard Grabl und Lieselotte Pfeiffer. Als Revisorin wurde Annemarie Wagemann gewählt. Wolfindis Jegg übernimmt weiterhin kommissarisch das Amt des 1. Vorsitzenden. In seinem Grußwort lobte Kreisvorsitzender Herbert Weißenfels  die gute und positive Arbeit des Ortsverbandes. Obwohl im Kreis die Mitgliederzahlen rückläufig seien, kämen in Großkarolinenfeld immer wieder neue Mitglieder hinzu. Dies sei ein Beweis für  die großartige Leistung der Vorstandschaft. Festzuhalten sei, so der Kreisvorsitzende. „Die AWO macht Gutes im Land“. Bürgermeister Bernd Fessler stoß in das gleiche Horn und stellte fest, dass dem Ortsverband ein hohe Bedeutung innerhalb der Gemeinde zukomme, Die Mitglieder leisten gute Arbeit, insbesonders  für ältere uns sozialschwache Menschen. In ihrer Jahresrückschau ging Wolfsindis Jegg  auf  die   zahlreichen   Aktivitäten,  des  zur Zeit  111  Mitglieder zählenden  Ortsverbandes, ein.  So fand mit  großem Erfolg

 

die Vier-Tagesfahrt nach Thüringen, die Nikolausfeier für Kinder und Weihnachtsfeier für Senioren, statt, Beim Christkindlmarkt sei die AWO immer vertreten. Anneliese Bolleininger legte einen zufrieden stellenden Kassenbericht vor. In ihrer Aufgabe als Seniorenclubleiterin berichtete Anneliese Bolleininger  von den Busausffügen  und den verschiedenen Feiern, die immer gut besucht seien. Sie bedankte sich bei der Evangelischen Kirchenverwaltung für die kostenlose Überlassung des Pfarrstadels zur   Durchführung der Seniorennachmittage, die jeden Dienstag dort stattfinden. Ihr Dank galt auch der Gemeinde und den zahlreichen Sponsoren für die Unterstützung der Seniorenarbeit. Während der Versammlung wurde noch eine neue  Satzung, die die Erweiterung der Beisitzer auf 8 Personen vorsieht, genehmigt.  




Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Greiner


Die neue Vorstandschaft der AWO (von links): Wolfsindis Jegg, Kreisvorsitzender Herbert Weißenfels, Anneliese Bolleininger, Lieselotte Pfeiffer, Herbert Rampfl, Karl Klopfer, Annemarie Wagemann, Irmgard Grabl, Elke Götze und Emil Maier. Brigitte Brand fehlt auf dem Bild.

   
   
 

Dorffest in der guten Stube von Großkarolinenfeld (14.07.)

Das Dorffest, das am Sonntag, 18. Juli, auf dem Karolinenplatz in Großkarolinenfeld stattfindet, bietet für jeden, ob jung oder alt, wieder etwas Besonderes. Wenn um 11 Uhr die „Kolberer Dorfmusik", das Fest musikalisch eröffnet, warten  die Standerl der Ortsvereine schon auf die ersten Gäste und die Tische sind gedeckt. Das süffige Auerbräu-Bier schenkt die Freiwillige Feuerwehr aus und der Maibaumverein bietet in seiner Küche bayerische Schmankerl an. Daneben hat  der SV-Solidarität seinen Kässtand eingerichtet. Steckerlfisch gibt es beim Wintersportverein und der Theaterverein kredenzt Weine aus der Partnergemeinde in der Pfalz. Kaffee und selbstgebackenen Kuchen gibt es bei der CSU- Frauenunion. Die Damengaymnastikgruppe des TUS. bietet Alkoholfreies und Eis an. Spaß für Kinder und Jugendliche heißt es auf der Wiese zwischen den beiden Kirchen  bei der SPD-Ortsgruppe, dem Familienverein, Pfadfindern und dem Kindergarten „Spatzennest Tattenhausen“. Anziehungspunkt wird wieder das Basteln mit Steinen vom Verein Karokult sein. Ab 16 Uhr spielt die die Großkarolinenfelder Musikgruppe „Flash-Dance“, unter der Leitung von Peter Forstmaier. Erstmals tritt die Jugendband „ Black Phalter“, der Fußballabteilung des TUS, um 15 Uhr und um 21 Uhr, auf. Um 19 Uhr öffnet die Bar des Musikschulvereins. Zum 30-jährigen Jubiläum der Freundschaft zwischen der Partnergemeinde Westheim und Großkarolinenfeld, besuchen die Pfälzer das Dorffest. Zum guten Gelingen des 21. Dorffestes arbeiten Im Hintergrund  noch der Burschenverein, die Eberl-Schützen, der Jugendtreff, die Mitarbeiter des Gemeindebauhofs und der Heimatpfleger, mit. Bei schlechtem Wetter findet das Fest am Sonntag, 25. Juli statt.   

Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text: Greiner

   
   
 

Gewaltiger Blitzeinschlag in Großkarolinenfeld (09.07.)

Einen riesigen Schreck haben die Anlieger in und um Großkarolinenfeld um 14.15 Uhr bekommen: Ein gewaltiger Blitz schlug in drei rund 35 Meter hohe Fichten in einem Waldstück bei Ödenhub ein. Während zwei der Bäume nach dem Einschlag erst noch stehen blieben, fiel einer quer auf die Fahrbahn und blockierte die Straße. Glück im Unglück hatte der erste Autofahrer, der kurz darauf an die betroffene Stelle kam. Er informierte per Handy die Polizei und wollte die Fahrbahn mit einem Warndreieck sichern, als er plötzlich ein verdächtiges Knacksen hörte. In letzter Sekunde verließ er bei strömenden Regen sein Fahrzeug, ehe der zweite Baum knapp neben seinem Wagen auf die Straße krachte, erzählte ein Großkarolinenfelder Feuerwehrler. Die Wehrler sorgten zusammen mit den Bauhofmitarbeitern für die Räumung der Fahrbahn. Bis nach Bad Aibling soll der Blitzeinschlag zu hören gewesen sein. Die dritte vom Blitz getroffene Fichte steht noch, schwer gezeichnet, etwa 20 Meter neben der Straße.




Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Lindl

   
   
 

Gemeinderat schließt sich Meinung der SUR-Gemeinden an (09.07.)

Auch Karo gegen geplantes Großprojekt in Kiefersfelden

Auch die Gemeinde Großkarolinenfeld unterstützt wie viele andere SUR-Gemeinden im Rahmen eines Raumordnungsverfahrens die Stellungnahme der Stadt Rosenheim zum heftig diskutierten Großprojekt „Aventura Kiefersfelden“. Dies beschloss der Gemeinderat mit zwei Gegenstimmen in seiner jüngsten Sitzung.
Geplant ist in der Gemeinde Kiefersfelden die Errichtung eines multifunktionalen Centers mit Fokus auf Outdoor Sport. Die vermietbare Fläche würde insgesamt rund 16 460 Quadratmeter betragen. Wie berichtet wurde die Hauptnutzung mit dem Verkauf von Sportartikeln angegeben. Weitere Nutzungen wären unter anderem Büros, Hotel, Produktion und Veranstaltungen.
„Persönlich bin ich dagegen, überall derart riesige Großprojekte zu bauen und dadurch die kleine Infrastruktur zu zerstören“, betonte Bürgermeister Bernd Fessler. Langfristig würden die „Großen aufschnappen und dann muss man mit viel Mühe und Anstrengung die Kleinen wieder aufbauen“.
Gleichzeitig verwies Fessler auf das in Großkarolinenfeld praktizierte Projekt „Lebensqualität durch Nähe“ (wir berichteten), das einem solchen Projekt auch entgegenstehe. Andreas Maicher (CSU) befürchtete, dass die Investoren bei einer Ablehnung des Projekts in Kiefersfelden wohl in Österreich den Bau genehmigt bekommen werden.
Anita Read (CSU) fragte nach Erfahrungswerten im Hinblick auf die Arbeitsplätze: „Sicherlich werden durch ein solches Projekt Arbeitsplätze geschaffen. Werden im Gegenzug gleichzeitig an anderer Stelle viele vernichtet?“ Zweite Bürgermeisterin Lilo Wallner (CSU) gab mit ihrer Sicht der Dinge die Antwort: „Hier handelt es sich doch nicht um einen Wachstums-, sondern um einen reinen Verdrängungsmarkt. Der Kuchen wird schließlich nicht größer.“

Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text : Lindl

   
   
 

Großer Andrang beim SPD-Kinderfest in Karo (09.07.)

Bereits zum 30. Mal veranstaltete der SPD-Ortsverein Großkarolinenfeld ein buntes Kinderfest. Heuer waren die einzelnen Stationen für die Mädchen und Buben auf der Wiese zwischen den beiden Kirchen aufgebaut worden. Während sich die kleinsten Besucher beim Kinderschminken „verschönern“ ließen (unser Bild), versuchten die größeren Geschwister mit Glück und Geschicklichkeit bei den Spielen zu punkten und Preise zu gewinnen. SPD-Vorstand Emil Maier und sein Stellvertreter Franz Dußmann freuten sich über das schöne Wetter, die vielen Teilnehmer und die gute Stimmung, die ihren Höhepunkt bei der Siegerehrung mit Gewinnübergabe erreichte.

Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Lindl




 
   
   
 


Für den Einsatz beim Altenclub bedankten sich (von links) 2. Vorsitzende Wolfsindis Jegg, Kreisvorsitzender Herbert Weißenfels und Seniorenclubleiterin Anneliese Bolleiniger bei Ottilie Schmid (mitte)

Ehrungen bei der AWO (08.07.)

Der Ortsverband der Arbeiterwohlfahrt Großkarolienfeld ehrte eine Reihe langjähriger Mitglieder. So erhielten eine Urkunde für 10 Jahre Mitgleidschaft Angelika, Martin und Roland Kerpes, Marthe Perrenet sowie Hildegard und Gottfried Zeitler. Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurde Lorenz Baumann geehrt. Eine besondere Auszeichnung erhielt Ottilie Schmid, für 50 Jahre Mitglied bei der AWO. Kreisvorsitzender Herbert Weißenfels, der  das Ehrenzeichen in Silber mit einer Dankurkunde überreichte, bedankte sich für den hervorragenden Einsatz im Ortsverband. Ottilie Schmid habe mitgeholfen den Seniorenclub zu gründen sei über viele Jahre Seniorenclubleiterin gewesen.




Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Greiner

   
   
 

Freie Plätze beim Ferienprogramm (08.07.)

Das diesjährige Ferienprogramm der Gemeinde Großkarolinenfeld mit seinen tollen Angeboten verspricht abwechslungsreiche Ferien, bei denen bestimmt keine Langweile in den Sommerferien aufkommt. Die Anmeldung hat bereits begonnen. Wer noch die wenigen freien Plätze ergattern will muss sich beeilen. Freie Plätze gibt es noch beim Besuch in der  Imkerei und   auf der Yoga-Reise. Der Hochseilgarten in Aschau und die Schnupperkurse in Judo und Tischtennis sowie die
Italienisch-Kurse können noch gebucht werden. Frei Plätze gibt es noch für Kinderschminken,  Fische aus Filz basteln, Aquarellmalkurse , beim Fotoschoting und beim Erste Hilfe Kurs. Ein großer Renner ist sicherlich der Besuch der Kletterhalle und der Besuch der Augsburger Puppenkiste. Nur noch vier Plätze gibt für die Gruselnacht.  Anmelden kann man sich noch für eine Biber-Führung und den Besuch der Gewürzausstellung. Alle Aktionen sind genau in dem kleinen Heftchen „Ferien-Programm 2010“, das im Gemeindeamt aufliegt, beschrieben.  

Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text: Greiner

   
   
 

Zugang zum Tattenhausener Kindergarten Thema im Gemeinderat (08.07.)

Gefährliche Situation am Kindergarten

Auf Anregung der Tattenhausener Bürger stellte die CSU-Fraktion in der jüngsten Großkarolinenfelder Gemeinderatssitzung einen Antrag in Bezug auf den Ortskern. So soll die schlechte Zugangssituation am Kindergarten „Spatzennest“ sowie die Parkplatzsituation am Feuerwehrhaus genauer unter die Lupe genommen werden, um langfristig Verbesserungen in diesen Bereichen herbei zu führen.
„Der Zugang zum Kindergarten Spatzennest in Tattenhausen ist nach wie vor unbefriedigend“, erklärte Sepp Lausch (CSU) in der Sitzung. In den Hol- und Bringzeiten sollten die Eltern eigentlich die Parkplätze am Feuerwehrhaus nutzen und den rund 50 Meter langen Gehweg zum Eingang nehmen.
Zahlreiche Eltern würden sich an diese Regelung halten. Trotzdem könne man immer wieder Erziehungsberechtigte dabei beobachten, wie sie direkt gegenüber des Eingangs am Leichhaus parken und in der unübersichtlichen Kurve die Hauptstraße queren. „Die derzeitige Situation ist nicht ungefährlich“, so Lausch.
Der CSU-Fraktionsvorsitzende erinnerte daran, dass sich der Gemeinderat trotz früherer Ortsbesichtigung aus mehreren Gründen bisher nicht auf verkehrsberuhigende Maßnahmen für den Dorfkern einigen konnte. Deshalb regte Lausch eine erneute Ortsbesichtigung an und stellte den Antrag, die Zugangssituation am Kindergarten auf Verbesserungen hin zu überprüfen. Eventuell sei der Zugang über die Südseite des Ortshauses denkbar.
Bürgermeister Bernd Fessler wies darauf hin, dass es sich hier um einen „reinen Prüfungsauftrag“ handle, wofür es sicher einen Bedarf gebe. Dritter Bürgermeister Paul  Hofmann  prophezeite dem  Gemeinderat  im  Falle  einer  Zugangsverlegung

 

zum Kindergarten „eine kontroverse Diskussion in der Ortsbevölkerung“. Einstimmig befürwortete das Gremium den Vorschlag der CSU. Ebenso einig war man sich über die Überprüfung der Parkplatzsituation am Feuerwehrhaus.
Aus den Reihen der Feuerwehr sei der Wunsch nach zusätzlichen Stellplätzen geäußert worden. Gerade zu Stoßzeiten würde die Anzahl der Pkw-Plätze vor dem Feuerwehrhaus nicht ausreichen.
ohann Riedl (GBV) hielt es für fraglich, ob „man wirklich auf der schönen Grünfläche vor dem Spielplatz unbedingt weitere Parkplätze braucht“.
 Eine Eigenleistung von Seiten der Feuerwehr sei bei der Stellplatz-Realisierung möglich, wie Lausch anführte.
Auch diese Anregung der CSU soll aufgegriffen und durchdacht werden, wie der Gemeinderat schließlich beschloss.

Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Lindl


Schon 2009 absolvierten die Räte eine Ortsbesichtigung in Tattenhausen und erkannten die Gefahr im Kurvenbereich vor dem Kindergarten.

   
   
 

Sepp Lausch neuer Fraktionsvorsitzender (08.07.)

Eine Veränderung gibt es innerhalb der CSU-Fraktion, wie Bürgermeister Bernd Fessler in der jüngsten Großkarolinenfelder Gemeinderatssitzung bekannt gab. So gibt der bisherige CSU-Fraktionsvorsitzende, Albin Schenk, sein Amt an Sepp Lausch ab. „Auch wenn wir nicht immer einer Meinung waren, haben wir uns stets zusammengerauft. Und ich habe die sachlich fundierten Argumente von Albin Schenk immer sehr geschätzt“, betonte Bernd Fessler. Der Bürgermeister dankte Schenk „für die vertrauensvolle Zusammenarbeit“. Schenk stellte deutlich heraus, dass er seine Tätigkeit als Gemeinderat in der gleichen Art und Weise weiter ausüben werde: „Wir haben lediglich die Aufgaben innerhalb der Fraktion neu verteilt. Stellvertretende CSU- Fraktionsvorsitzende sind künftig Lilo Wallner und Irmi Huber.

Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text: Lindl

   
   
 

SPD-Politiker besichtigten neue Krippe in Großkaro (08.07.)

Über den Bau der neuen Kinderkrippe in Großkarolinenfeld informierten sich SPD-Politiker und besichtigten den Anbau an den bestehenden Kindergarten „Pusteblume“ im Erlbachweg 4. SPD-Fraktionsvorsitzender im Bayerischen Landtag, Markus Rinderspacher, Bundestagsabgeordnete Angelika Graf, Landtagsabgeordnete Maria Noichl und Kreisvorsitzende Dagmar Levin ließen sich auf Einladung des SPD-Ortsvorsitzenden Emil Maier und seinem Stellvertreter,  Franz  Dußmann,

 

die neuen Räumlichkeiten von Architekt Franz Fuchs erläutern. Ab Herbst werden insgesamt 24 Kinder im Alter von ein bis drei Jahre in der neuen Krippe betreut. Bürgermeister Bernd Fessler gab bei dieser Gelegenheit bekannt, dass der Verwaltungsausschuss vor kurzem die Namensänderung des Integrationskindergartens beschlossen hat. So heißt die Einrichtung künftig „Kinderhaus Pusteblume“. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Rinderspacher begrüßte den Neubau: „Die moderne Frau von heute soll die Entscheidungsfreiheit haben, ob sie ihr Kind bereits unter drei Jahren in eine Krippe geben möchte oder nicht. Außerdem ist eine solche Einrichtung bei 230 000 Alleinerziehenden in Bayern eine Notwendigkeit.“

Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Lindl

   
   
 

Live-Konzert begeisterte in Großkaro (08.07.)

Eine Veranstaltung ganz besonderer Art war das zweite Live-Konzert des Fördervereins der Max-Joseph-Schule in Großkarolinenfeld. Mit der ins Leben gerufenen Reihe „MJS unplugged“ hat Initiator und Rektor Sven Friedel genau ins Schwarze getroffen. Wie bereits beim Auftaktkonzert waren auch diesmal die Besucher hellauf begeistert. Mit Günther Skitschak und Bruno Renzi konnten zwei Vollblutmusiker gewonnen werden, die das altersmäßig gemischte Publikum von der ersten Minute an in ihren Bann zogen. Der Elternbeirat rundete die Veranstaltung gekonnt ab, indem er für das leibliche Wohl der Gäste sorgte. Der Spendenerlös des Abends kommt dem Förderverein und damit den Schülern zugute.

Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Lindl




 
   
   
 

Aus dem Gemeinderat Großkarolinenfeld (08.07.)

Bestehende Stahlhalle darf in Linden erweitert werden

Mit einem Bauantrag der Firma „Dettendorfer Wertstoff GmbH“ in Tattenhausen befasste sich der Großkarolinenfelder Gemeinderat. Auf dem Grundstück in Linden 2 hat die bestehende Stahlhalle die Maße 30,50 mal 21,28 Meter, eine Firsthöhe von 10,91 Meter und eine Wandhöhe von 9,98 Meter. Jetzt soll ein profilgleicher 20.10 Meter langer Anbau entstehen.
Wie Bürgermeister Bernd Fessler in der Sitzung berichtete, habe der östlich angrenzende Nachbar dem Vorhaben zugestimmt.
Der Anbau sei dem Außenbereich zuzurechnen und dürfte zulässig sein, da es sich um die bauliche Erweiterung eines rechtmäßig errichteten gewerblichen Betriebs handle. Die Planung stehe im Verhältnis zum vorhandenen Gebäude und sei dem Betrieb angemessen.
Johann Riedl (GBV) sprach sich dafür aus, dass aufgrund der Lärmentwicklung die Tore in der Nacht geschlossen bleiben sollten. Bürgermeister Fessler informierte das Gremium von seinem Gespräch mit dem Dettendorfer-Betriebsleiter. Laut dessen Aussage werde das Vorhaben „mehr als notwendig schalltechnisch abgedichtet“.
Zweite Bürgermeisterin Lilo Wallner wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass sich im Bereich Linden starker Lkw-Verkehr abspiele. Dies sei gerade im Sommer nicht unproblematisch, da sich hier Kinder in der Nähe des Weihers zum Baden aufhalten und sich teilweise sogar auf der Straße sonnen.
Fessler versprach, sich selbst in Kürze von den Gegebenheiten in Linden vor Ort ein Bild zu machen und gegebenenfalls auf Verbesserungen hinzuwirken.
Einstimmig gaben die Räte für die Erweiterung der Halle von der Firma „Dettendorfer“ grünes Licht. An den positiven Bescheid wurden jedoch Bedingungen geknüpft: So hat die Abwasserbeseitigung wie bislang privat ordnungsgemäß zu erfolgen. Entsprechend der Stellplatzsatzung müssen für die Erweiterung der Halle bis zur Inbetriebnahme zusätzlich fünf Stellplätze auf dem Grundstück geschaffen werden.

Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text: Lindl

   
   
 

Paul Huber zum Ehrenmitglied ernannt (08.07.)

Zahlreiche Ehrungen beim TuS Großkarolinenfeld

Zahlreiche Ehrungen standen beim Turn- und Sportverein (TuS) Großkarolinenfeld auf dem Programm. So konnten Vorstand Dieter Hofrath und sein Stellvertreter Rolf Rieger im Sportheim gleich mehrere Mitglieder für ihre langjährige Treue zum Verein ehren.Schon seit 60 Jahren gehört Paul Huber dem TuS an. Er wurde zum Ehrenmitglied ernannt und erhielt aus den Händen der beiden Vorstände einen Geschenkkorb   und  eine  Urkunde  überreicht.  Für  25-jährige  Mitgliedschaft  im

 


Zum TuS-Ehrenmitglied wurde Paul Huber (Vierter von rechts) ernannt, der dem Verein seit 60 Jahren angehört.

Verein wurden Brigitte Stohn, Claudia Huber, Bernhard Schulz und Christian Baumann ausgezeichnet.
Die Ehrenurkunde vom Bayerischen Landessportverband für besondere Dienste um den bayerischen Sport konnte der TuS-Vorstand an Lilo Wallner und Istvan Toth, Leiter der Tischtennisabteilung, überreichen.
Wie Schriftführerin Tanja Rieger berichten konnte, ist die Mitgliederzahl des TuS leicht rückläufig. Dennoch zählt der Verein noch immer zu den größten in Großkarolinenfeld. Derzeit gehören dem TuS 342 Kinder bis 13 Jahre an. Der Verein verzeichnet 121 Jugendliche bis 17 Jahre und 486 Erwachsene als Mitglieder.

Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Lindl

   
   
 

Neue Kinderkrippe im Gemeindekindergarten nimmt Form an (08.07.)

Kindern Wurzel und Flügel mitgeben

Die neue Kinderkrippe in Großkarolinenfeld nimmt konkrete Formen an. Ab Herbst werden insgesamt 24 Mädchen und Buben im Alter von ein bis drei Jahren in dem Erweiterungsbau des Kindergartens „Pusteblume“ betreut. Damit gewinnt der Integrationskindergarten, der vor kurzem sein 20-jähriges Bestehen feiern konnte, weiterhin an Attraktivität.
Als eine der ersten Einrichtungen im Landkreis sicherte sich der Großkarolinenfelder Kindergarten „Pusteblume“ bereits vor einigen Jahren die schriftliche Konzeption zum Integrationskindergarten. Seitdem hat sich die Einrichtung stetig weiter entwickelt und viele Projekte in die Tat umgesetzt.
Dass im Gemeindekindergarten Eltern, Team, Gemeinde und Gönner an einem Strang ziehen, um Ziele zu verwirklichen, zeigte sich vor kurzem einmal mehr beim großen Jubiläumsfest zum 20-jährigen Bestehen. Hierfür hatte jede Gruppe eine Darbietung einstudiert, Vereine unterstützten den Kindergarten bei der Durchführung und der Elternbeirat stand ebenfalls mit Rat und Tat zur Seite.
Auch im Rosenheimer Landratsamt scheint man zu wissen, wie aktiv der Kindergarten in Großkarolinenfeld ist. So besuchte auch Christine Blindert von der pädagogischen Fachberatung des Landratsamtes die Einrichtung am Wochenende, um zum Jubiläum sowie zum Bau der neuen Kinderkrippe zu gratulieren.
Der Integrationskindergarten bietet Platz für 100 Mädchen und Buben im Alter von drei bis sieben Jahre. Bei freien Kapazitäten wurden bereits bisher auch unter Dreijährige  aufgenommen.  Die  Integrationsgruppe  umfasst  15  Kinder.  Ab

 

Herbst wird die neue, zweigruppige Kinderkrippe, in der insgesamt 24 Kleinkinder betreut werden, eröffnet.„Wir sehen unsere Aufgabe darin, den Kindern ein ganzheitliches, kindgerechtes und entwicklungsadäquates Lernen und Leben zu ermöglichen“, betont Kindergartenleiterin Regula Eissing. Im Vordergrund stehe ein Lernen mit allen Sinnen. Laut der Kindergartenleiterin ist es dem Team „ein Anliegen, die Kinder nicht nur auf die Schule vorzubereiten, sondern ihnen ihre Lebenswelt erfahrbar, greifbar und präsent zu machen“.
Die Philosophie der Einrichtung kann Regula Eissing ganz klar auf den Punkt bringen: Wir wollen dem Nachwuchs Wurzeln und Flügeln mit auf ihren Weg geben. Wie die Samen vom Wind in die Welt getragen werden, so sollen auch die Kinder voller Kraft in die Welt hinausgehen und stark verwurzelt gesund heranwachsen.“

Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Lindl


Kindergartenleiterin Regula Eissing (vorne) moderierte das Fest zum 20-jährigen Jubiläum.

   
   
 

Detailgenauer Einblick ins Lehrerzimmer (08.07.)

Kabarettist Han`s Klaffl zu Gast beim SPD-Ortsverband Großkarolinenfeld

Bis auf den letzten Platz gefüllt war der große Saal im Gasthof „Zum Bräu“ in Tattenhausen, wo Han`s Klaffl sein neues Programm „Restlaufzeit: Unterrichten bis der Denkmalschutz kommt“, vorstellte. Anlässlich der 50-Jahrfeier des SPD-Ortsverbandes Großkarolinenfeld machte der Kabarettist hier Station und spielte damit auch vor zahlreichen Politikern.
Die waren jedoch nicht die Hauptpersonen in Klaffls Solodarbietung, sondern die Zunft der Lehrer (die auch bekanntermaßen oft den Weg in die Politik suchen). Da Klaffl selbst den Lehrerberuf gewählt hat, weiß er, wovon er spricht und nimmt respektlos, schonungslos und  punktgenau  seine  Kollegen  aufs  Korn.  Wenn  der Mime  die  Zuschauer  zum

 


Hans Klaffl präsentierte sich einmal mehr als Meister des Wortwitzes.

Informationsabend am Lukas-Podolski-Gymnasium einlädt, bleibt kein Auge trocken. Altbekannte Figuren aus dem Kollegium (alle ein wenig älter geworden) tauchen auch im neuen Programm wieder auf, werden gewürzt von ein paar neuen Figuren wie etwa dem Hausmeister Grantinger, der im Hintergrund der Lehrerschaft gekonnt die Fäden zieht. Grandios gewährt der Musiklehrer einen Einblick ins Lehrerzimmer und startet mit seiner detailgenauen Wortwahl stets einen Angriff auf die Lachmuskeln.
Dass er nicht nur als Kabarettist auf der Bühne, sondern auch als Musiklehrer im Klassenzimmer eine gute Figur macht, lässt sich erahnen, wenn Klaffl für das Publikum seine Lieder am Piano oder Kontrabass begleitet.
Selbst die hartgesottensten Kollegen können dem Kabarettisten nicht Böse sein, wenn er aus dem Nähkästchen der Schulfamilie plaudert und mit einem schier unermesslichen Blick fürs Wesentliche solche Themen wie Wandertag, Feueralarm, Zeugnistermin oder Personalausflug streift.
So fesselt auch das neue Programm des „Staatskabarettisten auf Lebenszeit“ von der ersten bis zur letzten Minute und Klaffl hält, was er seinen lieben Kollegen mit Kauf der Eintrittskarte versprochen hat: „Jede Menge wertvolle Tipps für diejenigen, die ihren Auftrag ernst nehmen: Erziehung als Versuch des geordneten Rückzugs unter möglichster Vermeidung von Verlusten an Menschen und Material.“

Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Lindl

   
   
 

SPD Großkarolinenfeld feierte Jubiläum mit zahlreichen Gästen (08.07.)

Ortsverein vor 50 Jahren ins Leben gerufen

Sein 50-jähriges Bestehen konnte der SPD-Ortsverein Großkarolinenfeld vor kurzem feiern. Neben Markus Rinderspacher, SPD-Fraktionsvorsitzender im Bayerischen Landtag, kamen viele Gäste, Wegbegleiter und Bürger zur Jubiläumsveranstaltung in den Gasthof „Zum Bräu“ nach Tattenhausen.
Der SPD-Ortsverein Großkarolinenfeld wurde im März 1960 von elf Bürgern im ehemaligen Cafe „Schäfer“ gegründet. Vorsitzender in Großkaro war damals Philipp Berchthold, der dieses Amt bis zum Jahre 1962 ausübte. Auf ihn folgte Ernst Seider (1962 bis 1966).
Korbinian Füglein kümmerte sich von 1966 bis 1969 als Vorsitzender um die Geschicke der SPD, ehe er von Karl Lotterer (bis 1971) abgelöst wurde. Friedrich Bolleininger stand von 1971 bis 1997 an der Großkarolinenfelder SPD-Spitze. Dann übernahm Emil Maier den Vorsitz und behielt diesen bis zum heutigen Tag.
„Bereits unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg gab es in Großkarolinenfeld SPD-Mitglieder, damals jedoch als Sektion des Ortsvereins Kolbermoor“, berichtete Emil Maier. Der Ortsverein Großkaro gehörte zum Kreisverband Bad Aibling.
Seit dem Bestehen des Ortsvereins in Karo stellt die SPD Gemeinderäte. Maier erinnerte daran, dass dem SPD-Kandidaten Korbinian Füglein bei der Bürgermeisterwahl 1966 nur wenige Stimmen zum Erfolg fehlten. 1970 sei Evi Hofer als erste Frau in den Gemeinderat von Großkarolinenfeld eingezogen. Von 1972 bis 1978 sowie von 1984 bis 1990 stellte die SPD mit Friedrich Bolleininger den Dritten Bürgermeister, von 1990 bis 1996 wurde dieser zum Zweiten Bürgermeister gewählt, so Emil Maier weiter.
Der heutige Vorsitzende brachte die Philosophie der SPD auf den Punkt: „Unser Ortsverein setzt auf langfristiges Engagement im Ort.“ So veranstalten die SPD-Mitglieder seit 33 Jahren im Frühjahr ein Preisschafkopfen und im Sommer einen großen Trödelmarkt mit einem bunten Kinderfest.
Außerdem unterstütze der SPD-Ortsverein das Dorfgeschehen unter anderem durch Kinderbetreuung beim traditionellen Dorffest oder durch einen Christbaumverkauf beim Großkarolinenfelder Weihnachtsmarkt.
Auf örtlicher Ebene beschäftigen wir uns hauptsächlich mit der  Jugend-  und  Seniorenpolitik  sowie  der  Ortsentwicklung“, betonte  Maier  und  verwies  auf   zahlreiche   Veranstaltungen  in  der  Vergangenheit.   Zu   Themenbereichen  wie  etwa 

 

„Kinderwunsch ohne Karriereknick“ oder„Familie braucht Zukunft“ wurden Diskussions- und Vortragsabende mit namhaften SPD-Politikern in Großkaro organisiert.
Dass der SPD-Ortsverein aus dem Dorfgeschehen nicht mehr wegzudenken ist, zeigte sich einmal mehr bei der Jubiläumsveranstaltung mit Kabarettist Han`s Klaffl. Der große Saal im Gasthaus „Zum Bräu“ war bis auf den letzten Platz gefüllt und nicht nur Markus Rinderspacher, SPD-Fraktionsvorsitzender im Bayerischen Landtag, SPD-Bundestagsabgeordnete Angelika Graf, SPD-Landtagsabgeordnete Maria Noichl und SPD-Kreisvorsitzende Dagmar Levin amüsierten sich bei der 50-Jahrfeier, sondern auch die zahlreichen anderen Gäste genossen den gelungenen Abend.

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Markus Rinderspacher, SPD-Fraktionsvorsitzender im Bayerischen Landtag, Vorstandsmitglied Günter Kratschmayer, MdB Angelika Graf, SPD-Vorsitzender Emil Maier, MdL Maria Noichl und Zweiter Vorsitzender Franz Dußmann (stehend von rechts) freuten sich über den vollen Saal.

   
   
 

Schnäppchenjäger haben zugeschlagen (08.07.)

Nicht nur Einheimische, sondern auch viele Bürger aus umliegenden Gemeinden zieht es seit Jahren zum Trödelmarkt des SPD-Ortsvereins Großkarolinenfeld. An zahlreichen Ständen kamen auch heuer wieder die Schnäppchenjäger voll auf ihre Kosten. Bereits um fünf Uhr morgens waren die ersten Besucher unterwegs, um sich die besten Utensilien zu sichern. Herumgesprochen hat sich inzwischen auch, dass der SPD-Ortsverein auf dem Kolbererplatz zu günstigen Preisen bestens für das leibliche Wohl der vielen kleinen und großen Gäste sorgt.














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Besuch der Gartler (28.06.)

Der Obst-und Gartenbauverein Königsmoos, im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen, besichtigte die Landesgartenschau in Rosenheim. Auf der Rückfahrt besuchten die Gartler noch die Freunde des Obst-und Gartenbauvereins  der Partnergemeinde Großkarolinenfeld. Bei Kaffee und Kuchen fand im katholischen Pfarrsaal ein reger Gedankenaustausch über die heimischen Gärten statt. Vorsitzende Brigitte Gottschall brachte für die neue Vorsitzende des Großkarolinenfelder Vereins, Uschi Krichbaumer, einen Rosenstock als Geschenk mit, den stellvertretend Ludwig Höglauer in Empfang nahm. Vor der Heinfahrt trafen sich die Donaumösler noch mit den Großkarolinenfeldern zum Erinnerungsfoto vor dem „Baum der Freundschaft“, den die Königsmooser zur 100 Jahrfeier ihren  Großkarolinenfelder Freunden  schenkten.



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Firmung in Großkarolinenfeld ( 28.06.)

Abt Petrus Höhensteiger vom Benediktiner-Kloster Schäftlarn nahm 47 Firmlinge vom Pfarrverband  Großkarolinenfeld/Tattenhausen, in einem  Festgottesdienst  in der Kirche Hl. Blut, als vollwertige Mitglieder in die christliche Gemeinschaft auf. In den Mittelpunkt seiner Predigt stellte der Firmspender den Heiligen Geist.  „Mit dem Heiligen Geist sicher durchs Leben“  könnte es heißen, wollte man der Werbung in den Medien folgen, so der Abt. Den Firmlingen versicherte er „Weil Gott euch liebt, sendet er euch als großes Geschenk den Heiligen Geist“. Persönlich bedankte sich Abt Perus, mit einem Erinnerungsgeschenk,  bei den Firmhelferinnen – und helfer. Am Schluss des Festgottesdienstes bedankte sich Ortspfarrer Drago Curic beim Firmspender und den zahlreichen Helferinnen und Helfern für die Vorbereitung dieses Festes. Den Firmlingen gab er mit auf den Weg „Liebt eure Kirche“. Musikalisch umrahmt wurde der Firmgottesdienst vom Jugendchor der Pfarrgemeinde, unter der Leitung von Stefan Hutter. 

   
   
 

Günther Skitschak und Bruno Renzi in Großkaro (28.06.)

Das zweite „Unplugged-Konzert“ veranstaltet der Förderverein der Max-Joseph-Schule Großkarolinenfeld in der Reihe „MJS unplugged“ am Freitag, 25. Juni, um 20 Uhr. Dieses Mal kommen Günther Skitschak und Bruno Renzi (unser Bild) in die Aula der Grundschule (Pfälzerstraße 2) und entführen die Besucher in ihre "wunderbaren Klangwelten". Der Elternbeirat sorgt für die Verpflegung. Der Eintritt ist wieder frei. Allerdings werden Spenden nach dem Konzert gerne entgegen genommen. Der Erlös kommt dem Förderverein zugute. Der Grafinger Günther Skitschak ist durch seine langjährige Zusammenarbeit mit Lisa & Michael Fitz weithin bekannt. Vielen ist der beseelte Musiker noch als musikalischer Kopf der Gruppe "Out of the Blue" in Erinnerung. Zusammen mit Robert Pabst hat er als Co-Produzent, Komponist, Arrangeur und Gitarrist auch mit anderen namhaften Künstlern wie John Lawton(Uriah Heep, Les Humphries Singers), Harold Faltermayer, Willy Astor und Dominoe gearbeitet. Der gebürtige Italiener Bruno Renzi spielte als gefragter Pianist mit verschiedennen bekannten Künstlern wie Charly Tabor, Sherlyn Witiker, "Quattro Nuevo" und Heike Sieber. Wiederholte Auftritte bei Charivari und ein 3.Platz 2005 beim renommierten "Festival de la canzone italiana d'autore" in München unterstreichen sein Können.Harmonisch und klangvoll - in diesem charakteristischem Klangspektrum bewegen sich der Gitarrist Günther Skitschak und der Pianist Bruno Renzi...einfühlig, poetisch und mit großem Improvisationstalent ausgestattet, kann sich der Pianist Bruno Renzi am Keyboard geben, und Skitschak reizt dazu intensiv die Klangpaletten seiner Gitarre aus.

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Aus dem Gemeinderat Großkarolinenfeld (28.06.)

Bestehende Stahlhalle darf in Linden erweitert werden

 – Mit einem Bauantrag der Firma „Dettendorfer Wertstoff GmbH“ in Tattenhausen befasste sich der Großkarolinenfelder Gemeinderat. Auf dem Grundstück in Linden 2 hat die bestehende Stahlhalle die Maße 30,50 mal 21,28 Meter, eine Firsthöhe von 10,91 Meter und eine Wandhöhe von 9,98 Meter. Jetzt soll ein profilgleicher 20.10 Meter langer Anbau entstehen.
Wie Bürgermeister Bernd Fessler in der Sitzung berichtete, habe der östlich angrenzende Nachbar dem Vorhaben zugestimmt.
Der Anbau sei dem Außenbereich zuzurechnen und dürfte zulässig sein, da es sich um die bauliche Erweiterung eines rechtmäßig errichteten gewerblichen Betriebs handle. Die Planung stehe im Verhältnis zum vorhandenen Gebäude und sei dem Betrieb angemessen.
Johann Riedl (GBV) sprach sich dafür aus, dass aufgrund der Lärmentwicklung die Tore in der Nacht geschlossen bleiben sollten. Bürgermeister Fessler informierte das Gremium von seinem Gespräch mit dem Dettendorfer-Betriebsleiter. Laut dessen Aussage werde das Vorhaben „mehr als notwendig schalltechnisch abgedichtet“.
Zweite Bürgermeisterin Lilo Wallner wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass sich im Bereich Linden starker Lkw-Verkehr abspiele. Dies sei gerade im Sommer nicht unproblematisch, da sich hier Kinder in der Nähe des Weihers zum Baden aufhalten und sich teilweise sogar auf der Straße sonnen.
Fessler versprach, sich selbst in Kürze von den Gegebenheiten in Linden vor Ort ein Bild zu machen und gegebenenfalls auf Verbesserungen hinzuwirken.
Einstimmig gaben die Räte für die Erweiterung der Halle von der Firma „Dettendorfer“ grünes Licht. An den positiven Bescheid wurden jedoch Bedingungen geknüpft: So hat die Abwasserbeseitigung wie bislang privat ordnungsgemäß zu erfolgen. Entsprechend der Stellplatzsatzung müssen für die Erweiterung der Halle bis zur Inbetriebnahme zusätzlich fünf Stellplätze auf dem Grundstück geschaffen werden.

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Ausbauplanung für Bahnhofstraße Thema im Großkarolinenfelder Gemeinderat (28.06.)

Alter Baumbestand soll erhalten bleiben

Die Ausbauplanung für den Ostteil der Bahnhofstraße und für den Bahnhofsvorplatz war Thema der vergangenen Gemeinderatssitzung in Großkarolinenfeld. Planer Georg Schollerer vom Ingenieurbüro „Roplan“ erläuterte eine Variante, bei der die ursprünglich nördlich vorgesehenen sechs Senkrechtparkplätze in Richtung Süden verschoben worden sind. Dadurch wurde einer Empfehlung des Ortsentwicklungsausschusses Rechnung getragen.
Großkarolinenfeld - Laut Bürgermeister Bernd Fessler sehe die Planung insgesamt 38 Stellplätze vor. „Wir haben die Autos sogar bei schlechtem Wetter am Bahnhof gezählt und sind dabei auch auf diese Zahl gekommen“, sagte Fessler. Rund 40 Räder werden in Spitzenzeiten in diesem Bereich abgestellt, was mit der geplanten Überdachung von 40-Radstellplätzen abgedeckt werden kann.
Der Bürgermeister regte an, die Senkrechtparkstellplätze nochmals etwas in Richtung Westen zu verschieben und gleichzeitig die östliche Pflasterfläche zu reduzieren sowie eine größere Grünfläche im Osten herzustellen.
Die Stellplätze würden von der gemeindlichen Stellplatzsatzung abweichen, da nach jeweils sechs Stellplätzen auf den 1,5 Meter breiten Bepflanzungsstreifen verzichtet werde. Dies sei aber sinnvoll, da die derzeitige Baumreihe zwischen den Stellplatzreihen bestehen bleiben soll. „Uns ist daran gelegen, den alten Baumbestand zu erhalten“, betonte Fessler.
Auf Nachfrage von Franz Dußmann (SPD) erklärte der Planer in Bezug auf den Straßenverlauf das Mischprinzip und die dadurch vorgesehenen Möglichkeiten zur Geschwindigkeitsreduzierung: „Wir müssen hier schon ein paar Ecken reinbauen, damit die Leute im Wohngebiet 20 Stundenkilometer fahren. Das Ganze soll einen Quartierscharakter bekommen“, meinte Schollerer.
Der Planer wies ausdrücklich darauf hin, dass es „jetzt erst um das Ausbaukonzept geht. Die Detailplanung folgt später“.

Mit zwei Gegenstimmen wurde die vorgestellte Planung für den Ostteil der Bahnhofstraße und für den Bahnhofsvorplatz schließlich befürwortet. Allerdings werde die östliche Pflasterfläche minimiert und die im Norden der Grünfläche vorgesehenen Stellplätze noch weiter nach Westen geschoben. Im zweiten Beschluss sprach sich das Gremium mehrheitlich für die vorgestellte Variante aus. Demnach sollen die Senkrechtparkstellplätze südlich der Bahnhofstraße realisiert und auf dieser Basis die Grundstücksverhandlungen weiter geführt werden. Ein Förderantrag für den Park & Ride-Ausbau soll auf den Weg gebracht und der Ausbau der Bahnhofstraße im Ostteil möglichst im Jahr 2012 verwirklicht werden.

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„Mann, wo bist du?“  (16.06.)

ist der Titel des Männerbuches mit biblischen Impulsen, das Magister Christian Kuster im katholischen Pfarrsaal in Großkarolinenfeld, einem breiten Publikum vorstellte. Christian Kuster beschäftigt sich in seinem Buch mit biblischen Männern, die  mit den Männern von heute vergleichbar sind. Männer der Bibel sind Männer wie wir. Ihr weg ist oft genug ein orientierungsloser Irr- und Umweg. Im letzten Moment glückt ihnen aber die Umkehr aus Vernunft und Glauben. Aus den 53 Kapiteln des Buches, nahm  Christian Kuster  vier biblische Männer, wie David und Goliat, Bartimäus, Simeon und das Gleichnis vom  Senfkorn  heraus,  um  den  interessierten  Zuhörern  einen  Einblick  in  das  Werk  zu  geben  und  sie  zu

 


Von links: Musikschulleiter Stefan Hutter, Buchautor Christian Kuster und Pastoralreferent Benno Littger, der die Gäste bei der Buchpräsentation im katholischen Pfarrsaal von Großkarolinenfeld, begrüßte.

inspirieren.. Jedes Kapitel endet mit einem persönlichen Gebet.  Das Buch schießt mit dem  Märchen von der “Goldenen Laute und der silbernen Lampe“. Ein Märchen, das sich bewusst an Frauen und Männer, die Verantwortung für ihre Leben übenehmen wollen, richtet. Zwischen der Lesung aus den einzelnen Kapiteln spielte Musikschuleiter Stefan Hutter mit der Gitarre.  Diese spannende Lektüre für Männer, ist im Bonifaz-Verlag erschienen und in der Buchhandlung Vogl in Großkarolinenfeld erhältlich.
Diplom- Theologe Christian Kuster studierte in Salzburg, Jerusalem und Graz Religionspädagogik für alle Schultypen und ist seit 1994 als Religionslehrer in Rosenheim tätig. Zusammen mit Markus Kaul gründete er eine „Offene Männerrunde“ in der Pfarrer Heilig Blut in Großkarolinenfeld     


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Waisenhaus Förderverein (16.06.)

Das Projekt „Madonna Angels, ein Zuhause für Waisenkinder in Nigeria“ stellte Irmi Glas im katholischen Pfarrsaal von Großkarolinenfeld einer Schar interessierter Zuhörer vor. Die Großkarolinenfelderin warb mit  einer Begeisterung an  diesem

 

Abend  um Spenden für dieses Projekt im afrikanischen  Ogbaru, das von Schwester Mary Augustina Uyanne ins Leben gerufen worden ist.  Dort leben viele Kinder, die ihre Eltern durch Aids oder andere Krankheiten verloren haben und als Vollwaisen auf der Strasse leben. Das Leben der Kinder ist von vielen Problemen Nigerias schwer beeinträchtigt. Die Waisenkinder verwahrlosen in den Slums Nigerias, in denen Gewalt und Krankheiten an der Tagesordnung sind. Um ihnen allen eine Perspektive für die Zukunft und eine sorgendes Zuhause zu geben, sammelt Schwester Mary in Deutschland für den Bau des Waisenhauses „Madonna Angels Orphanage Home“. Unterstützt wird sie durch den „Förderverein Waisenhaus Madonna Angels e. V“, mit Sitz in Kolbermoor.



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Von links: Die Mitglieder des Fördervereins Marianne Mayer, Martha Wudy, Helmut Kaps und Irmi Glas

   
   
 

Kindergarten „Pusteblume“ feiert 20-jähriges Bestehen (16.06.)

Jubiläumsfest für kleine und große Gäste am Samstag, 19. Juni

Sein 20-jähriges Bestehen feiert der gemeindliche Kindergarten „Pusteblume“ am Samstag, 19. Juni, mit Kindern, Eltern und Bürgern.
Um 14 Uhr beginnt die Jubiläumsveranstaltung im Erlbachweg 4 mit einem Einzug der Mädchen und Buben. Nach kurzen Ansprachen von Kindergartenleiterin Regula Eissing, zweiter Bürgermeisterin Lilo Wallner und Vertretern des Elternbeirates stehen kurze Aufführungen des Nachwuchses auf dem Programm.
„Wir haben bewusst Wert darauf gelegt, dass nicht viele Reden, sondern ein offenes Fest im Vordergrund stehen“, betont die Kindergartenleiterin. Für die kleinen Gäste gibt es Kinderschminken, Edesteinsieben im Sandkasten, Bierkistenstapeln und Eisverkauf. Außerdem werden ein Zauberer und ein Clown sowie eine Märchenerzählerin die jungen Besucher unterhalten.
Doch auch die Mütter, Väter und Großeltern kommen nicht zu kurz. Gegrillt wird vom TuS, für Kaffee und Kuchen sorgt der Elternbeirat und eine große Tombola mit vielen schönen Preisen hat sicherlich so manche tolle Überraschungen parat. Gegen 19 Uhr soll das Jubiläumsfest beendet werden.

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Kein einziger Patient musste abgewiesen werden (16.06.)

Positive Bilanz der Ökumenischen Nachbarschaftshilfe Großkarolinenfeld

Von einem „außerordentlichen Jahr“ sprachen die Verantwortlichen der Ökumenischen Nachbarschaftshilfe Großkarolinenfeld im evangelischen Pfarrstadel. Auch hier sei vor Ort der Pflegedienstmangel, die dadurch ständige Überbelastung der Mitarbeiter, der zunehmende Druck und die neuen medizinischen Richtlinien zu spüren.
Die Betreuungszahlen von demenzkranken Menschen würden stetig steigen, wie Pflegedienstleiterin Christine Boos erklärte. Bis zu 36 Essen werden täglich von den Mitarbeitern der Nachbarschaftshilfe ausgefahren und auch die Familienhilfe werde verstärkt angefordert.
„Wir konnten bisher auf alle demographischen Entwicklungen reagieren und mussten in Großkarolinenfeld und Tattenhausen noch keinen einzigen Patienten abweisen“, betonte Christine Boos. Lediglich die Anfragen von Nachbargemeinden könnten nicht abgedeckt werden.
Derzeit beschäftige die Nachbarschaftshilfe 36 Mitarbeiter. Dabei handle es sich um 15 fest angestellte Kräfte sowie um geringfügige Beschäftigungen. Neun neue Mitarbeiter habe man seit der vergangenen Jahresversammlung einstellen können, wobei vier Kräfte „leider wieder aufgehört haben“.
Ein dickes Lob hatte die Pflegedienstleiterin für das Engagement und die überdurchschnittliche Einsatzbereitschaft ihres Teams parat: „Ich bin sehr froh über unsere langjährigen und erfahrenen Mitarbeiter.“
Rund 65 000 Kilometer seien in einem Jahr mit sechs Dienstautos sowie 7 500 Kilometer mit Privatautos von den Angestellten zurückgelegt worden. Laut der Pflegedienstleiterin schlagen die steigenden Benzinpreise entsprechend bei den Ausgaben zu Buche.
Obwohl es der Nachbarschaftshilfe diesmal nicht gelungen ist, schwarze Zahlen zu schreiben, sprach Verwaltungsleiterin Astrid Horack von „einer geordneten finanziellen Situation“. An das positive Ergebnis im Jubiläumsjahr 2008 könne man nicht anknüpfen. „Wir haben damit zu kämpfen, dass die Leistungen, die wir erbringen, nicht in voller Höhe von den Kassen erstattet werden“, berichtete Astrid Horack.
Einen Ausblick auf die kommenden Monate, anstehenden Projekte und Pläne der Nachbarschaftshilfe gab stellvertretende Pflegedienstleiterin Marianne Dußmann. Die Einführung der mobilen Datenerfassung habe eine Arbeitserleichterung gebracht und es könne damit der Verwaltungsaufwand eingeschränkt werden.
Auch künftig werde ein Augenmerk auf die Fortbildung der Mitarbeiter gelegt, um weiterhin die hohen Anforderungen erfüllen zu können. Wie Marianne Dußmann erzählte, werde der „Kontaktstadel“ für demenzkranke Menschen in Großkaro derart gut angenommen, dass eine Erweiterung auf drei Tage pro Woche denkbar sei. „Leider scheiterte dies bisher jedoch am Personalmangel“, so die stellvertretende Pflegedienstleiterin. Auch ein Kooperationsvertrag mit dem Rosenheimer Hospizverein sowie unter anderem ein Projekt zur Palliativpflege sollen realisiert werden.

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Straßenausbau nochmals auf den Tisch (16.06.)

Planungen für Wendelsteinstraße-Nord Thema im Gemeinderat Großkaro

Verändert wurde durch einen Beschluss des Gemeinderates die Ausbauplanung für die Wendelsteinstraße-Nord in Großkarolinenfeld. Wie Bürgermeister Bernd Fessler in der vergangenen Sitzung erklärte, habe man im Rahmen der Vorbereitung zur Anliegerversammlung festgestellt, dass „der Bereich Am Weiher/Wendelsteinstraße im vergangenen Jahr wohl nicht ausreichend diskutiert worden war“.
Aus Sicht der Verwaltung ergebe sich hier ein „dringender Änderungsbedarf“ in der Ausbauplanung. Deshalb stellte Georg Schollerer vom zuständigen Ingenieurbüro „Roplan“ in der Sitzung eine geänderte Planung vor.
Laut Fessler seien sich die Fraktionsvorsitzenden einig darüber, die Straße Am Weiher „möglichst unangetastet zu lassen und die vorliegende Planung insoweit wieder zu minimieren“. „Die relativ hohen Kosten für diesen Bereich müssten komplett von der Gemeinde übernommen werden, weil die Straße Am Weiher bereits erstmalig hergestellt wurde und abgerechnet ist“, sagte der Bürgermeister.
Diskutiert wurde aktuell vor allem die südlich der Straße Am Weiher geplante Überquerungshilfe. Georg Schollerer äußerte Zweifel daran, dass die Überquerungshilfe „verkehrsdämmend“ wirken werde. Bernhard Voigt-Weichselbaumer (CSU) regte an, die Überquerungshilfe nach Osten zu verschieben. Dies konnte sich auch der Planer als Kompromisslösung vorstellen.
Wiltrud Rothmayer (Bündnis 90/Die Grünen) sprach sich für einen Zebrastreifen aus, was Fessler jedoch nach einem Einmündungsbereich nicht als sinnvoll bezeichnete.
Diesen Einwand konnte Marga Knorek (GBV) nicht nachvollziehen, da auch „vor dem Tunnel im Ort“ ein Zebrastreifen für die Schulkinder angebracht worden sei. „Wir wollten doch die Radfahrer führen. Und die nehmen immer den kürzesten Weg. Mit einem Zebrastreifen wäre den Radlern nicht geholfen“, entgegnete Fessler.
Marga Knoreks Antrag, die Realisierung eines Zebrastreifens dennoch in Absprache mit der Polizei zu prüfen, wurde mehrheitlich abgelehnt. Schließlich sprachen sich die Räte einstimmig dafür aus, die vorliegende Ausbauplanung für die Wendelsteinstraße-Nord insoweit abzuändern, dass die Situation der Straße Am Weiher unverändert, also im jetzigen Ausbaubestand belassen bleibt. Die geplante Überquerungshilfe entfällt.

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Positive Berichte und Neuwahlen beim TuS Großkarolinenfeld (16.06.)

Dieter Hofrath lenkt weiter das Geschehen

Dass der Turn- und Sportverein (TuS) Großkarolinenfeld gut organisiert und strukturiert ist, zeigte sich einmal mehr bei der Jahreshauptversammlung. Fast alle Abteilungen konnten Erfolge präsentieren und alle Vorstandsmitglieder stellten sich zur Wiederwahl. So wird auch weiterhin Dieter Hofrath als Vorstand die Geschicke des Vereins lenken.
Großkarolinenfeld -  „Das Jahr 2009 war kein schlechtes Jahr für unseren TuS“, zog Vorstand Dieter Hofrath Bilanz. So sorgten beispielsweise die hohe Auszeichnung für Jugendwart Thorsten Gallin und die erfolgreiche Judo Gürtel-Prüfung von Simon Pfaab auch überregional für Annerkennung.
Ein kleines Jubiläum hatte Hofrath zu vermelden. Am 1. Mai fand zum 30. Mal die Maiwanderung statt. Besonderen Dank sprach der Vorstand dabei Helga Kubaschewski aus, die den Wanderweg plant und sich auch noch um das leibliche Wohl kümmert.
Seit zwölf Jahren steht Dieter Hofrath mittlerweile an der Spitze des TuS. Die Vorstandschaft würde stets das Wohle des Vereins vor Augen haben und dementsprechend handeln.
In kurzen Zügen umriss Hofrath die letzten Monate: So brachte er unter anderem sein Bedauern über die Auflösung der Radl-Abteilung zum Ausdruck. Das Vorhaben, für Senioren der Gemeinde ein sportliches Angebot auf die Beine zu stellen, sei mangels Interesse gescheitert. Als positive Neuerung berichtete Hofrath dafür von dem neu gestalteten Internetauftritt des Vereins, den Andreas Huber gestaltet hatte und in der Versammlung erstmals öffentlich präsentierte.
Die Finanzlage des Vereins bezeichnete Hofrath als solide, was die Ausführungen von Kassier Michael Strauß bestätigten. Zwar schließe der TuS 2009 mit einem leichten Minus ab. Dies könne jedoch aufgrund der Reserven ausgeglichen werden. „Wenn wir aber die Ausgaben der Zukunft sehen, kommen wir an einer Beitragserhöhung nicht vorbei“, sagte Hofrath. Größere Ausgaben würden die nächsten Jahre etwa für den Geschäftsstellen-Bau, für die geplante Bewässerungsanlage im Hauptplatz oder den Austausch der Sportheim-Fenster anstehen.
Unter anderem von sportlichen Erfolgen der ersten und zweiten Fußballmannschaften konnte Fußball-Abteilungsleiter Klaus Müller berichten. Die Meisterschaft in ihren Klassen hätten sich jeweils die D1 und D2 unter Leitung von Adi Huber gesichert.
Ein Neustart soll nach den Sommerferien für die Abteilung Basketball versucht werden, wie stellvertretender Vorstand Rolf Rieger berichtete. Viel Lob hatte Hofrath für die Judo-Abteilung mit dabei. Mit Stephan Goldhammer und Simon Pfaab habe der Verein zwei hervorragende Sportler in seinen Reihen. Stellvertretender Judo-Abteilungsleiter Simon Pfaab sorgte mit seinem Erfolgsbericht für Beifall unter den Anwesenden.
Sehr gut angenommen wird in Großkaro auch das Kinderturnen und die Damengymnastik, wie Abteilungsleiterin Daniela Thiele anhand von Zahlen unter Beweis stellte. „Als Aushängeschild der guten Jugendarbeit im TuS“ hob Hofrath die Tischtennisabteilung hervor. Hier sei man Abteilungsleiter Istvan Toth durch sein professionelles Training zu großem Dank verpflichtet.
Schon seit Jahren bereite dem TuS die Abwanderung vieler Tennisspieler zum Nachbarverein „Soli“ Sorgen. Doch Tennis-Abteilungsleiter Jakob Huber stellte neue Tarife und Beitragssenkungen vor, die vor allem den Nachwuchs beim Verein halten und neue Mitglieder zum TuS führen sollen. So ist das  Tennistraining  für  Kinder  bis 14  Jahre  künftig  beitragsfrei. Schon

 
Die neue Vorstandschaft des TuS mit Dieter Hofrath und Rolf Rieger (von rechts) als Erster und Zweiter Vorstand an der Spitze.

seit 25 Jahren gibt es die Eishockey-Abteilung im TuS. Abteilungsleiter Alfons Schwerdtel konnte wieder eine positive Bilanz über die vergangene Saison ziehen. Die Geselligkeit wird in der Ski-Abteilung groß geschrieben, wie Karl Reif in Vertretung von Abteilungsleiter Wolfgang Huben bekräftigte.
Unter Wahlleitung von Bürgermeister Bernd Fessler wurden Dieter Hofrath erneut zum ersten und Rolf Rieger zum zweiten Vorstand bestimmt. Schriftführerin bleibt Tanja Rieger, zweiter Schriftführer ist Thomas Klein, Erster Kassier wurde Michael Strauß und Zweite Kassiererin Rosi Beutlrock. Als Beisitzer wurden Wolfgang Huben, Thorsten Gallin und Bianca Peter, als Revisoren Renate und Siegfried Strehle gewählt.


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Offizielle Einweihung des Bauhofes in Großkarolinenfeld (10.06.)

Neubau vereint viele Vorteile für die Zukunft

In achtmonatiger Bauzeit wurde in Großkarolinenfeld ein neuer Bauhof für 1,3 Millionen Euro realisiert. Bereits 2004 wurde im Gemeinderat der Grundsatzbeschluss hierfür gefasst. Jetzt endlich konnte Bürgermeister Bernd Fessler mit vielen Bürgern, Pfarrherren und Gästen die neuen Gebäude offiziell einweihen. 
Gemeinsam zelebrierten Pfarrer Drago Curic von der katholischen und Pfarrer Stefan Fratzscher von der evangelischen Pfarrei eine ökumenische Andacht in der neuen Kfz-Werkstatt, bevor sie anschließend Räume und Gelände segneten.
Anni Feicht, rechte Hand des Bürgermeisters,  hatte die Bauhofhalle schön geschmückt und einen passenden Rahmen für die Einweihungsfeier mit vielen Gästen geschaffen. Musikalisch umrahmte die „Dreder Musi“ die Veranstaltung.
In seiner Rede ließ Bürgermeister Bernd Fessler den langen Weg bis hin zur Realisierung des neuen Bauhofes Revue passieren. In der Vergangenheit war der Bauhof verteilt auf viele verschiedene Plätze und Örtlichkeiten innerhalb der Gemeinde, was stets Improvisation erfordert hat.
Der Bürgermeister dankte allen Beteiligten Firmen, Ingenieurbüros und Architekt Josef Sommerer für die konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit, die zu einem hervorragenden Ergebnis geführt habe. Rektor Sven Friedel habe per Hand in seiner Freizeit das neue Bauhofschild aus Schrottteilen angefertigt.
Vorteile, die für den neuen Bauhofstandort sprechen, konnte Fessler viele aufzählen: So werde durch die Lage im Gewerbegebiet Nord am Ortseingang von Großkarolinenfeld Abstand zur Wohnbebauung gewahrt. Dies sei gerade in Hinblick auf Emissionen wie etwa im Winter beim nächtlichen Salzzuladen von Bedeutung.
Das Grundstück konnte relativ leicht und kostengünstig erschlossen werden, da entsprechende Anschlüsse durch das Gewerbegebiet bereits vorhanden waren. Des Weiteren konnten durch den Neubau viele Arbeiten und vor allem Lagerflächen zentralisiert werden, was die Optimierung von Arbeitsabläufen ermögliche. In den Hallen finden nun sämtliche Geräte und Fahrzeuge Platz, was die Lebensdauer erhöht, wie Fessler ausführte. Ein weiterer positiver Aspekt ist das neue Salzsilo, das 60 Tonnen fasst und damit eine wesentlich höhere Versorgungssicherheit im Winter garantiert.
Durch die neuen gemeindeeigenen Büros und Sozialräume sowie der Schreinerei und der Werkstatt für den Wasserwart werden nicht unerhebliche Mietkosten eingespart. „Durch die Verlagerung des Bauhofes wird ein zentrales Grundstück frei, was die Entwicklung eines Ortszentrums ermöglicht“, betonte Fessler und hatte gleichzeitig eine positive Neuigkeit zu verkünden: Endlich konnte die Gemeinde das unmittelbar am  Rathaus  angrenzende  Grundstück  in  Richtung  Rottbrücke

 

von der Kirche erwerben. Notarielle Verträge seien bereits unterschrieben.
Architekt Josef Sommerer zeigte sich ebenfalls zufrieden mit seinem realisierten Projekt. Er wollte Gebäude schaffen, die ihrer Funktionalität gerecht werden und sich gleichzeitig städtebaulich in die Umgebung einfügen. Auch ökologische Gesichtspunkte seien verwirklicht worden.
Als „Rückgrat der Infrastruktur einer Gemeinde“ bezeichnete stellvertretender Landrat Dieter Kannengießer den Bauhof. Schnelles und flexibles Handeln sei durch den Neubau in Großkarolinenfeld jetzt möglich. Lobend hob Kannengießer die Tatsache hervor, dass das Projekt fast ausschließlich mit regionalen Firmen und Handwerksbetrieben umgesetzt wurde.


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Katholischer Pfarrherr Curic und evangelischer Pfarrer Fratzscher segneten mit zweiter Bürgermeisterin Lilo Wallner, Bauhofleiter Klaus Koller und Bürgermeister Bernd Fessler (von rechts) das Bauhofgelände.

   
   
 

„Traglstapeln“ der Renner beim Feuerwehrfest (10.06.)

Einen guten Draht „nach oben“ scheint die Freiwillige Feuerwehr Großkarolinenfeld zu haben. Rechtzeitig zum jährlichen Feuerwehrfest ließ sich nach Regenschauern die Sonne blicken. Viele Bürger interessierten sich für die Fahrzeugschau, an der heuer auch die Wehren aus Tattenhausen und Dred beteiligt waren. Beliebt bei den kleinen Besuchern war das „Traglstapeln“, wobei in luftiger Höhe Geschicklichkeit gefragt war (unser Bild). Kommandant Rudolf Huber und sein Stellvertreter, Günter Rausch, freuten sich über die positive Resonanz der Aktion von Seiten der Bevölkerung.
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Feierliche Einweihung bei der Feuerwehr Großkarolinenfeld (06.10.)

Neues Fahrzeug aus Eigenmitteln finanziert

Bei strahlendem Sonnenschein konnte die Freiwillige Feuerwehr Großkarolinenfeld ihr neues Versorgungsfahrzeug einweihen. Ausschließlich aus Eigenmitteln konnten die Wehrler die Kosten in Höhe von 44 000 Euro finanzieren, wie Kommandant Rudolf Huber heraus stellte.
Vorstand Gerhard Hofstetter eröffnete die Einweihungsfeier und hob die Bedeutung der neuen Anschaffung für die Feuerwehr im Ort hervor. Ein gemeinsamer ökumenischer Gottesdienst mit Pastoralreferent Benno Littger und evangelischem Pfarrrer Stefan Fratzscher schloss sich vor dem Feuerwehrhaus in Großkarolinenfeld an.
Von einem Freudentag für die Feuerwehr sprach Kommandant Rudolf Huber in seiner Rede. Das neue Versorgungsfahrzeug sei zwar zehn Jahre alt, aber in einem hervorragenden Zustand.
Huber berichtete den zahlreichen Gästen davon, dass die Wehr schon 2007 in Absprache mit Bürgermeister und Kreisbrandrat ein Konzept erstellt hatte, das langfristig den in die Jahre gekommenen Fahrzeugbestand in Großkarolinenfeld modernisieren sollte. So war geplant, das Tanklöschfahrzeug TLF 16 (Baujahr 1967) und das Löschgruppenfahrzeug LF 8 (Baujahr 1984) durch ein neues Hilfeleistungslöschfahrzeug HLF 20 zu ersetzen. Gleichzeitig sollte der Fuhrpark durch einen vom Feuerwehrverein selbst finanzierten Versorgungs-Lkw ergänzt werden.
Laut Huber habe sich die Situation der Feuerwehr im Laufe der Jahre verändert. Insbesondere bei Einsätzen am Tag hätte sich das zur Verfügung stehende Personal wesentlich verringert. Zudem liege der Schwerpunkt bei Feuerwehreinsätzen vorrangig bei der technischen Hilfeleistung.
Mit dem neuen Fahrzeugkonzept, dessen Realisierung heuer vorgesehen war, wäre die Wehr für die nächsten Jahre gut ausgerüstet gewesen, wie der Kommandant betonte. Aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung habe jedoch der Gemeinderat entschieden, das HLF 20 nicht zu beschaffen. „Wir wollten aber trotzdem unseren Teil der Abmachung erfüllen und haben das Versorgungsfahrzeug gekauft“, so Huber. Fast 44 000 Euro seien aus Spenden von Seiten der Bevölkerung und durch eigene Aktivitäten sowie Beteiligungen bei Veranstaltungen im  Ort  finanziert  worden.  Als „eine Art

 

Gemeindezuschuss“ konnte beim Kauf des Versorgungs-Lkws das 26 Jahre alte Löschfahrzeug LF 8 in Zahlung gegeben werden, wie Huber erzählte.
Nach entsprechenden Umbauten und einer Generalüberholung präsentierten die Feuerwehrler ihr neues Fahrzeug jetzt stolz der Bevölkerung. Aufgrund der Konzeption und der anpassbaren Beladung ermöglicht der Versorgungs-Lkw bei Hilfeleistungen erhöhte Flexibilität.
Nach der Fahrzeugweihe durch Pastoralreferent Littger und Pfarrer Fratzscher beglückwünschten auch Bürgermeister Bernd Fessler und Kreisbrandrat Sebastian Ruhsamer die Großkarolinenfelder Wehr zum neuen Fahrzeug und hoben die Bedeutung der Anschaffung für den gesamten Ort und die Bürger hervor.


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Kommandant Huber, Pastoralreferent Benno Littger, Pfarrer Fratzscher, Vorstand Hofstetter und Zweiter Kommandant Günter Rausch (von rechts) freuten sich über die Fahrzeugsegnung.

   
   
 

Bürger zeigten großes Interesse am neuen Bauhof (10.06.)

Groß war das Interesse am neuen Bauhof in Großkarolinenfeld. Viele Bürger nutzten die Gelegenheit, sich ein Bild über die Räumlichkeiten zu verschaffen. Auch an die kleinen Besucher war gedacht. Sie hatten viel Spaß in der Hüpfburg und durften sich beim ausgestellten Fuhrpark die Bauhof-Fahrzeuge von innen anschauen. Stellvertretender Bauhofleiter Franz Oeckl beantwortete dabei bereitwillig die Fragen des Nachwuchses (unser Bild). Führungen über das Bauhofgelände rundeten die Veranstaltung ab.

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Ferienprogramm der Gemeinde Großkarolinenfeld (10.06.)

 

Die Gemeinde Großkarolinenfeld hat, unter der Leitung von Bürgermeister Bernd Fessler, Sabine Kellermayer und Nicole Lurtz, wieder ein interessantes Ferienprogramm, bei dem mit Sicherheit keine Langweile in den Sommerferien für die Kinder aufkommen wird, zusammengestellt.  27 Vereine, Gruppierungen und Einzelpersonen werden sich dankenswerter weise bei diesem ansprechenden Programm einbringen. Mit einem Besuch bei einem Falkner, am Dienstag 3. August , begleitet von Walter Vogl vom Verein Karo-Kult. beginnt das Programm. Am gleichen Tag wird auch ein Besuch beim Imker  Sollinger in Kirchsteig  angeboten. Am Mittwoch, 4. August bietet Erika Huber im Werkraum der Grundschule einen Töpferkurs an. Mit den Pfadfindern geht es am 4. August auf große Fahrt zum Danglweiher mit Floßbau und Grillfest. Yoga mit Kindern gibt es am Donnerstag, 5. August im katholischen Pfarrsaal. Unter der Führung von Felix Hörfurter wird am Donnerstag, 5. August der Hochseilgarten in Aschau besucht. Ein Schnuppertraining in Judo bietet die Judoabteilung des TUS am Freilag, 6. August   und der SV-Solidarität bietet einen Tennis-Schnupperkurs, am Samstag, 7. August, an.    Ein Skateboard-Workshop mit Titus findet am Samstag, 7. August, im Fun Park in Waldering statt. Rudolph`s Haastudio lädt zu einem Kinderschminken am Montag, 9 und am Montag, 30. August ein. Zwei Italienischkurse  für Anfänger,  mit Claudia Czaja, gibt es am Dienstag, 10. August, im Gemeindesaal.  Einen Besuch im Botanischen Garten in München bietet der Obst-und Gartenbauverein, unter Führung von Uschi Krichbaumer,  am Dienstag, 10. August an. Am 10. und 11. August kann man die Spielstadt Mini Rosenheim, begleitet von Irmi Huber und Sabine Kellermayer, besuchen. Bälle filzen und zauberhafte Fische aus Filz gestalten steht, unter Anleitung von Monika Schubert, am Mittwoch 11. August, auf dem Programm.  Die Märchenerzählerin Marie-Luise Kaiser lädt zu einem spannenden Hexenvormittag am Donnerstag, 12. August  ein. „Da Himmegugger“ heißt das Theaterstück, das am Freitag 13. August, mit Sabine Kellermayer und Anni Feicht, besucht wird.  Der Aquarellkurs mit Rosi Liebscher findet am Montag, 16. oder am Dienstag 24. August an der Leonhardikapelle statt. Zum Fotoshooting lädt Fotografin Elfriede Strasser am Mittwoch, 18. August und Mittwoch 25. August in den Sitzungssaal der Gemeinde , ein. Die „Grusel-Lese-Nacht“ mit Ulrike Schmid, findet am Freitag 20. August und Samstag, 21 August ab 20. 30 Uhr statt. Mit dem Bund Naturschutz geht es am Montag, 23. August, zum Wildnistag nach Jenbach/Bad Feilnbach.  Beim Wirt von Dred dürfen die Kinder, unter Anleitung des Küchenchefs Bernd Voigt-Weichselbaumer, am Dienstag, 24. August, ein Vor,-Haupt-und Nachspeisenmenü zaubern. Unter Führung des Jugentreffs wird am Dienstag, 24. August die Kletterhalle in Rosenheim besucht. Das Rote Kreuz Bad Aibling kommt, am Freitag 17. August, zu einem Erste-Hilfe-Schnuppernachmittag. Dem Biber auf der Spur, begeben sich die Kinder mit Stefan Schorrels am Samstag, 28. August, an den Rottbach. An vier Tagen, nämlich am  30.8, 31.8. ,1.9, und 2. 9. ist Reiten auf dem Ponyhof angesagt. Am Mittwoch 1.September wird die Gewürzausstellung in Rosenheim besucht. Die Bayerische Puppenbühne Elze kommt am Donnerstag, 2. September in die Max-Joseph-Halle Am 9. September wird die Augsburger Puppenkiste besucht. Den Abschluss des Ferienprogramms bildet ein Tennis-Schnupperkurs, am Samstag, 11. und Sonntag 12. September, von der Tennisabteilung des TUS. Das Programmheft gibt es ab, Montag, 7. Juni, im Gemeindeamt, Zimmer 3. und in der Schule. Anmeldezeiten sind vom 21.6. bis 27.6. Auskünfte erteilen Nicole Lurtz und Sabine Kellermayer zu den üblichen Öffnungszeiten des Gemeindeamtes.   

Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text : Greiner

   
   
 

Hochzeitsbaum in Bichl (10.06.)

Einen Hochzeitsbaum stellten die jungen Männer der Burschenschaft Harthausen-Ellmosen gemeinsam mit den Nachbarn  auf dem Landwirtschaftlichen Anwesen, beim “Hansl“, in Bichl bei Jarezöd auf. Der Jungbauer Markus Kriechbaumer heiratete seine andalusische Braut Ana Belen Benitez-Repiso aus Los Palacios bei Sevilla in  Spanien. die er beim Deutschlandbesuch, bei ihrer Freundin, kennen und lieben gelernt hatte. (Bildmitte in Tracht) Am kommenden Samstag findet die kirchliche Hochzeit in der Heimatgemeinde der Braut statt. Zu den Hochzeitsfeierlichkeiten reisen mehr als 80 Gäste aus Bayern nach Spanien. 


Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text u. Foto: Greiner

   
   
 

Benefizkinoabend in Großkarolinenfeld (09.06.)

Zu einem Benefiz-Kinoabend , mit dem Oscarprämierten Film „Slumdog Millionär“,   lädt das Projekt „Hope“. , für Donnerstag, 10. Juni, in den katholischen Pfarrsaal in Großkarolinenfeld, ein. Das Projekt Hope, ist ein ausschließlich aus Spendengeldern finanziertes Entwicklungshilfeprojekt zu Gunsten benachteiligter Kinder in Indien.
Ab 18 Uhr werden vom Veranstalter ein typisch indisches Essen und indische Getränke angeboten.
Um 19 Uhr beginnt dann die Filmvorführung, des mit „ Acht Oskars „ ausgezeichneten Kinoschlagers „Slumdog Millionär“ auf einer Großleinwand. In kraftvollen, atemberaubenden Bildern erzählt dieser Film die Geschichte eines indischen Waisenjungen aus dem Slums der flirrenden Millionenmetropole Mumbai. Anschließend laden Caroline Boos und Manju Lawrence, vom Hope Projekt Indien, zu einer Gruppendiskussion ein. Der Eintritt ist frei.
Die Arbeit des Hope Projekt erstreckt sich mittlerweile, dank des großen Einsatzes von Manju und ihres Ehemannes sowie der Großkarolinenfelderin Caroline Boos, neben dem Betrieb der Hope Academy, auf eine Vielzahl weiterer Tätigkeitsfelder. So bietet das Hope Projekt in seiner staatlich anerkannten Academy eine Grundschulausbildung, medizinische Versorgung und  täglich eine warme  Mahlzeit für 180 Straßenkinder im nordindischen Dehra Dun, an. Darüberhinaus gibt es Programme zur Erwachsenenbildung, medizinische Versorgung und Beratung zur AIDS-Vorsorge sowie Ausbildungsprogramme für junge Frauen.

Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text: Greiner

   
   
 

Kontroverse Diskussion in Versammlung der Nachbarschaftshilfe Großkarolinenfeld (27.05.)

Beide Vorstände legten ihr Amt nieder

Mehr oder weniger führungslos ist die Nachbarschaftshilfe Großkarolinenfeld seit der jüngsten Jahreshauptversammlung. Vorstand Stefan Fratzscher, Pfarrer der evangelischen Pfarrei, und sein Stellvertreter, katholischer Pastoralreferent Benno Littger, präsentierten eine Satzungsänderung, die eine Umstrukturierung vorsah. Als diese mit eindeutiger Mehrheit nach kontroverser Diskussion abgelehnt wurde, legten beide Vorstände mit sofortiger Wirkung ihr Amt nieder.
Seit zwei Jahren habe sich evangelischer Pfarrer Stefan Fratzscher mit seinem Stellvertreter, Pastoralreferent Benno Littger, mit den sich stark veränderten Rahmenbedingungen für die pflegerische Arbeit der Nachbarschaftshilfe beschäftigt. Das Ergebnis dieser Bemühungen präsentierten die beiden Kirchenvertreter den Mitgliedern in der Versammlung.
Die Zahl der Mitarbeiter und Patienten der Nachbarschaftshilfe sei in die Höhe geschellt und der Verwaltungsaufwand habe sich vervielfacht. Alle Beteiligten hätten diese Mehrbelastung stark zu spüren bekommen.
Gemäß der bestehenden Satzung tragen Fratzscher und Littger derzeit die volle rechtliche und finanzielle Verantwortung für den Verein. „Dazu fehlen uns aber sowohl die zeitlichen Ressourcen als auch die nötigen betriebswirtschaftlichen Qualifikationen. Der Aufwand geht zu Lasten unserer eigentlichen pastoralen Grundaufgaben“, betonten die Geistlichen.
Als „Dilemma“ bezeichnete Fratzscher die Tatsache, dass er als Vorsitzender einerseits beispielsweise bei Mitarbeitergesprächen als Seelsorger, andererseits jedoch als Anstellungsträger auftreten müsse. „Sie können jetzt vielleicht sagen, die Kirchen möchten sich aus der Verantwortung ziehen. Doch genau das wollen wir nicht. Vielmehr soll durch eine Umstrukturierung das Gewicht der Kirchen gestärkt werden“, betonten Fratzscher und Littger.
Ziel der vorgestellten Satzung sei eine Trennung in zwei Arbeitsbereiche. So solle künftig die inhaltliche Ausrichtung und die Seelsorge vom Tagesgeschäft und der Verwaltung abgegliedert werden. Ein Beirat von fünf bis neun Mitgliedern solle in Zukunft zusammen mit einem dreiköpfigen Vorstand die Geschicke der Nachbarschaftshilfe lenken.
Kaum waren die beiden Geistlichen mit ihrer Präsentation fertig, wurden sie von den Mitgliedern mit Kritik konfrontiert. Zweite Bürgermeisterin Lilo Wallner bezeichnete die neue Struktur als „eklatantes Ungleichgewicht“, bei „dem die Pflegedienstleitung überhaupt nichts mehr mitzureden hat“. Die Verantwortung werde auf viele Schultern verteilt, was nicht funktionieren könne.
Wiltrud Rothmayer war nicht klar, „warum wir neun Beiräte brauchen, wenn wir wie bisher ein kompetentes Team von drei Leuten in der Pflegedienstleitung haben“. Laut Fratzscher seien die bisherigen Mitglieder der Pflegedienstleitung, Christine Boos, Marianne Dußmann und Astrid Horack, als neue Vorstände vorgesehen gewesen, doch zwei Frauen „haben ihre Zusage zurückgezogen“.
Auch Bürgermeister Bernd Fessler meldete sich zu Wort. Bei der neuen Struktur handle es sich um keine Änderung, sondern um eine komplett neue Satzung. Die Nachbarschaftshilfe sei eine der „größten Edelsteine der Gemeinde, die sehr stark von Spenden der Bevölkerung und ehrenamtlichen Leistungen profitiert“. Dies müsse bei einer Veränderung berücksichtigt werden.
Fessler bedauerte, dass „sich die Pfarrherren aus der Verantwortung einen Schritt zurück nehmen möchten“. Gleichzeitig bekundete Fessler aufgrund der umgesetzten Gelder und der Aufgabenfülle Verständnis für diesen Schritt. Das geplante Verhältnis von Beirat und Vorstand sowie die Vergütung des Vorstandes seien ungewöhnlich. Eine Entlastung der Vorstandschaft könne man durch die Erhöhung der Stundenzahl innerhalb der Verwaltung erreichen.
Sozialbeauftragte Anita Read, selbst Vorstandsmitglied einer Altenhilfeeinrichtung in Bad Endorf, gab zu Bedenken, dass die steigende Zahl von Aufwand und Patienten für den Erfolg der Nachbarschaftshilfe und ihre derzeitigen Strukturen spreche. Finanzielle Risiken für die Vorstände könnten durch entsprechende Versicherungen eingeschränkt werden.
Auch in der Bad Endorfer Einrichtung hätten die Vorstände kein BWL-Studium, sondern würden mit „Herzensbildung und gesundem Menschenverstand an die Sacher heran gehen und die Verantwortung gemeinsam tragen“.
Als die Mitglieder schließlich mit eindeutiger Mehrheit gegen die Satzungsänderung stimmten, erklärten sowohl Pfarrer Fratzscher als auch Pastoralreferent Littger mit sofortiger Wirkung ihren Rücktritt als erster und zweiter Vorstand. „Ich habe in den letzten zwei Jahren hier sehr viel Herzblut hinein gesteckt“, so Fratzscher. „Traurig über die massive Ablehnung“ war auch Littger. Er werde seine Delegation an Pfarrer Curic abgeben, der wegen eines Gottesdienstes die Versammlung frühzeitig verließ.
Ratlose Gesichter im evangelischen Pfarrstadel waren die Folge der Amtsniederlegungen. Unklar war, wer die Versammlung weiter leiten sollte. Franz Dußmann stellte den Antrag, Bürgermeister Fessler als beratendes Mitglied vorübergehend einzusetzen und über seinen ausgearbeiteten Vorschlag in Bezug auf die künftige Führungsstruktur der Nachbarschaftshilfe abzustimmen. Fesslers Konzept wurde mehrheitlich befürwortet.

Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text: Lindl

   
   
 

Aus dem Gemeinderat Großkarolinenfeld (27.05.)

Ein Aufzug für die Hauptschule

Entgegen früherer Beschlüsse soll die Hauptschule Großkarolinenfeld im Zuge der energetischen Sanierung jetzt doch einen Aufzug bekommen. In der jüngsten Gemeinderatssitzung gaben die Räte nach einer Ortsbesichtigung grünes Licht dafür, in der Schule Barrierefreiheit herzustellen.
Als der Großkarolinenfelder Gemeinderat vor einiger Zeit über die Kosten für die energetische Sanierung der Hauptschule im Ort debattierte, setzte sich Sozialbeauftragte und Gemeinderätin Anita Read (CSU) von Anfang an dafür ein, in der Schule im Zuge der Baumaßnahmen eine Barrierefreiheit herzustellen. Aufgrund der Kosten scheiterten ihre Bemühungen jedoch und das Gremium sprach sich gegen den Einbau eines Aufzuges aus.
Vor dem Hintergrund, dass die Schule in Großkarolinenfeld in eine Mittelschule umgewandelt werden soll (wir berichteten), kam das Thema jetzt erneut auf den Tisch und die Räte absolvierten mit Architekt Martin Schaub eine Ortsbesichtigung.
Nach Rücksprache mit der Regierung von Oberbayern werde der Einbau eines Aufzuges ebenfalls im Rahmen des Konjunkturpaketes bezuschusst und der Förderungsrahmen von etwa 2,3 Millionen Euro werde nicht erreicht, wie Bürgermeister Bernd Fessler das Gremium informierte.
Architekt Martin Schaub erläuterte die Kostenberechnung und stellte dabei klar, dass keine Alternativlösungen für den Einbau eines Aufzuges untersucht wurden. Als Ergebnis der Ortsbesichtigung kam der Planer jedoch zu dem Entschluss, dass „sich kein besserer Alternativstandort“ für den Aufzug abzeichne.
Die Kosten für die zusätzlich geplanten Maßnahmen (Aufzug und Einbau einer Hebebühne im Obergeschoss) betragen insgesamt 114 000 Euro. Bezuschusst werde der Aufzug nur, wenn „die Rollstuhlfahrer den Aufzug selbständig, also ohne Hilfspersonen bedienen können. Die Tür muss selbstöffnend sein und die Knöpfe in der richtigen Höhe angebracht werden“, wie aus einem Schreiben der Regierung hervor geht.
Marga Knorek (GBV) gab zu Bedenken, dass in der Grundschule „auch etwas gemacht werden müsste“ hinsichtlich der Barrierefreiheit. „Man muss einen Schritt nach dem anderen tun“, entgegnete Sozialbeauftragte Anita Read. Die Notwendigkeit der Barrierefreiheit stellte auch Johann Kosek (GBV) deutlich heraus: „Die Kosten erscheinen mir zwar sehr hoch und ich hoffe, dass sie niedriger ausfallen als veranschlagt, trotzdem dürfen wir uns hier die Chance für die Zukunft nicht vertun“, sagte Kosek, der sich die Miteinbeziehung von Alternativstandorten gewünscht hätte.Schließlich sprach sich der Gemeinderat mit der Gegenstimme von Johann Riedl (GBV), dem die Kosten der Baumaßnahme zu hoch erschienen, für die Herstellung von Barrierefreiheit in der Hauptschule aus. Die Ausschreibungen für die notwendigen Leistungen sollen erfolgen.

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Text und Foto: Lindl

   
   
 

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Text und Foto: Lindl

Spitzenbands sorgten in Großkaro für gelungenen Festausklang (27.05.)

Trotz des schlechten Wetters der vergangenen Tage war das Frühlingsfest Großkarolinenfeld wieder ein großer Erfolg. Die Wirtsleute Herta und Walter Fahrenschon konnten sich am letzten Festwochenende nochmals über ein volles Zelt freuen. Die beiden Spitzenbands „Chiemsee-Cowboys“  und „Shortcut“ heizten den Gästen zum Ausklang des Frühlingsfestes am Freitag und Samstag noch mal so richtig ein. Zu vorgerückter Stunde sorgten die Bands dafür, dass es keinen Gast mehr auf den Bänken hielt. Wer sich schon bald wieder eine Auerbräu-Mass schmecken lassen möchte, der hat beim Volksfest Bad Aibling die Gelegenheit dazu. Schon ab 21. Mai werden die Fahrenschons in der Kurstadt für Schmankerl und gute Stimmung im Zelt sorgen.

   
   
 

Bunter Kindertag auf Frühlingsfest (27.05.)

Viel Spaß hatten die kleinen Besucher beim Kindertag auf dem Großkarolinenfelder Frühlingsfest. Die Wirtsleute Herta und Walter Fahrenschon hatten sich erneut viel für den Nachwuchs einfallen lassen: Von  Kinderschminken über Kasperltheater bis hin zu Zauberei und verbilligten Preisen für die Fahrgeschäfte auf dem Volksfestplatz war alles geboten. Doch auch die großen Gäste kamen auf ihre Kosten. So sorgte die „Dreder Musi“ am Mittwoch für gute Stimmung im Festzelt. Auch den gestrigen Vatertag nutzten viele für einen Frühlingsfestbesuch. Am heutigen Freitag werden die „Chiemsee-Cowboys“ wieder das Zelt zum Toben bringen und am morgigen Samstag heizt „Shortcut“ bei der Rocknacht allen Junggebliebenen so richtig ein.

 



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Text und Foto: Lindl
   
   
 

Bekämpfung des Schädling Apfelwickler (26.05.)

Der Obst- und Gartenbauverein Großkarolinenfeld hat eine große angelegte Aktion zur Bekämpfung des Äpfelwicklers in gestartet. Hunderte von Fallen wurden im ganzen Ortsgebiet verteilt um den wichtigsten Schädling im Obstbau zu bekämpfen. Mit Beginn der warmen Jahreszeit beginnen die ersten Falter zu schlüpfen. Daher hat Baumwart Sepp Wieland bereits begonnen die Fallen an den Obstbäumen aufzuhängen .Wenn nun alle Obstbaumbesitzer diesem Beispiel folgen, wird sich der Erfolg dieser Aktion  im Herbst bei der Obsternte zeigen.



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Text und Foto: Greiner

   
   
 

Goldenen Hochzeit Josef und Maria Stocker (26.05.)

Josef und Maria Stocker aus Tattenhausen feierten das Fest der goldenen Hochzeit.

In einem Dankgottesdienst, den Pfarrer Drago Curic hielt und die Geschwister Baumgartner musikalisch gestalteten, erneuerte  das Jubelpaar ihr Eheversprechen, das sie sich vor 50 Jahren in der Pfarrkirche Hl. Kreuz gaben. Anschließend wurde beim Bräu in Tattenhausen mit den Familien ihrer drei Töchter und den 6 Enkel zusammen mit  Freunden, Verwandten und Bekannte gefeiert.Der junge Josef Stocker lernte seine Maria, die in Ranft in der Gemeinde Schechen geboren und aufgewachsen war, bei einem Tanzvergnügen im Gasthaus Zum Bräu kennen und lieben. Nach der Hochzeit übernahmen die jungen Leute das landwirtschaftliche Anwesen „Beim Stocker“ im Zentrum von Tattenhausen. Josef Stocker, der das Wagner- Handwerk erlernte, übte mit Leib und  Seele diesen Beruf neben seiner  Landwirtschaft aus.Aber auch seine Frau half gern in der Werkstatt mit. In zahlreichen Museen im oberbayerischen Raum sind Gegenstände aus der Hand des Wagnermeisters Josef Stocker zu bewundern. Den Einberufungsbefehl zur Wehrmacht hatte der junge Josef Stocker schon in der Tasche. Aber die Kapitulation beendete  schnell  den  bevorstehenden  Kriegseinsatz.   Das  Ehepaar     Stocker   übergab  im  Jahre  1991   den  landwirtschaftlichen   Betrieb  an  eine  ihrer  drei  Töchter.   Auch  im

 

gesellschaftlichen Leben engagierte sich das freundliche und in der Gemeinde hochgeschätzte Jubelpaar. Josef Stocker war jahrelang Pfarrgemeinderat in der Pfarrgemeinde Hl. Kreuz Tattenhausen und ist Mitglied bei der Feuerwehr, dem Sport- und Veteranenverein. Maria Stocker ist stolz auf ihre Ehrenurkunde für 50 Jahre engagierte Mitarbeit in der Katholischen Frauengemeinschaft, die sie vor kurzem erhielt. Während Josef Stocker jede freie Minute in seiner Schreinerwerkstatt verbringt, pflegt und hegt seine Maria  ihren Blumen- und Gemüsegarten  rund um das Haus.  Das Ehepaar Stocker ist gerade dabei in ihr neues Heim auf dem Aussiedlerhof der Tochter Anita, der am Ortsrande von Tattenhausen liegt, einzuziehen. Dort fanden sich zahlreiche Gratulanten, darunter Pfarrer Drago Curic und Bürgermeister Bernd Fessler, ein.


Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Greiner


Das Ehepaar Stocker freut sich über den Besuch von Bürgermeister Bernd Fessler (links) und Pfarrer Drago Curic (rechts) anlässlich der goldenen Hochzeit.

   
   
 


 

Großkaros Schüler üben eifrig für die Fahrradprüfung (12.05.)

Viel Geduld und Nerven beweisen derzeit Mirjam Kapfinger und Martin Dinzinger von der Polizeiinspektion Bad Aibling. Die Polizeiobermeisterin und der Polizeihauptmeister unterrichten die vierten Klassen der Großkarolinenfelder Max-Joseph-Grundschule in Verkehrserziehung. Vom Vorbeifahren an Hindernissen über das richtige Abbiegeverhalten bis hin zur Bedeutung der Verkehrszeichen dürfen die Schüler alles mit dem eigenen Fahrrad auf dem Pausenhof unter Anleitung der Polizisten üben. Am Ende müssen die Mädchen und Buben eine Fahrradprüfung absolvieren. Nach deren Bestehen dürfen die jungen Verkehrsteilnehmer endlich alleine mit dem Rad zur Schule fahren.

Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Greiner

   
   
 

Mitgliederversammlung des Jugendtreff (12.05.)

Bei der Mitgliederversammlung des Jugendtreff in Großkarolinenfeld, an der auch Bürgermeister Bernd Fessler und die Vertreter der beiden Kirchen, Pfarrer Stefan Fratzscher und Pfarrgemeinderat Christoph Lotterer teilnahmen, konnte Vorsitzende Irmi Huber nur positives berichten. Als sie im vergangenen Jahr den Vorsitz übernahm, habe sie versucht den Jugendtreff wieder neu mit Leben zu erfüllen. Dass ihr dies gelungen sei, bestätige die große Anzahl Jugendlichen, die an den Veranstaltungen teilnahmen. In  Ermangelung eines geeigneten Jugendraumes führte sie eine Reihe Ausflüge mit den Jugendlichen durch.  Es seien  Dart- und Kegelabende sowie ein Grillfest durchgeführt worden. Großen Anklang habe auch der Schafkopfkurs mit anschließendem Turnier gefunden. Es gab jugendgerchte Preise zu gewinnen. Das Kart-Fahren und das Eierscheiben haben großen Spaß gemacht.  Dabei bedankte sich die Vorsitzende bei Lilo Wallner, die immer gerne die Brotzeit für die Teilnehmer spendete.  Die Eisfläche auf dem Volksfestplatz, die mit Hilfe der Feuerwehr angelegt wurde, sei gut angenommen worden. Für den Sommer wünsche sich Irmi Huber die Aufstellung der Skatergeräte auf dem Volksfestplatz.Für das kommende Jahr sei wieder monatlich ein Ausflug geplant. Zurzeit laufe beim Finanzamt  das Verfahren über die Gemeinnützigkeit des Vereins, so Huber, damit auch Spendenbescheinigungen ausgestellt werden können.  Philipp Schenk vom Jugendrat lobte die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Vorstandschaft. Seinen Bericht zu folge haben sich einige Jugendliche  an der Aktion „Saubere Landschaft“ des Obst- und Gartenbauvereins beteiligt. Eine Teilnahme am Ferienprogramm der Gemeinde sei geplant. Die Mitglieder des Jugendtreff werden wiederals Geschirrträger beim Dorffest mithelfen. Andrea Weiß legte einen ordentlichen Kassenbericht vor und Schriftführerin  Petra Arnold ließ noch einmal das  abgelaufene Jahr Revue passieren. Bürgermeister Bernd Fessler bedankte  sich  bei Irmi  Huber  für  das große

 

Engagement um die Förderung der Jugend am Ort und sagte seine Unterstützung, im Rahmen des Möglichen, zu. Er lobte auch die Bereitschaft der Jugendlichen, die den Jugendtreff wieder mit Leben erfüllten. Einstimmig wurde von der Versammlung beschlossen, erst Mitgliedsbeiträge von den erwachsenen Mitgliedern zu erheben, wenn Räume für den Jugendtreff zur dauernden Nutzung bereit stehen. Der Beitrag soll dann 11 EURO betragen. Die Vorsitzende bedankte sich abschließend bei der Gemeinde für den Zuschuss und den freiwilligen Helfern, Seppi und Lukas Glas, Jonas Kellner, Daniel Schandry und Markus Utz, für die Teilnahme an der Aktion Saubere Landschaft. Den fünf Jugendlichen übereichte sie je einen Pizza-Gutschein
Für ihren  großen  Einsatz um den Jugendtreff bedankte sich der Jugendrat bei Irmi Huber mit einem Blumenstrauß.

Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Greiner


Je einen Pizza-Gutschein für ihre Mithilfe bei der Aktion Saubere Landschaft erhielten (von links) Lukas Glas, Jonas Kellner, Daniel Schandry und Markus Utz von Irmi Huber (rechts) übereicht.  Nicht auf dem Bild ist Seppi Glas

   
   
 

Bundfrösche pflanzen (12.05.)

Mit kleinen Kistchen in den Händen strömten die Mädchen und Buben der Kindergruppe des Bund Naturschutzes Großkarolinenfeld zur gemeinsamen Pflanzaktion. Die Vorstandsmitglied Karola Petzl, hatte für die Gruppe der  „ Bund-Frösche“ eine Reihe verschiedener Pflänzchen, von Heilkräutern über Gemüse aller Art bis hin zu Küchenkräuter, mitgebracht.  Mit großem Eifer wurden die Setzlinge von den Kindern  in die Kistchen verstaut, die sie dann zuhause im heimischen  Garten einpflanzen können. Die größeren Buben durften, unter Anleitung von  Benno Schellenberger, Nistkästen für Fledermäuse basteln.

Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Greiner

   
   
 

Ehrung bei den sudetendeutschen (12.05.)

In einer kleinen Feierstunde konnte die stellvertretende Kreisvorsitzende der Sudetendeutschen Landsmannschaft, Edeltraud Hinkel(rechts), eine Reihe langjähriger und verdienter Mitglieder der Ortsgruppe der Sudetendeutschen Landsmannschaft Großkarolinenfeld ehren. Eine Urkunde und Anstecknadel erhielten (von links) Martha Neubauer für 35 Jahre, Elisabeth Opfermann für 60 Jahre und Franz Hammer für 30 Jahre Mitgliedschaft. Emma Pabler (nicht auf dem Bild) erhielt eine Urkunde für 25 Jahre Treue zur Großkarolinenfelder Ortsgruppe.



Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Lindl

   
   
 

Neuwahlen beim Wirtschaftsforum Großkarolinenfeld

Helmut Schenk als Vorsitzender an der Spitze

Vor sechs Jahren hat Lilo Wallner in Großkarolinenfeld das Wirtschaftsforum ins Leben gerufen, es mit viel Herzblut und Engagement etabliert und damit das Gewerbe im Ort gestärkt. Jetzt gab die ehemalige Unternehmerin in der Jahreshauptversammlung aufgrund ihres Ruhestandes ihr Amt ab und freute sich, in Helmut Schenk einen würdigen Nachfolger gefunden zu haben. 
Viel wurde unter Lilo Wallners Federführung vom Wirtschaftsforum Großkarolinenfeld in den vergangenen sechs Jahren bewegt, wie die Vorsitzende anhand von Beispielen in ihrem Bericht aufzeigte. So habe sich der Christkindlmarkt unter der Regie des Forums zu einem wichtigen Anziehungspunkt gemausert, Kindergarten und Jugendarbeit konnte vom Forum mit Spendenaktionen unterstützt werden und die erste Gewerbeschau zog im Vorjahr Gäste aus nah und fern in den Ort.
Mit 23 Mitgliedern war das Wirtschaftsforum vor sechs Jahren auf Initiative der CSU-Fraktion gegründet worden. „Damals wurde uns ein kurzer Weg voraus gesagt. Doch mit Mut zum Misserfolg ist es uns gelungen, die gewerbefeindliche Stimmung im Dorf zu verbessern und uns auch überregional einen Namen zu machen“, betonte Lilo Wallner.
Mittlerweile werde das Wirtschaftsforum in der Region positiv wahrgenommen und die Realisierung der drei wesentlichen Gründungsziele seien gelungen: So konnten die Zusammenarbeit der Betriebe untereinander, der Wirtschaftsstandort sowie die Verbindung zwischen wirtschaftlicher und politischer Gemeinde gefördert werden.
„Die vergangenen Jahre haben viel Energie gekostet, aber trotz der Arbeit hat es mir großen Spaß gemacht. Und heute fallen mir mit der Neuwahl schon ein paar Felsen von der Schulter“, sagte Lilo Wallner. Da die Unternehmerin schon vor einiger Zeit in Ruhestand getreten ist, kam eine Wiederwahl nicht in Frage. So  dankte Lilo Wallner ihrer Vorstandschaft, allen, die das Forum in der Vergangenheit unterstützt haben und der Gemeinde mit Bürgermeister Bernd Fessler.
Dieser führte die anstehenden Neuwahlen durch. Zuvor hob Fessler jedoch das große Engagement der scheidenden Vorsitzenden hervor: „Durch Lilo Wallner hat das Gewerbe einen Namen bekommen. Vor Gründung des Forums hat jeder Betrieb alleine vor sich hin gearbeitet. Dann wurde mit einer Stimme gesprochen und dadurch wurde viel bewegt.“
Die „alte“ Vorstandschaft hatte sich Gedanken über mögliche Nachfolger gemacht und präsentierte eine Liste, die von den Mitgliedern einstimmig in Einzelwahl angenommen wurde. Helmut Schenk (bisher zweiter Vorsitzender)  wurde als neuer Vorsitzender des  Wirtschaftsforums  gewählt.  Sein  Stellvertreter  wurde  Jörg  Wallner  und  zum   dritten   Vorsitzenden

 

wurde Leonhard Moosbauer junior (bisher Wolfgang Strasser) bestimmt. Als Kassier wird wie bisher Bernd Voigt-Weichselbaumer die Finanzen koordinieren. Maureen Maicher löst als neue Schriftführerin Herbert Singer ab. Die Kasse wird auch künftig von Christian Denk und Engelbert Strasser geprüft.
Zum Abschluss ehrte der neue Vorsitzende, Helmut Schenk (KWS Electronic), seine Vorgängerin und übergab ihr ein Geschenk: „Du hast das Wirtschaftsforum nicht nur aus der Taufe gehoben, sondern es mit überwältigendem Einsatz und durch deine Verbindungen nach vorne gebracht“, so Schenk. Er versprach, das Wirtschaftsforum mit einigen Veränderungen in Lilo Wallners Sinne weiter zu führen.



Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Lindl


Bisherige Vorsitzende Lilo Wallner beglückwünschte die neue Vorstandschaft mit ihrem Nachfolger Helmut Schenk, Kassier Bernd Voigt-Weichselbaumer, Schriftführerin Maureen Maicher und drittem Vorsitzendem Leonhard Moosbaumer junior (von rechts).   

   
   
 

Großkarolinenfelder Frühlingsfest gestern feierlich eröffnet (12.05.)

Mit nur drei Schlägen eröffnete Bürgermeister Bernd Fessler gestern das Frühlingsfest in Großkarolinenfeld. Gleich nach dem Festeinzug zum Volksfestplatz war das Zelt brechend voll und die „Blaskapelle Großkarolinenfeld“ sorgte musikalisch

 

 

für einen gebührenden Auftakt. Bis Sonntag, 16. Mai, können sich kleine und große Besucher mit verschiedenen Fahrgeschäften vergnügen oder sich im Fahrenschon-Festzelt die vielen Schmankerl und das süffige Auerbräu-Bier schmecken lassen. Ein buntes Rahmenprogramm sorgt für Abwechslung und gute Laune. Das Ehepaar Walter und Katharina Fahrenschon stießen mit Auerbräu-Geschäftsführer Thomas Frank, Katharina Fessler und Bürgermeister Bernd Fessler, Gabriele Steinacher und Auerbräu-Geschäftsführer Ferdinand Steinacher, Festwirtin Herta Fahrenschon sowie dem ehemaligen langjährigen Auerbräu-Mitarbeiter Alfred Hupfauer (von links) auf gutes Gelingen des Frühlingsfestes 2010 in Großkarolinenfeld an.

Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Lindl

   
   
 

Wirtschaftsforum Großkarolinenfeld ist für die Zukunft gut aufgestellt (12.05.)

Mitgliederzahl wurde mehr als verdoppelt

Einen ausführlichen Rückblick auf das vergangene Jahr hielt Lilo Wallner in der Jahreshauptversammlung des Wirtschaftsforums Großkarolinenfeld beim „Wirt von Dred“ in Jarezöd. Wie berichtet gab die langjährige Vorsitzende ihr Amt an Helmut Schenk ab. Zuvor ließ Lilo Wallner jedoch erfolgreiche Veranstaltungen Revue passieren.
So sei die zum ersten Mal organisierte Gewerbeschau im April des Vorjahres sehr gut angekommen. 33 Firmen hätten sich beteiligt und fünf neue Mitglieder konnten durch die Aktion für das Wirtschaftsforum gewonnen werden. Aufgrund der guten Resonanz sei geplant, die Gewerbeschau im Abstand von zwei Jahren zu einer festen Einrichtung werden zu lassen. Dies ist nach Lilo Wallners Worten jedoch Aufgabe der neuen Vorstandschaft.
Einen Dank richtete die scheidende Vorsitzende an Bürgermeister Bernd Fessler. Bei großen Bauprojekten habe die Gemeinde stets versucht, Firmen aus dem Ort „mit ins Boot zu holen“. Auch für das Anbringen der Gewerbetafeln im Gewerbegebiet Nord dankte Lilo Wallner der Gemeinde, die dem Wirtschaftsforum den nötigen Platz hierfür zur Verfügung gestellt hatte. Mittlerweile würden neun Tafeln stehen und auch durch diese Aktion habe man drei neue Mitglieder bekommen.
Des Weiteren hätten Firmenbesichtigungen und Unternehmergespräche mit einem Staatssekretär des Finanzministeriums stattgefunden. Auch beim Bewerbungstag der Hauptschule Großkarolinenfeld habe sich das Forum wieder beteiligt.
Als äußerst erfolgreiche Veranstaltung könne man den Christkindlmarkt mit dem Besuch der Pärchten bezeichnen, der unter der Regie des Wirtschaftsforums erneut reibungslos über die Bühne gegangen sei.
Vor sechs Jahren hat Lilo Wallner das Wirtschaftsforum mit 23 Mitgliedern ins Leben gerufen. Heute könne sich die ehemalige Unternehmerin in Ruhestand mit 52 Mitgliedern und vier Schnuppermitgliedern als Vorsitzende verabschieden. Selbst die Finanzen konnten unter Lilo Wallners Fittichen von rote in schwarze Zahlen verwandelt werden.
Zum ersten Mal in der Geschichte des Wirtschaftsforums präsentierte Kassier Bernd Voigt-Weichselbaumer einen positiven Kassenbericht. „Das große Minus in der Kasse haben wir langsam in ein Plus verwandelt, was eine tolle Leistung ist“, meinte Bernd Voigt-Weichselbaumer. Auch die beiden Revisoren, Christian Denk und Engelbert Strasser, hatten keinen Grund zur Beanstandung und lobten die Kassenführung und das gute Ergebnis.
Der neue Vorsitzende, Helmut Schenk (wir berichteten), gab schließlich eine kurze Übersicht über geplante Aktivitäten. So wolle man wieder Betriebsbesichtigungen, Stammtische und eine Gewerbeschau abhalten. Außerdem beteilige sich das Wirtschaftsforum erneut an dem Bewerbungstag in der Max-Joseph-Schule und organisiere den Christkindlmarkt. Angedacht sei eine „Visitenkartenparty“, bei der neue Kontakte geknüpft werden könnten. Auch das in der Gemeinde vorgestellte Projekt „Lebensqualität durch Nähe“ werde sich mit dem Thema „Gewerbe“ befassen. „Dabei wird das Wirtschaftsforum sicher gefordert sein“, meinte Schenk. Für die Zukunft werde die Erstellung eines Branchenbuches für Großkarolinenfeld forciert.

Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text: Lindl

   
   
 

Finanzminister Fahrenschon gestern zu Gast in Großkarolinenfeld (12.05.)

Einen rundum gelungenen Auftakt hatte das Großkarolinenfelder Frühlingsfest erlebt. Schon am ersten Wochenende konnten sich die Wirtsleute Herta und Walter Fahrenschon abends über ein volles Zelt freuen. „Auf die Großkarolinenfelder ist einfach Verlass. Sie halten uns jedes Jahr die Treue und genießen unsere Schmankerl und das Auerbräu-Bier“, sagte Herta Fahrenschon. Einen ganz besonderen Gast durfte die komplette Fahrenschon-Familie am gestrigen Sonntag im Festzelt begrüßen: Auf Einladung der beiden CSU-Ortsverbände Großkarolinenfeld und Tattenhausen besuchte Finanzminister Georg Fahrenschon das namensgleiche Fahrenschon-Festzelt. Nachdem sich der Politiker im Rahmen eines Sektempfanges vor dem Rathaus in das Goldene Buch der Gemeinde eingetragen hatte, wurde der Finanzminister von Nachwuchskickern der E- und F-Jugend des TuS-Großkarolinenfeld mit ihren Trainern gebührend vor dem Festzelt empfangen. MdL Klaus Stöttner, Bezirksrat Sebastian Friesinger, Bürgermeister Bernd Fessler, Finanzminister Fahrenschon, CSU-Ortsvorsitzende Lilo Wallner und TuS-Jugendleiter Thorsten Gallin (von links) freuten sich über die zahlreich erschienenen Bürger auf dem Frühlingsfest.
Auch Rosenheims Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer war gekommen, um mit dem Minister anzustoßen und sich seine Rede anzuhören. Nach den Grußworten von CSU-Ortsvorsitzender Lilo Wallner und Bürgermeister Bernd Fessler lobte der Politiker den Einsatz der CSU-Ortsverbände, die mit der Organisation seines Besuches „erneut gezeigt haben, welch aktive Truppe es  hier  gibt“.  Gerade  dieses  ehrenamtliche

 


 

Engagement  zeichne  die Bayern aus  und gebe dem Freistaat ein Gesicht. „Ohne das Ehrenamt wäre Bayern um ein Vielfaches ärmer“, betonte Fahrenschon. Er appellierte an die Zuhörer, „sich in die Politik mit einzubringen und nicht andere über den eigenen Kopf hinweg entscheiden zu lassen“. Man solle sich vielmehr mit den CSUlern vor Ort und überregional auseinandersetzen, denn in dieser Partei zähle jede Meinung.
Um sich nicht an der jungen Generation zu versündigen, müsse ein Marsch zur Schuldensenkung eingeschlagen und auf allen Ebenen gespart werden. „Ziel muss neben dem Sparkurs eine Konsolidierung sein“, so Fahrenschon. Der Finanzminister gab ein klares Bekenntnis zum Wachstum ab. Der Mittelstand und die Mittelschicht müssten entlastet und die Kommunen vor Ort gestärkt werden. 

Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Lindl

   
   
 

Viele Schnäppchen beim Jugendflohmarkt (12.05.)

Zahlreiche Kinder und Jugendliche trennten sich anscheinend von ihrem Spielzeug und ihren Büchern, um sich beim Jugendflohmarkt in Großkarolinenfeld ein paar Euro zum Taschengeld hinzu zu verdienen. So kamen die Schnäppchenjäger wieder voll auf ihre Kosten. Der Elternbeirat der Max-Joseph-Schule hatte den Flohmarkt organisiert und auf dem Kolbererplatz wieder bestens für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt. Der Erlös der Aktion kommt den Schülern zugute.


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Text und Foto: Lindl
   
   
 

Aus dem Bauausschuss in Großkarolinenfeld (12.05.)

Kosteneinsparungen für Krippe sind niedriger als angenommen

Die Kostensituation beim Neubau der Kinderkrippe, die vereinfachte Änderung des Bebauungsplanes „Flurstraße“ sowie eine beabsichtigte Geländeauffüllung durch Georg Weiss auf einem Grundstück in Tattenhausen standen auf der Tagesordnung der jüngsten Sitzung des Bauausschusses in Großkarolinenfeld.
Architekt Franz Fuchs erläuterte dem Gremium die Kostensituation in Bezug auf den Kinderkrippen-Neubau. Es gebe nur geringe Möglichkeiten, Kosten einzusparen. So könne der Ballfangzaun von vier auf zwei Meter reduziert sowie der Zaun lediglich an der Süd- und Ostseite des Grundstückes angebracht werden.
Hierbei könnten die Kosten von 5600 Euro auf 2610 Euro gesenkt werden. Ein Wegerückbau im Bereich des Kindergartens würde eine Kostenreduzierung in Höhe von 1000 Euro ergeben.
Bürgermeister Bernd Fessler wollte von dem Architekten wissen, ob die angesprochene Kostenminderung von 40 000 Euro nach den nunmehr erfolgten Ausschreibungen tatsächlich eingetreten ist. Dies konnte Fuchs jedoch nicht bestätigen. Vielmehr musste der Architekt einräumen, dass er bei den Fenstern eine Einsparung in Höhe von 20 000 Euro veranschlagt habe, die sich tatsächlich jedoch nur auf 10 000 Euro belaufe. Fuchs gab an, die Brandschutzverglasung zu niedrig angesetzt zu haben.
In den Neubaukosten in Höhe von 835 000 Euro seien 15 000 Euro für Einbaumöbel und 35 000 Euro für lose Möbel enthalten, wie Fuchs auf Fesslers Nachfrage bestätigte. Schließlich befürwortete das Gremium die Anbringung eines Maschendrahtzaunes und eines Tores auf der Süd- beziehungsweise Ostseite des Grundstückes in einer Höhe von zwei Metern. Der Holzzaun im Westen und die Hecke im nördlichen Teil des Grundstückes bleiben bestehen.
Ebenfalls einstimmig beschlossen die Bauausschussmitglieder die vereinfachte Änderung des Bebauungsplanes „Flurstraße“ für Grundstücke in der Flurstraße 10.
Nach kurzer Diskussion gab das Gremium mit einer Gegenstimme dem Bauantrag von Georg Weiss grünes Licht. Der Antragsteller möchte auf dem Grundstück in Tattenhausen (Flur Naglstätt) eine Geländeauffüllung vornehmen. Der betroffene Bereich ist im Flächennutzungsplan als Fläche für die Landwirtschaft dargestellt.
An die Zustimmung wurde die Bedingung geknüpft, dass naturschutzrechtliche, wasserrechtliche und landwirtschaftliche Belange nicht negativ beeinträchtigt werden dürfen. Außerdem wurde angeregt, die Tiefbauabteilung des Landkreises aufgrund der benachbarten Kreisstraße zu beteiligen. Der Bauwerber müsse den Baubeginn anzeigen, damit im Anschluss eine ausreichende Bauaufsicht durch das Landratsamt erfolgen könne.

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Text: Lindl

   
   
 

Viele Bauanträge einstimmig verabschiedet (12.05.)

Mit einer Gegenstimme gab der Bauausschuss Großkarolinenfeld in seiner jüngsten Sitzung sein Einverständnis zum Vorbescheidsantrag von Siegwart Stieger. Dieser plant auf dem Grundstück am Erlenweg 4 das Einfamilienhaus zu erweitern und hat zwei Varianten vorgelegt. Beide Vorschläge wurden mit einigen Auflagen befürwortet.
Keine Einwände gab es von Seiten der Ausschussmitglieder für den Antrag von Renate und Harro Zimmermann. Die Antragsteller möchten auf dem Grundstück in der Bahnhofstraße 37 einen Holzzaun von Gartenzaunsäulen mit Holzfeldern sowie eventuell „einen lebenden Zaun“ beseitigen.
Ohne Gegenstimme konnte der Bauantrag von Wolfgang Schenk zum Umbau des ehemaligen landwirtschaftlichen Anwesens an der Harthauser Straße 7 verabschiedet werden. Geplant ist hierbei der Einbau von zwei Wohnungen.
Das bestehende Gerätelager in Kirchsteig 1a möchte Maureen Maicher erweitern. Entstehen soll ein Neubau mit einer Wandhöhe von 5,87 Metern, einer Firsthöhe von 7,25 Metern und einer Dachneigung von zwölf Grad. An ihren positiven Bescheid knüpfte das Gremium Auflagen in Bezug auf die Wasserversorgung, die Abwasserbeseitigung sowie entsprechender Eingrünung.
„Ja“ sagten die Auschussmitglieder zudem zum Bauantrag von Jutta und Michael Faderl, die im Geranienweg 16 eine Schleppdachgaube am bestehenden Wohnhaus realisieren wollen. Ebenso problemlos wurde über den Bauantrag von Waltraud Wagenstetter entschieden. Die Antragstellerin plant, Balkone in allen Geschossen am Birkenweg 4 und 6 jeweils im Süden zu errichten.
Einen neuen Standort für die angedachte Skateranlage in Großkarolinenfeld brachte Bürgermeister Bernd Fessler am Ende der Sitzung ins Spiel. So könne die Anlage möglicherweise nördlich vom Bauhof realisiert werden, wobei der Bauhof als Lärmschutz dienen könne.

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Text: Lindl

   
   
 

Jahreshauptversammlung der Katholischen Frauengemeinschaft Großkarolinenfeld (07.05.)

Neue Mitglieder und buntes Programm

Um neue Mitglieder gewinnen zu können, hat die Katholische Frauengemeinschaft (KFD)Großkarolinenfeld ihr Programm etwas verändert. Und die Rechnung ging auf. Gleich neun Neuzugänge konnte Vorsitzende Katharina Fessler in der Jahreshauptversammlung begrüßen.
Mit einem gemeinsamen Gottesdienst in der Pfarrkirche leitete die KFD ihre Jahreshauptversammlung ein. „Wir haben versucht, unser Angebot breiter zu gestalten, um neue Interessenten für die Frauengemeinschaft begeistern zu können“, erklärte Katharina Fessler anschließend im katholischen Pfarrsaal.
So erinnerte die KFD-Vorsitzende beispielsweise an die erfolgreichen Kurse zur Herstellung von Anti-Pasti oder zur Gestaltung von Hochsteckfrisuren. Auch die Wanderung zur Wildbichlalm oder der Ausflug mit Musical und Opernbesuch hätten großen Anklang gefunden. Mit Begeisterung sei der Italienischkurs für Anfänger aufgenommen worden, dem sich jetzt sogar ein zweiter Kurs anschließe.
Ein großes Dankeschön sprach die Vorsitzende ihrer Vorstandschaft, allen treuen Helfern in der Küche, den Kuchenbäckerinnen, den Fahnenträgerinnen und Turnleiterinnen sowie den Bastlerinnen aus. Kathi Stadter und Lisl Gstatter hätten die Anmeldungen der Ausflüge wieder organisiert und Elfriede Blaser und Siglinde Baumann den Einkauf übernommen.
„Ohne die vielen fleißigen Hände könnte die KFD ihr Jahrsprogramm nicht bewältigen“, meinte die Rednerin. Mit den seit vielen Jahren bewährten Aktionen sei immer wieder ein beachtlicher Erlös erzielt worden. Dadurch sei es der KFD möglich gewesen, Spenden zu übergeben. So konnten in der letzten Zeit im Ort, im Landkreis und in Indien soziale Projekte und Einrichtungen von der KFD unterstützt werden.
In Großkarolinenfeld gingen Spenden an die Nachbarschaftshilfe, den Kindergarten und die Pfarrei. „Die Aktion für das Leben“ wurde ebenfalls unterstützt. Weil die KFD „über den Tellerrand hinaus schauen möchte“, wird seit Jahren das von Carolin Boos aus Großkarolinenfeld initiierte „Hope-Projekt“ Spenden bedacht.
Auch in dieser Versammlung hatte Katharina Fessler wieder eine Spende für das „Hope-Projekt“, durch das armen Kinder und Frauen in Indien eine Ausbildung und eine Zukunftsperspektive ermöglicht werden, mit dabei. Die Mutter der Initiatorin, Christine Boos, nahm die Spende in Höhe von rund 1000 Euro entgegen und bedankte sich im Namen ihrer Tochter: „Frauen in Großkaro sind für Frauen in Indien da und gemeinsam wurde schon viel erreicht.“
Zum ersten Mal in der Geschichte der KFD hatte Kassiererin Anni Feicht ein Minus in der Kasse zu vermelden. Allerdings handelte es sich lediglich um 18 Euro, was mit Blick auf die Rücklagen kein Problem sei. 310 Euro habe der Verein durch den Verkauf von Kräuterbuschen eingenommen, rund 2300 Euro beim Weihnachtsbasar und 955 Euro durch den Verkauf von Palmbuschen und Osterkerzen. Keine Beanstandung, sondern ein großes Lob für die Kassenführung gab es von den Revisoren,  Christa  Hörfurter   und  Kathi  Kleinmeier.  In  Vertretung von  Schriftführerin  Anneliese  Höglauer verlas  zweite

 


Christine Boos (links) freute sich über die KFD-Spende für das „Hope-Projekt“, die Anni Feicht, Christine Sedlbauer und Vorsitzende Katharina Fessler (von rechts), übergaben.

 

Vorsitzende Christine Sedlbauer den Schriftführerbericht und ließ das vergangene Jahr mit zahlreichen VeranstaltungenRevue passieren.
Welch hohen Stellenwert die Arbeit der KFD für die katholische Pfarrei hat, verdeutlichte Pfarrer Drago Curic: „Ohne ihre Dienste könnte die katholische Kirche nicht leben, denn durch sie wird unsere Pfarrei lebendig. Es ist wichtig, dass sich die Frauen gemeinsam auf den Weg machen, sich gegenseitig stützen und stärken“, erklärte Curic.
Abschließend gab Vorsitzende Katharina Fessler einen Terminüberblick. So stehen auch heuer wieder unter anderem eine viertägige Ausflugsfahrt, die Maiandacht mit Tattenhausener Frauen, Halb- und Tagesfahrten, eine Pfarrwallfahrt, das Kräuterbuschenbinden, eine Führung durch die  Landesgartenschau und der Besuch eines Theaterstücks in Flintsbach auf dem Programm.
Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text: Lindl

   
   
 

Abschnittsbildung im Nelkenweg für Abrechnung beschlossen (07.05.)

Erschließungsmaßnahme Thema im Großkarolinenfelder Gemeinderat

Einig waren sich die Gemeinderäte in ihrer jüngsten Sitzung in Großkarolinenfeld über die Erschließungsmaßnahme im Nelkenweg. Wie Bürgermeister Bernd Fessler ausführte, wurde der östliche Teil des Nelkenweges 2009 vom Kreuzungsbereich Nelkenweg/Blumenstraße bis zur Einmündung in den Filzenweg von der Gemeinde ausgebaut.
Der Zeitpunkt für den Ausbau des westlichen Teilstücks (Karolinenstraße bis zur Blumenstraße) ist derzeit nicht absehbar. Für den Ausbau des östlichen Teilstücks wurden von den Eigentümern der erschlossenen Baugrundstücke Vorausleistungen auf die künftigen Erschließungsbeiträge erhoben, berichtete Fessler.
Gemäß der Erschließungsbeitragssatzung der Gemeinde werde grundsätzlich der beitragsfähige Erschließungsaufwand für die einzelne Anlage ermittelt und auf die Grundstücke des Abrechnungsgebietes verteilt. Der Nelkenweg sei im Bereich zwischen Karolinenstraße und Filzenweg als eine Anlage zu betrachten. Aus diesem Grund wären die Eigentümer aller hier anliegenden Grundstücke beitragspflichtig – auch wenn die Baumaßnahme lediglich in einem Teilbereich stattgefunden habe.
Nach Aussage von Fessler könne eine beitragsrechtliche Abrechnung aber erst dann erfolgen, wenn auch das westliche Teilstück des Nelkenweges nach einer Ausbaumaßnahme die „Herstellungsmerkmale der Erschließungsbeitragssatzung“ erfülle. „Um die Baumaßnahme dennoch abrechnen zu können, muss der ausgebaute Teilbereich durch eine Abschnittsbildung verselbständigt werden“, sagte Fessler.
Deshalb beschlossen die Gemeinderäte einstimmig diese Abschnittsbildung für die Abrechnung der Baumaßnahme „Nelkenweg-Ost“. Der Abrechnungsabschnitt erstreckt sich „vom Kreuzungsbereich mit der Blumenstraße bis zur Einmündung in den Filzenweg“.

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Finanzminister in Großkarolinenfeld (07.05.)

Finanzminister Georg Fahrenschon wird am Sonntag, 9. Mai, als Gast in Großkarolinenfeld erwartet. Auf Einladung der CSU-Ortsverbände Großkarolinenfeld und Tattenhausen wird sich Georg Fahrenschon in das Goldene Buch der Gemeinde eintragen. Anschließend wird der Finanzminister von der Blaskapelle ins Frühlingsfestzelt geleitet, wo er um 11 Uhr für die Öffentlichkeit eine Rede hält.

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Text: Lindl

   
   
 

Heute Anstich beim Frühlingsfest Großkarolinenfeld (07.05.)

Max Fahrenschon (rechts) legt letzte Hand an für das Bungee-Trampolin, das auf dem Großkarolinenfelder Frühlingsfest ab heute, Freitag, bis Sonntag, 16. Mai, wieder für kleine und große Gäste bereit steht. Mit einem Standkonzert und Freibierausschank können sich die Bürger heute ab 18.30 Uhr auf dem Kolbererplatz auf das Fest einstimmen. Danach findet der festliche Einzug zum Volksfestplatz statt, wo Bürgermeister Bernd Fessler im Fahrenschon-Festzelt die erste AuerBräu-Mass anzapfen wird









 


Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Lindl
   
   
 

Flohmarkt in Großkaro (07.05.)

Einen Jugendflohmarkt veranstaltet der Elternbeirat der Max-Joseph-Schule am Samstag, 8. Mai, auf dem Kolbererplatz vor der Max-Joseph-Halle. Die Standgebühr für Jugendliche beträgt drei Euro, für Erwachsene fünf Euro. Die Mütter und Väter des Elternbeirates sorgen mit Hot Dogs, Steaksemmeln sowie Kaffee und Kuchen fürs leibliche Wohl der Besucher. Der Erlös kommt den Schülern zugute.

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Text: Lindl

   
   
 

Frühlingsfest Großkarolinenfeld startet am Freitag (07.05.)

Vergnügungspark für die ganze Familie

Ein Fest für die ganze Familie veranstalten Herta und Walter Fahrenschon Jahr für Jahr mit dem Frühlingsfest in Großkarolinenfeld. Auch heuer haben die Wirtsleute ein buntes Programm zusammengestellt, das für jeden Geschmack etwas bietet. Weder für Getränke noch für die Festzeltschmankerl wurden die Preise angehoben. Los geht es auf dem Volksfestplatz mit dem Anstich der ersten AuerBräu-Maß am Freitag, 7. Mai.
Mit einem Standkonzert und Freibierausschank vor der Max-Joseph-Halle können sich die Großkarolinenfelder am Freitag, 7. Mai, ab 18.30 auf das Frühlingsfest einstimmen. Danach findet der festliche Einzug mit den Vereinen und der Musikkapelle zum Volksfestplatz statt.
Bürgermeister Bernd Fessler wird die erste AuerBräu-Maß anzapfen und den Vergnügungspark im Festzelt der Wirtsleute Fahrenschon eröffnen. Die „Blaskapelle Großkarolinenfeld“ sorgt dabei für den musikalischen Auftakt.
Der Frühlingsfestbetrieb startet bis Sonntag, 16. Mai, werktags um 14 Uhr und sonn- und feiertags um 11 Uhr. Die Fahrenschon-Wirtsleute haben sich wieder ein abwechslungsreiches Programm einfallen lassen: Beim Preisschafkopfen des SPD-Ortsvereins locken am Samstag, 8. Mai, ab 14 Uhr attraktive Preise. Die „Blaskapelle Großkarolinenfeld“ unterhält ab 19 Uhr die Gäste.
Am Sonntag, 9. Mai, gibt es ab 11 Uhr einen politischen Frühschoppen der CSU-Ortsverbände Großkaro und Tattenhausen. Als Gastredner wird  Finanzminister  Georg  Fahrenschon   erwartet.  Das  musikalische  Rahmenprogramm

 


„Schwerelos fliegen wie Astronauten“ kann man auch heuer wieder beim „Bungee-Trampolin“ in Großkarolinenfeld.

 

kommt von der „Blaskapelle Großkarolinenfeld“.
Kesselfleisch wird am Montag, 10. Mai, ab 17 Uhr geboten. Dazu spielt ab 19 Uhr die „Harthauser Musi“. Als „Dankeschön an die treuen Gäste“ kostet am Dienstag, 11. Mai, das halbe Hendl und die Maß Bier jeweils nur 3,80 Euro. Dazu ist die „Zaunstemp`n Musi“ zu hören.
Vormerken sollte man sich am Mittwoch, 12. Mai, den Familiennachmittag mit ermäßigten Preisen im Vergnügungspark von 14 bis 19 Uhr. Zum ersten Mal können sich die Kleinen heuer beim Kinderschminken „verschönern“ lassen. Um 15 Uhr besucht der Kasperl im Zelt die jüngsten Gäste. Erstmals wird zudem „Piccolinos Kinderwelt“ für Kinderzauberei sorgen. Ab 19 Uhr spielt die „Dreder Musi“.
Der Vatertag wird am Donnerstag, 13. Mai, groß gefeiert. Ab 11.30 Uhr sorgen die „Hinterberger Buam“ bei Kesselfleisch, Enten und Rollbraten für Stimmung, ab 16 Uhr geht’s mit der „Blaskapelle Großkarolinenfeld“ weiter. Nicht nur Country-Fans werden von den „Chiemsee-Cowboys“ am Freitag, 14. Mai, ab 19 Uhr begeistert sein.
Zum wiederholten Male heizt die Band „Shortcut“ am Samstag, 15. Mai, den Gästen bei der Rocknacht ab 20 Uhr im Festzelt gehörig ein. Endspurt ist am Sonntag, 16. Mai, angesagt. Beim Frühschoppen ab 11.30 Uhr unterhalten die „Mauserwegerl Musikanten“ die Besucher und ab 16 Uhr sorgen „Blechdatschi“ für einen gelungenen Festausklang.
Doch nicht nur im Zelt, sondern auch auf dem Festplatz ist allerhand geboten: Vom Kinderkarussel und „Bungee-Trampolin“ über Autoscooter und Kettenkarussel bis hin zum Schießwagen, Greifer-Automaten sowie Ball- und Pfeilwerfen ist alles zur Unterhaltung geboten. Wie immer kommt auch das leibliche Wohl mit Mandelbrennerei, Schokofrüchten und Imbiss-Spezialitäten nicht zu kurz.

Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Lindl

   
   
 

Grundschüler setzten Kartoffeln auf freier Wiese (07.05.)

Die Hinführung zur Natur und die gesunde Ernährung durch Anbau von Grundnahrungsmittel im eigenen Garten standen im Rahmen einer Aktion an der Großkarolinenfelder Max-Joseph-Schule im Vordergrund. Auf der Wiese neben der Grundschule setzten die Schüler der Klassen 3a und 3c mit ihren Klassleiterinnen Veronika Haider (links) und Konrektorin Christine Höfling (rechts) selbst Kartoffeln (unser Bild). Gemeinderat Leonhard Krichbaumer hatte zuvor das Feld fachmännisch gepflügt. Auch die nächsten Wochen werden die Mädchen und Buben das Kartoffelfeld pflegen, bevor im Herbst ein Kartoffelfest gefeiert werden kann. Den Anstoß für das Projekt hatte Rektor Sven Friedel gegeben und das Umweltforum Großkarolinenfeld mit Ingrid Hofer (Mitte) unterstützte den Nachwuchs mit vielen Tipps.




Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Lindl
   
   
 

Musikschule stellt sich vor (29.04.)

Beim Tag der offenen Tür der Musikschule Großkarolinenfeld tönte aus allen Räumen im Kellergeschoß der Grundschule .Während in einem Raum die  Gruppe der musikalischen Früherziehung mit Anette Wachinger den Besuchern  einen Einblick   in  ihr  Unterrichtsprogramm   gaben,   spielten    nebenan  die   Blockflöten   und   Zitherschüler   mit   Irmengard

 


Die Geigenschüler zeigten mit großer Freude ihr musikalisches Können am Tag der offenen Tür der Musikschule Großkarolinenfeld.

Auer  und Regina Georg. Ein Zimmer weiter zeigten die Geigenschüler mit Evi Mittermaier und die Querflötenschülerinnen mit Felicitas Schroeter ihr musikalisches Können, Großen Anklang fanden die Gitarrenschüler, die von den Lehrern Stefan Hutter und Heinz. Kammerer unterrichtet werden. Aber auch die Klavierschüler von Galina Doll ernteten  für ihr brillantes Vorspielen großen Beifall.   Die Schüler am Keyboard und am Schlagzeug, die von Mario Nachtweih unterrichtet werden, waren (lautstark und schön) nicht zu überhören. Die Musiklehrerinnen- und Lehrer informierten  Eltern und Kinder über die Unterrichtsmethoden bei den einzelnen Instrumenten. Während des musikalischen Genusses servierten die Vorstandsmitglieder der Musikschule den zahlreichen Besuchern in einer kleinen Cafeteria selbstgebackene Kuchen und Kaffe.

Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Greiner

   
   
 

Lebensqualität durch Nähe (29.04.)

Zum Thema „Lebensqualität durch Nähe“ lud die Gemeinde Großkarolinenfeld ein. Dazu konnte Bürgermeister Bernd Fessler eine große Schar interessierter Bürgerinnen und Bürger,  im Saal des Gasthauses Alter Wirt begrüßen. Er forderte die Besucher auf, sich an diesem Projekt,  dessen Mitwirkung  der Gemeinderat beschlossen hat und das von den Volks- und Raiffeisenbanken im Stadt- und Landkreis Rosenheim unterstützt wird, anzunehmen und damit unser Zusammenleben und unsere Gemeinschaft im Ort noch stärker und angenehmer zu machen. Gerade in unserer globalen Welt sei es wichtig,  alle Einrichtungen des täglichen Lebens  am Ort zu haben. Der Gemeinderat sei immer bestrebt gewesen, Aufträge an einheimische Firmen zu vergeben.  Mit dem  Ausspruch von 2. Bürgermeisterin Lilo Wallner:  „Jeder Euro, den ich im unserem Dorf ausgebe, kommt unserem Dorf und damit auch mir selbst zu Gute“, brachte das Gemeindeoberhaupt   den Sinn dieser Informationsveranstaltung auf den Punkt. In einem nahezu zweistündigen Referat stellte Bezirksrat und Regionalbetreuer  Sebastian Friesinger das Projekt „Lebensqualität durch Nähe“ vor. Anhand eines 10 Punkte Programms nannte er die Ziele dieses Projekts, an dem sich mittlerweile 8 Kommunen im Landkreis beteiligen. Wichtig sei, so der Referent, dass Bewusstsein und die Sympathie für die Träger der Lebensqalität zu stärken und ein „Wir-Gefühl“ zu entwickeln. Der Bürger solle darüber nachdenken, was es alles im Ort gibt und was nicht. Ein Thema müsste die Schaffung und Sicherung von Lehrstellen und Arbeitsplätze sein. Kaufkraftbindung und Wertschöpfung verstärken, sei ein weiteres wichtiges Kriterium Es gäbe eine Reihe von Einsatzmöglichkeiten um das kommunale Bewusstseinsbildungsprojekt umzusetzen. Der Bürger müsse sich einbringen und den Gemeinderat  bei speziellen Problemen in der Gemeinde unterstützen  und Lösungen erarbeiten. Dazu nannte der Referent als Beispiel; das Einleiten und Anschieben von Projekten, wie Dorferneuerung, Dorfwentwicklung, Umsetzung von Landschaftsplänen, Sichern der Infrastruktur und vieles mehr. Für uns Bürger, so Sebastian Friesinger, sei es wichtig, sehen zu lernen, was wir in unserer Gemeinde haben und was wir zu verlieren haben. Es müsse uns bewusst werden, was wir in unserem Ort  erhalten und entwickeln wollen. Wichtig sei zu erkennen, wo unsrer Stärken und Schwächen liegen und wo wir im Spiel der Märkte unsere Zukunft haben. Mit der Bewusstseinbildung  für Nähe,  für Nahversorgung, für regionale Kreisläufe, für gemeinsames Handeln, für Nachversorgung, für Nachbarschaft und für Nachhaltigkeit,  fange  unsere  Lebensqualität an,  so Friesinger. Nahversorgung

 

bedeute auch, in erster Linie, die Produkte unserer heimischen  Landwirtschaft zu kaufen. Die Wahrheit sei, dass wir nur dann uns Wohlfühlen können, wenn wir alles was wir zum Leben brauchen, in der Nähe haben. Er forderte die Versammlungsteilnehmer auf, dieses Projekt  mit Leben zu erfüllen und sich mit ihren Ideen einzubringen. Dazu hatte jeder Besucher  die Möglichkiet seinen persönlichen Beitrag in einem Anmeldeformular einzutragen. Bei der Gemeinde liegen noch weiter Anmeldeformulare auf und können während der Bürozeiten  abgeholt werden. Abschließend bedankte sich Bürgermeister Bernd Fessler für die rege Teilnahme und das große Interesse  an dieser Informationverasntaltung Er wünsche sich, dass sich möglichst viel Bürgerinnen und Bürger an diesem Projekt beteiligen.       


Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto:Greiner


Bezirksrat und Regionalbetreuer Sebastian Friesinger (links) im Gespräch mit Bürgermeister Bernd Fessler bei der  Projektvorstellung „Lebensqualität durch Nähe“

   
   
 

Konfirmation in Großkarolinenfeld (29.04.)

Sechzehn Konfirmandinnen und Konfirmanden feierten zusammen mit ihren Eltern, Paten und Verwandten das „Fest des Lebens“. Erstmals in der mehr als 200 jährigen Geschichte Großkarolinenfelds fand derKonfirmationsgottesdienst  in der katholischen Pfarrkirche vom "Kostbaren Blut Jesu Christi“, statt. Das evangelische Gotteshaus konnte die zahlreichen Kirchenbesucher nicht fassen. Dem Text zur Lesung, zum Sonntage Jubilare aus dem  Buch  Josua   folgend , gab  Pfarrer

 

Stefan Fratzscher den jungen Leuten den  Rat „Vertraut euch dem Fluss des Lebens an“, mit auf den Weg. Die Konfirmandinnen und Konfirmanden , die mit diesem Tag als vollwertige Christen   in die  Gemeinde aufgenommen wurden, legten  sinnbildlich Steine aus dem Jordan , mit ihren Konfirmationssprüchen beschrieben, an die Altarstufen. Die Einsegnung nahm Pfarrer Stefan Fratzscher und Martin Neuhold vor.
Musikalisch umrahmt wurde der Konfirmationsgottesdienst vom katholischen Jugendchor Pfaffenhofen, unter Leitung von Helene Feichtner.  Die Konfirmanden mit den Kirchenvorständen stellten sich noch vor dem Einzug in die katholische Pfarrkirche zum Erinnerungsbild.


Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto:Greiner

   
   
 

Halle verwandelte sich in irisches Pub (29.04.)

In ein großes irisches Pub hatte sich die Max-Joseph-Halle in Großkarolinenfeld verwandelt. Dabei wurde von frischem Guiness vom Fass über Stepptanz und einem Quiz bis hin zu irischer Musik alles geboten.  Der Kulturverein „Karokult“ veranstaltete eine „Irish Folk Party Night“ zu der Hunderte von Irland-Fans aus nah und fern gekommen waren. Für den passenden musikalischen Rahmen sorgte gekonnt die Gruppe „Sequel“ (unser Bild). Großen Beifall erhielt auch die Tanzgruppe „The Ivy Leaf“ für ihre Darbietungen.

Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Lindl

   
   
 

Aus dem Gemeinderat Großkarolinenfeld (29.04.)

Keine Mittelschule bis zum nächsten Schuljahr

Die Einführung der Schulform „Mittelschule“ in Großkarolinenfeld kann für das Schuljahr 2010/2011 noch nicht vollzogen werden. Dies gab Bürgermeister Bernd Fessler in der jüngsten Gemeinderatssitzung bekannt. Es gebe noch „zu viele Ungereimtheiten mit den Partnerschulen“, die man in der Kürze der Zeit nicht klären könne.
Wie berichtet, hatte sich der Gemeinderat in einer früheren Sitzung für die Einführung der Schulform „Mittelschule“ ausgesprochen. Dadurch würde ein Schulverband mit den Hauptschulen Ostermünchen und Bad Aibling entstehen, dessen Standort Großkarolinenfeld wäre.
Wie Fessler berichtet hatte, könnten durch diesen Verband die Hauptschulen in Aibling und Ostermünchen ebenfalls Mittelschulen werden und somit der Hauptschulstandort Ostermünchen eventuell erhalten bleiben.
Weder der Bürgermeister noch Sven Friedel, Rektor der Max-Joseph-Schule, befürchteten durch die Schaffung eines Schulverbandes eine Verschlechterung für die Großkarolinenfelder Schule. Bereits jetzt erfülle die Max-Joseph-Hauptschule die geforderten Qualitätsmerkmale „Mittelschule“. Fehlen würde momentan lediglich die Nachmittagsbetreuung.
„Es gibt in diesem Zusammenhang noch viele Dinge zu klären“, betonte Bürgermeister Bernd Fessler in der Sitzung. Nur bis Ende April hätten Schulaufwandsträger, die einen Schulverband gründen wollen, einen entsprechenden Antrag beim Staatlichen Schulamt stellen können. Dieser Antrag müsse bis spätestens 10. Mai bei der Regierung eingehen.
Vor Einführung des Schultyps „Mittelschule“ in Großkarolinenfeld sind nach Fesslers Ansicht noch eine Vielzahl von Einzelfragen mit allen Beteiligten zu besprechen. Für die Volksschulen seien erhebliche organisatorische Vorarbeiten zu leisten. Deshalb wird die Einführung der neuen Schulform für das kommende Schuljahr 2010/11 noch nicht möglich sein, wie der Bürgermeister ausführte.
Lediglich Kolbermoor und Prien könnten sich in der kurzen Zeit in eine Mittelschule verwandeln. Beide Schulen hätten bereits jetzt alle Voraussetzungen erfüllt und bräuchten keine Partner.
Einstimmig beschlossen die Gemeinderäte jedoch, dass die Verwaltung die Verhandlungen mit den Sachaufwandsträgern und den Schulleitern von Aßling, Bad Aibling und Ostermünchen weiterführen soll. Demnach werde die Umwandlung der Max-Joseph-Schule in eine „Mittelschule“ weiter forciert.

Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text: Lindl

   
   
 

Aus dem Gemeinderat Großkarolinenfeld (29.04.)

DSL-Versorgung im Außenbereich rückt näher

Die DSL-Versorgung im Außenbereich von Großkarolinenfeld nimmt konkrete Formen an. Jetzt stellte der Deutschland-Vertriebsleiter einer Angebotsfirma den Gemeinderäten in der jüngsten Sitzung ein Konzept vor, erläuterte mögliche Leistungsstärken und nannte konkrete Zahlen in Bezug auf Kosten für Bürger und Gemeinde. 
Kolbermoor – Zu Beginn der Sitzung hob Bürgermeister Bernd Fessler die Unterstützung von Breitbandpaten Franz Dußmann sowie von Thomas Weiß aus Jarezöd hervor, die sich beide mit viel Engagement seit langem für eine bessere DSL-Versorgung im Außenbereich Großkarolinenfelds einsetzen.
Ralf Bögelein, Deutschland-Vertriebsleiter der Firma „mvox“, stellte dem Gremium das Angebot vor und hatte Antworten auf Fragen der Räte parat. Außerdem gab der Vertriebsleiter Auskunft über Tarife für Privat- und Geschäftskunden.
Der Redner betonte, dass die Firma insgesamt vier Jahre in die Entwicklung und Optimierung der eingesetzten Technologie investiert habe, um eine optimale und effektive Lösung in der Breitbandanbindung für ländliche Regionen ermöglichen zu können. Zur Versorgung der Teilnehmer würden die bereits vorhandenen Teilnehmeranschlussleitungen der „Deutschen Telekom“ genutzt. Die gemäß der Breitbandrichtlinie unterversorgten Teilorte der Gemeinde Großkarolinenfeld sind: Alsterloh, Ametsbichl, Buchrain, Ester, Gröben, Großkaro, Hilperting, Hub, Jarezöd, Kirchsteig, Lehen, Ried, Tattenhausen, Thann, Vogl und Zweckstätt.
Die Gesamtkosten des DSL-Projekts würden sich auf 196 000 Euro belaufen. Davon trage die Firma durch auf fünf Jahre kalkulierte Eigenerwirtschaftung 50 Prozent der Kosten selbst. 98 000 Euro müsse die Gemeinde Großkarolinenfeld an finanzieller Beteiligung übernehmen, wobei der Freistaat im Rahmen des Förderprogramms 70 Prozent davon bezuschusse, so Bögeleins Finanzplan. Unterm Strich müsse die Gemeinde also 29 400 Euro selbst schultern.   
Marga Knorek (GBV) wollte wissen, ob bei Mitnahme der Telefonnummer zu „mvox“ automatisch der Telefonbucheintrag bei der Telekom gelöscht wird. Dies konnte Bögelein bestätigen. Ein Neuantrag sei jedoch auch kostenlos bei der neuen Firma möglich.
Auf die von den Räten erlaubte Frage aus der Zuhörerschaft nach Mindestleistungen in Jarzöd, garantierte der Vertriebsleiter eine Versorgung mit einem Megabit. „Wahrscheinlich wird die Versorgung in Jarezöd sogar zwischen zwei und vier Megabit liegen“, so Bögelein.
Dritter Bürgermeister Paul Hofmann (PLW) erkundigte sich nach einem möglichen Anbieterwechsel innerhalb bestehender vertraglicher Bindungen mit verbundenen Laufzeitregelungen. Laut Aussage des Vertriebsleiters seien die Bürger an ihre Laufzeiten und Verträge auch weiterhin gebunden. Warum die Firma ihre Investition auf fünf Jahre kalkuliert und wann der Endausbau tatsächlich abgeschlossen sein würde, hinterfragte Albin Schenk (CSU). Die Investition sei auf fünf Jahre kalkuliert, weil das Netz von der Firma „mvox“ fünf Jahre lang betrieben werden müsse. Der Endausbau sei aber nach sechs Monaten abgeschlossen, versprach Bögelein.
Auch mit der Frage, was im Falle einer möglichen Insolvenz von „mvox“ mit der Anlage geschehen würde, konfrontierte Schenk den Gast. „Das unternehmerische Risiko liegt bei der Firma. Es ist jedoch davon auszugehen, dass in einem solchen Falle wohl eine Übernahme durch einen Dritten, wie beispielsweise der Telekom, erfolgen würde“, bekräftigte Bögelein.
Breitbandpate Franz Dußmann informierte das Gremium darüber, dass am 11. Mai ein Gemeindegespräch beim Landratsamt Rosenheim angesetzt ist, wobei Teilergebnisse der Landkreisstudie zu erwarten sind. Deshalb sei es sinnvoll, wenn der Gemeinderat in der Sitzung am 18. Mai das Thema noch mal behandelt.
Ohne Gegenstimme sprachen sich die Räte schließlich dafür aus, die DSL-Versorgung im Außenbereich seitens der Verwaltung zügig weiter zu bearbeiten. Neben dem vorgestellten Firmenangebot sollen auch anderweitige Lösungen, die sich aus dem Gemeindegespräch ergeben könnten, berücksichtigt werden.

Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text: Lindl

   
   
 

Jahreshauptversammlung mit Wahlen bei der GBV Großkarolinenfeld (29.04.)

Johann Riedl als Vorsitzender bestätigt

Einstimmig wurde Johann Riedl wieder zum Vorsitzenden der Großkarolinenfelder/Tattenhausener Bürgervereinigung (GBV) gewählt. Seine beiden Stellvertreter wurden erneut Marga Knorek und Dr. Erwin Gutsmiedl. In seinem Rechenschaftsbericht blickte Riedl auf viele erfolgreiche GBV-Veranstaltungen im vergangenen Jahr zurück.
Nach dem Motto „Mit viel Elan ins Jahr 2010“ ist die GBV in das neue Vereinsjahr gestartet, wie Johann Riedl erklärte. Der Vorsitzende zählte in der Jahreshauptversammlung beim „Wirt von Dred“ viele gelungene Veranstaltungen der GBV auf. So sei unter anderem die Feier zum zehnjährigen Bestehen der Gruppierung im vergangenen November ein Höhepunkt gewesen.
Riedl dankte der gesamten Vorstandschaft für die gute Zusammenarbeit und allen Mitgliedern für „viele ehrenamtlich geleistete Stunden“. Seit ihrem Bestehen sei die GBV sehr aktiv gewesen. Als Ziel für die nächsten Gemeinderatswahlen wolle man 20 GBV-Kandidaten finden.
Außerdem erinnerte Riedl beispielsweise an die gut besuchte Maiandacht, das Preisschafkopfen und die Ausflugsfahrt zur Mecklenburgischen Seenplatte im voll besetzten Bus. Ein besonderes Lob sprach der Vorsitzende dabei Karl Reif aus, der sich jedes Jahr viel Arbeit mit der Suche nach einem geeigneten Ausflugsziel mache. Mit Begeisterung hätten die Kinder an der von der GBV angebotenen Ferienprogrammaktion „Der rasende Reporter“ teilgenommen.
„In Bezug auf eine bedarfsgerechte Versorgung für pflegebedürftige Menschen muss in Großkaro etwas voran gehen“, forderte Riedl. Schon seit geraumer Zeit setzte sich die GBV für die Realisierung eines Altenheimes oder für betreutes Wohnen für Senioren ein. Doch immer wieder seien die GBV-Anregungen im Gemeinderat abgeschmettert worden. Da jetzt auch die CSU dieses Thema forciere, bestehe Hoffnung, „dass bald etwas passiert“.
Auch heuer stehen wieder einige Termine der GBV an: Am 15. Mai ist Maiandacht, am 13. Juni ist Familienfest, am 14. Juni Kesselfleischessen, vom 1. bis 4. Juli wird der Ausflug zu Rhein in Flammen angeboten und am 7. November steht das Preisschafkopfen beim „Wirt von Dred an.
In Vertretung von Kassiererin Anita Freund gab Bianca Eisner-Beer einen Einblick in die Finanzlage der GBV und konnte einen ausgeglichenen Kassenstand präsentieren.
Unter der Leitung von Franz Wimmer wurden die Neuwahlen zügig durchgeführt. Vorsitzender Johann Riedl wurde einstimmig in seinem Amt bestätigt. Ohne Gegenstimmen wurden auch seine beiden Stellvertreter, Marga Knorek und Dr. Erwin Gutsmiedl, wiedergewählt. Kassiererin bleibt Anita Freund. Aufgrund ihres Unfalles, so Riedl, musste die bisherige Schriftführerin, Gerda Schellmoser, ihr Amt niederlegen. Ihre Aufgabe übernimmt künftig Ute Weiß. Riedl hob Gerda Schellmosers Engagement für die GBV hervor.
Zu Beisitzern wurden bestimmt: Josef Baumann, Lydia Binder, Anton Forstmair, Dieter Ginzel, Johann Kosek, Martin Rieder und Konrad Zangenfeind. Kassenprüfer sind Hildegard Ginzel und Stefan Sassenrath. In seiner Stellungnahme  über die Arbeit im Gemeinderat kritisierte Riedl unter anderem das Fehlen eines von  der  GBV  angeregten  Parkplatzes  in  der

 


GBV-Vorsitzender Johann Riedl und seine Stellvertreter, Marga Knorek und Dr. Erwin Gutsmiedl (von rechts) mit ihrer Vorstandschaft. Neu im Team ist Ute Weiß (links) als Schriftführerin.  

Pfälzerstraße und vermisste die Ausweisung von Bauland für Einheimische in der Gemeinde.
„Die GBV liefert das ganze Jahr über viele Anträge, Änderungswünsche und Diskussionsbeiträge. Oft dauert es lange, bis unsere Ideen verwirklicht werden, doch irgendwann kommt der Erfolg“, sagte Riedl. Zum Abschluss diskutierten die Mitglieder über die für Kinder gefährliche Situation durch den Tunnel Am Weiher. Dieter Ginzel übte Kritik an den „Rasern, die statt der erlaubten 30 Stundenkilometern 60 fahren“. Er regte den Bau eines Geländers für den schmalen Bürgersteig durch den Tunnel an. Karl Reif dagegen glaubte, „je mehr die Kinder bei der Tunneldurchquerung aufpassen müssen, desto weniger wird passieren“.



Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Lindl

   
   
 

Hausaufgabengutscheine als Belohnung für kleine Helfer (29.04.)

In Absprache mit Sven Friedel, Rektor der Max-Joseph-Schule in Großkarolinenfeld, verteilte Bürgermeister Bernd Fessler heuer erstmals Hausaufgabengutscheine für die zahlreichen kleinen Helfer der Aktion „Saubere Landschaft“. Nachdem die Mädchen und Buben auf Initiative des Obst- und Gartenbauvereins Großkaro einen ganzen Container voller Müll in der Gemeinde zusammen getragen hatten, holten sie sich nach getaner Arbeit ihre Belohnung beim Bürgermeister ab.


Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Lindl

   
   
 

Absturzsicherung bei der Feuerwehr Großkarolinenfeld (22.04.)

Mit dem neuen  Bereich „Absturzsicherung bei Feuerwehren“ hat nun die Freiwillige Feuerwehr Großkarolinenfeld eine wichtige, lebensrettende Abteilung mit aufgenommen. Bereits im vergangen Jahr wurde die Gruppe, unter Stabführung von Matthias Hildebrand, der zum Gemeindeausbilder für Absturz- und Höhensicherung ausgebildet wurde, gegründet. Nach einem  Einführungsabend und  mehreren Theorieabenden sowie praxisbezogene Übungstage, wurden die Teilnehmer aus den  Großkarolinenfelder und Tattenhausener Wehren, im Umgang mit dem Gerätesatz „Absturzsicherung“ ausgebildet. „Halten und Auffangen“  richtig anwenden, war einer der Schwerpunkte dieser Übungen. Aber auch das Selbstretten und der gesicherte Vorstieg wurden praxisgerecht an der Drehleiter geübt. Der Einsatz der Gruppe Absturzsicherung hat unter anderem  die Aufgabe Personen von  Hausdächern,  die  abzustürzen  drohen,  zu  retten. Bei Brand- und Unwetterschäden

 


Die Gruppe „Absturzsicherung der Feuerwehr Großkarolinenfeld“ nach bestandener Prüfung mit den Prüfern (von rechts) Martin Faltlhauser jun und Kreisausbilder Stefan Grünewald sowie Orts- Ausbilder Matthias Hildebrand mit den Feuerwehrkameraden.

haben sie die Sicherung der Einsatzkräfte bis zu einer Maximalhöhe von 30 Meter  zu übernehmen. So wurde auch neben dem Schlauchturm am Feuerwehrhaus  und verschiedenen Hausdächern auch der Turm der evangelischen Kirche in die praktische Übung mit einbezogen. Um den erworbenen Kenntnisstand zu erhalten und auszubauen, sind zusätzliche Übungen notwendig , die über das ganze Jahr , einmal im Monat, stattfinden .Nun stellten sich die Feuerwehrmänner Günter Rausch, Felix Hörfurter, Andreas Gartmeier, Maximilian Huber, Michael Jäger, Michael Ebert, Robert Lindl, Florian Korsig und Peter Huber von der Großkarolinenfelder Wehr sowie Clement,  Johannes und  Thomas Schildhauer mit  Roland Kleinmeier von der Tattenhausener Wehr der Prüfung. Abgenommen wurde diese  Prüfung vom Kreisausbilder Stefan Grünwald und Martin Faltlhauser  jun., von der Flughafenfeuerwehr München.

Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Greiner
   
   
 

Neuwahl beim Familienverein Großkarolinenfeld (22.04.)

In der Jahreshauptversammlung des Familienvereins Großkarolinenfeld, zu der die Vorsitzende

Edeltraud Hinkel eine große Schar Mitglieder begrüßen konnte, standen die Neuwahlen der Vorstandschaft im Mittelpunkt. Zum Wahlleiter wählten die anwesenden Mitglieder Heribert Greiner, der die Wahl im harmonischen Einvernehmen durchführen konnte. Er beantragte die Entlastung der Vorstandschaft mit dem Hinweis, dass die Damen der bisherigen Vorstandschaft wieder großartiges zum Wohle unserer Kinder in der Gemeinde geleistet habe.  Die bisherige Vorsitzende Edeltraud Hinkel, die dieses Amt bereits seit 12 Jahren innehatte,  wurde wieder zur neuen Vorsitzenden für weitere 2 Jahre gewählt. Schatzmeisterin wurde wieder Sabine Rudolph und 1. Kassenprüferin Anna Lechert. Neu in die Vorstandschaft gewählt wurden, Monika Bachmaier zum 2. Vorstand, Sabine Bürger zur 2. Kassenprüferin, Barbara Wild und Karin Reuter für die Öffentlichkeitsarbeit sowie Marianne Smarandache zur Schriftführerin. Silvia Boos übernimmt wieder die Aufgabe als  Eltern-Kind Beauftragte. Laut  Bericht  von Silvia Boos werden zurzeit von neun Betreuerinnen, 4 Eltern-Kind-Gruppen, 1 Baby-Treff und  2 Spielgruppen ohne Eltern, geleitet. Wie die Eltern-Kind Beauftragte weiter ausführte, seien die Veranstaltungen, wie Schmuckdesign, Visuelle Wahrnehmungsstörungen, Schneemanntöpfern, Nikolausbasteln, Erste-Hilfe-Kurse, Homöopathie für Kinder und Erwachsene sowie Basteln für Ostern, immer gut angenommen worden. Auch die Kleider- und Spielzeugbasare waren ein Erfolg. Ein großes Erlebnis sei für die Kinder  immer der Laternenzug.  Der Familienverein  beteiligte  sich  auch  wieder  am  Dorffest.  Die  Nachfrage  nach Plätzen für  die  Mittagsbetreuung  nehme

 

von Jahr zu Jahr zu, wie die Beauftragte Monika Fischer berichtete. Zurzeit werden 70 Kinder von 5 Frauen im Kellergeschoss der Grundschule, nach den Richtlinien des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus,  betreut. Warmes Mittagessen werde 26 Schülerinnen und Schüler von Montag bis Donnerstag gereicht. Mit Beginn des neuen Schuljahrs musste ein neuer Essenslieferant gefunden werden. Bei der Auswahl eines  neuen Lieferanten sei man darauf  bedacht gewesen, dass das Essen kinderecht sei, so Monika Fischer. Für das neue Schuljahr seien schon wieder 36 Neuanmeldungen eingegangen. sodass die Raumfrage mittlerweile zum Problem würde. Zum Abschluss der Versammlung bedankte sich die wieder gewählte Vorsitzende, Edeltraud Hinkel, bei der Vorstandschaft und den vielen freiwilligen Helfern  bei der Durchführung der Basare.

Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Greiner


Die neue Vorstandschaft des Familienvereins Großkarolinenfeld (von links) Anna Lechert, Sabine Bürger, Sabine Rudolph, Silvia Boos, Edeltraud Hinkel, Monika Bachmaier, Barbara Wild, Marianne Smarandache und Karin Reuter

   
   
 

Aus dem Gemeinderat Großkarolinenfeld (15.04.)

Lärmschutzwände erneut Diskussionsthema

Nur noch bis zum 26. März hat die Gemeinde Großkarolinenfeld Zeit, eine Stellungnahme in Bezug auf die im Ort geplanten Lärmschutzwände entlang der Eisenbahnstrecke München-Rosenheim abzugeben. Nach einer themenbezogenen Bürgerversammlung (wir berichteten) stand jetzt ein Vertreter der Deutschen Bahn (DB) dem Gemeinderat Rede und Antwort.
Ein Großteil der Bürger hatte sich in der vorangegangenen Bürgerversammlung aus städtebaulichen Gründen gegen Lärmschutzwände in bestimmten Bereichen der Eisenahnstrecke München-Rosenheim in Großkarolinenfeld ausgesprochen. „Doch diejenigen, die für solche Wände wären, haben sich dadurch fast nichts mehr zu sagen getraut. Das Thema hat eine gewisse Eigendynamik entwickelt“, erklärte Bürgermeister Bernd Fessler in der Sitzung.
Jemand, der sehr nah an der Bahn wohne, sei stärker durch den Lärm beeinträchtigt, als ein Bürger, der weiter weg wohne und sich nur optisch an den Lärmwänden störe, wenn er durch den Ort fahre. Dennoch zeigte Wiltrud Rothmayer (Bündnis 90/Die Grünen) Verständnis für die Einwände der Bürger: „In Karo wird unsere Gemeinde durch diese Lärmschutzwände quergeteilt. In anderen Orten verlaufen die Wände der Straße entlang.“
Dritter Bürgermeister Paul Hofmann (PLW) erinnerte das Gremium daran, dass der Bürgermeister in der Vergangenheit bereits in zwei Bürgerversammlungen darauf angesprochen worden sei, warum in Bezug auf Lärmschutz entlang der Bahn in Großkaro nichts voran gehe.
DB-Netze-Vertreter Franz Poschenrieder erläuterte dem Gemeinderat das Bauvorhaben. Demnach finanziere der Bund die Lärmsanierung, bei der die Gemeinden nacheinander berücksichtigt werden. Falls Großkarolinenfeld diese Lärmschutzwände nicht haben wolle, würde es laut Poschenrieder „wohl 37 Jahre dauern, bis Karo wieder an der Reihe wäre“.
„Uns ist natürlich bewusst, dass Lärmschutzwände eine optische Zäsur für einen Ort bedeuten. Aber sie haben eine enorme Lärmbelästigung und müssen abwägen. Wir machen nichts, was sie nicht wollen. Allerdings müssen sie die Entscheidung treffen. Es wird wohl keine Lösung geben, die alle befriedigt“, betonte Poschenrieder. Der Diplom-Ingenieur hatte verschiedene Modelle von Lärmschutzwänden dabei, damit sich die Räte ein Bild über Farbgestaltung und  Beschaffenheit machen konnten.  Das  Bauvorhaben  werde  sich  nach  Auskunft  des  DB-Vertreters  über  ein  Jahr  lang

 


DB-Netze-Vertreter Franz Poschenrieder zeigte den Räten das Modell einer Lärmschutzwand.

hinziehen, wobei sich nächtliche Arbeiten aus Sicherheitsgründen für die DB-Mitarbeiter nicht vermeiden lassen würden.
Sepp Lausch (CSU) stellte die „hypothetische Frage“ auf, was wäre, wenn sich die Gemeinde gegen die Lärmschutzwände aussprechen würde. „Mit einer solchen Entscheidung haben wir noch keine Erfahrung, da wir bisher in keiner Gemeinde eine solche Haltung hatten“, entgegnete Poschenrieder. Er gab dem Gremium jedoch den Tipp, „Bedenken zu artikulieren“. In Oberaudorf habe es sogar Bürger gegeben, die eine vier Meter hohe Wand gewollt hätten.
Und das, obwohl auch in Oberaudorf oder Flintsbach die Lärmschutzwände nicht der Straße entlang geführt werden.
Albin Schenk (CSU) regte an, darüber nachzudenken, ob im Bereich ab dem Tunnel bis hin zum Bahnübergang eventuell Lärmschutzwände über zwei Meter gebaut werden sollten.
In mehr als zehn Einzelbeschlüssen hielten die Gemeinderäte schließlich ihre Bedenken, Forderungen und Anregungen gegenüber der DB fest. Mit einer Ausnahme konnten alle Beschlüsse einstimmig verabschiedet werden. So soll beispielsweise die Wandhöhe grundsätzlich zwei Meter betragen (in bestimmten Bereichen drei Meter beziehungsweise auf Dammhöhe lediglich 1,5 Meter) und ein Teil des Bahnsteiges behindertengerecht ausgebaut werden. Außerdem fordere die Gemeinde „in Zusammenhang mit der Errichtung eines Vorbaus entlang der Bahnunterführung Maßnahmen zur Entdröhnung der Unterführung“. Eine Entscheidung bezüglich der Wandfarbgestaltung stellte das Gremium noch zurück.

Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Lindl

   
   
 

Viele Kinder sammelten Container voller Müll (15.04.)

Bereits zum fünften Jahr hatte der Obst- und Gartenbauverein Großkarolinenfeld die von Ludwig Höglauer initiierte Aktion „Saubere Landschaft“ in Großkarolinenfeld durchgeführt. „Mit rund 50 Kindern haben sich heuer so viele Mädchen und Buben wie noch nie daran beteiligt“, freute sich die neue Vorsitzende der Gartler, Uschi Krichbaumer (zweite von rechts). Von Reifen über alte Fahrräder bis hin zu Bilderrahmen und vielen leeren Schnapsflaschen wurde alles im Ort gefunden und in einem großen Container zusammengetragen. Mit einer Brotzeit auf dem ehemaligen Bauhofgelände bedankte sich die Gemeinde bei den kleinen und großen Müllsammlern.

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Großes Interesse an Ausstellung „Genuss und Kunst“ (15.04.)

„Wir sind stolz auf diesen Verein, der in unserer Gemeinde einen hohen Stellenwert erlangt hat“, betonte Großkarolinenfelds zweite Bürgermeisterin Lilo Wallner bei der Vernissage der Ausstellung „Genuss und Kunst“  beim „Wirt von Dred“ in Jarezöd. Bereits zum siebten Mal hat der Großkarolinenfelder Kunst- und Förderverein KaroArt diese Ausstellung organisiert.Zwölf Künstler aus dem Landkreis Rosenheim zeigen noch bis Sonntag, 14. März, täglich von10 bis

 

24 Uhr in der Weinstube des Gasthauses ihre Bilder  und   Exponate.   KaroArt-Vorsitzender   Rudi Heilmann (rechts)  hobin seiner Ansprache das Können des zehnjährigen Alex Funke hervor und bedankte sich beim Wirtsehepaar Kati und Bernd Voigt-Weichselbaumer (unser Bild) für die Gastfreundschaft, durch die dem Kunstverein diese Ausstellung überhaupt erst ermöglicht werde. „Wir versuchen für die Künstler eine heimische Atmosphäre zu schaffen, damit sie und die Besucher sich in unseren Räumen wohl fühlen“, sagten die Wirtsleute. Dass dies gelingt, bewies der große Andrang an Besuchern, die interessiert die Werke begutachteten.


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Theaterverein Großkarolinenfeld spielt Boulevardstück (15.04.)

„Otello darf nicht platzen“ heißt das neue Stück des Theatervereins Großkarolinenfeld. Derzeit laufen die Proben auf Hochtouren (unser Bild). Auch heuer wieder haben sich die Schauspieler einiges einfallen lassen, um das Publikum mit diesem Boulevardstück gut zu unterhalten. Regie führt Roman Hörfurter. Der Vorverkauf für die schwungvolle Inszenierung, in der ein plötzlich verhinderter Hauptdarsteller für Verwirrung sorgt, startet am Montag, 22. März, in der Buchhandlung „ Voglbuch“ in Großkarolinenfeld. Aufführungstermine sind: Ostersonntag, 4. April, Ostermontag, 5. April, Mittwoch, 7. April, Freitag, 9. April, und Samstag, 10. April, jeweils um 20 Uhr. Außerdem wird am Samstag um 14 Uhr eine Seniorenvorstellung mit Kaffee und Kuchen angeboten.

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Theaterkulisse nimmt Formen an (15.04.)

Tag und Nacht arbeiten die Mitglieder des Theatervereins Großkarolinenfeld (TVG) an ihrem Bühnenbild für das diesjährige Stück „Otello darf nicht platzen“, das am Ostersonntag, 4. April, um 20 Uhr erstmals in der Mehrzweckhalle aufgeführt wird. TVG-Vorsitzender Ludwig Härter (rechts) sorgte mit Hans Hafer, einem der Hauptdarsteller, für den Anstrich auf der Bühne. Weitere Aufführungstermine sind: Montag, 5. April, Mittwoch, 7. April, Freitag, 9. April und Samstag, 10. April, jeweils um 20 Uhr (Kartenvorverkauf bei „Voglbuch“).














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Startenor betört die schöne Damenwelt (15.04.)

Gelungene Premiere des Theatervereins Großkarolinenfeld

Voller Esprit und Situationskomik präsentierte der Theaterverein Großkarolinenfeld (TVG) seine Premierenvorstellung an Ostern. Mit dem Stück „Otello darf nicht platzen“ hatte sich Regisseur Roman Hörfurter heuer an ein Boulevard-Stück in zwei Akten von Ken Ludwig gewagt und es bravourös umgesetzt.
Obwohl die Schauspieler durch Krankheit eines Hauptdarstellers einige Proben ausfallen lassen mussten, begeisterten sie ihr Publikum umso mehr mit einer gewohnt guten Leistung. Um für die 25-Jahrfeier im nächsten Jahr gut gerüstet zu sein, trug die Truppe um TVG-Vorsitzenden Ludwig Härter nicht nur selbst Galakleidung, sondern sie hatte auch ihre Gäste darum gebeten, erstmals in solcher zu erscheinen. Außerdem wurde dieses Jahr neben der Pause auch nach der Vorstellung im Foyer bewirtet.
Vor ausverkauftem Haus sorgten die Akteure von der ersten Minute an für Tempo auf der Bühne. Grandios spielte Hans Hirschvogel den Startenor Tito Merelli, der durch seinen Komplettausfall den Direktor des Opernhauses, Henry Sander, in große Verzweiflung stürzte. Sander wurde gespielt von Bernhard Schlosser, der seine Rolle gekonnt verkörperte.
Eine ebensolche schauspielerische Glanzleistung zeigte Hans Hafer alias Max als Sanders rechte Hand. Dieser musste spontan für den ausgefallenen Startenor einspringen, was ihm vor allem in der Damenwelt so manche Pluspunkte bescherte. Während die Ehefrau des Tenors, Maria (Regina Hübner imitierte das italienische Temperament perfekt), kurzzeitig aus Eifersucht das Weite suchte, gaben  sich  andere,  schöne  weibliche  Wesen  im  Zimmer  des  Tenors  die

 




Regina Hübner (eifersüchtige Ehefrau) und Hans Hirschvogel (Startenor) begeisterten wie alle anderen Akteure das Publikum.

Klinke  in die Hand. So wollte beispielsweise die Tochter des Opernhausdirektors, Margarete, ihre Unschuld unbedingt an den Startenor verlieren, was Ilona Lämmlein in einer hinreißenden Art und Weise vermittelte. In nichts nach standen ihr Petra Utz als Julia und Regina Baumann als Diana. Die Vorsitzende der Operngilde und die Duettpartnerin des Startenors setzten ebenfalls alle ihre weiblichen Reize souverän in Szene, um an ihr erklärtes Ziel zu gelangen. Page Ludwig, pfiffig gespielt von Felix Hörfurter, rundete die Irrungen und Wirrungen auf der Bühne ab.
Ob es Max gelingt, das Herz der schönen Margarethe zu erobern, ob die Oper doch noch aufgeführt werden kann und wer wie zu Weltruhm gelangt, das wird hier noch nicht verraten. Das Publikum in der Max-Joseph-Halle war jedenfalls hellauf begeistert von der rasanten und schwungvollen Inszenierung, die für Lacher, Kurzweil und Unterhaltung im Saale sorgte.
Mit viel Liebe zum Detail hatten die TVG-Mitglieder erneut für einen perfekten Ablauf, hinter, neben, vor und auf der Bühne gesorgt. Christine Jegg und Konrad Schütz hatten die musikalische Leitung inne, Oskar und Ludwig Härter sowie Robert Jegg waren für die Bühnenplanung und deren Umsetzung verantwortlich. Martina Schütz agierte als Souffleuse.
Wer jetzt neugierig geworden ist, der sollte sich schnell Karten für die nächsten Vorstellungen sichern (Vorverkauf bei „voglbuch“). Weitere Aufführungen sind: Morgen, Mittwoch, 7. April, Freitag, 9. April, und Samstag, 10. April, jeweils um 20 Uhr. Eine Seniorenvorstellung zugunsten der Nachbarschaftshilfe findet am Samstag um 15 Uhr statt.

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Text und Foto: Lindl

   
   
 

Ein Startenor sorgt für Verwirrungen (15.04.)

Premiere des Theatervereins Großkaro mit Stück „Otello darf nicht platzen“
Mit einigen Veränderungen und Überraschungen wartet der Theaterverein Großkarolinenfeld bei seiner diesjährigen Theatersaison auf. So wird heuer erstmals nicht nur in der Pause, sondern auch nach den Aufführungen im Foyer der Max-Joseph-Halle bewirtet. Außerdem gibt es nach der Vorstellung am Ostersonntag eine kleine Premierenfeier, zu der die Gäste in entsprechender Galabekleidung erscheinen sollten.
Schon seit geraumer Zeit proben die Mitglieder des Theatervereins, die mit „Otello darf nicht platzen“ eine Boulevard-Farce in zwei Akten von Ken Ludwig auf der Bühne präsentieren. Ab Ostersonntag, 4. April, gibt Tito Merelli, größter Tenor aller Zeiten, sein Gastspiel beim Theaterverein Großkarolinenfeld (TVG). Das Stück in der deutschen Übersetzung von Ursula Lyn zeigt die Verwirrungen die entstehen, wenn der Hauptdarsteller plötzlich verhindert ist. Der Zuschauer erhält Einblicke in das Geschehen hinter den Kulissen bis hin zum grandiosen Auftritt eines Startenors.
Henry Sander, Direktor des Opernhauses und gespielt von Bernhard Schlosser, will seinem exklusiven Publikum zum Jubiläum die Oper „Otello“ von Verdi mit Starbesetzung präsentieren. Hierzu hat er eine Zusage vom italienischen Startenor Tito Merelli – dargestellt von Hans Hirschvogel – in der Tasche.
Hochgradig nervös macht der Startenor in vielerlei Hinsicht die reizende Damenwelt, die von Ilona Lämmlein, Regine Baumann und Petra Utz verkörpert wird. Vor allem die männlichen Gäste dürfen sich hierbei auf einen weiblichen Augenschmaus freuen.
Die eifersüchtige Ehefrau des Startenors, die mit italienischem Temperament von Regina Hübner dargestellt wird, sorgt dafür, dass keine Langeweile aufkommt. Zusätzlich tragen Max als rechte Hand von Direktor Sander (gespielt von Hans Hafer) sowie der Page Ludwig (Felix Hörfurter) für Irrungen und Wirrungen in den  Handlungssträngen  bei.  „Wir  haben  uns wieder bemüht,  eine  schwungvolle,  rasante  Inszenierung  auf  die Beine zu stellen, deren hohes  Tempo  den  Darstellern

 

alles abverlangen und den Zuschauern einen kurzweiligen, amüsanten Abend bereiten wird“, so Ludwig Härter, Vorsitzender des TVG.
Regie führt Roman Hörfurter und die musikalische Leitung liegt bei Christine Jegg und Konrad Schütz. Oskar und Ludwig Härter sowie Robert Jegg sind für die Bühnenplanung, den Aufbau und die Technik verantwortlich.
Der Vorverkauf bei „Voglbuch“ in Großkarolinenfeld ist in vollem Gange.
Aufführungstermine sind: Ostersonntag und Ostermontag, 4. und 5. April, Mittwoch, 7. April, Freitag, 9. April und Samstag, 10. April, jeweils um 20 Uhr (Samstag, 10. April, ist zusätzlich um 15 Uhr eine Seniorenvorstellung mit Kaffee und Kuchen zugunsten der Nachbarschaftshilfe Großkaro).

Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Lindl


Für Augen und Ohren wird beim diesjährigen Stück des Theatervereins in Großkaro einiges geboten.

   
   
 

„Lauschgold“ begeisterte mit sinnlichen Klängen (15.04.)

Für Begeisterung unter den zahlreichen Besuchern sorgte die Formation „Lauschgold“, die auf Initiative des Kulturvereins „Karokult“ im Gasthof „Zum Bräu“ in Tattenhausen ein Gastspiel gab.Sinnlich und  romantisch  klingt  nicht  nur  der  Name,

 

sondern ebenso betörend ist die Musik von „Lauschgold“. Dahinter verbergen sich vier Vollblutmusiker, die von der ersten Minute an ihr Publikum in ihren Bann zogen. Martina Eisenreich, eine der derzeit gefragtesten Kreativ-Geigerinnen auf deutschen Bühnen, hat sich mit Kiko Pedrozo an der Harfe, Wolfgang Lohmeier an Trommeln und Perkussion und Hansi Zeller am Akkordeon, drei Ausnahmemusiker mit ins Boot geholt. Alle vier Künstler kommen mit ihren Instrumenten ursprünglich aus der traditionellen Musik ihres Heimatlandes und präsentierten in Tattenhausen einmal mehr ein großes Repertoire ihres Könnens.


Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Lindl

   
   
 

Die „Wüstensöhne“ begeisterten Großkarolinenfelder (15.04.)

Echten Live-Charakter hatte das erste „MJS – unplugged“-Konzert, das in der Aula der Max-Joseph-Grundschule in Großkarolinenfeld veranstaltet wurde. Rektor Sven Friedel hatte durch persönliche Kontakte die Band „Sons of the desert“ für die Auftaktveranstaltung zugunsten des Fördervereins gewinnen können. Und das Publikum war begeistert von den Vollblutmusikern, die vom ersten Moment an für gute Stimmung sorgten. Dass das leibliche Wohl nicht zu kurz kam, darum hatte sich der Elternbeirat wieder gekonnt gekümmert.

Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Lindl

   
   
 

Bunter Ostermarkt begeisterte große und kleine Besucher (15.04.)

Guten Anklang fand auch heuer wieder der bunte Ostermarkt, den der Kunst- und Förderverein „KaroArt“ in der Max-Joseph-Halle veranstaltet hatte. Mit viel Liebe zum Detail präsentierten zahlreiche Hobbykünstler Geschenkideen und Dekorationsartikel aller Art. Eine Gemäldeausstellung sowie Cafe`-Betrieb rundeten die Veranstaltung gekonnt ab.





Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Lindl

   
   
 

Aus dem Gemeinderat Großkarolinenfeld (15.04.)

Grünes Licht für Veränderungen an Schule

Aufgeschlossen gegenüber Neuerungen und Veränderungen in Bezug auf die Max-Joseph-Schule zeigte sich der Gemeinderat Großkarolinenfeld. Nicht nur für eine „offene Ganztagesschule“, sondern auch für das Hauptschulmodell „Mittelschule“ signalisierte das Gremium in der jüngsten Sitzung einstimmig eine positive Haltung.
„Uns geht es darum, vom Gemeinderat eine Rückendeckung zu bekommen, denn die Vorgespräche haben bereits statt gefunden“, erklärte Bernd Fessler in der Sitzung. Damit sprach der Bürgermeister die Hauptschulinitiative des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultur an, wodurch für die Max-Joseph-Schule die Möglichkeit zur Einführung einer Ganztagsschule besteht.
Sven Friedel, Rektor der Max-Joseph-Schule, hatte dem Verwaltungsausschuss im Vorfeld bereits den Unterschied zwischen gebundenen Ganztagsklassen und einer offenen Ganztagsschule – wie er sie für Großkarolinenfeld bevorzugen würde – dargelegt.
Die offene Ganztagsschule ist laut Friedel ein freiwilliges, schulisches Angebot der ganztägigen Förderung und Betreuung von Schülern der Stufen fünf bis zehn in einer beziehungsweise mehreren Gruppen. Die Betreuung in der offenen Ganztagsschule kann ganz oder teilweise einem freien gemeinnützigen Träger als Kooperationspartner übertragen werden.
Vor kurzem hatte die Schulleitung der Max-Joseph-Schule unter den Eltern eine Befragung durchgeführt. Demnach würde die Einrichtung einer offenen Ganztagsschule ein breites Spektrum der Elterninteressen abdecken, wie der Rektor im Verwaltungsausschuss bekannt gegeben hatte.
Friedel regte deshalb an, ab dem Schuljahr 2010/2011 die offene Ganztagsschule zumindest für eine Betreuungsgruppe einzuführen. Die erforderliche Ausstattung sowie das Mobiliar seien vorhanden. Das Staatsministerium würde eine Zuwendung in Höhe von 21 500 Euro zur Verfügung stellen. Die Gemeinde müsse als Sachaufwandsträger zusätzlich 5 000 Euro begleichen.
Bürgermeister Fessler stellte heraus, dass es bisher „ureigenste Sache der Staatsregierung gewesen ist, für den Grund- und Hauptschulbereich das erforderliche Personal zur Verfügung zu stellen und dessen Bezahlung zu leisten.“ Mit dem Modell der Ganztagsschule erfolge jetzt unter Umständen der erste Schritt der Kostenabwälzung des Staates auf die Kommunen.
Ein weiteres Thema, das den Gemeinderat bezüglich der Schule beschäftigte, war das Modell der „Mittelschule“. Vorgespräche zur Stärkung der Hauptschulen hätten bereits mit Schulamt, Bürgermeister Fessler und Rektor Friedel stattgefunden. Auch hierfür sei eine Ganztagsbetreuung von Schülern Voraussetzung.
Der Großkarolinenfelder Schulleiter hatte dem Verwaltungsausschuss das Modell „Mittelschule“ vor kurzem vorgestellt. Bereits jetzt erfülle die Max-Joseph-Hauptschule die geforderten Qualitätsmerkmale „Mittelschule“. Fehlen würde momentan lediglich die Nachmittagsbetreuung.
Wie Fessler den Räten berichtete, ist ein Schulverband mit den Hauptschulen Ostermünchen und Bad Aibling angedacht, dessen Standort Großkarolinenfeld wäre. „Durch diesen Verband könnten die Hauptschulen in Aibling und Ostermünchen ebenfalls Mittelschulen werden und somit der Hauptschulstandort Ostermünchen eventuell erhalten bleiben“, gab Fessler zu Bedenken. Nach Ansicht des Rektors würde die Schaffung eines Schulverbandes keinesfalls zu Verschlechterungen in Großkaro führen.
Schließlich sprachen sich die Räte einstimmig dafür aus, einer offenen Ganztagsschule ab dem nächsten Schuljahr positiv gegenüber zu stehen und die erforderlichen Mittel in Höhe von 5 000 Euro in den Haushaltsplan einzustellen. Außerdem war sich das Gremium ebenfalls einig darüber, dass die Umbenennung der Haupt- in eine Mittelschule weiter forciert werden kann und Gespräche in diesem Sinne weiter zu führen sind.

Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text: Lindl

   
   
 

Mai ohne Maibaum in Großkarolinenfeld (09.04.)

Ohne den  Maibaum zwischen den beiden Kirchen wird heuer am  Karolinenplatz in Großkarolinenfeld  ein Stück traditioneller Heimatgeschichte fehlen. Das 30 Meter hohe „Stangerl“, das vor drei Jahren von den Mitgliedern des Maibaumvereins, unter großer Beteiligung der Gemeindebürger aufgestellt wurde, hat den kritischen Augen des TÜV nicht standgehalten. Von der Spitze her wurde der Baum morsch. Die Maibaumfreunde mussten daraufhin, schweren Herzens, das Prachtstück umsägen. Vorstand Bonifaz Heilmann (2. von rechts) steht nun fassungslos mit einigen Maibaumfreunden vor einem „Scherbenhaufen“; sprich zersägten Trümmern des Maibaumes. Vielleicht  wird zur 25 Jahrfeier des Maibaumvereins im Jahre 2012 wieder ein neuer Maibaum die „Gute Stube“ Großkarolinenfelds zieren.
Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Greiner




 
   
   
 

Siegfried Manzinger feierte seinen 90. Geburtstag. (09.04.)

Siegfried Manzinger, dem die Liebe zur Eisenbahn schon in die Wiege gelegt wurde, feierte bei guter Gesundheit seinen 90. Geburtstag. In Fürstätt als Sohn eines Eisenbahners geboren, erlernte er zunächst den Beruf eines Autoelektrikers. Aber auch er musste bereits 1940 in den Krieg ziehen. Nach Einsätzen in halb Europa kam er dann nach Sibierien in russische Kriegsgefangenschaft. Als er dann nach dieser schrecklichen Zeit in die Heimat zurückkehrte, traf er wieder seine Elisabeth, die er während eines Fronturlaubes kennen und lieben gelernt hatte. Im Jahre 1951 gaben sich die beiden jungen Leute in der Stadtpfarrkirche St. Nikolaus in Rosenheim das Ja-Wort. Zum Eheglück ging auch sein Wunschtraum,Eisenbahner zu werden, in Erfüllung Er schaffte es bis zum Zugführer. Sein Arbeitsbereich führte ihn teilweise bis  in  den  hohen  Norden.  Über  dreißig  Jahre  war  der  Jubilar  bei  der  Bahn  als  fleißiger  und  kompetenter

 


Elisabeth Manzinger und  Jubilar Siegfried Manzinger freuen sich über den Besuch von Bürgermeister Bernd Fessler (rechts) zum 90. Geburtstag.

Mitarbeiter geschätzt. Auch einer der beiden Söhne trat in die Fußstapfen des Vaters und wurde Eisenbahner  In seiner Fürstätter Zeit engagierte sich Manzinger in verschiedenen Vereinen, wie im Bayernbund, dem Eisenbahnerverein, den Spielhahnjägern und der Krieger- und Soldatenkameradschaft Rosenheim, sowie beim Roten Kreuz. 1982 baute sich das Ehepaar Manzinger in Großkarolinenfeld ein Haus am Föhrenweg Der Ruhestand des Jubilars  ist voll mit malen von Landschaftbildern und der Pflege des kleinen Gartens ausgefüllt. Als Bürgermeister Bernd Fessler zu Besuch kam, um dem beliebten Jubilar zu gratulieren, versichten Elisabeth und Siegfried Manzinger übereinstimmend, dass es ihnen in Großkarolinenfeld sehr gut gefalle und sie sich hier wohlfühlen. Unter den zahlreichen Graulanten war auch Pfarrer Drago Curic.

Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Greiner

   
   
 

Passionsmusik in Großkarolinenfeld (09.04.)

Mit einem Andante von Johann Georg Herzog eröffnete Annette Steinbauer an der Orgel das Passionssingen -und musizieren in der evangelischen Karolinenkirche von Großkarolinenfeld. Nach der Begrüßung durch Pfarrer Stefan Fratzscher und einführenden Worten zur Passionszeit leitete die Frauensinggruppe, unter der Leitung von Gabriele Schramm, die auch das Soli sang,  mit dem Geistlichen Volkslied  „Die heilige Woche“ in den alpenländischen Teil über. Das Thema dieses Abendkonzertes, das bereits zum fünften Male stattfand, war der Weg  Jesu vom Ölberg bis zur Kreuzigung. So sang der Kolberer Dreigsang, in neuer Besetzung,  mit Günter Schramm, Emil Peters und Gabriele Schramm, an der  Zither begleitet von Inge Zirkel, „Auf den Ölberg will ich gehen“, aus dem Traunsteiner Liederbuch. Der Männergesangverein folgte von der Empore aus, unter der Leitung von Evi Mittermaier mit  „Auf dem  Ölberg ist die Stätten“. Die Leidensgeschichte Jesu wurde von der Frauensinggruppe, musikalisch begleitet an der Zither von Karin Lösch und Elly Ackermann mit der Gitarre, mit dem Lied „ Ach Jesu mein“, aus einem Passionsspiel im Bayerischen Wald, besungen. Zum gleichen Thema fügte sich  das Lied „Christi Leiden“ vom Kolberer Dreigsang. ein  Den letzen Akt der Leidengeschichte, die Kreuzigung, leitet der Männergesangverein mit den Liedern „Du liebes Kreuz“ aus einem Dachauer Passionsspiel des 18. Jahrhundert und   „Herr gib uns Frieden“ ein  Der „Allerseelenruf“, gemeinsam von der Frauensinggruppe und dem Kolberer Dreigsang gesungen, beendete den gesanglichen Teil. Musikalisch umrahmt wurde dieses kleine Passionskonzert von der Flötengruppe mit Karin Lösch, Silvia Neumeier und Elly Ackermann sowie von der Stubenmusi mit Inge Zirkel, Monika Fischer und Heidi Kecht. Die verbindenden Worte zur Passion sprach Heribert Greiner. Nach dem Segen, erteilt von Pfarrer Stefan Fratscher, ließ Annette Steinbauer  mit einem Orgelstück von Alexandre Guilmant die besinnliche Stunde zur Einstimmung in die Karwoche ausklingen. Der Spendenerlös aus diesem Benefizkonzert kommt der diakonischen Initiative „Hilfe auf Augenhöhe“ zugute.

Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text: Greiner

   
   
 

Jahreshauptversammlung Männergesangverein (07.04.)

Wichtiger Tagesordnungspunkt bei der Jahreshauptversammlung des Männergesangvereins Großkarolinenfeld, an der auch Zweite Bürgermeisterin Liselotte Wallner und der Vorsitzende des Sängerkreises Wendelstein Alois Hundhammer teilnahm, war die Neuwahl der Vorstandschaft. Ohne Gegenstimme wurden Josef Eisner zum 1. Vorstand und Helmut Maurer zum Schriftführer sowie Max Steinlehner zum Kassier wieder gewählt. Kassenprüfer wurde wieder Konrad Schäfer und Manfred Reithuber. Stellvertretender Chorleiter ist nun Jürgen Behrens und Beisitzer Stefan Obinger.
Wieder gewählt wurden zu  Fahnenträger Reinhard Müller, Adolf Wimmer und Erwin Schneider. Trotz intensiven Suchens des Wahlausschusses, bestehend aus Albert Schnitzer und Heribert Greiner, nach einem geeigneten Kandidaten für das Amt  des 2. Vorsitzenden und eines weiteren Beisitzers, konnten diese Posten nicht besetzt werden. Schriftführer Helmut Maurer ließ noch einmal die Aktivitäten des verganenen Sängerjahres Revue passieren. Aus dem Bericht des Kassenverwalters Max Steinlehner ging hervor, dass das vergangene Jahr mit einem Defizit abschloss. Daher beantragte er eine Erhöhung des Mitgliedsbeitrages. Nach längerer Diskussion wurde einer Erhöhung des jährlichen Mitgliedsbeitrags auf  25 Euro zugestimmt. „Wir packens mit neuem Schwung“, so Dirigentin Evi Mittermaier bei ihrer Vorschau auf das kommende Sängerjahr. Geplant sei die Gestaltung einer Maiandacht (3o. Mai) und die Beteiligung am Volkstrauertag, dem Christkindlmarkt und das Singen am Friedhof. Außerdem wird der Männergesangverein wieder die Waldweihnacht in Kleinkarolinenfeld mitgestalten. Wie die Dirigentin weiters ausführte,  sollen  am  Schmakerlfest  im  Oktober  wieder Wein-

 

und  Stimmungslieder gesungen werden. Vorstand Sepp Eisner wies noch auf den Besuch der Pfälzer Freunde aus der Partnergemeinde Westheim am 17. Juli, den Vereinsausflug nach Kloster Andechs am 1. September und den Nostalgieabend am 28. Juli in Jarezöd, hin. Alois Hundhammer, von Sängerkreis Wendelstein, ehrte Adolf Wimmer für 50 Jahre Vereinszugehörigkeit zum Männergesangverein mit der Ehrennadel in Gold vom Deutschen Sängerbund. Eine weitere Auszeichnung erhielt Heinz Zuber für 40 Jahre Treue zum Männergesangverein Großkarolinenfeld vom Vorstand Sepp Eisner überreicht. Der Sängerkeisvorsitzende lud den Verein noch zum Tag der Chöre auf der Landesgartengartenschau ein. Abschließend bedankte sich Heimatpfleger Heribert Greiner beim Männerchor für die Mitwirkung beim Passionskonzert in der evangelischen Karolinenkirche, dessen Erlös für die Aktion „In Augenhöhe“ bestimmt war. 

Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Greiner


Vorsitzender des Sängerkreises Wendelstein (von links) Alois Hundhammer ehrte Adolf Wimmer für 50 Jahre aktive Mitgliedschaft  mit der goldenen Ehrennadel des Deutschen  Sängerbundes. Heinz Zuber wurde mit einer Ehrenurkunde vom Vorstand Sepp Eisner (rechts) für 40 Jahre aktive Mitgliedschaft beim Männergesangverein geehrt.    

   
   
 

Lehrerkonzert der Musikschule (25.03.)

Einen großen musikalischen Bogen spannten die Lehrerinnen und Lehrer der Musikschule Großkarolinenfeld bei ihrem Lehrerkonzert in der Aula der Grundschule. Den Auftakt machten Irmengard  und Veronika Auer, Blockflöte sowie  Magdalene Auer, an der Harfe mit einem Schottisch. Die drei Gitarrenlehrer  Andreas Düsel, Heinz Kammerer und Stefan Hutter  spielten gemeinsam eine Habanera  von Enrique Granados. Felicitas Schroeter war mit der Querflöte  immer wieder in  verschiedenen Besetzungen in diesem Sonntagskonzert zu hören. Einmal mit Gitarrenbegleitung von Stefan Hutter, dann  mit Galina Doll  am  Klavier  und  bei  den  Stücken  „Libertango“  und  "Pe de Moleque“  wieder  mit  dem  Leiter  der

 


Die Schwestern (von links) Veronika, Magdalena und Irmengard Auer bereicherten das Lehrerkonzert der Musikschule Großkarolinenfeld mit alpenländischen Weisen.

Musikschule Stefan Hutter. Als Solisten traten noch Galina Doll am Klavier und Andreas Düsel sowie Heinz Kammerer,. beide mit Gitarre, auf. Die Maibaum-Polka, gespielt von Irmengard Auer, Zither, Veronika Auer, Gitarre und Magdalene Auer, Hackbrett lud zum tanzen ein.  In gleicher  instrumentaler Besetzung  entführten  die drei Schwestern  die Besucher mit dem Stück „Erev ba“ nach Israel. Irmengard  Auer bewies  mit dem „Preludio e Saltarello“   von Enjott Schneider, wieder einmal den zahlreichen Besuchern, dass die Zither nicht nur  für die alpenländische Volksmusik geeignet ist. Den Schlusspunkt setzte Mario Nachtweih am Schlagzeug , begleitet von Andrzey Rezcky an der Orgel. Mit großem Applaus bedankten sich die Besucher dieses vormittäglichen Konzerts bei den Lehrerinnen und Lehrer der Musikschule


Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Greiner

   
   
 

Führungswechsel beim Obst-  und Gartenbauverein (24.03.)

Bei der Jahreshauptversammlung des Obst- und Gartenbauvereins Großkarolinenfeld gab Ludwig Höglauer, der den Verein 12 Jahre als 1. Vorsitzender leitete, sein Amt in jüngere Hände. Mit überwältigender Mehrheit, wurde Uschi Krichbaumer zur 1. Vorsitzenden, des 433 Mitglieder zählender Vereins, gewählt. Stellvertreter wurde Alois Benkhard.  Wieder gewählt wurde Gerdi Zaißl zur Kassenverwalterin und  Dr. Andreas Laika zum Schriftführer. Zu Beisitzer wurden,  Renate Boos, Josef Wieland, Therese Radl, Christine Tristl, Erika Huber und Benno Schellenberger, gewählt. Kassenprüfer sind jetzt Josef Ulbrich und Heinrich Gschwandtner. Zum Ende seiner Amtszeit gab der scheidende Vorsitzende Ludwig Höglauer noch einen Rechenschaftsbericht ab. Dabei betonte er, dass er stets bemüht war, Sinn und Aufgabe des Obst- und Gartenbauvereins nach den Grundsätzen der Satzung zu führen. Er sei immer bestrebt gewesen, den  Mitgliedern etwas auf

 

den Weg durchs Gartenjahr mitzugeben. „Es war für mich in den zwölf Jahren meiner Tätigkeit eine schöne Zeit", so Höglauer. Als besondere Höhepunkte nannte er den Historischen Markt bei der 200 Jahrfeier der Gemeinde und die 100 Jahrfeier des Vereins. Die Lehrfahrten seien immer gut angekommen. Ebenso seien zahlreich durchgeführten Aktionen und Veranstaltungen des Vereins n immer  sehr gut besucht gewesen. Besonders Stolz zeigte er sich über den zahlreichen Zugang von neuen Mitgliedern während  seiner Amtszeit. Er bedankte er sich bei der „wunderbaren Vorstandschaft“ für die Unterstützung und besonders noch Peter Zaißl und Franz Waltinger. Der Kontakt zum Kreisverband und den Nachbarvereinen Kolbermoor und Tattenhausen seien ein Gewinn für seine Vereinsarbeit gewesen. Bisheriger 2. Vorsitzender Sepp Wieland bedankte sich im Namen der Vorstandschaft und überreichte eine Ehreurkunde. Bürgermeister Bernd Fessler lobte die Fachkompetenz und  sein großes Verständnis für die Gemeinde. Höglauer habe in seinen vielen Aktionen das Gemeindeleben bereichert.
Der Vorsitzende des Kreisverbandes, Sepp Gartner und Resi Maicher vom Obst- und Gartenbauverein Tattenhauen bedankten sich mit einem Geschenk für die gute, harmonische und fruchtbare Zusammenarbeit.    Nach dem Kassenbericht von Gerdi Zaißl ließ Dr. Andreas Laika nocheinmal das vergangene Jahr Revue passieren. Dabei konnte er über eine Reihe von Veranstaltungen, begonnen vom Baumschneidekurs und  über die Aktion Saubere Landschaft bis hin zu den Frühjahrs- und Herbst-Lehrfahrten, berichten. In einer interessanten  Lichtbilderschau zeigte  Peter Zaißl  noch einmal die Höhepunkte der letzten 12 Jahre im Vereinsleben. Abschließend wies Ludwig Höglauer noch auf die Aktion „Sauber Landschaft“, die am 20. März stattfindet, den Rosen- und Sträucherschneidekurs am 26. März, die Aktion „wurmfreies Großkarolinenfeld" (Schädling Apfelwickler) und den Besuch der Königsmooser Gartenfreunde am 19. Juni hin. 

Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Greiner


Die neue Vorstandschaft des Obst- und Gartenbauvereins Großkarolinenfeld mit (von links)Gerdi Zaißl, Therese Radl, Christine Tristl, Uschi Krichabaumer, Alois Benkhard, Renate Boos, Dr. Andreas Laika, Benno Schellenberger , Erika Huber und Sepp Wieland





Ehemaliger  Zweiter Vorstand Josef Wieland (rechts) überreichte dem scheidenden Vorstand Ludwig Höglauer eine Dankurkunde für 12 Jahre engagierte Tätigkeit als 1.Vorsitzenden des Obst- und Gartenbauvereins

   
   
 

Jahreshauptversammlung der Musikschule Großkarolinenfeld (24.03.)

Mit einem Dank an die Gemeinde und das Hausmeisterehepaar Kraus eröffnete Vorsitzende Renate Müller die Jahreshauptversammlung der Musikschule. Großkarolinenfeld. Vor allem bedankte sie sich bei der neuen Schulleitung für die unkomplizierte Breitstellung von Klassenzimmern im Erdgechoß der Grundschule, da an einigen Tagen ein Zimmer im Kellergeschoss durch die Mittagsbetreuung belegt sei. Nach den Ausführungen des Leiters der Musikschule, Stefan Hutter, nehmen zurzeit 210 Schülerinnen und Schüler, die von 12 Lehrern  unterrichtet werden, an den verschieden Kursen teil. Große Nachfrage bestehe noch  immer  an den Kursen der Musikalischen Früherziehung und am Gitarrenunterricht. Die übrigen Instrumentalunterrichte seien stabil auf dem Niveau des Vorjahres. Großen Anklng fänden die Schülervorspiele, die auch dazu beitragen den Kontakt zu den Schülereltern zu fördern. Mit den  Ensemblegruppen habe sich die Musikschule mit großem Erfolg bei der Veranstaltung des Seniorenclubs der Arbeiterwohlfahrt, dem Konzert der Früherziehungskinder in der Max-Joseph-Halle und beim Christkindlmarkt präsentiert. Zum Abschlußkonzert seien mehr als 150 Besucher gekommen. Aber auch der Tag der offenen Tür und die Schnuppertag konnten mit Erfolg durchgeführt werden. Wie Stefan Hutter weiter ausführte, seien für das kommende Jahr ein Besuch beim Seniorentreff am 7. April, der Tag der offenen Tür am 25. April, die Schnuppertage am 14. Juni und das Abschlusskonzert am 18. Juli geplant. Nebenher laufen noch die einzelnen Schülervorspiele. Auch in diesem Jahr wird sich die Musikschule am Ferienprogramm der Gemeinde beteiligen. Wie Kassenverwalter Peter Feicht berichtete sei der Kassenstand zurzeit zufriedenstellend. Dies sei vor allem auf die erfolgreiche Arbeit der Vorstandschaft an den verschiedensten örtlichen Veranstaltungen, wie der Tag der offenen Tür, dem Dorffest und der Präsendation des Vereins nach Außen, zu verdanken. Aber auch die Spendenbereitschaft der Großkarolinenfelder Bürger, die damit die musikalische Erziehung von Kinder und Jugendliche fördere, sei erfreulich. Dagegen bereiten die immer höher steigenden Beiträge an die Künstlersozialkasse und an die GEMA große Sorgen, so der Kassier. Abschließend gab Stefan Hutter, der sich bei den Mitarbeitern der Gemeindeverwaltung für die große Unterstützung  bedankte, den Termin für die Anmeldung, am 24. Juni, zum neuen Schuljahr bekannt.

Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text: Greiner

   
   
 

Lärmsanierung der Bahn in Karo (18.03.)

Lärmschutzwand ja – oder nein. Zu diesem Vorhaben der Bahn in Großkarolinenfeld lud Bürgermeister Bernd Fessler zu einer Bürgerversammlung ein. Da gerade dieses Vorhaben  einen Großteil der Bürger beträfe,  wolle er im Rahmen dieser Bürgerversammlung Informationen weitergeben und Anregungen aus der Schar der Zuhörer entgegen nehmen. Das Gemeindoberhaupt wies daraufhin, dass die Gemeinde als Träger öffentlicher Belange vom Eisenbahnbundesamt am Plangenehmigungsverfahren beteiligt werde. Sie kann Einwände erheben und Stellungnahmen abgeben. Die Gemeinde sei aber nicht der Bauherr. Außerdem seien passive Lärmsanierungsmaßnahmen, wie Einbau von Schallschutzfenstern, nicht Gegenstand dieses Verfahrens. Bauamtsleiter Markus Czaja stellte das Konzept der Lärmschutzwände im Einzelnen vor. Demnach wird die Lärmschutzwand den Ort mit einer Länge 1.431 Meter durchschneiden. Geplant sei die Lärmschutzwand  von der Rottbrücke bis zur Straße am Weiher in einer Länge von 390 Meter südlich der Bahn. Sie werde weitergeführt auf der Nordseite in einer Länge von 800 Meter bis zum schienengleichen Bahnübergang Breitensteinstraße/Filzenweg. Der dritte Abschnitt soll dann in einer Länge von 241 Meter entlang der Wacholderstraße erstellt werden. Die Höhe der Wände soll 2 Meter,  gemessen von der Schienenoberkante, betragen. Wie der Bauamtsleiter weiter ausführte, läge die Notwendigkeit des aktiven Schallschutzes  seitens der Bahn, am Aufkommen der durchfahrenden Züge. Derzeit befahren diese Strecke täglich 347 Züge davon allein 229 Güterzüge. Lärmgrenzüberschreitungen gäbe es zurzeit bei 134 Gebäuden entlang des Schienenstranges.  Die Gemeinde werde bei ihrer Stellungnahme einen ganzen Maßnahmenkatalog vorlegen. Dazu zähle eine Beweissicherungsmaßnahme für den zusätzlichen LKW-Verkehr während der Bauzeit. Auf die Baudenkmäler im Bereich der Lärmschutzwand, wie die evangelische und Katholische Kirche, werde  hingewiesen. Es wird die Erstellung eines behindertengerechten Bahnsteigs in Richtung München gefordert werden. Die Gemeinde sei auch der Auffassung, dass es sinnvoller wäre, die Schallschutzwände beiderseits der Bahnlinie zu errichten. Frau Caroline Hiller, die sich mit Frau Wittner vom Bund Naturschutz, um ein Schallgutachten bemühte,  stellte  den zahlreichen Besuchern dieses Gutachten der Firma Wölfl-Höchberg über den Lärmpegel vor. Sie erläuterte auch abschnittweise die Unterschiede der Lärmbelastung zwischen einer 2 Meter und 3 Meter hohen Schallschutzwand. Interessant zu erfahren war auch, wie sich der Lärm ohne Wand derzeit auswirke. Zu berücksichtigen sei, so Frau Hille,  dass die Lärmschutzwände zwar den Lärm reduzieren aber die Erschütterungen nach vor bestehen blieben. Die Besucher gaben in der anschließenden Diskussion Bürgermeister und Gemeinderäte für die kommende Sitzung mit den Bahnvertretern eine Reihe von Anregungen mit auf den Weg. Die große Mehrheit der Versammlungsteilnehmer  sprach  sich  gegen  eine  Lärmschutzwand  aus. Sie  würden  das

 


(von links) Anna Feicht, Caroline Hiller, Bürgermeister Bernd Fessler, Adolf Gartmeier und Markus Czaja informierten in der Bürgerversammlung über die Lärmschutzmaßnahmen der Bahn und nahmen Anregungen aus der Bevölkerung entgegen

Ortsbild negativ beeinflussen, war der Tenor.  Zu Bedenken sei auch die veränderte Windrichtung die durch die Wände  entstehe. „Warum eine Lärmschutzwand, wenn trotz 3 Meter Höhe die Grenzwerte, laut Gutachten, auch da noch überschritten werden“, fragte ein Bürger.  Wenn die Bahn  aber darauf  bestehe Schallschutzwände zu bauen, solle die Gemeinde darauf drängen, dass  die Wände  nicht höher als 50 Zentimeter werden, da der Lärm durch die Räder in Achsenhöhe entstehe. Allgemein waren die Zuhörer der Meinung, die Bahn solle ihren Wagenpark besser ausstatten und öfter warten, da die Züge der Deutschen Bahn , im Gegensatz zu den ausländischen Zuggarnituren, zu laut seien  Dann brauche man keine Lärmschutzwand. Bürgermeister Bernd Fessler bedankte sich für die zahlreichen und hilfreichen Anregungen, die er bei der nächsten Besprechung mit der Bahn mit einfließen lassen werde.
Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Greiner

   
   
 

Georg Hofmann feierte 90.Geburtstag (18.03.)

Georg Hofmann, der aufgrund seiner besonderen Verdienste im Jahre 2000 die Bürgermedaille der Gemeinde Großkarolinenfeld verleihen bekam, feierte seinen 90. Geburtstag. Der Jubilar ist mit fünf Geschwistern auf dem „Heißn-Hof“ in Haslau, ehemalige Gemeinde Tattenhausen, aufgewachsen. Aber auch ihn holte der Krieg ein. 1941 wurde er einberufen und in seinen Einsätzen kam er  durch halb Europa und sogar bis nach Nordafrika. Ein Jahr nach Kriegende wurde er dann aus der amerikanischen Gefangenschaft entlassen. Im Jahre 1957 heirate er seine Maria, die aus dem benachbarten Auberg stammt. Das junge Ehepaar übernahm das landwirtschaftliche Anwesen in Haslau  Im Jahre 1985 gaben sie den Hof in jüngere Hände und gingen  in den Austrag. Neben seiner Landwirtschaft übernahm Georg Hofmann eine Reihe von Ehrenämtern in der Gemeinde Tattenhausen. So war der freundliche und hilfsbereite Mitbürger nahezu 40 Jahre Vorstand und langjähriger Schriftführer  des Veteranen-, Krieger und Reservistenvereins, wo er dann mit dem Titel „Ehrenvorstand“ ausgezeichnet wurde.  Bei  der  örtlichen  Feuerwehr  war  Hofmann  über  viele  Jahre  Zweiter  Kommandant  und  ist  jetzt

 

Ehrenmitglied.  Er ist Mitbegründer des Sportvereins Tattenhausen. Über 12 Jahre führte Hofmann  als  Vorstand den  Wasser und Bodenverband .Große Wertschätzung erfuhr der Jubilar als langjähriges, engagiertes Mitglied beim Pfarrgemeinderat der Pfarrgemeinde Hl. Kreuz in Tattenhausen. Bei sovielem ehrenamtlichem Einsatz in der Gemeinde war es verständlich, dass die Graulanten förmlich Schlange standen um dem beliebten Jubilar Gesundheit und Gottes Segen zu wünschen.
In das  Austragshaus, das er zusammen mit seiner Maria bewohnt, kamen auch Pfarrer Drago Curic und Bürgermeister Bernd Fessler um Georg Hofmann zum 90. Geburtstag zu gratulieren. 

Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Greiner


Georg Hofmann aus Haslau freut sich über den Besuch von Pfarrer Drago Curic (rechts) und Bürgermeister Bernd Fessler (links) zu seinem 90. Geburtstag.

   
   
 

Aktive Wirtschafts-Senioren wählten neue Vorstandschaft (11.03.) 

Edeltraud Hinkel aus Großkarolinenfeld führt weiterhin die Aktiven Wirtschaftssenioren  e. V Netzwerk Rosenheim (kurz AWS) an.  Bei der  Zusammenkunft beim  Wirt von Dred wählten die aktiven Mitglieder, die ausnahmslos ehemalige Führungskräfte aus der Wirtschaft in der Region Rosenheim und Ebersberg waren,  eine neue Vorstandschaft. So wurde Edeltraud Hinkel, die den Verein seit 2006 führt, wieder einstimmig zur Vorsitzenden gewählt. Stellvertreter ist Josef Kugler Das Amt des Schatzmeisters übernimmt nun  Heinrich Zuber.  Kassenprüfer sind Fritz Vogl und Wolfgang Brinkmann. Die Vorsitzende gab einen kurzen Bericht über die erfolgreiche Arbeit bei der Beratung von Existenzgründer, Dienstleister, Kleinunternehmer, Handwerker und Industriebetriebe. Die Erfolge bei dieser ehernamtlichen Tätigkeit unserer AWS- Mitglieder, die ihre Grundlage in der Berufs- und Lebenserfahrung habe, fände hohe Anerkennung. Die unbestrittene Kompetenz unserer  Mitglieder  in  der  Zusammenarbeit  mit  Behörden,  Kammern,  Arbeitsagenturen,  Steuerberatern und

 


Die Vorstandschaft derer Aktive Wirtschafts-Senioren Netzwerk Rosenheim setzt sich zusammen aus: (von rechts) Heinrich Zuber, Wolfgang Brinkmann, Edeltraud Hinkel, Josef Kugler und Fritz Vogl

Banken in der Region seien die Grundlage für ein funktionierendes Netzwerk. Wie Frau Hinkel weiter ausführte seien gerade in Krisensituationen unsere Berater gefordert. Unsere Klienten können sicher sein, dass auch bei einer notwendigen Insolvenz, die Beratung mithilft, das persönliche Überleben zu optimieren. Durch den Einsatz der Ebersberger Mitglieder könne die Beratung jetzt sogar bis in den Landkreis München ausgedehnt werden.   Edeltraud Hinkel bedankte sich bei den AWS-Mitgliedern, die am Erfolg ihrer Klientel interessiert seien, für ihr Engagement. Ein besonderer Dank galt den Landratsämtern Rosenheim und Ebersberg für die sehr positive und vertauensvolle Zusammenarbeit. Dabei wies die Vorsitzende noch auf den  kostenfreien Sprechtag im Landratsamt Rosenheim, die jeden ersten Donnerstag  im Monat abgehalten wird, hin. Anmeldungen unter Telefon 08031-392-3202


Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Greiner

   
   
 

Aus dem Gemeinderat Großkarolinenfeld (02.03.)

Haushalt ohne Neuverschuldung verabschiedet

Trotz „schwieriger Eckdaten“ konnte der Großkarolinenfelder Haushalt ohne Neuverschuldung verabschiedet werden. Damit hatte Bürgermeister Bernd Fessler ursprünglich nicht gerechnet, wie er in der jüngsten Gemeinderatssitzung erklärte. Er lobte die gute Zusammenarbeit des Gremiums, die wesentlich zu dem doch noch guten Ergebnis beigetragen habe.
 – „Die Erhöhung der Kreisumlage und der Einbruch der Gewerbesteuer führte zu einem schwierigen finanziellem Jahr. Ohne Neuverschuldung sind wir da nur heraus gekommen, weil jeder Gemeinderat seine persönlichen Bedürfnisse mit großer Toleranz zurück gestellt hat“, betonte Bürgermeister Fessler und sprach Kämmerer Werner Maushammer ein großes Lob für die Vorbereitung der Haushaltsunterlagen aus.
Der Bau der neuen Kinderkrippe und die energetische Sanierung der Hauptschule müssten heuer mit großen Ausgaben geschultert werden. Fessler hoffe, dass die staatlichen Zuschüsse hierfür zeitnah ausbezahlt werden, um lange Zwischenfinanzierungen vermeiden zu können.
Im Haushaltsjahr 2010 kann rechnerisch die Mindestzuführung des Verwaltungshaushaltes zum Vermögenshaushalt in Höhe von 99 700 Euro nicht erwirtschaftet werden, wie Maushammer ausführte. Die Höhe der Mindestzuführung beträgt nur 34 400 Euro.
„Durch eine Entnahme aus der allgemeinen Rücklage in Höhe von 1,2 Millionen Euro konnten die Investitionen des Vermögenshaushaltes 2010 gerade noch gestemmt werden“, so der Kämmerer. Zum Ende des Haushaltsjahres könne man voraussichtlich wieder 34 400 Euro der allgemeinen Rücklage zuführen.
Gegenüber der Jahre 2006 und 2008 ist ein Rückgang der Gewerbesteuer um 31,82 Prozent zu verzeichnen. Der Gemeindeanteil an der Einkommenssteuer ist die größte Einnahmequelle und entwickelt sich laut Kämmerer „aufgrund der Wirtschaftskrise leider negativ“. Gegenüber dem Jahr 2009 betrage die Mindereinnahme an der Einkommenssteuer 412 000 Euro, was ein Minus von 13,99 Prozent bedeute. Die Höhe der Umlage an den Landkreis Rosenheim betrage für 2010 eine Rekordsteigerung von 43,79 Prozent.
Der Stand der Schulden beträgt zum Vorjahresende genau 6 351 148 Euro und wird sich bis Ende des Jahres auf voraussichtlich 6 260 346 verringern, wie Maushammer ankündigte. Die Pro-Kopf-Verschuldung betrage dann je Einwohner 905,46 Euro und liege damit unter dem Stand des Vorjahres (915,92 Euro).
Johann Riedl (GBV) sprach sich dafür aus, Grundstücke zu verkaufen: „Damit könnten wir den Haushalt gut ausgleichen.“ Zudem brachte Riedl erneut sein Unverständnis darüber zum Ausdruck, Projekte wie etwa die Straße Ester, den Gehweg in Tattenhausen oder die Anschaffung eines neuen Feuerwehrfahrzeuges nicht realisiert zu haben: „Ich bin der Meinung, wir hätten das trotz der schwierigen Finanzlage verwirklichen können.“
Mit großer Mehrheit wurde der Antrag von Riedl, den Ausbau der Gemeindeverbindungsstraße Ester/Hilperting doch noch durchzuführen, abgelehnt (13 zu fünf Stimmen). Albin Schenk (CSU) drückte sein Bedauern darüber aus, „aufgrund der Finanzlage heuer vieles nicht machen zu können“. Trotzdem  zeigte er  sich  „zufrieden  mit  den  Rahmenbedingungen  des

 

übersichtlichen Haushaltes“.Anerkennende Worte für die Kämmerei hatten dritter Bürgermeister Paul Hofmann (PLW) und der Leiter des Rechnungsprüfungsausschusses, Franz Dußmann (SPD), parat: „Mit dem so aufgestellten Haushalt werden wir sicher gut übers Jahr kommen.“
Somit stimmten die Räte den Ansätzen des Verwaltungshaushaltes mit einem Einnahmen- und Ausgabevolumen in Höhe von je 8 601 550 Euro und des Vermögenshaushaltes mit einem Einnahmen- und Ausgabevolumen in Höhe von je 4 411 200 Euro für das Jahr 2010 (mit den Gegenstimmen von Riedl und Margarete Knorek, beide GBV) zu. Das gleiche Abstimmungsverhalten ergab sich bei der Verabschiedung des Finanz- und Investitionsplanes. Wogegen die Ansätze des Stellenplans einstimmig befürwortet wurden.

Informationsquelle: OVB Rosenheim
Repro: Lindl


Wieder kann die Gemeinde Großkarolinenfeld einen Rückgang der Pro-Kopf-Verschuldung vorweisen.
 

   
   
 

Erstes Konzert zugunsten des Fördervereins (02.03.)

Band „Sons of the desert“ spielt im Rahmen von „MJS – unplugged“ in Karo

„MJS – unplugged“ lautet das Motto einer Konzertreihe, die an der Max-Joseph-Schule in Großkarolinenfeld ins Leben gerufen wurde. Ziel dieser Aktion ist es, durch den Förderverein die pädagogische Arbeit der Schule zu unterstützen, wie Rektor Sven Friedel erklärt.
Das erste „MJS-unplugged“-Konzert findet am Freitag, 5. März, in der Aula der Grundschule an der Pfälzerstraße 2 statt. Durch persönliche Kontakte ist es dem Schulleiter gelungen, die Band „Sons of the desert“ nach Großkarolinenfeld zu holen. Die Gruppe ist bekannt für ihren einzigartigen Blues und Swing, wie Friedel zu berichten weiß.
Der Erlös des Abends kommt zu 50 Prozent dem Förderverein und damit den Kindern und Jugendlichen der Max-Joseph-Schule zugute. „Wenn diese Art der Veranstaltung ohne großen technischen Aufwand bei den Bürgern gut ankommt, möchten wir die Konzerte zu einer festen Einrichtung werden lassen“, so Sven Friedel.
Der Eintritt zum Konzert „Sons of the desert“ ist frei. Allerdings wird laut dem Schulleiter ein Hut herum gereicht und um Spenden gebeten. Für das leibliche Wohl der Gäste sorgt der Elternbeirat der Schule. Beginn ist um 20 Uhr.

Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text : Lindl

   
   
 

Neue Ausstellung von „KaroArt“ (02.03.)

Eine neue Ausstellung präsentiert der Kunst- und Förderverein Großkarolinenfeld „KaroArt“ mit Vorsitzendem Rudi Heilmann. Vernissage ist am Mittwoch, 3. März, um 19.30 Uhr beim „Wirt von Dred“ in Jarezöd. Von Jahr zu Jahr zieht diese Ausstellung mit dem Titel „Genuss und Kunst“ mehr Besucher an, was nicht nur für den Verein, sondern auch für die Qualität der Werke spricht. Heuer werden zwölf Künstler im Alter von 25 bis 71 Jahren ihre Gemälde, Skulpturen und Objekte in den Räumen des „Wirt von Dreds“ zeigen. Der Eintritt ist frei. Die Ausstellung dauert bis zum 14. März und kann zu den normalen Öffnungszeiten des Lokales (Montag und Dienstag Ruhetage) besichtigt werden.

Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text : Lindl

   
   
 

Mitliederversammlung des Krieger- und Reservistenvereins (25.02.)

In der Mitgliederversammlung des Krieger- und Reservistenvereins Großkarolinenfeld legte Vorstand Kurt Brunnthaler eine neue  Satzung, des im Jahre 1875 gegründeten Vereins, vor. Nach einigen Abänderungen, die Bürgermeister Bernd Fessler beantragte, wurde diese neue Satzung von den anwesenden Mitgliedern einstimmig angenommen. In der Präambel dieser neuen Satzung steht:“ Der Krieger und Reservistenverein Großkarolinenfeld ist ein Zusammenschluss von Soldaten der Wehrmacht und der Bundeswehr, von Reservisten und Förderern“. Zu dem schon mehrmals diskutierten Thema Veteranenjahrtag oder Vereinsjahrtag berichtete der Vorstand über die Besprechung mit den örtlichen Vereinsvorsitzenden. Es sei bei dieser Versammlung im vergangen Jahr zu keiner Einigung über die Abhaltung eines gemeinsamen Vereinsjahrtages  aller Großkarolinenfelder Vereine gekommen. Daher werde weiterhin am traditionellen „Veteranenjahrtag“ des Krieger- und Reservistenvereins,  der immer am 3. Sonntag im September stattfindet, festgehalten. Wie Brunnthaler weiter berichtete, habe er mit Kamerad Brandmeier zusammen  einen Vereinsausflug für das kommende Jahr zusammengestellt. Bei genügender Beteiligung soll die Fahrt  am 26. Mai in den Rupertiwinkel gehen. Anmeldungen seien bis spätestens 15. April erwünscht. Schriftführer Lorenz Baumann ließ noch einmal die zahlreichen Aktivitäten des abgelaufenen  Vereinsjahres  Revue  passieren.  Für   das  kommende  Jahr    habe  er  bereits  einen  erminkalender  ausgearbeitet ,der über den Besuch der Veterananjahrtage in Pfaffenhofen und Tattenhausen  bis  hin  zur  Mitwirkung  beim Festakt des Volkstrauertages,  reiche.  Leider  konnte   im  vergangenen  Jahr  kein   Zugang  an Neumitglieder  verzeichnet

 

werden,  wie Baumann weiter ausführte. Dem Verein gehören  zurzeit aus 113 Mitglieder an. Der Schriftführer wies noch auf die Fahrten der Interessengemeinschaft nach Mecklenburg, zum Nordkap und die Kreuzfahrt rund um das Mittelmeer, hin. Anmeldungen hierfür nehme Hermann Schäfer entgegen. Dem Kassenführer Werner Brandmeier wurde von der Versammlung einstimmig Entlastung erteilt. Pius Graf, Vorsitzender der Interessengemeinschaft der Krieger- und Reservistenvereine im Landkreis, lud die Versammlungsteilnehmer zum Bezirkstreffen, das am 1. August in Rimsting stattfindet, ein. Auch sei eine rege Beteilung der Großkarolinenfelder beim   Mannschaftsschießen auf der Schießanlage in Miesbach erwünscht.  Er übereichte Alfons Schwerdtel und Klaus Pscheid die Ehrennadel für 25 jährige  Mitgliedschaft im Verein.


Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Greiner


Die Ehrenurkunden für 25 jährige Mitgliedschaft überreichten (von links) Vorstand Kurt Brunnthaler, Landkreisvorsitzender Pius Graf an Alfons Schwerdtel und Klaus Pscheid zusammen mit 2. Vorstand  Georg Obinger

   
   
 

Gertrud Hegenbart feierte ihren 90. Geburtstag (24.02.)

Gertrud Hegenbart aus Großkarolinenfeld feierte mit der Familie, Verwandten und Freunden ihren 90. Geburtstag. Die Jubilarin, die im Kreis Böhmisch-Laipa im Sudetenland geboren und aufgewachsen ist, musste nach Kriegsende zusammen mit ihren Eltern  die angestammte Heimat verlassen. Nach vielen Irrwegen erreichte sie dann endlich Bayern. Hier traf sie wieder mit ihren Anton, mit dem sie schon im Sudetenland bekannt war  und der aus russischer Kriegsgefangenschaft entlassen wurde, wieder zusammen. Im Jahre 1950 gaben  sich die jungen Leute  in der Pfarrkirche St Peter und Paul in Höhenmoos  das Ja-Wort.  Das Eigenheim, das sie in Großkarolinenfeld mit großer Mühe selbst erbaut hatten, konnten  sie im Jahre 1962 beziehen. Über viele Jahre war Gertrud Hegenbart in einem Bekleidungsbetrieb in Thansau beschäftigt. Leider verstarb ihr Ehemann einige Jahre nach der goldenen Hochzeit, die sie noch   mit  vielen Gästen  feiern  konnte.  Von

 


Gertrud Hegenbart freute sich (stehend von link) mit Schwiegersohn Richard und Tochter Doris über den Besuch von Bürgermeister Bernd Fessler.

ihrer schweren Krankheit, die sie vor einigen Jahren heimsuchte, hat sich die Jubilarin gut erholt. So kann sie  wieder den wöchentlichen “ Kontaktstadel“ der Nachbarschaftshilfe Großkarolinenfeld im evangelischen Pfarrstadel besuchen. Aber auch die Freunde vom regelmäßigen Seniorennachmittag der Rosenheimer Nachbarchaftshilfe in der Bayerstraße  freuen sich über den Besuch von Gertrud Hegenbart. In das  Haus am Buchenweg, wo sie von der Familie ihrer Tochter liebevoll umsorgt wird, kamen zahlreiche Gratulanten um der stets freundlichen Jubilarin Gesundheit und Gottes Segen zu wünschen. Darunter war eine Abordnung der Sudetendeutschen Landsmannschaft, des Obst- und Gartenbauvereins, der Nachbarschaftshilfe und der katholischen Frauengemeinschaft sowie Pfarrer Drago Curic. Bürgermeister Bernd Fessler überbrachte die Glückwünsche der Gemeinde.

Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Greiner

   
   
 

Atemschutz, Höhensicherung und Jugend bei der Feuerwehr Karo (24.02.)

Jugendförderung, Atemschutz und Höhensicherung, drei wichtige Themen bei der Feuerwehr Großkarolinenfeld.            Jugendwart Christian Kalteis, der die Feuerwehrjugend der Freiwilligen Feuerwehr Großkarolinenfeld über viele  Jahre leitete, gab aus familiären und beruflichen Gründen sein Amt zurück. Letztmalig legte er den Bericht über das abgelaufene Jahr ab. So habe  die Jugendgruppe  sich mit großem Erfolg am Kreisfeuerwehrjugendtag beteiligt. Es wurde wieder der Jugendflohmarkt durchgeführt. Auch der Wissenstest war ein Erfolg. Thomas Heilmann und Günter Rausch werden seine Aufagabe als Jugendwart weiter führen.
Wie Atemschutzbeauftragter und 2. Kommandant Günter Rausch berichtete, gehören der Gruppe Atemschutz  zurzeit 38 Männer und eine Frau an. Fünf Kameraden kämen aus der Freiwilligen Feuerwehr Jarezöd. Die Gruppe habe ein großes Programm im Jahre 2009 durchlaufen, sagte Günter Rausch. Dreizehn Mann besuchten die  Atemschutzanlage in Bad Aibling und 7 Mann die PA-Lehrgänge. Im Rahmen der Brandschutzerziehung wurde der Kindergarten BALU besucht. Ziel war es, die Kinder mit den  Atemschutzträgern, die für Kleinen mit ihren Geräten unheimlich aussehen müssen, vertraut zu machen. Dabei musste Kommandant Rudolf Huber unzählige Fragen über dir Feuerwehr beantworten. Die Atemschutzgruppe  besuchte auf Einladung der Firma Gas de France-Suez die Atemschutzübungsanlage in Hohen Peißenberg. Neben Besuchen von Atemschutzlehrgängen seien noch 10 Übungen durchgeführt worden. Nachdem der aktive Dienst im Atemschutz mit Erreichung des 50. Lebensjahr zu beenden ist, wurde Sepp Kommeter für 25 Jahre und Adalbert Stadlhuber  für 13 Jahre aktive Zeit als Atemschutzträger verabschiedet. Günter Rausch informierte die Versammlungsteilnehmer über den neuen Fachbereich „Höhensicherung“. Auslöser für die Einrichtung des neuen Bereichs Höhensicherung bei den Feuerwehren, sei der Tod eines Feuerwehrkameraden im Landkreis Traunstein gewesen. Beim Entfernen der Schneemassen sei dieser Kamerad von Dach gestürzt. Die Feuerwehr Großkarolinenfeld habe daraufhin Matthias Hildebrand zum Grundausbilder für Höhensicherung schulen lassen. Die neue Gruppe der Höhensicherung, deren Aufgabengebiet  gesichertes Vorgehen zur Rettung verletzter Personen von  Hausdächern   und  gesichertes Arbeiten  nach

 

Unwetterschäden bei Bränden bis zu einer Maximalhöhe von 30 Meter beinhaltet, wurde in Großkarolinenfeld eingerichtet. Mit dabei seien:  Michael Jäger, Andreas Gartmeier, Felix Hörfurter, Maxi Huber, Günter Rausch, Robert Lindl, Peter Huber, Michael Ebert und Florian Korsing. Aus Tattenhausen gehören dieser Gruppe Roland Kleinmeier, Clement, Johannes und Thomas Schildhauer an. Es sei bereits eine Übung am Turm der evangelischen Karolinenkirche durchgeführt worden, so Günter Rausch.  Es habe sich herausgestellt, dass mit  der üblichen Feuerwerkleidung  ein Einsatz nicht durchführbar. wäre. Daher haben sich die  Teilnehmer des Höhenrettungsdienstes privat Softshell-Jacken, die von der Fahrschule Paul Mayer gesponsert wurden, angeschafft. Damit sei die Feuerwehr Großkarolinenfeld wieder einen Schritt weiter, für den Schutz der Großkarolinenfelder Mitbürger.   

Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Greiner


Bild: Vom Dienst in der Atemschutzgruppe wurde, (2. v. links) Sepp Kommeter und Adalbert Stadlhuber (2. von rechts) flankiert von (rechts) 1. Kommandant Rudolf Huber und ( links) Atemschutzbeauftragter Günter Rausch, verabschiedet.                                  

   
   
 
Tochter Karin und der Jubilar Alois Färber freuten sich über den Besuch von Bürgermeister Bernd Fessler anlässlich des 90. Geburtstages.

Alois Färber feierte 90. Geburtstag (17.02.)

Alois Färber aus Großkarolinenfeld feierte seinen 90. Geburtstag. Der Jubilar, der im niederbayerischen Dorfbach geboren und aufgewachsen ist, musste schon bald in den Krieg ziehen. Über Einsätze in Afrika, Frankreich und Italien gelangte er dann in amerikanische Gefangenschaft und wurde 1947  im Landkreis Rosenheim entlassen. Als gelernter Müller fand er schnell eine Arbeitsstelle bei der Kunstmühle in Rosnheim. Dort war bis zum Rentenalter als fleißiger und kompetenter Mitarbeiter geschätzt. In seiner Freizeit fuhr der naturverbundene Alois Färber gerne mit dem Fahrrad durch seine neue oberbayerische Heimat. Seine Lebensgefährtin Pauline konnte im vergangenen Jahr ihren 90. Geburtstag feiern. Heute lebt Alois Färber in der Familie  seiner Tochter Karin am Tulpenweg, wo er liebevoll umsorgt wird.

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Erika Mayer feierte 85. Geburtstag (16.02.)

Erika Mayer aus Großkarolinenfeld feierte ihren 85. Geburtstag und eine Reihe von Gratulanten, darunter Bürgermeister Bernd Fessler, eine Abordnung der Arbeiterwohlfahrt und des Obst- und Gartenbauvereins, kamen um der freundlichen und in der Gemeinde hochgeschätzten Jubilarin Gesundheit und Gottes Segen zu wünschen. Eva Bechtold überbrachte die Glückwünsche der  evangelischen  Kirchengemeinde. Auch  Tochter Eva  kam aus  Sizilien  angereist  um  mit ihrer  Mutter

 

Geburtstag zu feiern.  Die Jubilarin, die in Mörsch in der Pfalz geboren und aufgewachsen ist, führte die Liebe  nach Bayern. Bei  einem Feldpostpäckchen, das sie an einen Soldaten an die Front sandte, hatte Gott Amor die Hand im Spiel. Der Soldat bedankte sich bei dem Pfälzer Mädel für die Liebesgabe und von da an gingen Liebesbriefe  hin und her. Bei einem Treffen nach dem Krieg haben  sich die beiden jungen Leute  die Ehe versprochen. Im Jahre 1946 wurde dann in Großkarolinenfeld, der Heimat des Bräutigams, geheiratet. Aus der Ehe gingen zwei Kinder hervor. Mehr als 25 Jahre war Erika Mayer  beim Postamt Großkarolinenfeld als fleißige und freundliche Mitarbeiterin bei Kollegen und Bevölkerung hoch angesehen und  beliebt. Aber auch schwere Schicksalsschläge musste die Jubilarin ertragen. Ihr Ehmann verstarb im Jahre 1962. Das Eigenheim an der Karolinenstraße brannte völlig aus. Heute lebt Erika Mayer, die gerne die Seniorennachmittage im evangelischen Pfarrstadel besucht, im Haus ihrer Enkelin Barbara, wo sie von der Familie liebevoll umsorgt wird.


Erika Mayer freut sich über den Besuch von Bürgeremeister Bernd Fessler zu ihrem 85. Geburtstag.

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Freiwillige Feuerwehr hält Jahreshauptversammlung (14.02.)

 Zur diesjährigen Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Großkarolinenfeld konnte Thomas Lechert, der den erkrankten Vorstand Gerd Hofstetter vertrat, nahe zu alle Gmeinderäte, angeführt von Bürgermeister Bernd Fessler, begrüßen. Sein herzlicher Gruß galt auch Kreisbrandmeister Franz Rieder und den Abordnungen der Nachbarwehren von Tattenhausen, Jarezöd und Westerndorf St. Peter. Wie aus dem Bericht des ersten Kommandanten Rudolf Huber hervorging, gehören der Feuerwehr Großkarolinenfeld zur Zeit 55 Feuerwehrmänner und Frauen im aktiven Einsatzdienst sowie 10 junge Kameradinnen und Kameraden in der Jugendfeuerwehr an. Besonders stolz sei er über die gute Jugendarbeit, da aus der dieser Gruppe von Jahr zu Jahr junge Feuerwehrler in die aktive Wehr übernommen werden konnten. Aus der Jugendfeuerwehr seien im vergangenen  Jahr Robert Lindl, Marinus Huber, Stefan Riedl und Helmut Huber in die aktive Wehr übernommen worden.  Anhand der Einsatzliste ließe sich der vielfältige Aufgabenbereich der Feuerwehr nachvollziehen. So waren von 47 Einsätzen mit 683 Einsatzstunden im vergangenen Berichtsjahr allein 37 Technische Hilfeleistungen zu verzeichnen. Insgesamt seien 411 Mann im Einsatz gewesen. Um die vielfältigen Aufgaben der Wehr zu meistern, so der Kommandant, seien Lehrgänge erforderlich. Die aktiven Feuerwehrfrauen- und Männer nahmen an der Feuerwehrgrundausbildung, Atemschutzlehrgängen, Maschinistenlehrgängen und erstmals mit Kameraden aus Tattenhausen an der Ausbildung in Höhen- und Absturzsicherung teil. Geleitet wurde dieser neue Fachbereich Höhensicherung von Mathias Hildebrand. Besonders stolz zeigte sich Kommandant Huber, dass 11 Mann der Feuerwehr, trotz des hohen finanziellen Aufwandes, den Führerschein der Klasse CE für Lkw    erworben haben. Für den Zuschuss de Gemeinde zu dieser Führerscheinprüfung bedankte er sich.  Im vergangen Jahren faden insgesamt 50 Übungen statt. Die beiden  Gemeinschaftsübungen mit den Feuerwehren Jarezöd und Tattenhausen  seien mit Erfolg durchgeführt worden. Das Leistungsabzeichen in der Disziplin „Die Gruppe im Löscheinsatz“ legten zwanzig Mann in drei Gruppen ab. Im  Übungsplan des vergangen Jahres  sei  auch eine Begehung des Betriebsgeländes des Erdgasspeichers der Gaz de Franc in Schmidhausen durchgeführt worden. Auf die im Jahre 2010 großen  Veränderung der Feuerwehr eingehend, berichtete Kommandant Rudolf Huber über die Einführung der integrierten Leitstelle in Rosenheim, die Einbeziehung des neuen Gerätewagens Logistik in Einsätzen und über die Übungen sowie die notgedrungene Wiederinbetriebnahme des 43 Jahre alten Tanklöschfahrzeuges TLF 16.
Im Hinblick auf die Entscheidung des Gemeinderates, die den Kauf eines neuen Feuerwehrautos ablehnten, legte der Kommandant nocheinmal die Gründe für den zwingenden Bedarf eines neuen Einsatzfahrzeuges  dar. So sei das alte Auto technisch veraltet und bestenfals  für die  Sicherung gegen Brandgefahr einsatzbereit. Durch die nahezu 40 Jahre  veraltete Bauweise können die notwendigen Geräte für den Einsatz in technischer Hilfeleistungen (Verkehrsunfälle) nicht  mitgeführt werden. Außerdem bestehe eine große Gefahr für das eigene Personal, da Sicherheitsgurte und Kopfstützen gänzlich fehlten  Für die jungen Maschinisten sei die veraltete Technik ungewohnt. Daher  sei mit einer höheren Unfallgefahr bei Alarmeinsätzen zu rechnen.  Bei allem Verständnis für die Entscheidung des Gemeinderates legte er dem Gremium noch einmal nahe, sie mögen überdenken, dass mit dem jetzigen Fahrzeugbestand keine langen Zeitspannen mehr überbrückt werden können. Abschließend bedankte Rudolf Huber bei Bürgermeister und Gemeinderat, der Kreisinspektion und allen aktiven Wehrfrauen- und Männer für die Unterstützung und den ehrenamtlichen Einsatz im vergangen Jahr. Ein besonderer Dank galt den Frauen für die Unterstützung und für das Verständnis das ganze Jahr über:  Ohne ihre Hilfe wäre manches nicht machbar, so der Kommandant. Schriftführer Peter Rampfl ließ nocheinmal die vielen Aktivitäten Revue passieren und Kassier Günter Wimmer legte einen umfassenden Kassenbericht vor. Der gute Kassenstand sei  vor allem auf die Einnahmen aus den zahleichenen Veranstaltungen, Dorffest, Bierfeste, Glückshafen und Christkindlmarkt,  zurückzuführen. Bürgermeister Bernd Fessler bedankte sich für die ausgezeichnete Jugendarbeit und das große Engagement der aktiven Wehrmänner. Er lobte die große Sachlichkeit mit der das Thema Kauf eines Feuerwehrautos geführt wird. Er legte den Versammlungsteilnehmen  die  finanziellen  Verhältnisse  der  Gemeinde dar.  So  seien  im neuen Jahr  die  Sanierung der

 


Große Ehrung für langjährige Mitglieder der Feuerwehr. (von links) Kreisbrandmeister Franz Rieder, Bürgermeister Bernd Fessler 2. Vorstand Thomas Lechert, Christian Kalteis langjähriger Jugendwart, Günter Rausch  und Josef Kommeter 25 Jahre aktives Mitglied , Kommandant Rudolf Huber

Schule,  der Bau einer Kindergrippe und die Ausgaben für erhöhte Kreisumlage zu finanzieren. Bürgermeister Fessler bat um Verständnis bei den Feuerwehrlern für die Entscheidung des Gemeinderates, dass der Kauf des neuen Autos verschoben werden musste. Es sei schlichtweg kein Geld für ein neues Feuerwehrauto da, so das Gemeindeoberhaupt. Kreisbrandmeister Franz Rieder überbrachte die Grüße der Kreisbrandinspektion Rosenheim. In der Versammlung wurden Günter Rausch und Josef Kommeter für 25 Jahre Mitglied bei der Feuerwehr geehrt.  Christian Kalteis wurde als langjähriger Jugendwart verabschiedet. Der Versammlung ging ein Gottesdienst für die verstorbenen Mitglieder in der katholischen Kirche, der von Pfarrer Drago Curic gehalten wurde, voraus.  Thomas Lechert wies noch auf den möglichen Vereinsausflug in den Schwarzwald und das Starkbierfest, das am 20. März stattfindet, hin.


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Rolf Frerichs feierte 85. Geburtstag (12.02.)

 Rolf Frerichs aus Großkarolinenfeld feierte im Kreise seiner 5 Kinder 5 Enkel und sieben Urenkel den 85. Geburtstag. Der Jubilar, der in Ostfriesland geboren und aufgewachsen ist, musste schon als 16-jähriger in den Krieg ziehen. Über Frontabschnitte in Frankreich und Russland kam er dann in das Gefangenenlager der US-Armee nach Bad Feilnbach. Nach seiner Entlassung fand er dann im  Verpflegungslager in Großkarolinenfeld Arbeit und Brot. Hier lernte er seine Maria kennen. Im Jahre 1946 gaben sich die jungen Leute dann in der evangelischen Karolinenkirche das Ja-Wort. Als Lagerist war er mehr als 30 Jahre  bei einer Münchner Firma als zuverlässiger und fleißiger Mitarbeiter geschätzt. Der freundliche und hilfsbereite Mitbürger ist  in der Gemeinde beliebt. Seine Liebe zum Gemüsegarten überträgt sich auch auf die Nachbarn. So wachsen und gedeihen   seine selbstgezogenen Tomatenpflanzen auch  in den Nachbargärten rund um sein Eigenheim.Über viele Jahre pflegte er  aufopfernd mit viel Geduld und Liebe  seine  schwerkranke    Ehefrau, die   dann    im

 

Jahre 2003  verstarb.  Pfarrer Stefan Fratzscher von der evangelischen Kirchengemeinde besuchte Rolf Frerichs, der Sonntag für Sonntag den Gottesdienst besucht, an seinem 85. Geburtstag. Ebenso fand sich Bürgermeister Bernd Fessler ein, um dem Jubliar die Glückwünsche der Gemeinde zu überbringen. Die Enkel und Urenkel kommen gerne zum Opa und Uropa Rolf Frerichs, der sich ganz seiner großen Familie widmet, die  verstreut rund um Großkarolinenfeld wohnt.
Zahlreiche Nachbarn, Freunde und Bekannte fanden sich im Eigenheim des Jubilars an der Karolinenstraße ein um dem Jubilar Glück und Gesundheit zu wünschen.







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Rolf Frerichs freute sich über den Besuch von Bürgermeister Bernd Fessler zu seinem 85. Geburtstag. 

   
   
 

Martha Rohner feierte 85. Geburtstag (12.02.)

Martha Rohner, geborene Huber  aus Großkarolinenfeld  feierte bei geistiger und körperlicher Frische ihren 85. Geburtstag. Die Jubilarin, die auf dem elterlichen landwirtschaftlichen  Anwesen mit 11 Geschwistern  aufgewachsen ist, war dort der gute Geist in Haus und Hof. Nach Kriegsende lernte sie den Ofensetzer Albert Rohner, der in Bayern aus der Gefangenschaft entlassen wurde und nicht mehr in seine Schlesische Heimat zurückkehren konnte, kennen und lieben. Im Jahre 1948 gaben sich die jungen Leute in der katholischen Pfarrkirche Hl. Blut in Großkarolinenefeld das Ja-Wort.   Gemeinsam bauten sie sich ein Eigenheim an der Kolbermoorerstraße in dem auch ihre beiden Kinder aufwuchsen. Die freundliche und hilfsbereite Jubilarin war zeitlebens für das Wohl und Wehe der Familie da und unterstütze ihren Ehemann gern bei seinem Hobby, der Jagd.  Er war mit Leib und Seele Jäger. Bis kurz vor seinem Tod, im Jahre 2004, war er  täglich in seinem Revier. Einer ihrer drei Enkel trat in die Fußstapfen des Opas und frönt ebenso  leidenschaftlich  der Jagd. Martha

 


Martha Rohner freut sich über den Besuch von Pfarrer Drago Curic (links) und Zweite Bürgermeisterin Lieselotte Wallner.

Rohner erledigt ihre täglichen  Einkäufe  im Dorf immer  noch  gern mit dem Fahrrad. Im Eigenheim an der Kolbermoorerstrasse, das sie zusammen mit der Familie ihres Sohnes bewohnt, drängten sich förmlich die Gratulanten um Martha Rohner zum Geburtstag zu gratulieren. Auch  Zweite Bürgermeisterin Lieselotte Wallner und Pfarrer Drago Curic wünschten der fleißigen Kirchgängerin Gesundheit und Gottes Segen. Das traditionelle Sonntagnachmittagstreffen mit Geschwistern und Schwägerinnen im Hause der Jubilarin  wurde diesmal zu einem großen Geburtstagsfest mit zahlreichen Verwandten, Bekannten und Freunde.





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Text und Foto: Greiner

   
   
 

Aus dem Gemeinderat Großkarolinenfeld (12.02.)

Offener Verbindungsgang zur Kinderkrippe

Verändert werden musste im Gemeinderat die Planung für die neue Kinderkrippe in Großkarolinenfeld. Aufgrund des Brandschutzaspektes wurde die ursprünglich vorgesehene Verbindung in Holzbauweise zwischen Krippe und Kindergarten nicht genehmigt.
Bürgermeister Bernd Fessler informierte die Gemeinderäte in der jüngsten Sitzung in Großkarolinenfeld darüber, dass der Brandschutzsachverständige den geplanten direkten Verbindungsanbau in Holzbauweise zwischen bestehendem Kindergarten und neuer Krippe im Erlbachweg nicht akzeptiert hatte.
Wie Architekt Franz Fuchs dem Gremium erläuterte, wurde eine Alternative vorgeschlagen: So solle der Neubau vom Altbau mit einem Abstand von mindestens fünf Meter freigestellt und eventuell über einen verglasten, offenen Gang verbunden werden. Fuchs stellte dem Gemeinderat drei verschiedene Varianten für eine Verbindung zwischen Alt- und Neubau vor. Eine massive Einhausung des fünf-Meter-Bereiches ohne Öffnungen nach außen sei technisch machbar, aber gestalterisch nicht akzeptabel. Zudem müsse die bestehende Fluchttreppe aus dem ersten Stock des Kindergartens auf jeden Fall entfernt und in geänderter Form neu aufgestellt werden.
Eine vom Architekturbüro ins Auge gefasste Brandwand im Innenbereich des Zwischenbaus ist nach Fuchs Meinung ebenfalls unbefriedigend. Es sei nicht sinnvoll, eine teure Glasfassade mit dahinter liegendem Personalgang, Abstellraum und Aufenthaltsraum zu bauen, wenn man diesen Laubengang von begrenzter Länge dann noch zusätzlich durch eine Brandwand mit Brandschutztüren unterteilen müsse.
Außerdem würde die Variante zwei Mehrkosten in Höhe von rund 5 000 Euro verursachen. Somit plädierte der Planer dazu, den Alt- und Neubau durch eine überdachte Glaswand  als dritte Variante zu befürworten. „Bei dieser Lösung wird dem Brandschutz Rechnung getragen und die bestehende  Fluchttreppe  kann  an  Ort  und  Stelle  bleiben“,  sagte  Fuchs.  DerArchitekt bezeichnete diesen  Verbindungsanbau  als „gestalterisch akzeptabel“ und  verwies auf  eine  Kostenersparnis

 

in Höhe von rund 40 000 Euro. Zudem ziehe diese Variante nur einen geringen Nutzflächen- und  Funktionsverlust nach sich.
Auf Nachfrage der Gemeinderäte gab Bürgermeister Fessler die Sichtweise des Kindergartenpersonals zum offenen Anbau mit überdachter Glaswand bekannt. Demnach würden sich die Mitarbeiter Seitenwände wünschen und würden die offene Bauweise als problematisch ansehen. Fessler gab jedoch zu Bedenken, dass sich ein komplett eingefasster Glasgang als Verbindung im Sommer wohl sehr aufheizen würde.
Schließlich gaben die Gemeinderäte einstimmig grünes Licht für die dritte Variante, die eine offene mit Glaswand überdachte Verbindung zwischen Alt- und Neubau vorsieht.


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Text und Foto: Lindl


Derzeit werden im Rahmen des neuen Kinderkrippenbaus insgesamt 18 Stellplätze (einschließlich der Hausmeister-Garage) errichtet. Hierfür musste die bestehende Spielwiese verkleinert werden.

   
   
 

Symbolischer Spatenstich für Kinderkrippe (12.02.)

Anbau für 850 000 Euro an Kindergarten „Pusteblume“ beginnt

Groß war die Freude bei den Mädchen und Buben des gemeindlichen Kindergartens „Pusteblume“ über den „hohen“ Besuch in ihrem Garten. Bürgermeister Bernd Fessler, seine Stellvertreterin Lilo Wallner und viele Gemeinderäte sowie Gäste waren zum symbolischen Spatenstich der neuen Kinderkrippe in Großkarolinenfeld gekommen.
Es werden 24 Plätze in dem zweigruppigen Anbau an das bestehende Kindergartengebäude geschaffen. Durch den Erwerb des Grundstücks am Erlenweg kann auch die seit langem für Diskussion sorgende Stellplatzproblematik etwas entschärft werden, wie Bürgermeister Fessler erklärte.
Beeinträchtigungen für die Nachbarschaft und den Kindergartenbetrieb lassen sich laut Fessler während der Bauzeit nicht ausschließen. Deshalb bat der Bürgermeister die Anlieger um Verständnis und brachte seine Hoffnung zum Ausdruck, dass „die Baumaßnahme unfallfrei, fristgerecht und im vorgesehenen Kostenrahmen“ von 850 000 Euro abgewickelt werden kann. Ebenso wünschte sich Fessler eine  zeitnahe  Auszahlung  des  staatlichen   Zuschusses  in   Höhe  von   582 600 Euro an 

 


Simon Zosseder senior, Bürgermeister Bernd Fessler, Kindergartenleiterin Regula Eissing, Planer Franz Fuchs und zweite Bürgermeisterin Lilo Wallner (von rechts) beim symbolischen Spatenstich für die neue Kinderkrippe.

dem Projekt. Das Gemeindeoberhaupt erinnerte in diesem Zusammenhang an die energetische Sanierung der Hauptschule mit einem Kostenvolumen von 2,3 Millionen Euro, die „geschultert werden muss“.
Im Vorfeld hatte der Bau der Kinderkrippe in Großkarolinenfeld für viele Debatten gesorgt und den Gemeinderat in zahlreichen Sitzungen als Thema beschäftigt. Dies nahm Fessler zum Anlass, beim Spatenstich seine Einstellung nochmals deutlich auf den Punkt zu bringen: „die Kinderkrippe verstehe ich als ein gesellschaftlich wohl notwendiges Instrument zur Deckung des vorhandenen Bedarfs im Bereich der Fremdbetreuung – weniger als Angebot. Vorhandene Kompetenzen in den Familien sollen dadurch ausdrücklich nicht in Frage gestellt werden.“

Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Lindl

   
   
 

Balu-Kinderfasching in Mehrzweckhalle (12.02.)

Einen großen Kinderfasching veranstaltet der Elternbeirat des Pfarrkindergartens „Balu“ wieder am Samstag, 13. Februar, von 14 bis 17 Uhr in der Max-Joseph-Halle in Großkarolinenfeld. Einlass für die maskierten kleinen Narren ist bereits ab 13.30 Uhr. Unterhalten werden die Mädchen und Buben durch ein buntes Programm mit Tombola, Spiel und Tanz. Außerdem werden Auftritte der Aiblinger Kinderprinzengarde sowie der Artistikgruppe der Max-Josef-Schule geboten. Für Kaffee und Kuchen ist gesorgt.

Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text: Lindl

   
   
 

Buntglasfenster feierlich eingeweiht (02.02.)

Ein besonderes Anliegen des amtierenden Pfarrgemeinderates war es , die vor  43 Jahren ( 1967 ) ausgebauten und im Keller des Leichenhauses verstauten Buntglasfenster wieder rechts und links des Altars , in die Apsis, einzubauen.
Nachdem das eingeschaltete Kunstreferat und der Denkmalschutz des Ordinariates in München  die Fenster besichtigten und für restaurierungswert befunden hatten , die Kirchenverwaltung und das Ordinariat wegen des Zuschusses nichts einzuwenden hatten , stand dem weiteren Vorgehen nichts mehr im Weg
Am 31. Januar war es nun soweit, dass die Glocken der Heilig Kreuzkirche in Tattenhausen zu einem ganz besonderen Gottesdienst eingeladen haben. Nach einer Restaurationszeit von sechs Monaten durch die päpstliche Hofglasmalerei Glasstudio Firma Derix aus Taunusstein wurde vergangene Woche die Buntglasbilder am Montag angeliefert und Dienstag und Mittwoch sauber und fachmännisch vor die bestehenden Klarglasfenster  eingesetzt. Pfarrer Drago Curic` bedankte sich nach der Segnung bei allen , die durch ihre Spenden und ihren Einsatz zur Verwirklichung der Aktion beigetragen haben. Grußworte und einen persönlichen Dank übermittelte Bürgermeister Bernd Fessler an die Tattenhausener für diese Leistung. Pfarrgemeinderatsvorsitzende Gitti Stahuber ließ die Geschichte zu den Buntglasfenstern noch einmal Revue passieren, denn von den jüngeren Besuchern weiss so mancher nicht den Hintergrund , warum die Fenster zuerst ausgebaut und dann doch wieder an ihren Ursprungsplatz zurückgesetzt wurden . Auch wissen nur wenige ,  warum in den Kirchen Buntglasfenster eingearbeitet sind, so die Vorsitzende . Mehr Licht in der Kirche war der Anlass zum Ausbau der beiden Fenster.
Der Ursprung liegt in der tausendjährigen alpenländischen Kunst , denn farbige Glasfenster üben auf viele Menschen noch immer große Faszination aus. Viele Menschen zur Zeit der Gotik oder Romanik verstanden  sich  nicht  auf das Lesen ,  so

 

wurde dem lese unkundigen Volk die biblischen Geschichten bildhaft vor Augen geführt.
Die neu restaurierten Buntfenster zeigen rechts vom Altar , also auf der Männerseite die „ Herz Jesus -Verehrung „ und links , also auf der Fauenseite die „ Herz Maria -Verehrung“ . Nach  Recherchen  in  der  Bayerischen  Staatsbibliothek   und dem Landesamt für Denkmalpflege wurde die Information geliefert , daß die Fenster in der Kunstanstalt für Glasmalerei Ostermann & Hartwein in Freising  , die Firma zählte zu den besseren Glasmalereien und trug den königlich Münchener Hoftitel , vor 1880 gefertigt wurde. Der Schriftzug ist noch gut auf den Fenstern sichtbar.
Musikalisch umrahmten sechs Frauen des ehemaligene Tattenhausener Kirchenchors unter der Leitung von Wiltrud Rothmayer den feierlichen Gottesdienst.

Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Straßer


 
   
   
 

Karl Pabler wurde 95 (28.01.)

„Großer Bahnhof“ für einen freundlichen und über viele Jahre im Vereisleben engagierten Mitbürger Großkarolinenfelds. Karl Pabler feierte seinen 95. Geburtstag und die Gratulanten standen förmlich Schlange. Das Telefon stand an seinem Geburtstag kaum still und die Geburtstagsbriefe, unter denen sich auch ein Glückwunsch aus Algerien befand,   stapelten sich auf dem Tisch, Unter den zahlreichen Gratulanten, die im Eigenheim an der Karolinenstraße eintrafen, waren auch Pfarrer Drago Curic, Bürgermeister Bernd Fessler und seine Stellvertreterin Lieselotte Wallner. Es kam auch eine Abordnung der Sudetendeutschen Landsmannschaft und die Frauensinggruppe, unter der Leitung   von  Gabriele  Schramm,  sang   dem

 

Jubilar ein  Geburtstagsständchen. Karl Pabler, der im Sudetenland geboren wurde, musste schon  als junger Mann in den Krieg ziehen, der ihn durch halb Europa führte. Auf der Krim wurde er 1942 schwer verletzt und kam über Lazarettaufenthalte in Breslau und Bamberg nach Oberpfaffenhofen. Dort fand er eine Anstellung in der Flugfunkforschung. Hier traf er dann  mit seiner Verlobten Emma, die aus dem Sudetenland vertrieben wurde, wieder zusammen. Vor 64 Jahren wurde geheiratet und vor 37 Jahren erwarb Karl Pabler zusammen mit der Familie seines Sohnes Hans ein Haus in Großkarolinenfeld. Er engagierte sich sofort beim  örtlichen Obst- und Gartenbauverein, dem VDK und der Sudetendeutschen Landsmannschaft. Seine große Freude sind  jetzt   seine Enkel und Urenkel. Karl Pabler und seine Frau Emma werden heute vom Sohn Hans und der Schwiegertochter Elfi liebevoll betreut.

Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Greiner


Zum Erinnerungsfoto am 95. Geburtstag  fanden sich, (sitzend von links) Pfarrer Drago Curic, Jubliar Karl Pabler und 2. Bürgermeisterin Lieselotte Wallner. (stehend von links) Schwiegertochter Elfi, Ehefrau Emma und Sohn Hans, ein.

   
   
 

Skizwergerl hatten schnell den Bogen raus (27.01.)

Am Zwergerlskikurs des Wintersportvereins Großkarolinenfeld nahmen diesmal 29 Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren teil. Bei strahlendem Sonnenschein und besten Schneeverhältnissen im Skigebiet Ostin am Tegernsee erlernten die Skizwerge schnell das „Pizzastück“ und vor allem das Bremsen. So konnten die Kinder schon bald selbst mit Seillift und Schlepplift fahren. 






Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Greiner

   
   
 

Ehrenamt in Großkarolinenfelder Neujahrsempfanges gewürdigt (21.01.)

Viele Bürger sind „Perlen der Gemeinde“

Den Höhepunkt des Großkarolinenfelder Neujahrsempfanges bildete auch heuer wieder die Ehrung verdienter Gemeindebürger. Stellvertretend für viele engagierte Menschen im Ort, zeichnete Bürgermeister Bernd Fessler diesmal Hedi Brunnthaler, Clement Schildhauer, Annemarie Fischbacher, Gitti Stahuber und Thorsten Gallin in der Max-Joseph-Halle aus.
Wie jedes Jahr fiel Bürgermeister Bernd Fessler auch heuer wieder die Auswahl der zu ehrenden Bürger nicht leicht. „Es gibt in unserer Gemeinde sehr viele Perlen, die mehr tun, als von ihnen erwartet wird. Nur deshalb stehen wir relativ gut da“, betonte Fessler.
Aufgrund eines Beinbruches konnte Hedi Brunnthaler beim Neujahrsempfang vor einem Jahr ihre Auszeichnung nicht persönlich entgegen nehmen. Deshalb wurde sie heuer von Fessler auf die Bühne geholt. Die Großkarolinenfelderin ist seit knapp 20 Jahren als Schülerlotsin tätig und trägt damit einen wichtigen Teil zur Sicherheit der Kinder auf dem Schulweg bei.
Als einen Verantwortlichen, der „werkelt und bei dem die Fäden zusammenlaufen“ bezeichnete Fessler Tattenhausens Schützenmeister Clement Schildhauer. Der Bürgermeister erinnerte daran, dass gegenüber dem Vorjahr die Fahnenabordnungen durch eine weitere Standarte verstärkt wurden. Mit einem besonderen Fest sei die Vereinsfahne wie üblich auch bei den Tattenhausener Schützen im Jahr 2009 eingeweiht worden. Für ihr insgesamt 35-jähriges Engagement

 

in der Vorstandschaft der katholischen Frauengemeinschaft Tattenhausen wurde Annemarie Fischbacher auf die Bühne gebeten. 17 Jahre lang war sie Kassier und seit 1991 ist sie  Vorsitzende der Frauengemeinschaft. Seit 1978 gehört sie zudem dem Pfarrgemeinderat an. Vom Faschingskränzchen bis hin zum Weltgebetstag habe Annemarie Fischbacher in ihren Ämtern eine Fülle von Veranstaltungen organisiert und sich stets um eine gute Beziehung zwischen Karo und Tattenhausen bemüht.
Gitti Stahuber war von 1980 bis 2005 aktives Mitglied des Theatervereins Tattenhausen. Außerdem unterstützte sie als stellvertretende Vorsitzende die Frauengemeinschaft Tattenhausen und ist seit 2002 Vorsitzende des dortigen Pfarrgemeinderates. Ergänzt werde ihr Einsatz für die Allgemeinheit unter anderem auch durch ihre Tätigkeit als Vorturnerin einer Gruppe


Bürgermeister Fessler (Dritter von links) ehrte die Verdienste von Clement Schildhauer, Hedi Brunnthaler, Gitti Stahuber, Thorsten Gallin und Annemarie Fischbacher (von links).

 

des SV Tattenhausen, als langjähriges Mitglied im Kirchenchor, im Frauensingkreis und in der Vorstandschaft des Gartenbauvereins. 
„Beide Frauen bringen sich über die Maßen in der Dorfgemeinschaft ein und sind immer für einen Spaß zu haben“, erklärte Fessler. Er überreichte Gitti Stahuber und Annemarie Fischbacher Blumen auf dem Podium.
Lang war auch die Liste der Aktivitäten des letzten Ehrengastes: Jugendleiter Thorsten Gallin. Dieser habe als Cheforganisator vieler Fußballturniere im In- und Ausland viel Freizeit und Herzblut investiert. Ob das Initiieren von Jugendaustauschen mit Partnergemeinden, ob Sponsoring, Fortbildungs- und Öffentlichkeitsarbeit – Thorsten Gallin könne schon fast als Eventmanager bezeichnet werden. „Dabei ist er als Sprachrohr der Fußballjugend und als Vorbild für die Jugendlichen in seinem Engagement und Sozialverhalten ein Glücksfall für die Gemeinde“, stellte Fessler heraus.Nicht grundlos sei er vor kurzem von Franz Beckenbauer in München mit dem ersten Preis für das Ehrenamt ausgezeichnet worden (wir berichteten).
Da Gallin laut Fessler einen großen Teil zum Erfolg der Fußballer des TuS Großkarolinenfeld beigetragen hat, wurde er von den Nachwuchskickern des Vereins zur Bühne geleitet, wo der Bürgermeister dem Jugendleiter vor Hunderten von Gästen im Saale seinen Dank aussprach.

Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Lindl

   
   
 

Neujahrsschießen der Altschützen (20.01.)

Am Neujahrsschiessen der Altschützengesellschaft Großkarolinenfeld beteiligten in diesem Jahr 31 Schützen. Bei diesem sportlich fairen Wettkampf um Ringe und Blattl an den Schießständen im Sportheim an der Max-Josefstraße drängte sich diesmal die Jugend an die vorderen Plätze. So gewann der 13-jährige Jungschütze Stefan Führer mit einem Traumergebnis die Silvesterscheibe. Auf den Plätzen zwei  und drei folgten Franz Ostler und Inge Riedl. Aber auch auf der Punktscheibe sicherte sich unter den 17 Teilnehmern der jugendliche Klaus Pscheid den ersten Platz. Ihm folgten Jürgen Führer und Franz Ostler. Den Meistertitel in  der  Klasse  Jugend  erreichte  Melanie  Taubenberger  gefolgt  von  Mathias  Gröschl  und  Klaus

 


Schützenmeister Franz Deckert (links) überreichte die Silvesterscheibe an Stefan Führer und den 1. Preisträger  des Neujahrsschießen Klaus Pscheid

Pscheid. Nahezu punktgleich gewannen  Kathi Neudeck und Sophie Lemberger den Wettbewerb “Meister-Aufgelegt“. In der Disziplin Meister Pistole siegte Gernot Krahn vor Hans Baumer und Helmut Tristl. Elfriede Deckert holte sich den 1. Platz bei Meister Damen vor Inge Riedl und Sabine Meyler. Den Meistertitel bei den Herren sicherte sich Thomas Führer gefolgt von Bernhard Fritsche und Jürgen Führer. Bei der riesigen Auswahl von Sachpreisen, die Elfriede Deckert wieder mit viel Liebe ausgesucht hatte, war die Entscheidung der Gewinner auf der Punktscheibe oft nicht einfach. Zum Abschluss dieses ersten sportlichen Ereignisses der Altschützen im neuen Jahr bedankte sich Schützenmeister Franz Deckert für die rege Teilnahme und die Fäirnis unter den teilnehmenden Schützen.


Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Greiner

   
   
 

Hunderte von Bürgern kamen zum Großkarolinenfelder Neujahrsempfang (20.01.)

Trotz Sparkurs optimistischer Blick in Zukunft

Hunderte von Bürgern nutzten beim Neujahrsempfang der Gemeinde Großkarolinenfeld die Möglichkeit, das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen. Bürgermeister Bernd Fessler hatte in seiner Bilderschau so manche Anekdote parat und blickte trotz finanziell eher negativer Eckdaten für 2010 positiv in die Zukunft.Mit einem feierlichen ökumenischen Gottesdienst, den der katholische Pfarrer Drago Curic und die evangelische Vikarin, Jessica Huber, zelebrierten, wurde der Neujahrsempfang in der Max-Joseph-Halle eröffnet. Bürgermeister Bernd Fessler freute sich über die große Resonanz der Bevölkerung und den Besuch vieler Gemeinderäte, Vertreter der Pfarreien, Kindergärten, Vereine, der Verwaltung und der Schule
Insbesondere den neuen Schulleiter der Max-Joseph-Schule, Sven Friedel, stellte Fessler den Gästen auf dem Podium vor. Der Bürgermeister forderte die Anwesenden auf, gerade Menschen wie Friedel, die neu in die Gemeinde Großkarolinenfeld eintreten würden, nach der großen Stärke dieses Ortes zu befragen.
Nach Fesslers Ansicht würde sich Großkaro vor allem durch „eine gesunde Mischung“ auszeichnen: „Auf der einen Seite sind wir es aus der Vergangenheit heraus gewohnt, sparsam zu wirtschaften. Und auf der anderen Seite haben wir ein durchaus positives Klima und eine große Kompetenz, die optimale Entscheidungen für unsere Gemeinschaft begünstigen.“
Aufgrund des starken Gemeinderates und einer ebensolchen Verwaltung blickte Fessler trotz der nicht gerade finanziell positiven Eckdaten für 2010 optimistisch in die Zukunft: „Mein Vertrauen in diese Gemeinde ist groß und unerschütterlich.“ Der Bürgermeister forderte die Besucher dazu auf, Ansprüche zurück zu schrauben, Mut zu unpopulären Entscheidungen zu haben und Kompromisse einzugehen, um auch finanziell magere Jahre ohne größere Blessuren zu überstehen.
Sich stetig ändernde äußere Faktoren würden eine Änderung des Verhaltens von Entscheidungsträgern nach sich ziehen. Was in der Vergangenheit noch selbstverständlich gewesen sei, müsse heute hinterfragt werden. Ein Polarisieren könne man sich nicht mehr leisten.
Einen besonderen Dank sprach Fessler seinen beiden Stellvertretern, zweiter Bürgermeisterin Lilo Wallner, und drittem Bürgermeister Paul Hofmann aus. Mit ihrer großen kommunalpolitischen Erfahrung würden diese beiden Mandatsträger das Rückgrad des Gemeinderates bilden. Auch die konstruktive Mitarbeit der Referenten hob Fessler hervor, bevor er in seiner ausführlichen Bilderschau die wichtigsten monatlichen Ereignisse des  vergangenen Jahres  Revue  passieren  ließ.Dabei erinnerte das Gemeindeoberhaupt unter anderem an die Ehrung  für  Rupert  Reiter,  der   von  der  Landesregierung  mit  der

 

 Kommunalen Verdienstmedaille in Silber ausgezeichnet worden war. Reiter hatte sich 36 Jahre lang als Gemeinderat und 24 Jahre als zweiter Bürgermeister für die Gemeinde engagiert. Ebenso wurde Otto Schwerdtel im Jahresrückblick von Fessler heraus gestellt. Er war 54 Jahre lang als Feldgeschworener und fast 40 Jahre lang als Obmann für die Gemeinde tätig.
Musikalisch umrahmt wurde der Neujahrsempfang von der Blaskapelle Großkarolinenfeld. Höhepunkt des offiziellen Teils des Abends waren die Ehrungen verdienter Gemeindebürger (Bericht folgt), bevor die Bürger gemeinsam in geselliger Runde in der Halle und im Foyer auf das neue Jahr anstießen.



Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Lindl


Hunderte von Bürgern waren zum Neujahrsempfang der Gemeinde Großkarolinenfeld gekommen.

   
   
 

Vorerst keine Zustimmung für Maschinenhalle (20.01.)

Bürgermeister zog in Karos diesjährig letzter Gemeinderatssitzung Bilanz

Ein positives Resümee` zog Bürgermeister Bernd Fessler in der diesjährig letzten Gemeinderatssitzung in Großkarolinenfeld. Er dankte nicht nur allen Räten, sondern auch seinen Stellvertretern, Lilo Wallner und Paul Hofmann, für die gute Zusammenarbeit und die konstruktive Unterstützung.
Nicht ganz so positiv fiel die Vorausschau Fesslers für das Jahr 2010 aus: „Nach sieben finanziell gesehen guten Jahren stellt sich das kommende Jahr wohl etwas schwieriger dar. Der Gemeinderat wird Prioritäten setzen und wahrscheinlich das ein oder andere geplante Projekt streichen müssen, was eine unangenehme Aufgabe ist“, betonte der Bürgermeister.
So werde man abwägen müssen, ob beispielsweise eine Behindertentoilette im Friedhofsbereich oder eine Skateranlage finanziell realisiert werden können und der Erwerb eines neuen Feuerwehrautos möglich ist. Für die energetische Sanierung der Hauptschule und den Krippenanbau würden zwar Zuschüsse fließen, allerdings sei es fraglich, wann diese ausbezahlt werden. Dazu Fessler: „Möglicherweise müssen wir hier zwischenfinanzieren.“
Trotzdem war sich der Bürgermeister sicher, dass „der Gemeinderat auch diese schwierige Situation mit Kompetenz meistern wird“.
Keine Zustimmung fand in der Sitzung der Bauantrag von Josef Blaser. Dieser möchte auf dem Grundstück in der Nähe der Pfälzerstraße in Großkarolinenfeld eine Maschinen- und Bergehalle errichten. Dritter Bürgermeister Paul Hofmann (PLW) vertrat die Ansicht, dass „dieses Vorhaben wohl in erster Linie dazu dienen soll, eine Photovoltaikanlage zu realisieren“. Kein vernünftiger Landwirt würde wohl eine derartige Halle mit diesen Dimensionen so errichten.
Auch Johann Riedl (GBV) bewertete die Halle „als bei weitem zu groß“. Diese Größenordnung habe „mit Landwirtschaft oder Privilegierung nichts zu tun“.
Schließlich beschloss das Gremium, dem Vorhaben zum jetzigen Zeitpunkt kein Einvernehmen zu erteilen, da die Privilegierung nicht nachgewiesen sei. Das Landratsamt werde gebeten, eine Stellungnahme des Landwirtschaftsamtes in Bezug auf die Privilegierung einzuholen. Dabei seien auch Größe und Ausgestaltung des Vorhabens sowie der vorhandene Gebäude- und Fahrzeugbestand des Antragstellers zu berücksichtigen.
Wenn diese Stellungnahme vorliege, werde der Gemeinderat Großkarolinenfeld nochmals über den Neubau einer Maschinen- und Bergehalle beraten.
Bezüglich der energetischen Sanierung der Hauptschule informierte Fessler die Räte darüber, dass das zuständige Architekturbüro aufgrund der Mehrkosten zum Einbau von Holzfenstern rate. Johann Riedl würde lieber Kunststofffenster im Gebäude sehen. Andreas Maicher (CSU) und Johann Kosek (GBV), die ursprünglich als Mitglieder des Bauausschusses Holz-Alu-Fenster favorisiert hatten, würden aufgrund der zu erwartenden Mehrkosten jetzt doch Holzfenster einbauen. Einstimmig legte das Gremium schließlich fest, in der Hauptschule im Zuge der Modernisierung auf Holzfenster zu setzen.

Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text: Lindl

   
   
 

Aus dem Großkarolinenfelder Gemeinderat (20.01.)

Zuschuss für Kindergarten bewilligt

Um etwaige Zuschüsse der Gemeinde für den Pfarrkindergarten „Balu“ und um den Ausbau der Bahnhofstraße ging es unter anderem in der jüngsten Großkarolinenfelder Gemeinderatssitzung. Ohne große Diskussionen konnten beide Punkte einstimmig verabschiedet werden.
Großkarolinenfeld – Nachdem sich bereits der Verwaltungsausschuss mit der Finanzsituation des Kindergartens „Balu“ beschäftigt und eine Empfehlung für den Gemeinderat ausgesprochen hatte, stand dieses Thema jetzt auf der Tagesordnung der Gemeinderatssitzung.
Demnach gewährt die Gemeinde Großkarolinenfeld dem katholischen Pfarramt Heilig Blut für die Sanierungsmaßnahme „Grundstücksentwässerung“ des Kindergartens einen Unterhaltszuschuss in Höhe von 7500 Euro und für die Investitionsmaßnahme „Brandschutzmaßnahmen“ ebenfalls einen Zuschuss in Höhe von 7500 Euro.
Wie Bürgermeister Bernd Fessler erläuterte, solle der Zuschuss für die Sanierungsmaßnahme „Grundstücksentwässerung“ noch im Haushaltsjahr 2009 ausbezahlt werden. Der Zuschuss für die Erweiterung der Brandschutzmaßnahmen dagegen werde im Laufe des Haushaltsjahres 2010 überwiesen.
Ohne Gegenstimme befürworteten die Räte diese Regelungen.
Auch in Bezug auf künftig notwendige Unterhalts- beziehungsweise Investitionsmaßnahmen für den Kindergarten „Balu“ war sich das Gremium einig: Die Gemeinde Großkarolinenfeld stellt für diese Maßnahmen einen „angemessenen Zuschuss im Rahmen der finanziellen Leistungsfähigkeit der Gemeinde“ in Aussicht.
Der Ausbau der Bahnhofstraße beschäftigte die Gemeinderäte erneut in der Sitzung. So ging es diesmal – auf Empfehlung des Bau- und Umweltausschusses - um die Aufstellung eines Bebauungsplanes für die öffentliche Verkehrsfläche und um eine Veränderungssperre.
Marga Knorek (GBV) sprach sich gegen eine Veränderungssperre aus. Vielmehr sollte ihrer Meinung nach eine Anliegerversammlung abgehalten werden. Bürgermeister Bernd Fessler versprach, dass man trotz einer Veränderungssperre mit den Anliegern sprechen werde. „Durch die Veränderungssperre können aber baurechtliche Probleme wie zum Beispiel die Errichtung eines Zaunes im künftigen Straßenbereich beziehungsweise im derzeit schon als Straße genutzten Privatgrund verhindert werden“, erklärte der Bürgermeister.
Ohne eine Veränderungssperre befürchtete Fessler negative Folgen für einen künftigen Grunderwerb. Positiv beschied Albin Schenk (CSU) die Veränderungssperre. Er führte an, dass „die Kosten der Freilegung beispielsweise durch einen sich im künftigen Straßengrund befindlichen Zaun später auch auf die Anlieger umgelegt werden müssen“.
Anders schätzte Johann Riedl (GBV) die Sachlage ein. Aufgrund früherer Erfahrungen sei er gegen eine Veränderungssperre und erachte die Aufstellung.  
Eines Bebauungsplanes „für nicht notwendig“. Der Bürgermeister wies jedoch darauf hin, dass eine Abrechnung in der Bahnhofstraße nur dann möglich ist, wenn ein Bebauungsplan aufgestellt beziehungsweise geändert wird. Dabei werde noch keine Aussage über die Ausgestaltung der Straße in Bezug auf Breite, Gehweg oder Aufpflasterung getroffen.
Schließlich beschlossen die Gemeinderäte einstimmig, den Bebauungsplan „Bahnhofstraße-Nord“ auf der Basis des durch das Ingenieurbüros „Roplan“ gefertigten Ausbauplanes für den Bereich der öffentlichen Verkehrsfläche „Bahnofstraße-Ostteil“ zu ändern beziehungsweise zu erweitern. Die Fahrbahn solle eine Breite von 4,75 Meter erhalten und ein durchgehender Gehweg von 1,50 Meter angestrebt werden.
Mit zwei Gegenstimmen wurde die Satzung über eine Veränderungssperre im Bereich der Bahnhofstraße-Ostteil verabschiedet.

Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text: Lindl

   
   
 

12 Sternsinger brachten Gottes Segen (07.01.)

Drei Sternsingergruppen besuchten am Hl. Dreikönigtag   in Begleitung Erwachsener als „ „ Heilige Drei Könige „ gekleidet die Dorfgemeinschaft  in Tattenhausen.
Mit ihren Versen überbrachten sie den Bewohnern Frieden und Gottes Segen für das neue Jahr und schrieben den Segensspruch an die Haustüren.
In diesem Jahr steht die Aktion der Dreikönigssinger unter dem Leitwort ! Kinder finden neue Wege „ Utub yoo bu bees . Bei ihren Besuchen baten die Sternsinger um Unterstützung für die Kindermission „das Nest“ in Kenia.
In den acht Stunden  die die Gruppen unterwegs waren , sammelten sie beachtliche € 1415.69 .







Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Strasser

   
   
 

Weihnachtssingen am Friedhof (07.01.)

In ein Lichtermeer war der Friedhof von Großkarolinenfeld getaucht, als der Männergesangverein, unter der Leitung von Evi Mittermaier, das traditionelle Weihnachtssingen eröffnete. Pfarrer Drago Curic, von der katholischen Kirchengemeinde Hl. Blut Christi, las das Weihnachtsevangelium und sprach die Gebete und Fürbitten. Die Großkarolinenfelder Blaskapelle (Kolberer Dorfmusi) unter der Leitung von Horst Mittermayer spielte weihnachtliche Weisen. Zum Abschluss dieses  Weihnachtssingen am Heiligen Abend  stimmte der Männerchor, begleitet von der Musikkapelle, das  Lied “Stille Nacht, Heilige Nacht“, an und die zahlreichen Friedhofs-Besucher sangen mit. 

Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text: Greiner

   
   
 

Johannes Pilz feierte 85. Geburtstag (07.01.)

Johannes Pilz feierte seinen 85. Geburtstag und als Geburtstagsgäste kamen Bürgermeister Bernd Fessler und Pfarrer Stefan Fratzscher von der evangelischen Kirchengemeinde um dem Jubilar Gesundheit und Gottes Segen zu wünschen. Der rüstige Jubilar ist in Penzig/ Oberlausitz ( heute polnisch Piensk) mit sieben Geschwistern aufgewachsen. Nach Abschluss der Lehre als Installateur musste Johannes Pilz bereits als 17 jähriger in den Krieg, der ihn bis nach Afrika führte,  ziehen. Kurz vor Kriegsende kam er in Gefangenschaft und durchlief die  Gefangenenlager in England und  Amerika bis er  dann endlich    im  Hamburg  entlassen  wurde.  Eine   Rückkehr  in   die   angestammte  Heimat   war   nicht   mehr  möglich.  In

 

Ostermünchen traf Johannes Pilz wieder mit seiner Familie zusammen, die aus der niederschlesischen Oberlausitz vertrieben wurde und dort eine neue Heimat fand. Als junger Mann spielte in seiner Freizeit gern im Fußballverein  SV-Ostermünchen mit.  Während eines Krankenhausaufenthaltes in Rosenheim  lernte er seine Hedwig, die dort als Krankenschwester beschäftigt war, kennen und lieben. Sie gaben sich vor 60 Jahren das Jawort in der evangelischen Erlöserkirche in Rosenheim. Aus der Ehe gingen drei Kinder  hervor. Bei der Firma Gervais in Rosenheim war Johannes Pilz über 32 Jahre als fleißiger und zuverlässiger Mitarbeiter geschätzt. Seit nunmehr 20 Jahren wohnt das Ehepaar Pilz im Hause ihrer Tochter Irmi in Großkarolinenfeld, wo sie von der Familie liebevoll betreut werden.

Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text und Foto: Greiner

   
   
 

Dreikönigssingen (07.01.)

Das Dreikönigssingen des Männergesangverein Großkarolinenfeld, das heuer erstmals im Saal des Gasthauses „Zum Bräu“ in Tattenhausen stattfand, eröffnete der Männerchor, unter der Leitung von Evi Mittermaier, mit dem Glückwunschlied „Zum neuen Jahr“, aufgeschrieben in Hallstatt im Salzkammergut. Nach der Begrüßung durch Vorstand Sepp Eisner beendete der Männergesangverein mit Liedern, wie „O du fröhliche" und "Es kam ein Engel hell und klar“, den Weihnachtskreis. Es folgte dann das Lied „Es führen drei Könige“ von Friedrich von Spee 1623. Es hat schon eine lange Tradition, dass sich die Sänger bei der Dreikönigsfeier bei ihren Frauen bedanken. Das Quartett, bestehend aus Felix Müller, Jürgen Behrens, Markus Kaul und Sepp Eisner, überreichten den Dank des Vereins musikalisch. Dazu erhielten die Frauen ein kleines Erinnerungsstück an diesen Abend als Dankeschön. Vorstand Sepp Eisner las eine Geschichte vom Christkindlschenken. Nach den gesungen Segenswünschen (Irische Volksweise) lies der Männerchor mit dem „Andachtsjodler“ die diesjährige Dreikönigsfeier ausklingen.

Informationsquelle: OVB Rosenheim
Text: Greiner